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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2019

Be Still

Be still
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„Be Still“ war mein erstes Buch von Katie Weber. Auf das Buch bin ich schon vor einiger Zeit aufmerksam geworden. Besonders auf Instagram habe ich sehr viel Gutes darüber gehört bzw. gelesen.
Meine Neugier ...

„Be Still“ war mein erstes Buch von Katie Weber. Auf das Buch bin ich schon vor einiger Zeit aufmerksam geworden. Besonders auf Instagram habe ich sehr viel Gutes darüber gehört bzw. gelesen.
Meine Neugier wurde dadurch schnell geweckt...

Das Cover ist ein absoluter Traum! Die Farbkombinationen und der wunderschöne Schriftzug sind ein absoluter Hingucker! Ich hatte die Ebook Ausgabe und auch hier strahlen diese Farbe wunderschön.

Leider konnte mich der Inhalt nicht so überzeugen, wie das Außenleben. Die Handlung war sehr zäh und es gab meiner Meinung nach keine richtige Entwicklung der Story. Das und viele Wiederholungen hatte die Auswirkung, dass das Lesen langamtig wurde. Die Idee war super, aber die Umsetzung hat mich nur teilweise angesprochen.
Nachdem für Cage das „Geheimnis“ gelüftet ist, verbringt er natürlich viel Zeit mit seiner Tochter und diese Szenen haben mir alle richtig gut gefallen. Er ist so liebevoll und hat sich rührend um seine Tochter gekümmert.
Diese Seite war mir sehr sympathisch, jedoch waren mir Entscheidungen aus seiner Vergangenheit nicht immer klar. Mit Alexis bin ich auch nur in einigen Momenten warm geworden. Sie war verängstlich, was ich nachvollziehen konnte, aber auf der anderen Seite war sie mir viel zu weinerlich und langweilig. Sie hatte immer den selben Gedankengang und konnte dadurch keine Entwicklungen machen.
Nur Josie konnte mein Herz erobern und hat der Geschichte Leben eingehaucht.

Der Schreibstil war das Beste an diesem Roman. Die Autorin schrieb detailreich, klar und sehr flüssig. Das Setting wurde bildhaft beschrieben und hat sofort eingeladen. Durch den Sichtwechsel wurden auch die Charaktere gut in die Geschichte eingebaut.

Abschließend kann ich nur schreiben, dass meine Erwartungen zu hoch angesetzt waren. Ich hatte mir die Geschichte vom Aufbau ganz anders vorgestellt. Die Handlung hatte große Längen, welche durch den tollen Schreibstil nicht aufgefangen werden konnte. Das fand ich sehr schade. Trotzdem ist meine Neugier geweckt, wie es in „Love Still“ weitergeht. Und auch die „Wrecked“ Reihe spricht mich sehr an. Katie Weber wird auf jeden Fall noch in meinem zukünftigen Leseplan auftauchen.
„Be Still“ drückt ein sehr starkes Familienband für mich aus und kann Zwischendurch für den ein oder anderen ein gutes Buch sein. Ich vergebe 3/5 Sternen.

Dankeschön an Katie Weber und ihr Bloggerteam für das Rezensionsexemplar (Ebook)!

Veröffentlicht am 21.06.2019

Die heftige Liebe zwischen einer Sonnenblume, Blitz und Donner

Wild Souls - Mit dir für immer
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"Die Liebe. Ist nicht logisch."- Teil des Prologs aus Wild Souls

Nach nur kurzer Wartezeit erschien im Mai der Finalband der "Outskirts-Reihe". Ich habe diese Reihe mit gemischten Gefühlen beendet. Nachdem ...

"Die Liebe. Ist nicht logisch."- Teil des Prologs aus Wild Souls

Nach nur kurzer Wartezeit erschien im Mai der Finalband der "Outskirts-Reihe". Ich habe diese Reihe mit gemischten Gefühlen beendet. Nachdem mir "Wild Hearts" gut gefallen hat, bin ich von "Wild Souls" doch etwas enttäuscht, da viele gute Ansätze nicht vollständig genutzt wurden.

