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Veröffentlicht am 20.12.2019

Wunderschön und einfach nur fantastisch - ein absolut bezauberndes Buch!

Pages & Co. (Band 1)
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Als ich das erste Mal über „Matilda und das Geheimnis der Buchwandler“ gestolpert bin, habe ich mich auf den ersten Blick in das wunderhübsche Cover verliebt. Schnell habe ich mir den Klappentext durchgelesen ...

Als ich das erste Mal über „Matilda und das Geheimnis der Buchwandler“ gestolpert bin, habe ich mich auf den ersten Blick in das wunderhübsche Cover verliebt. Schnell habe ich mir den Klappentext durchgelesen und es war sofort um mich Geschehen. So viele meiner liebsten Klassiker werden dort genannt! Und in diese tollen Bücher kann die Protagonistin Matilda hineinwandeln? Oder die Figuren in unsere Welt hinauslesen? Wie cool ist das denn bitte? Welcher Büchernarr wünscht sich so eine Gabe nicht? Für mich stand wirklich vom ersten Moment an fest: Matilda, die Buchwandlerin muss ich unbedingt kennenlernen. Ich ließ das Buch daher nur zu gerne bei mir einziehen.

Die elfjährige Matilda Pages, genannt Tilly, lebt bei ihren Großeltern in London, über deren großer Buchhandlung Pages & Co. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist kurz nach ihrer Geburt spurlos verschwunden. Tilly liest für ihr Leben gerne und liebt nichts mehr, als sich in spannende Geschichte hineinzuträumen. Als Tilly plötzlich eines Tages ihren liebsten Buchfiguren wahrhaftig gegenüber steht, beginnt für sie ein fantastisches Abenteuer. Tilly erfährt, dass sie eine Buchwandlerin ist. Sie kann sich nicht nur mit den Buchfiguren im echten Leben treffen, sondern auch in die Bücher hineinschlüpfen. Auf ihrer Reise durch die Buchwelten erfährt Tilly endlich mehr über ihren Vater und sie versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter geschehen ist. Doch der böse Mr. Chalk ist ihr auf den Fersen und setzt alles daran, Tilly aufzuhalten. Ob es der mutigen Buchwandlerin wohl gelingen wird, ihre Mutter zu finden?

Kennt ihr das, wenn ihr mit einem Buch beginnt und schon nach den ersten Seiten wisst, dass ihr ein Highlight in Händen haltet, welches euch so richtig umhauen wird? Mir erging es so mit „Matilda und das Geheimnis der Buchwandler“. Ich wusste hier wirklich schon nach wenigen Seiten, dass ich das Buch lieben werde. Eigentlich wollte ich abends, kurz vor dem Schlafengehen, nur mal kurz ein bisschen reinlesen, war von der Handlung aber von Anfang an so gefesselt und verzaubert, dass ich gute 100 Seiten am Stück verschlungen habe. In meinen Augen ist Anna James mit dem ersten Band ihrer „Pages & Co“ – Reihe ein ganz besonderes und wunderschönes Kinderbuch gelungen, welches ich jedem Buchliebhaber, egal ob Jung oder Alt, nur ans Herz legen kann.

Das Thema Buchspringen ist definitiv nichts Neues, aber ich finde dennoch, dass Anna James mit ihrem Debüt etwas Außergewöhnliches geschaffen hat. Einfach nur großartig wie ihr es gelungen ist, bekannte Klassiker aus der englischen Kinderliteratur in die Handlung einzubauen. Ganz ohne Logiklücken und mit jeder Menge Magie und Fantasie.

