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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2020

Hier wird offensichtlich sooo gelogen, dass sich die Balken biegen!

Das Gift deiner Lügen
3

Zum Cover:
Eine Trilogie aus Herzen, abgefallenen Rosenblättern und einem Schmetterling, sehr symbolträchtig und rätselhaft. Geht es um enttäuschte Liebe oder Wankelmut in einer Liebesbeziehung? – Die ...

Zum Cover:
Eine Trilogie aus Herzen, abgefallenen Rosenblättern und einem Schmetterling, sehr symbolträchtig und rätselhaft. Geht es um enttäuschte Liebe oder Wankelmut in einer Liebesbeziehung? – Die Farben: Rot ist eine Signalfarbe. Wem droht Gefahr von wem? Grau könnte für ein tristes Dasein stehen.
Das Cover ist stilvoll und geschickt gestaltet!
Zum Titel:
Die Begriffe Gift und Lügen sind negativ besetzt. Wer lügt mit welcher Absicht? Oder lügen mehrere?
Der Leser erwartet Raffinesse und Intelligenz. Ebenso vermutet er Wandlungsreichtum, um sich aus etwaigen Lügen herauszuwinden. –
Zum Inhalt:
Der Leser wird entführt in eine Welt voller vorgetäuschter Idylle, die vom Kleingeist beherrscht wird. So werden Fassaden im englischen Villenviertel Severn Oaks errichtet, um fragwürdigen Klischees zu entsprechen.
Der Prolog ist ein gelungener Auftakt, der die Neugierde des Lesers immens stimuliert: Es geht um den Mord an der sozial engagierten Erica Spencer, die sich selbst zu ihrem Tod äußert. Der Epilog bildet die gelungene erhellende Abrundung.
Felicity Goldmann wird in ihrem streng rhythmisierten Tagesalltag geschildert, der ihr vermeintliche Stabilität gibt. Sie lebt als Single in Servern Oaks und arbeitet im Homeoffice. Die übrigen Frauen beobachten sie argwöhnisch in der Villensiedlung …., die jemand gehörig aufgemischt hat.
Das nicht erwartete Chaos ist deshalb programmiert! Der mysteriöse Podcast ist nur eine Ursache, aber sehr bedeutsam.
Süffisant werden die übrigen Frauen in ihrem engstirnigen Vorzeige-Lifestyle dargestellt, wie sie vergeblich versuchen, die selbst gezimmerten Fassaden aufrecht zu erhalten.
Sehr gute Charakterzeichnungen werden erstellt, konsequente Weiterentwicklungen aufgezeigt. Das imponiert! Miranda entwickelt sich zu einer erstaunlichen Protagonistin.
Der Sprachstil der Autorin besticht u.a., weil ironische Untertöne mitschwingen. Die Erzählweise ist z.T. langatmig und enthält damit wenig Spannung.
Das Ende ist überraschend und logisch, aber als Psychothriller kann ich dieses Buch nicht einordnen; es ist eher unterhaltsam.
Conny62

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Intelligent und wendungsreich...

Nebeljagd
1

Die Anwältin Dr. Linn Geller hatte vor Jahren einen traumatisierenden, mysteriösen Unfall, der vorerst ihre Karriere beendet hatte. – Inzwischen hatte sie mit Götz, ihrem Kollegen, eine neue Kanzlei gegründet, ...