Das Cover ist, wie von Band 1 auch wieder sehr schön. Die düstere Gestaltung ist einfach mal etwas anderes. Auch hier wird wieder eine Verbindung zur Handlung aufgebaut, die mir gut gefallen hat.

Der Schreibstil von T. M. Frazier gefällt mir wirklich sehr gut. Sie schreibt sehr bewegend und fesselnd. Dadurch wollte ich auch immer weiterlesen und war in ihrem Bann gefangen. Neben dem Cover war das der größte Pluspunkt.

Nach dem fiesen Cliffhanger aus "Wild Hearts" war der Einstieg in "Wild Souls" sehr spannend und aufregend. Meine Erwartungen, besonders in Richtung des Finales waren ziemlich groß. In der Geschichte liest man wieder aus der Sichtweise der beiden Hauptfiguren, Sawyer & Finn. Die Liebesgeschichte der Beiden ist noch inniger und intensiver. Daher gab es einige Momente, die sehr schön waren, aber auch Situationen, welche mir nicht gefallen haben.

Insgesamt kamen mir Sawyer und Finn verändert vor. Besonders Finn war sehr besitzergreifend und unsympathisch in der ersten Hälfte des Buches. Sawyer zeigte noch mehr naive und für mich neue nervige Seiten auf.Vielleicht lag es an der Entwicklung der Geschichte, aber erst gegen Ende kehrten sie nochmal etwas mehr zu ihren Wurzeln zurück.
Dafür wurden die meisten Nebencharaktere nicht mehr wirklich in die Handlung mit einbezogen. Josh und Miller habe ich während Teil 1 in mein Herz geschlossen und nun wurden sie fast nicht mehr in die Handlung mit einbezogen. Das fand ich sehr schade.

Ich habe dann auf ein großes Finale gehofft, aber hier wurde nur die große Dramakiste ausgepackt, welche mehr Verwirrung als Auflösung bei mir hinterlassen hat. Das Ende, welches zu Sawyer & Finn zwar gepasst hat, war dann aber für das Gesamtbild einfach viel zu kitschig.

Fazit:

"Wild Souls-Mit dir für immer" besticht durch einen hervorragenden Schreibstil und eine intensive Liebesgeschichte. Leider sorgten manche Momente für Kopfschütteln und Verwirrung von meiner Seite aus.
Das tolle Potenzial, welches vorhanden war, wurde leider nicht ausgenutzt.

"Heftig. Besitzergreifend. Wahnsinnig. Für immer."- Finn aus Wild Souls

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Lesejury für das Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.04.2019

Eine Sonnenblume zwischen Blitz & Donner...

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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"Läufst du vor irgendetwas davon, Sawyer Dixon? Ich zögerte einen Augenblick. Ich sehe es lieber so, dass ich auf etwas zu laufe. Und was genau soll das sein?...Freiheit."- Sawyer zu Josh aus Wild Hearts

"Wild ...

"Läufst du vor irgendetwas davon, Sawyer Dixon? Ich zögerte einen Augenblick. Ich sehe es lieber so, dass ich auf etwas zu laufe. Und was genau soll das sein?...Freiheit."- Sawyer zu Josh aus Wild Hearts

"Wild Hearts-Kein Blick zurück" verspricht eine spannende und faszinierende Geschichte, welche jedoch noch mehr Gewitter vertragen hätte.

Auf diesen Roman habe ich schon seit Monaten hingefiebert. Die Idee der Geschichte klang super & mal ganz anders, als was ich sonst so lese. Bevor ich näher auf die Bewertung des Inhalts eingehe, möchte ich zuerst das Cover mal wieder bewundern.