Bezüglich der Buchtitel, in deren Welten wir hier reisen und deren Figuren wir treffen werden, muss ich nur gestehen, dass ich etwas hin und her gerissen bin. Ich denke, dass die Zielgruppe, sprich Kinder ab etwa 10 Jahren, diese ganzen schönen Klassiker vermutlich gar nicht kennen wird. Zumindest hier in Deutschland nicht. In Anna James Heimatland England werden die Bücher wahrscheinlich bekannter sein als hier bei uns.
„Anne auf Green Gables“, „Sara, die kleine Prinzessin“, selbst „Die Schatzinsel“ - allesamt einzigartige und zeitlose Bücher, nur leider geraten sie meinem Empfinden nach immer mehr in Vergessenheit. Ich finde es daher einerseits so wunderbar, dass Anna James die Bücher in ihrem Buch nennt und hoffentlich die Kinder und Jugend von heute dazu animieren wird, die Geschichten zu lesen. Was ich andererseits aber befürchte, ist, dass sich so einige daran stören werden, dass sie die Bücher nicht kennen. Der Lesespaß ist natürlich deutlich schöner, wenn man die Handlungen der genannten Klassiker kennt. Bis auf „Stolz und Vorurteil“ kannte ich wirklich alle Werke, über die wir hier im Verlaufe des Buches stolpern werden. Mein Lesevergnügen war daher rundum perfekt und so fantastisch! Besonders gefreut hat mich, dass wir Alice aus „Alice im Wunderland“ und Anne aus „Anne auf Green Gables“ begegnen. Vor allem bei Anne habe ich quasi kleine Freudenhopser beim Lesen gemacht. Ich bin ein riesengroßer Fan von „Anne auf Green Gables“! :)
Hut ab, wie grandios es Anna James gelungen ist, Anne und auch Alice hier darzustellen. Man könnte wirklich denken, man hätte es hier mit den Figuren aus den Originalen zu tun. Wie sie reden und sich geben – so, so cool! Ich finde, man merkt sehr, dass Anna James die Figuren ganz genau studiert hat, um sie in ihrem Buch so echt und authentisch wie möglich wirken zu lassen.

Sehr gut finde ich, dass alle genannten Klassiker hinten im Buch noch mal aufgeführt werden – mit Klappentext. Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob man die gesamte Geschichte kennt oder nur eine knappe Inhaltsangabe – das Glossar wird aber dennoch für all diejenigen, die die Bücher nicht kennen, eine große Hilfe sein.

Hellauf begeistert bin ich auch von dem Setting. Ich meine – eine große, mehrgeschossige Buchhandlung? Das kann doch nur fabelhaft sein. Nun, das ist es auch! Anna James beschreibt den Buchladen von Matildas Großeltern so entzückend, urgemütlich und atmosphärisch – echt schade, dass das Hineinreisen in Bücher nicht wirklich möglich ist. Ich würde wahnsinnig gerne mal in der Buchhandlung „Pages & Co“ stöbern und von dem leckeren Gebäck des Buchladen-Cafés kosten.
Die Buchwelten, in denen wir hier eintauchen werden, werden allesamt aber auch ausgezeichnet und so zauberhaft beschrieben! Ich habe hier beim Lesen irgendwie total Lust darauf bekommen, mal wieder „Alice im Wunderland“ oder „Anne auf Green Gables“ zu lesen. :D

Ganz verliebt bin ich auch in den Schreibstil. Anna James hat eine unheimlich tolle Art zu erzählen. Ihr Schreibstil ist mitreißend, locker-leicht und liest sich einfach nur herrlich. Da die Kapitel zudem angenehm kurz sind und die Story einen durchweg mitfiebern lässt, fliegt man hier wirklich nur so durch die Seiten. Zumindest bei mir war es so.

Ich habe die Handlung als richtig spannend empfunden. Der Beginn mag noch recht ruhig sein, aber selbst dieser konnte mich, wie oben bereits erwähnt, komplett in seinen Bann ziehen.
Längen gab es für mich hier keine. Ich bin total fasziniert von diesem magischen und fantasievollen Abenteuer, welches wir hier zusammen mit Matilda, genannt Tilly, und ihrem neuen Freund Oskar erleben werden.

Mit den Charakteren konnte mich die Autorin ebenfalls vollkommen überzeugen. Unsere Protagonistin, die elfjährige Tilly, aus deren Sicht wir hier alles in der dritten Person erfahren, habe ich vom ersten Moment an ganz, ganz fest in mein Herz geschlossen. Ich gehe sehr davon aus, dass es jedem Leser so ergehen wird wie mir. Tilly muss man einfach gernhaben. Ich habe sie richtig dafür geliebt, dass sie meine große Bücherliebe so sehr mit mir teilt und „Anne auf Green Gables“ und „Alice im Wunderland“ genauso gerne mag wie ich.

