Cover-Bild Wenn du mich tötest

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 01.04.2016
  • ISBN: 9783426305126
Karen Winter

Wenn du mich tötest

Psychothriller
Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2018

Ein Psychothriller der unter die Haut geht

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Inhalt:
Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. ...

Inhalt:
Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

Cover:
Das Cover ist sehr passend gestaltet für diesen Psychothriller. Düster und beängstigend wirkt die Frau, die sich schützend selbst umarmt und erzeugt so Gefühle, die man beim Lesen immer wieder bekommt.

Leseeindruck:
Da es sich um eine Psychothriller handelt, ist die Handlung sehr ruhig und ohne Action. Aber trotzdem war mir beim Lesen nie langweilig und ich wollte mehr wissen, mehr in das Leben der einzelnen Personen eintauchen.
Julian wirkt so verloren, so einsam und auch wieder wütend und unbeherrscht. Er überrascht einen immer wieder mit neuen Facetten und man hofft für ihn und seinen Frau nur das Beste. Es war sehr interessant mehr aus seinen Leben zu erfahren und doch blieb ein Teil im Verborgenen.
Für mich persönlich war Julian der wichtigste Protagonisten und ich fühlt sehr mit ihm mit. Die anderen Personen waren aber alle ebenso toll beschrieben und es war interessant, das Zusammentreffen der einzelnen, starken Persönlichkeiten zu sehen.
Das Land, mit seinen rauem Klima und seiner unvergleichlichen Schönheit war toll beschrieben und man möchte selbst gerne auch mal so ein Tour machen. Außerdem waren auch die Sagen und Geschichten, die Mystik über Schottland mit eingebaut, was der Geschichte einen besonderen Charme verlieh.
Im letzten Viertel war mir zwar klar auf was es hinauslief, aber die Autorin schaffte es mich auch hier noch einmal sehr zu überraschen.

Ich gebe für diese Buch eine absolute Leseempfehlung, da der Schreibstil super leicht zu lesen ist, es keine Verständnisprobleme in der Handlung gibt und mich dieses Buch sehr berührt hat.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Spannend

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Spannend ist das Buch auf jeden Fall. Durch die wechselnden Perspektiven werden dem Leser alle Eindrücke des Falles geschildert. Wer denn nun der Mörder ist, kann man das gesamte Buch über nicht zu 100% ...

Spannend ist das Buch auf jeden Fall. Durch die wechselnden Perspektiven werden dem Leser alle Eindrücke des Falles geschildert. Wer denn nun der Mörder ist, kann man das gesamte Buch über nicht zu 100% fest halten. Jedoch ist das Tempo so rasant das viele wichtige Schlüsselszene einfach etwas zu kurz kommen. Die Landschaft wird sehr ausführlich beschrieben, doch die Figuren bleiben im Gegensatz dazu einfach etwas blass.

Veröffentlicht am 04.07.2017

Ein Kriminalroman mit Reiseführer, kein Psychothriller

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Schottland, ein Land der Ruhe und Besinnung. Diesen Ort für einen Thriller zu wählen, war nicht die schlechteste Idee, hätte man den einen Thriller in den Händen gehabt. Denn das Gefühl, einen leichten ...

Schottland, ein Land der Ruhe und Besinnung. Diesen Ort für einen Thriller zu wählen, war nicht die schlechteste Idee, hätte man den einen Thriller in den Händen gehabt. Denn das Gefühl, einen leichten Kriminalroman zu lesen, ließ mich bis zum Ende nicht los.
Eine eigene Kurzbeschreibung ist diesmal nicht nötig, da die des Verlages schon sehr aussagekräftig ist, wobei für mich zuviel verraten wird.

Auch diesmal hatten wir es mit einer guten Anzahl an Personen im Buch zutun, die sich aber doch recht gut auseinander halten ließen. Als Hauptcharaktere, würde ich Julian Tahn, Detectiv Gills und Peter Dunn einstufen, da wir aus deren Leben, besonders aber deren Vergangenheit, am meisten erfuhren. Fangen wir mit Julian Tahn an, welchen ich bis zum Ende nicht genau einordnen konnte. Dies lag wahrscheinlich daran, das man nur nach und nach mehr über Julian und seine Vergangenheit erfuhr, die ihm durch das Verschwinden seiner Frau wieder einholte. Stellenweise verflog sogar die Antipathie gegen ihn und man bekam Mitleid mit dem Mann.Detectiv Gills war da schon sympatischer auch wenn dieser seine Schattenseiten hatte. Für mich war Peter Dunn ein Charakter der nicht im Buch hätte sein müssen. Peter ist Alkoholiker der ohne Bier und Whiskey kaum den Tag überlebt. Er war zwar ein Zeuge als es um das Verschwinden von Laura Tahn ging, konnte so aber kaum helfen, da er alles mögliche verschwieg.Besonders traurig an all dem war, das ich mich schon kurz nach Beenden des Buches, an keinen Charakter wirklich erinnern konnte oder auch nur ansatzweise erzählen könnte wie jene aussahen.