Das Cover ist mal wieder aller Delyx
Es zeigt für mich mit den dunklen Wolken die schwarze Seite, welche die schwierige Vergangenheit der Charaktere darstellt. Doch die andere Hälfte gibt ein Lichtblick auf bessere Zeiten, die mit den zarten rosa Ton unterstrichen wird. Ein toller Hingucker, der auch gefährliche Facetten aufzeigt.-Einfach atemberaubend!

Der Einstieg war düster und hinterlässt eine Gänsehaut. Der Schreibstil von T.M. Frazier ist sehr mitreißend und fesselnd. Ich bin sehr gut durch die Geschichte gekommen und konnte in die Handlung eintauchen.

Dieser Roman wird aus den Sichtweisen der beiden Hauptfiguren erzählt. Ich mag es sehr gerne, wenn beide Personen zu Wort kommen und ich somit normalerweise einen tiefen Einblick in die Charaktere bekomme. Sawyer ist eine absolute Kämpferin. Nach einem tragischen Ereignis flieht sie vor ihrem Elternhaus und beginnt ihre Freiheit in Outskirts.
Dort lernt sie Finn, ihren einsamen und unhöflichen Nachbarn kennen. Schnell merkt sie, dass er eine Schuld auf seinen Schultern trägt, welche ihn hat brechen lassen.

Die Liebesgeschichte von Sawyer und Finn besticht durch viele innige Momente. Sie bieten einander Schutz und Halt. Das hat die Autorin wirklich wundervoll beschrieben. So gut ich den Aufbau der Liebesgeschichte auch fand, umso enttäuschter war ich, dass nicht das ganze Potenzial für die Geschichte genutzt wurde. "Wild Hearts" hätte definitiv für mich länger und noch detailreicher sein können. Es gab auch einige Punkte, wie die Ausarbeitung der Nebencharaktere oder insgesamt die Ausstrahlung und Tiefe der einzelnen Personen bzw. des Handlungsortes, die sehr oberflächlich behandelt wurden. Da hat mir einfach noch ein Funken gefehlt.

Das Ende wurde dann ziemlich schnell eingeleitet. Natürlich, auch sehr, sehr offen und spannend, jedoch nicht wirklich überraschend.
Trotzdem bin ich sehr auf Teil 2 gespannt, da ich doch eine gewisse Neugier empfinde, wie die Autorin die Geschichte von Sawyer & Finn auflösen wird.

Fazit:

"Wild Hearts-Kein Blick zurück" besticht durch eine grandiose Idee und einer Spannung, welche man unbedingt ergründen möchte. Trotz kleiner Schwächen hat mir die Geschichte gut gefallen.
Aufwühlend, rau und fesselnd.

"Der Regen nährt die Welt, er gibt uns, was wir zum Leben brauchen. Der Blitz setzt ein natürliches Feuer frei, das alles Überflüssige in der Natur verbrennt. Der Donner ist der Gong, der uns daran erinnert, dass wir noch am Leben sind. Er ist wie du. (...) Du erinnerst mich daran, dass ich noch am Leben bin."-Finn aus Wild Hearts

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Bastei Lübbe und dem LYX Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Romantisch, authentisch & nachdenklich.-"Cinder & Ella" eine Geschichte, die mehr verspricht als ein Happy End!

Cinder & Ella
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"Du bist ganz im Ernst das Beste an jedem einzelnen Tag meines Lebens."-Ella.

Das Cover ist ein wahr gewordener Traum. Es beinhaltet alles was ich mir als Coverliebhaberin wünsche. Den Türkisen Hintergrund ...

"Du bist ganz im Ernst das Beste an jedem einzelnen Tag meines Lebens."-Ella.

Das Cover ist ein wahr gewordener Traum. Es beinhaltet alles was ich mir als Coverliebhaberin wünsche. Den Türkisen Hintergrund finde ich zur Abwechselung mal sehr erfrischend und leicht. Das rosa-koralle Blumenmuster verleiht den Cover das Gewisse „Etwas“. Insgesamt strahlt es ein Schlichtheit aus, welche mich sehr fasziniert. Es hat trotzdem seine Detailliebe und verbindet unsere beiden Hauptcharaktere bildlich. Man kann nicht anders, als es jedes Mal erneut zu bewundern. Deshalb würde ich es auch liebend gern in allen Bücherregalen der Welt sehen.