Die Anwältin Dr. Linn Geller hatte vor Jahren einen traumatisierenden, mysteriösen Unfall, der vorerst ihre Karriere beendet hatte. – Inzwischen hatte sie mit Götz, ihrem Kollegen, eine neue Kanzlei gegründet, in der sie trotz aller Selbstzweifel einen Neuanfang gewagt hatte.
Jetzt wird sie von der Staatsanwaltschaft als Pflichtverteidigerin für Johann Haug bestellt, als Ines Schneider in dem kleinen Dorf Ochsenwang auf der Schwäbischen Alb getötet wird. Haug, ihr Pflegesohn, hatte sie zuvor besucht, und seine Spuren waren leicht zu identifizieren.
Mit Hilfe der Zeugenaussagen aus der Dorfgemeinschaft und der unabhängigen Soko aus Stuttgart wird eine erdrückende Indizienkette gegen Haug erstellt. Für Oberstaatsanwalt Faber ist der Fall glasklar.
Dr. Linn Geller übernimmt die Akte Haug trotz aller Skepsis wegen der scheinbar unüberwindbaren Beweislast, die gegen ihren Mandanten spricht. Sie MUSS, um der Rechtsstaatlichkeit Raum zu geben, an der Unschuldsvermutung festhalten, obwohl sie die Tatsachen nicht ignorieren kann.
Ein zweiter brutaler Mord, der vor vielen Jahren wohl auch von Haug begangen worden ist, wird thematisiert: Es geht um Vanessa Beckham; aktuell werden Spuren vom Täter und die Tatwaffe identifiziert. Haug bestreitet die Tat, aber sagt er die Wahrheit?
Eine außerordentlich schwierige und gefährliche Ermittlungsarbeit beginnt für Geller und Götz. – Mit einer enormen Zähigkeit und ihrem analytischen Verstand setzt Linn sich dafür ein, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt, obwohl diese sie einige Male zutiefst bestürzt und betroffen macht: Lebenslügen, düstere Geheimnisse von fast allen Protagonisten; gefährliche Situationen, die auch den Leser erschrecken, dem oft der Atem stockt!
Die Autorin legt irreführende und wegweisende Spuren, typisiert die agierenden Personen, zeigt bei ihnen sorgfältig Gefühlsregungen, persönliche Entwicklungen auf. Die Charakterzeichnungen sind grandios. Besonders fällt das bei Linn Geller auf: Als eindeutige Sympathieträgerin ist sie wieder mal authentisch, mehr als wagemutig, zeigt aber auch ihre verletzbare, sensible Seele im Hinblick auf Götz sowie auf Harris; der mysteriöse Unfall erscheint noch immer nebulös….
Durch den Einsatz von Metaphern, Personifikationen und der gewählt formulierten Schilderungen der Umgebung wird die Spannung enorm gesteigert. Es ist fast unmöglich, den Leseprozess zu unterbrechen: Der Leser mag spekulieren, analysieren, die verschieden angelegten Handlungsstränge gedanklich antizipieren, nein, er wird den Schluss nicht erahnen können! Fulminant!
Zu raffiniert ist die Verrätselungstechnik von Julia Hofelich!
Conny62

  • Spannung
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2019

Eine vielschichtige, facettenreiche Geschichte...

Die einzige Zeugin
1

Zentraler Handlungsort ist Beckomberga, Stockholm, wo sich in den 30er Jahren eine riesige psychiatrische Klinik entwickelt hatte, die inzwischen aber geschlossen wurde. – Die Geschichten, die sich hinter ...

Zentraler Handlungsort ist Beckomberga, Stockholm, wo sich in den 30er Jahren eine riesige psychiatrische Klinik entwickelt hatte, die inzwischen aber geschlossen wurde. – Die Geschichten, die sich hinter den Mauern der Anstalt abgespielt haben, sind düster und erschreckend.
Inzwischen hat sich dort eine Wohngegend etabliert, die eine vermögende Klientel anspricht.
Eva Levander-Olofsson hält sich eines Abends dort auf und beobachtet ihren Ex-Mann. Sie folgt ihm und versucht, eine klärende Aussprache mit ihm herzustellen. Eine rumänische Bettlerin stört, Eva weist sie unwirsch zurück und bedrängt Svante, der nun ermordet wird.
Levander Olofsson erwacht Stunden später und kann sich scheinbar nicht mehr an das Geschehen erinnern. – Im Krankenhaus findet sie zu sich und wird von Polizeibeamten verhört. Zu ihrem Erstaunen wird sie anschließend wegen dringendem Mordverdacht festgenommen.
Der Auftakt dieses Kriminalromans enthält also zahlreiche Puzzleteile, die beim Leser Spekulationen erwecken. – Eine langatmige Ermittlungsarbeit beginnt: Die Autorin hat hier umfangreiche Milieustudien eingearbeitet, die zwar der Veranschaulichung dienen, aber die auch die Spannungskurve beeinträchtigen.
Langsam wird dem Leser ein Bild von Svante vermittelt, das nicht mehr den früheren Idealisierungen seiner Mitmenschen entspricht….
Durch Ulla Andersson, eine couragierte, ehemalige Krankenschwester von Beckomberga, nimmt die Spannung deutlich an Fahrt auf und längst vergessene Geschehnisse werden erinnert.
Lange bleibt das Rätsel um die Bettlerin, der einzigen (???) Zeugin, ungelöst. – Eva selbst sucht nach ihrer vorläufigen Haftentlassung Jannike, die Verlobte von Svante, auf, die ein seltsames Verhalten zeigt. – Langsam deutet sich die Auflösung an: Verwirrende Geschehnisse, ein Komplex aus Lügen und Halbwahrheiten erschweren die Ermittlungsarbeit. – Da jedoch einige gattungstypologische Merkmale eines typischen Kriminalromans fehlen, könnte manche Leseerwartung enttäusche werden.
Der Sprachstil ist flüssig und anschaulich; das Ende ist überraschend und überzeugt.
Conny62

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 31.05.2019

HINTERHAUS - ein Haus voller dunkler Geheimnisse

Hinterhaus
1

Das Cover ist düster und gruselig – ein Abbild der menschlichen Beziehungen der Bewohner untereinander: verwahrlost, geradezu desaströs. Da bröckelt nicht nur die Fassade.
Der Prolog lässt einem das Blut ...