Neben Tilly habe ich auch die weiteren Figuren unfassbar liebgewonnen (bis auf wenige Ausnahmen). Tillys herzensgute Großeltern, Oskar, Jack und noch so manche mehr – allesamt wurden sie hervorragend ausgearbeitet und haben sich sofort in mein Herz geschlichen.
Wen ich überhaupt nicht leiden konnte, was aber natürlich auch so sein soll, ist Mr. Chalk. Über ihn werde ich hier nur nichts erzählen, ich möchte schließlich nicht zu viel verraten. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass Mr. Chalk ein sehr unangenehmer und irgendwie auch gruseliger Typ ist.

Zu guter Letzt, ehe ich zu meinem Fazit habe, muss ich unbedingt noch die Gestaltung des Buches erwähnen. Von meiner Coverliebe habe ich ja bereits berichtet (das Cover sieht so umwerfend aus!). Der Innenteil kann sich aber auch sehen lassen. Es gibt viele hübsche schwarz-weiß Illustrationen von Paola Escobar und egal ob die kleinen Zeichnungen oder die (leider sehr wenigen) ganzseitigen Bilder – allesamt sind sie traumhaft schön und schaffen eine wundervolle Atmosphäre.
Richtig genial finde ich, wie hier manchmal mit der Schrift gespielt wird. Je nach Szene gibt es verschiedene Schriftspielereien. So purzeln zum Beispiel manchmal einige Wörter langsam aus ihren Zeilen. Brillante Idee!

Fazit: Ein zum Träumen schönes Buch voller Abenteuer, Geheimnisse, Magie und Fantasie! Ich bin total verliebt in dieses Buch – für mich hat sich der Auftakt der „Pages & Co“ - Reihe zu einem absoluten Highlight entwickelt. Die Geschichte steckt voller spannender, lustiger, fantasievoller und warmherziger Momente und lässt die Herzen aller Bücherliebhaber höher schlagen. Ich hatte hier irre viel Spaß beim Lesen und freue mich schon riesig auf die weiteren Abenteuer mit Matilda, der Buchwandlerin. Von mir gibt es hellauf begeisterte 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.12.2019

Mal wieder eine super tolle Fortsetzung!

Penny Pepper – Schurken auf dem Schulhof
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Seit dem Reihenauftakt bin ich ein riesengroßer Penny Pepper-Fan. Diese Comic-Roman-Reihe ist einfach nur große Klasse und unglaublich witzig! Mich konnte bisher noch kein Penny Pepper-Band enttäuschen ...

Seit dem Reihenauftakt bin ich ein riesengroßer Penny Pepper-Fan. Diese Comic-Roman-Reihe ist einfach nur große Klasse und unglaublich witzig! Mich konnte bisher noch kein Penny Pepper-Band enttäuschen und ich war sehr guter Dinge, dass mich auch der achte Fall von Penny und Co hellauf begeistern wird.

Juhu, endlich hat auch Ida ein eigenes Handy! Zehntausend Jahre hat sie darauf gewartet! Na ja, okay, vielleicht nicht ganz zehntausend. Ida ist jedenfalls überglücklich, nur leider soll ihre große Freude nicht von langer Dauer sein. Als die vier Freundinnen nach der Sportstunde bei der neuen Sportlehrerin, der wenig milden Frau Milde, zurück in die Umkleide kommen, ist Idas Handy spurlos verschwunden. Das kann nur ein fieser Dieb gewesen sein! Als Täter kommen so einige Leute infrage. Ob vielleicht Pennys großer Bruder Tim der Handyklauer ist? Er hätte definitiv ein Motiv, da sein Handy vor kurzem kaputt gegangen ist und er dringend ein neues benötigt…
Die zickige Ivy aus der Parallelklasse oder die stets Kettenrauchende Blutbachtochter aus der Zehnten landen allerdings auch sofort auf der Verdächtigen-Liste. Penny und ihre Detektivinnen machen sich eifrig ans Ermitteln. Ihre Nachforschungen ergeben nur sehr schnell, dass alle ihre Verdächtigen ein Alibi haben. Mist! Und leider wird Idas gestohlenes Handy kein Einzelfall bleiben. Ein Dieb geht in der Schule um, mit einem ganz klaren Beuteschema. Ob Penny und Co diesen schwierigen Fall wohl lösen werden?