Der Schreibstil war klar und verständlich. Dies war es leider auch schon, denn die für einen Psychothriller benötige Spannung fehlte komplett im Buch. Da half auch nicht der regelmäßige Wechsel der Figuren, die meist mehr Fragen auf warfen als das sie beantwortet wurden, nicht. Allgemein störte es ehr dauernd von einer zur anderen Person zu springen. Hier hätte man sich vielleicht auf die Sichtweise von Julian einpegeln müssen. Da sich sehr viele Erlebnisse in der Vergangenheit der Charaktere abspielen, hätte man diese genauer erklären müssen. Stattdessen wurde man meist mit angefangenen Geschichten abgespeist. Ein passendes Beispiel dafür wäre Peter Dunn´s Schwester Mary, welche Selbstmord beging. Es wird zwar angedeutet wieso und weshalb, aber genau erklärt wird nix. Was der Autorin allerdings gelang, war die Beschreibung der Ortschaften in Schottland. Man fühlte teilweise die Seeluft und spürte das grüne Gras unter sich, was dem Buch etwas belebendes gab. Dies wurde zudem sehr lang und ausführlich beschrieben, was bei einem das Gefühl hinterließ, einen Reiseführer zu lesen. Da keine wirkliche Spannung aufkommen wollte und der Nervenkitzel, der einen Psychothriller ausmacht, nicht entstand, hätte ich das Buch ehr als leichten Kriminalroman abgetan.

Das Cover fand ich mit seiner Schlichtheit sehr schön. Der Farbübergang von Schwarz zu diesem hellen Türkis, war stimmig und erweckte in mir den Eindruck von Kälte. Gerade die dunkle Gestalt, die wahrscheinlich eine Frau darstellen soll, passte für mich nur teilweise ins Bild, da sie einfach störte. Ein Bild in der nur die Bucht gezeigt wird, hätte ich schöner gefunden. Mit dem Buchtitel kann ich bis jetzt nix anfangen, da er einfach nicht so richtig zum Buch passen will.

Dieses Buch werde ich wohl sehr schnell wieder vergessen haben, da es meine Erwartungen in keinster weise erfüllte. Statt einem Thriller bekam ich einen Reiseführer, der nur verschwommene Vergangenheitserlebnisse wieder gab und dabei keinerlei Spannung erzeugen konnte. Schade.

Veröffentlicht am 26.06.2017

Was geschah in der Sandwood Bay?

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Die deutschen Julian und Laura Tahn machen eine Reise durch Schottland. Dann taucht Julian in dem kleinen Ort Kinlochbervie auf und meldet seine Frau als vermisst. Was geschah in der einsamen Sandwood ...

Die deutschen Julian und Laura Tahn machen eine Reise durch Schottland. Dann taucht Julian in dem kleinen Ort Kinlochbervie auf und meldet seine Frau als vermisst. Was geschah in der einsamen Sandwood Bay? Detective John Gills übernimmt den Fall. Als eine tote Frau am Strand gefunden wird, scheinen sich alle Verdächtigungen zu bewahrheiten.

Das Buch liest sich gut und man liest gespannt, weil man erfahren will, was wirklich zwischen den Eheleuten passiert ist. Julian erscheint von Anfang an schuldig und man erwartet jederzeit ein Geständnis. Doch immer wieder tauchen neue Aspekte auf, die die Geschichte in eine andere Richtung lenken. John Gills ist ein sympathischer Ermittler, der sehr viel Einfühlungsvermögen zeigt. Seine Rückkehr in die Einsamkeit der alten Heimat verfolgt man gerne. Die Auflösung des Falls erscheint dann etwas gewollt und lässt den Leser eher unbefriedigt zurück.

Insgesamt eine spannende Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Gut!

Veröffentlicht am 06.03.2017

Wenn du mich tötest

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Ich bin durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover ist düster und hat etwas geheimnisvolles. Zudem hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Die Autorin Karen Winter war ...

Ich bin durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover ist düster und hat etwas geheimnisvolles. Zudem hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Die Autorin Karen Winter war mir bis dahin unbekannt.
Der Schreibstil ist recht flüssig, das Buch lässt sich relativ schnell lesen. Es ist eine gewisse Grundspannung enthalten. Man rätselt mit, was mit Laura passiert ist. Ist sie tot oder nur vermisst ? Hat Julian seine Frau auf dem Gewissen ? Die Ermittler erfahren stückweise nur etwas über Julian und seiner nicht so guten Vergangenheit. Die Geschichte ist sehr ruhig. Es wird mit einer Ruhe ermittelt, die mir unbekannt ist. Die ganze Geschichte wird nach und nach erst aufgelöst. Manchmal dachte ich, ich wisse was passiert sei, doch dann kam die Wendung. Dennoch ist die Auflösung ganz anders als man denkt.
Manche Charaktere hätte man, meiner Meinung nach, entweder weglassen können oder aber mehr ausbauen können. Manchmal hatte ich den Eindruck das diese Person noch wichtig für die Ermittlung bzw. Für die Geschichte ist, doch dann verlor sich die Person wieder im Sande.

Fazit:
Eine solider Krimi, in dem mir aber die große Spannung gefehlt hat. Die Geschichte ist interessant, aber hätte noch Luft nach oben gehabt.