Das Cover ist düster und gruselig – ein Abbild der menschlichen Beziehungen der Bewohner untereinander: verwahrlost, geradezu desaströs. Da bröckelt nicht nur die Fassade.
Der Prolog lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. In welche Richtung mögen die Andeutungen gehen? Zahlreiche weitere Einschübe als Fortführung steigern die Spannung.
Ort des Geschehens: Berlin – Prenzlauer Berg
Die eigentliche Handlung beginnt und löst Verwirrung aus. Carolin, die zentrale Figur in diesem Buch, kommt entspannt nach zwei Stunden Yoga nach Hause und kann ihren Augen nicht trauen: Ihr Lebenspartner Jens ist verschwunden und mit ihm alle Möbel! Ihr Hab und Gut findet sie eingepackt in sieben Umzugkartons. Was ist passiert? Ein Raub scheidet aus. Vielleicht eine fremdmanipulierte Trennung oder eine Entführung? Und das in zwei Stunden? Das schafft Raum für Spekulationen und Antizipationen.
Hier einige Handlungsträger:
Herr Zikram, der Hausverwalter, scheint ein übler Bursche zu sein. Absolut fies und mit tausend Dollarzeichen in den Augen – passend zu dem Titel Hinterhaus.
Der Hausmeister Willi Schneider gefällt mir am Anfang: ein Mann, der loyal und diskret Caro hilft in dieser seltsamen Situation!
Gunther hingegen flößt sofort Angst ein und scheint gar nicht zu seiner Frau Henry zu passen. Ein Heiler und Guru mit skurrilen Vorlieben und Einstellungen.
Gila, die Chefin der Protagonistin wirkt zunächst stark und selbstbewusst, weil sie ihre Prothese offen trägt.
Mandy! Nicht nur ihre Wohnung ist eigenartig! Kein Rauputz! Keine Tapete! Sie hat offensichtlich keine Kontakte. Wie kann man so leben? Andererseits hilft sie jetzt Caro, die gleich am Anfang des Geschehens die Information vom Hausverwalter erhält, dass sie ab sofort obdachlos ist, und nimmt sie in ihrer Wohnung auf.
Als jedoch die erste Leiche entdeckt wird, wird Mandy als Mordverdächtige von nicht rechtsstaatlich wirkenden Polizeibeamten verhaftet. Caro hat nun völlig den Boden unter den Füßen verloren, obwohl sie etwas Trost bei ihrer scheinbar besten Freundin Henry findet. Aber wie alle Mieter in diesem Haus verbirgt auch sie überraschende und schockierende Geheimnisse, die den Leser zutiefst berühren und nachdenklich stimmen.
Oft wünscht sich Caro ihr altes Leben zurück, in dem sie unbeschwert und ohne Eigenverantwortung an der Seite von Jens leben konnte. Jetzt hingegen überschlagen sich die Ereignisse und Katastrophen, die sie über die Grenzen ihrer Belastbarkeit strapazieren. Sie erkennt auf brutale Weise die zur Schau getragenen Fassaden der Mieter und ist völlig gelähmt… bis sie in Lebensgefahr gerät. JETZT muss sie handeln, Initiative und Konzeption entwickeln! Sonst gibt es keine Überlebenschance.
Hier nimmt die Spannung wie nie zuvor Fahrt auf, und es ist nicht mehr möglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Der Sprachstil ist an manchen Stellen grenzwertig, was aber zur zunächst einfach strukturierten Persönlichkeit von Carolin vor ihrer Veränderung passt. – Die Verrätselungstechnik ist geschickt, logisch und voller überraschender Wendungen. Das Ende ist spektakulär und selbst für einen geübten Krimileser nicht vorhersehbar.
Allerdings hätte ich mir eine positive Identifikationsfigur gewünscht. Doch diese fehlt.
Conny62

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
Veröffentlicht am 17.07.2018

Atemberaubende Handlungen !

Racheopfer
1

Atemberaubende Handlungen !
Jede Zeile, jede Seite – ein Genuss für alle Thriller- Fans!
Das Feuer in den Wörtern RACHE und OPFER auf dem Cover glüht und lodert zugleich. Die dunkelrote Farbe zeigt als ...