Nachdem wir im siebten Band zusammen mit Penny und ihrer Klasse London unsicher gemacht haben, gilt es nun in der Schule den nächsten kniffligen Fall zu lösen. Vorweg: In meinen Augen sollte es kein Problem sein, wenn ihr mit dem achten Teil in die Reihe einsteigt. Da die Bände nicht groß aufeinander aufbauen und es in jedem Band einen neuen Fall zu lüften gilt, sollte man hier keine Schwierigkeiten damit haben, dem Geschehen der Handlung ohne Vorwissen folgen zu können.

Für mich, als eingefleischter Penny Pepper-Fan, hieß es auf lauter liebgewonnene Charaktere wiederzutreffen. Penny und ihre drei Freundinnen Ida, Marie und Flora habe ich schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen. Ich freue mich jedes Mal diebisch darauf, mich zusammen mit dieser liebenswerten Detektivinnen-Bande in ein neues aufregendes Abenteuer zu stürzen und ans ermitteln zu machen.

Wer zu meiner großen Freude auch wieder mit von der Partie ist, ist Pennys einmaliges Diktiergerät. Das Diktiergerät ist einfach nur brillant und für mich ganz klar ein großes Muss für diese Reihe. Ein Penny Pepper-Band ohne diese eigenwillige Diktiergerät? Geht für mich gar nicht. Ich bin bei jedem neuen Band immer schon mega gespannt darauf, was für ulkige Ausrufe es wohl dieses Mal raushauen wird. :D

Neben vielen bekannten Figuren stoßen wir in diesem Band auch auf so einige neue Gesichter. Frau Milde zum Beispiel, die neue Sportlehrerin, eine sehr, hm, energische und wenig sympathische Frau. Als milde kann man Frau Milde wirklich nicht bezeichnen. ;)

Mir hat der achte Band ein großartiges Leseerlebnis beschert. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgeschmökert und mich dabei köstlich amüsiert. Hach, ich liebe einfach den Humor von Ulrike Rylance und ihren locker-leichten, pfiffigen Schreibstil. Ich lese die Penny Pepper-Bücher quasi immer mit einem Dauergrinsen auf den Lippen, weil sie so lustig und humorvoll geschrieben sind.
Was ich neben dem breit schmunzeln auch stets tue, ist mitfiebern und miträtseln. Die Penny Pepper-Geschichten sind nicht nur irre komisch – sie sind auch richtig spannend und packend. So auch hier: Der achte Band erzählt, wie seine sieben Vorgänger, eine super mitreißende Krimigeschichte für Kinder ab 8 Jahren. Hier wird garantiert jede kleine Spürnase ganz auf ihre Kosten kommen. Wobei ich finde, dass die Penny Pepper-Reihe durchaus auch für deutlich ältere Detektivliebhaber absolut lesenswert ist!

Was diesen Band ebenfalls wieder zu etwas ganz Besonderem macht, ist die erstklassige Aufmachung. Ich kenne mittlerweile so einige Comic-Roman-Reihen und Penny Pepper zählt für mich auf jeden Fall zu den besten.
Ulrike Rylance und Lisa Hänsch sind inzwischen ein eingespieltes Team und so harmonieren Text und Bild auch in diesem Band wieder perfekt miteinander. Das Buch ist so wunderbar kreativ gestaltet – so cool, sag ich euch! Die comicähnlichen schwarz-weiß Illustrationen von Lisa Hänsch haben mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Sie sind total witzig und liebevoll gezeichnet und entlocken mir des öfteren den ein oder anderen lauten Lacher. Zu meinen persönlichen Favoriten zählt definitiv das Diktiergerät. Ich liebe diesen schelmischen frechen Blick, hihi.

Neben den Bildern sind auch die vielen, vielen Schriftspielereien wieder fantastisch gelungen. Verschiedene Schriftarten, groß, klein, fett gedruckt und noch so vieles mehr – die Gestaltung ist wirklich enorm abwechslungsreich und sie wird dafür sorgen, dass selbst der allergrößte Lesemuffel hier zu einem begeisterten Buchverschlinger mutiert. :D

Unheimlich gut gefallen haben mir auch wieder die Infokästen, in denen uns Penny schwierige Wörter und Redewendungen erklärt. Auf eine zum Schmunzeln schöne und sehr einfache Weise erfahren wir hier, was sich zum Beispiel hinter „Fake-News“, „Psychologe“, „Sonderkommission“ oder „zum fraglichen Zeitpunkt“ verbirgt.