Märchenadaptionen sind für viele von uns Bücher, mit denen wir unsere Kindheit verbinden. Wir wissen wie die Handlung verläuft und auch wie es am Ende ausgeht. Genau deshalb stand ich zunächst „Cinder & Ella“ sehr kritisch gegenüber. „Cinderella“ wurde in zahlreichen Adaptionen mal mehr, mal weniger gut in einer neuen Variante erzählt. Es ist einfach „das Märchen“, welches wir alle kennen und auf die ein oder andere Weise lieben. Ich habe durch meine Ängsten, also etwas gewartet bis der Hype vorbei war und es erst vor kurzem gelesen. Es gibt wenige Bücher, wo ich mir im Nachgang denke „Wieso hast du solange gezögert?“. Mein erstes Gefühl, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte war : „Freude“. Ich habe mich so unfassbar sehr gefreut, dass ich diese Buch genau zu diesem Zeitpunkt gelesen habe. Danach hatte ich einige Tage ein Gefühlsgewitter, da mich „Cinder & Ella“ so mitgerissen haben, wie schon lange kein anderes Buch mehr.

Der Anfang des Buches hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ella und ihre Mutter fahren zusammen in den Urlaub und ihre Mutter zieht sie auf, dass sie mit Cinder, ihrem Chatfreund, schreibt. Sie haben sich noch nie persönlich gesehen, und doch haben Ella & Cinder eine Verbindung zueinander. Sie verstehen sich und es kribbelt zwischen ihnen auch ohne einen persönlichen Kontakt. Jedoch soll es das letzte Mal gewesen sein, dass sie sich für eine ganze Weile schreiben. Es passiert nämlich ein Unfall, bei dem Ellas Mutter stirbt und Ella selbst schwere Verletzungen davonträgt. Ab diesem Zeitpunkt verschwand mein Lächeln und ich habe das erste Taschentuch benötigt. Ella ist gezwungen zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser hat nach der Scheidung zu ihrer Mutter eine neue Frau und zwei Stieftöchter. Es scheint, dass Ella nicht in die schöne heile Welt der Familie ihres Vaters passt. Auch in der Schule ist es nicht viel besser, aufgrund ihrer Verletzungen wird sie gemobbt und kann nicht in einen neuen Alltag finden.

Sie versinkt in ihrer Trauer und zieht sich immer mehr zurück. Den Gedankengang, welchen Kelly Oram dort beschreibt war voller Gefühl und Details. So kann man nur schreiben, wenn man diese Gefühle schon mal „gelebt“ hat.-In welcher Weise auch immer. Zunächst scheint es, als könnte keiner Ella eine tröstende Schulter bieten, doch da erscheint Cinder wieder auf der Bildfläche. Sie schreibt ihn an und ab diesem Zeitpunkt ist ein Funken ihres alten Lebens wieder zurück! Doch beide haben ihre Geheimnisse, die ihre Beziehung endgültig zerbrechen könnten. Werden beide im realen Leben zueinander finden und ihre gemeinsamen Hindernisse überwinden können...?

"Weil jedes Mädchen sein eigenes Märchen verdient"-Kelly Oram

Der Schreibstil der Autorin war einfach göttlich. Mal abgesehen davon, dass er locker, flüssig und leicht war hat er mich vollkommen mitgerissen. Ich kam mir, wie auf einer Achterbahn vor, wo ich die Auf und Ab´s zu 100% mitfühlen konnte. Es ist eins dieser Bücher, wo man mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann. Man gerät in einen Strudel der Emotionen, der einen immer mehr ins „Innere“ der Geschichte mitreißt.

"Eine großartige Figur muss Hürden überwinden-Erfahrungen, die ihr Tiefe verleihen, sie verletzlich und sympatisch machen und einem die Möglichkeit geben, sich mit ihr zu identifizieren."-Ella.