Atemberaubende Handlungen !
Jede Zeile, jede Seite – ein Genuss für alle Thriller- Fans!
Das Feuer in den Wörtern RACHE und OPFER auf dem Cover glüht und lodert zugleich. Die dunkelrote Farbe zeigt als Signalfarbe, welche ungeheure Energie in dieser Emotion steckt: Wie kann RACHE so stark werden? Die Antworten finde ich auf den 158 Seiten, die mich so gefesselt haben, dass ich diesen Kurzthriller von Ethan Cross direkt noch einmal gelesen habe.
Die erste Zeile beginnt mit “Francis Ackerman junior“ und lässt somit die enorme Präsenz dieser Person erahnen: ein Wesen voller Finsternis mit überdurchschnittlicher Intelligenz und einer inneren Tragik, die in seiner Biografie begründet ist. Ackerman verfügt über eine extreme Beobachtungsgabe im Hinblick auf seine Mitmenschen, die er so blitzschnell berechnen und einschätzen kann, um sich dann wie auf einer Bühne im Theater als lebende Legende in Szene setzen zu können, um zu quälen, zu töten oder sie in die Welt „seiner Spiele“ zu führen. Dabei sieht es für den Leser so aus, als wäre seine eigene Gedankenwelt an manchen Stellen durchbrochen von total überraschenden Überlegungen und augenscheinlichen Emotionen. Bisher hat er seine Ziele immer erreicht…
In der Strafvollzugsbehörde in Lansing findet eine Konferenz statt, in der u.a. Dr. Jennifer Kelly, der Chef Dr. Stewart Kendrick, Direktor der psychiatrischen Klinik Cedar Mill, David McNamara, der Sicherheitschef und der Gouverneur von Michigan teilnehmen.
Kendrick will seine Studie für eine bahnbrechende, neue Therapie bei Gewalttätern vorstellen und erbittet in einem sprachstrategisch geschickt aufgebauten Dialog mit dem Gouverneur um die Aufnahme von Ackerman in seine Klinik, quasi als Prüfstein für die entscheidende Schlussphase seiner Tests. Eine absolut sichere Unterbringung im „Eisernen Kreis“, in seiner Klinik, betrachtet er als gewährleistet.
Kendrick hat Erfolg, obwohl unterschwellig zu erkennen ist, dass er nicht nur von wissenschaftlichen Motiven angetrieben ist. Der Wahnsinn beginnt: Ackerman, DER Ausbrecherkönig, DER Experte auf allen Gebieten im „Umgang“ mit Menschen wird in den „Sicheren Kreis“ verlegt.
Ackerman genießt die Vorfreude auf „sein“ Theaterstück, in dem er die Brillianz seiner Intelligenz in Szene setzen kann – nach seinen ureigenen Vorstellungen. – Das Team in der Klinik ist gewarnt, Ackermans Akte und seine extremen Fähigkeiten sind bekannt. ABER bereits in der ersten Nacht gelingt es dem Monster, aufgrund einer nicht geahnten“ Sollbruchstelle“, sein Schauspiel zu beginnen. Jenny muss Rache an Ackerman ausüben für das, was er ihr vor Jahren angetan hat. Verlangen nach Rache, eine Emotion von verheerendem Ausmaß, die Jenny mit aller Wucht in ihrer Persönlichkeit entstellt, so dass eine gewisse Parallele zu Ackerman entsteht. Dieser hat so auf „seiner“ Bühne Personen gefunden für seine ureigenen Spiele.
Biografieauszüge dienen als Erläuterung und lassen zu, dass ich Antipathien und Sympathien entwickeln kann. Die handelnden Personen und ihre Charaktere entstehen vor meinem geistigen Auge: Jenny hat ihre Emotionen überhaupt nicht mehr im Griff; David McNamara imponiert mir, da er immer wieder den Verstand einschaltet.
Ein lebensbedrohliches Katz – und – Maus-Spiel hat begonnen, bei dem ich mich abwechselnd frage: Wer ist die Maus? Und wer ist die Katze? Ackerman kämpft auf seine brutalste Art in immer wieder überraschenden Weise. Es entsteht somit der Eindruck, dass die Handlungen geradezu explodieren.
Cross verwendet hier verkürzte Sätze – sprachtechnisch für mich interessant – und zeigt so das rasende Tempo der aufeinander folgenden Geschehnisse. Ackermans Gedanken werden an manchen Stellen eingeblendet; so dass Vorausdeutungen entstehen und die Spannung an keiner Stelle nachlässt. Gedanken, Befindlichkeiten, Emotionen der handelnden Personen werden ausführlich geschildert; der Wortreichtum von Cross imponiert mir immer wieder.
Bei der Raubtiermetaphorik am Schluss geht mir wegen des Bildreichtums das Herz auf… und es bleibt heftiges Herzklopfen.
Dieser Kurzthriller ist für mich die ideale Einstiegslektüre für die weiteren Bücher von Ethan Cross: Er hat als Autor hier handwerklich ein Meisterstück geschaffen, für das ich nur die uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen kann.

Conny62

  • Cover
  • Action
  • Handlung
  • Spannung
  • Tempo