Genial fand ich auch wieder Pennys Detektivtipps. So erfahren wir hier unter anderem, was UV-Pulver ist und wie man es richtig anwendet. Als 10-jährige, als ich mich in meiner Detektivphase befand und immerzu auf der Suche nach Verbrechen und Geheimnissen war, hätte ich Pennys Tipps unglaublich toll gefunden und bestimmt sofort ausprobiert.

Ob es Penny und ihre Detektivinnen schließlich noch gelingen wird, ihren achten Fall aufzuklären und wenn ja, wen sie am Ende als Täter entlarven werden – nun, das werde ich hier natürlich nicht verraten, muhahaha, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. ;)

Fazit: Erneut eine mega coole Fortsetzung, die einen durchweg mitfiebern lässt und große Lust auf mehr macht! Ulrike Rylance und Lisa Hänsch haben mal wieder eine ausgezeichnete Teamarbeit geleistet und mir auch mit dem achten Penny Pepper - Band ein fabelhaftes Leseerlebnis beschert. Dieses Buch ist das reinste Lachmuskeltraining. Die liebenswerte Story ist super lustig und richtig spannend und die vielen amüsanten Illustrationen und tollen Handletterings sind auch wieder spitzenmäßig gelungen. Für lesemuffelige Kinder ist diese witzig-freche Comic-Roman-Reihe einfach nur perfekt geeignet. Und für Detektivfans ist Penny Pepper ganz klar ein großes Muss. Ich bin hellauf begeistert von „Schurken auf dem Schulhof“ und freue mich schon riesig auf die weiteren Fälle von Penny Pepper und ihren Freundinnen. Band 8 erhält von mir nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Abenteuerlich, geheimnisvoll, fesselnd - ein schöner winterlicher Pferdeschmöker!

Wolfspferd
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Als ich das erste Mal über „Wolfspferd“ stolperte, konnte das wunderhübsche Cover meine Neugierde sofort wecken. Ich liebe diese verschneite Landschaft! Da mich auch der Klappentext auf Anhieb überzeugen ...

Als ich das erste Mal über „Wolfspferd“ stolperte, konnte das wunderhübsche Cover meine Neugierde sofort wecken. Ich liebe diese verschneite Landschaft! Da mich auch der Klappentext auf Anhieb überzeugen konnte und ich zudem schon ein Buch von Sabine Giebken gelesen habe, welches mir wahnsinnig gut gefallen hat, stand für mich schnell fest: „Wolfspferd“ möchte ich unbedingt lesen.

Tala lebt mit ihrer Familie in der Wildnis. Das Leben in der rauen Natur ist nicht immer einfach, vor allem die Winter sind oft hart, wenn die Nächte lang und eisig kalt sind. Tala kennt es aber nicht anders und sie liebt dieses freie und ungebundene Leben. Was sie ebenfalls über alles liebt, ist ihre Albinostute Saphira. Mit Saphira verbindet sie etwas ganz Besonderes; sie ist ihre allerbeste Freundin. Was Tala weniger mag, sind die blöden Jungen aus ihrem Stamm. Sie werden von ihrem Vater Pollo, der der Häuptling ihres Stammes ist, regelmäßig auf die Jagd mitgenommen, aber sie, Tala muss ständig bei den Frauen im Lager bleiben. Total ungerecht! Die Stute Saphira hat es in ihrer Herde ebenfalls nicht leicht, da sie dem Leithengst zu neugierig ist und immerzu von ihm ausgeschlossen wird.
Das Leben von Tala und Saphira ändert sich schlagartig, als der Stamm von Räubern überfallen wird. Die Diebe nehmen alle Vorräte nimmt und hinterlassen ein vollkommen zerstörtes Lager. Wie sollen sie denn jetzt nur durch den kalten Winter kommen? Tala fasst den Entschluss, sich zusammen mit Saphira in die verschneiten Wälder aufzumachen, um den weißen Wolf zu suchen. Man sagt, dass derjenige, der den weißen Wolf lebend fängt, eine große Belohnung erhalte. Ein aufregendes Abenteuer beginnt...

Als ich mit dem Lesen begann, konnte mich diese wunderbar winterliche Atmosphäre, die in dem Buch von Beginn an herrscht, sofort verzaubern. Für die kalte Jahreszeit ist das Buch wirklich perfekt geeignet – da verspricht das zauberhafte Cover also eindeutig nicht zu viel. Mir hat „Wolfspferd“ sehr schöne Lesestunden beschert, allerdings muss ich gestehen, dass ich mir doch etwas mehr von dem Buch erhofft hatte. Es gab leider ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.