Obwohl die Story im ersten Moment mit einigen „unrealistischen“ Punkten versehen ist, zeigt sich ziemlich schnell, wie authentisch & genau die Geschichte aufgebaut wurde. Es werden viele wichtige Themen angesprochen und im Laufe des Buches verarbeitet. Ich konnte mich sehr oft in den Charakteren wiederfinden. Man lernt auch ein Stück weit mit Ihnen. Der Fortgang, wie Cinder & Ella sich näher kommen wurde meiner Meinung nach sehr süß gelöst.

Ella wurde auch im Laufe des Buches immer selbstbewusster, verarbeitet das Vergangene und versucht ihr neues Leben zu akzeptieren. Sie ist eine richtige Kämpferin, denn Ella zeigt uns, dass wahre Stärke von Innen kommt!
Und auch Cinder ist ein überaus sympathischer Protagonist. Ihm sind Äußerlichkeiten nicht wichtig, und das obwohl er doch in einem Bereich arbeitet, wo es genau darauf ankommt. Eben das fand ich super gelöst von der Autorin. Dadurch werden die Charakterzüge der Beiden unterstützt. Zwischen den Zeilen strahlt es nur so von Herzlichkeit und Stärke!

"Ella ist nicht nur irgendein Mädchen. Sie ist das Mädchen. Das einzige Mädchen."-Cinder/Brian.

„Cinder & Ella“ war für mich ein grandioses und bewegendes Buch. Ein absolutes Jahreshighlight, welches ich mich mitgerissen und nachdenklich zurückgelassen hat. Vielleicht klingt es wie ein Märchen, aber es ist so viel mehr.-Es ist Leben!

"Ella, sagte Vivian leise, wahre Schönheit kommt von innen. Wenn du dich schön fühlst, dann wirst du auch für andere schön aussehen, und mit Äußerlichkeiten hat das gar nichts zu tun."-Vivian.

Ich vergebe verdiente 5 Sterne und möchte mich ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bei dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley bedanken.
Ich hoffe sehr, dass auch Band 2 bald in Deutschland erscheint.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Der Kampf zwischen Verlust, neuen Träumen & das Ziel glücklich zu werden.

Like Nobody Else
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"Like Nobody Else" war mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Das dies der 3.Band und gleichzeitig der Abschluss einer Reihe ist habe ich erst später gemerkt.

Im Großen und Ganzen hat mich das im Verlauf ...

"Like Nobody Else" war mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Das dies der 3.Band und gleichzeitig der Abschluss einer Reihe ist habe ich erst später gemerkt.

Im Großen und Ganzen hat mich das im Verlauf der Geschichte wenig gestört. June & Sam waren zwei sehr unterschiedliche Charaktere. June ist sehr von ihrer Vergangenheit geprägt und möchte unbedingt einen Neuanfang wagen. Ihr ist es wichtig ein Stück ihrer Freiheit zurückzugewinnen und selbstständig zu werden. Sam ist genau das Gegenteil: Er lebt in den Tag hinein und versucht das Beste daraus zu machen. Er ist witzig, charmant und ein Beschützer für seine Lieben.
Den Alltag zusammen zu bestreiten ist für Beide am Anfang nicht einfach, aber was sich liebt, das neckt sich!

Der Schreibstil der Autorin war leicht & locker zu lesen. Ich wollte gerne die Charaktere kennenlernen und mit Ihnen einiges erleben. Leider hatte das Buch auch einige negative Aspekte. Die Geschichte war für mich sehr in die Länge gezogen. Die Handlung hatte einige Situationen, wo mir das Hin und Her zu viel wurde.
Doch auch berührende, humorvolle und freche Momente waren vertreten.
Ich mochte die Botschaft, die Kim Nina Ocker mir vermittelt hat.

"Like Nobody Else" erhält von mir 3,5/5 Sterne.