Was mir zum einen nicht so zusagte, waren die Kapitel, die wir aus der Sicht der Stute Saphira erfahren. Die Geschichte wird abwechselnd von Tala und Saphira erzählt, was durch verschiedene Schriftarten auch gut kenntlich gemacht wird. Ich fand die Idee, dass wir Passagen auch aus der Sicht eines Pferdes erfahren, zwar schon irgendwie cool, da die Geschichte so einen sehr magischen und mystischen Touch erhält, nur waren die Erzählungen aus Saphiras Perspektive einfach nicht so meins.

Was mich auch nicht so zufrieden stellen konnte, ist das Ende. Ich finde, dass die Story zum Ende hin zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch meinem Empfinden nach sehr gut getan. Mir kam der Schluss leider zu abrupt.

Mein letzter Kritikpunkt bezieht sich auf das Cover. Wie oben bereits erwähnt finde ich es wunderschön, nur sieht das Mädchen auf dem Pferd, die Tala darstellen soll, so viel älter aus als im Buch beschrieben. Sofern ich nichts überlesen habe, wird Talas Alter nicht genannt. Auf mich hat sie jedenfalls immer einen recht kindlichen Eindruck gemacht. Ich hätte es daher besser gefunden, wenn das Mädchen auf dem Cover etwas jünger ausgesehen hätte.

So, das war es dann aber auch mit dem Meckern. Ja, ich weiß, bisher liest sich diese Rezension ziemlich negativ. Die genannten Aspekte haben mich natürlich schon gestört, aber insgesamt bin ich dennoch begeistert von dem Buch.

Was ich einfach nur mega fand, ist das Setting! Die Wildnis, in der Tala mit ihrer Familie lebt, wird traumhaft und sehr anschaulich beschrieben, sodass ich beim Lesen herrliche Bilder im Kopf hatte.
Super interessant und faszinierend fand ich, was man alles über das Leben von Tala und ihrem Stamm erfährt und dass auch Legenden eine große Rolle spielen. Ich würde „Wolfspferd“ als einen spannenden und mythischen Abenteuer-Pferde-Roman bezeichnen. Die Handlung ist durchweg mitreißend und geheimnisvoll – mitfiebern ist hier also definitiv angesagt.
Pferdefans werden hier auch ganz auf ihre Kosten kommen, denn Pferde spielen hier eine sehr große Rolle. Die besondere Bindung und Freundschaft zwischen Tara und ihrer Stute Saphira wird großartig und sehr einfühlsam beschrieben. Pferdeliebhabern kann ich das Buch daher ganz besonders ans Herz legen.

Was ich ebenfalls nur loben kann, ist der Schreibstil. Sabine Giebken hat eine sehr fesselnde und locker-leichte Art zu schreiben. Die lebendige Erzählweise plus die packende Story und die angenehm kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man hier nur so durch die Seiten fliegt. Zumindest bei mir war so. Da das Buch zudem recht dünn ist, habe ich es quasi in einem Rutsch durchgeschmökert.

Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Manche bleiben zwar recht blass, ein paar mehr Beschreibungen wären ganz nett gewesen, aber groß gestört hat mich dieser Punkt nicht.
Wen ich unheimlich liebgewonnen habe, ist Tala. Sie ist ein super sympathisches, aufgewecktes und mutiges junges Mädel. Mit ihr wird sich die Zielgruppe prima identifizieren können.
Mein persönlicher Liebling war Jacob. Da ich aber nicht zu viel von der Handlung erzählen möchte, werde ich über ihn hier nichts verraten. Ich bin mir jedenfalls sehr sicher, dass jeder Leser Jacob sofort ins Herz schließen wird. Er ist ein total lieber Kerl – man gar nicht anders als ihn gernzuhaben.

Fazit: Ein magisch schönes Buch voller Spannung, Winterzauber und Abenteuer. Sabine Giebken ist mit „Wolfspferd“ ein toller Pferdeschmöker gelungen, der mich zwar leider nicht komplett überzeugen konnte, den ich trotz meiner aufgeführten Kritikpunkte aber dennoch sehr empfehlen kann. Ganz besonders pferdebegeisterten jungen Mädchen ab 10 Jahren kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Für mich war „Wolfspferd“ einfach das perfekte Buch für zwischendurch. Mir hat es spannende, kurzweilige Lesestunden beschert und mich so richtig schön in Winterstimmung versetzt.
Bei der Sternenvergabe bin ich irgendwie total hin und her gerissen. 4 Sterne sind mir zu viel, aber 3,5 wiederum zu wenig. Ich vergebe daher etwas dazwischen, 3,7 oder so. :D
Da ich auf meinem Blog aber immer aufrunde, erhält „Wolfspferd“ von mir also eigentlich doch 4 von 5 Sternen. ;)

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Eine richtig tolle Fortsetzung!

Der Fall der linkshändigen Lady
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Da mir der Auftakt der Enola Holmes-Reihe sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch den zweiten Teil bei mir einziehen lassen. Auch bei der Fortsetzung finde ich das Cover mega cool. Dieser altmodischer ...

Da mir der Auftakt der Enola Holmes-Reihe sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch den zweiten Teil bei mir einziehen lassen. Auch bei der Fortsetzung finde ich das Cover mega cool. Dieser altmodischer Charme, den die zauberhaften Cover der Enola Holmes-Serie verströmen, hat es mir irgendwie richtig angetan. Ich war nun sehr gespannt, welchen aufregenden Fall die gewiefte Schwester von Sherlock Holmes wohl als nächstes zu lösen hat.



Enola ist in London gelandet und versteckt such dort vor ihrem Bruder – dem genialen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Die 14-jährige führt ein sehr gefährliches Leben. In den Büroräumen, die sie übernommen hat, gibt sie sich tagsüber als die Sekretärin Miss Meshle aus und nachts streift als die stumme, barmherzige Nonne durch die dunklen Elendsviertel Londons, um dort armen Menschen zu helfen. Unter ihren verschiedenen Identitäten stellt Enola immerzu Nachforschungen an und versucht weiterhin ihre Mutter zu finden. Über verschlüsselte Nachrichten in Zeitungen hat sie bereits Kontakt zu ihr, aber getroffen hat sie ihre Mutter bisher noch nicht.

Als Enola zufällig von der verschwunden Lady Cecily erfährt, weckt deren mysteriöses Verschwinden sofort ihre Neugierde. Irgendetwas ist da faul. Enola fasst schließlich den Entschluss, die Ermittlungen zu übernehmen. Während ihrer Suche nach der vermissten Lady Cecily trifft sie immer wieder auf ihren Bruder Sherlock, der nach wie vor alles daran setzt, seine kleine Schwester zu finden. Enola wird so einiges riskieren, um den Fall zu lösen und begibt sich damit in große Gefahr.



Da es bei mir tatsächlich schon wieder über ein halbes Jahr her ist, dass ich den Auftakt gelesen habe und die Fortsetzung nahtlos an den Vorgänger anschließt, hatte ich hier leider leichte Startschwierigkeiten gehabt. Bei der Enola Holmes-Serie rate ich wirklich dringend, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten. Meiner Ansicht nach sollte man das Wissen aus Band 1 haben, um der Handlung im zweiten Teil problemlos folgen zu können.

Meine kleine Anfangshürde war zum Glück rasch überwunden. Sobald ich wieder mittendrin im Geschehen war, wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Da es mit knapp über 200 Seiten recht dünn ist und die Kapitel eine angenehme Länge haben, habe ich das Buch dann auch nahezu in einem Rutsch durchgelesen.



Mir hat Enolas zweiter Fall richtig gut gefallen, besser noch als ihr erster. Mit dem Auftakt hatte mich Nancy Springer leider nicht komplett überzeugen können. So ein paar Kleinigkeiten gab es, die ich mich ein wenig gestört haben. Was ich unter anderem kritisiert hatte, war die fehlende Spannung. Mein Eindruck von damals, dass man den ersten Band als eine Art große Einleitung der Enola Holmes-Reihe ansehen kann, scheint irgendwie richtig gewesen zu sein, denn den zweiten Teil habe ich als deutlich spannender und packender empfunden. In „Der Fall des verschwundenen Lords“ lag das Augenmerk mehr auf unserer Protagonistin Enola als auf ihrem Fall – hier jedoch geht es mit dem Ermitteln nun so richtig zur Sache. Krimifreunde und Sherlock-Holmes-Fans werden hier garantiert ganz auf ihre Kosten kommen. Mich, als großer Sherlock Holmes-Liebhaber hat es übrigens wahnsinnig gefreut, dass sowohl Sherlock, als auch sein Bruder Mycroft sowie Dr. Watson und die Haushälterin Mrs. Hudson in Band 2 ihren Auftritt haben werden. :D



Erfahren tun wir alles wieder aus der Sicht der 14-jährigen Enola in der Ich-Perspektive. Mit Enola ist Nancy Springer eine einmalige Buchheldin gelungen. Sie ist so ein Mädel, wie ich sie in Büchern liebe: Charmant, mutig und so herrlich clever, pfiffig und gewitzt. Enola lässt sich nicht unterkriegen und ist eine wahre Meisterin im Kombinieren und Codes knacken. Vor ihrem messerscharfen Verstand und ihrer enorm großen Beobachtungsgabe kann man wirklich nur den Hut ziehen. Auch im Verkleiden ist Enola einsame Spitze. Sie ist eine Holmes durch und durch und steht ihrem großen Bruder Sherlock in nichts nach. Ich finde Enola einfach nur große Klasse und habe sie schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen.



Was ich an Enola ebenfalls wundervoll finde: So unerschrocken und humorvoll sie sich immer gibt – sie besitzt auch eine verletzliche und sensible Seite. Es wird mehr als deutlich, dass sich Enola ziemlich einsam in London fühlt und ihre Mutter sehr vermisst. Dieser Punkt macht sie in meinen Augen nur noch authentischer und sympathischer. Toll finde ich auch, dass Enola überhaupt nichts von dem Frauenbild der damaligen Zeit hält und sich dagegen wehrt, in dieses gedrängt zu werden. Bereits in Band 1 wurde die Rolle der Frau im Jahre 1888 sehr thematisiert. Fand ich einerseits natürlich gut und wichtig, nur hatte es mich andererseits irgendwann etwas genervt, dass dieser Aspekt so sehr hervorgehoben wurde und man ständig über Wörter wie Korsett und Po-Polster gestolpert ist.

In diesem Band jedoch habe ich mich überhaupt nicht an dem Thema gestört, ganz im Gegenteil. Ich finde es großartig, wie die Nancy Springer diesen Aspekt in die Geschichte eingebaut hat.



Abgesehen von dem Ende, welches ich irgendwie als ein bisschen unglaubwürdig empfunden habe, konnte mich die Autorin mit dem gesamten Handlungsaufbau hellauf begeistern. Zum einem begibt man sich mit Enola weiterhin auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter, zum anderen gilt es aber auch einen spannenden Fall zu lösen. Hinzu kommt dann noch, dass sich Enola nach wie vor vor ihren Brüdern, insbesondere vor Sherlock, auf der Flucht befindet. Sherlock Holmes versucht seine kleine Schwester aufzuspüren und ihr könnt euch vermutlich schon denken, dass es alles andere als einfach ist, sich vor einem Meisterdetektiv wie Sherlock Holmes versteckt zu halten. Wenn dies aber jemanden gelingt, dann ist das Enola Holmes!



Absolut brillant fand ich das Setting. Das Buch spielt im Viktorianischen London und wie bereits im Vorgängerband, so ist es Nancy Springer auch in der Fortsetzung ausgezeichnet gelungen mir die tollsten Bilder in den Kopf zu zaubern. Die Orte werden allesamt so unglaublich anschaulich beschrieben. Die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre, die durch diese einzigartige Kulisse ensteht, ist einfach nur fantastisch. Für mich kam hier wieder das totale Charles Dickens-Feeling auf.

Verstärkt wird dieses viktorianische Flair durch den altertümlichen Schreibstil. Angepasst an die Zeit, in der die Enola Holmes-Krimis spielen, ist die Erzählweise recht gehoben und sehr ungewöhnlich für Bücher dieser Altersklasse (die Reihe wird ab 12 Jahren empfohlen). Die gewählte Ausdrucksweise liest sich ziemlich anspruchsvoll und wird wohl nicht jedermanns Sache sein. Man liest sich aber schnell rein, zumindest bei mir war es so. Ich mag diesen besonderen Erzählstil super gerne und finde, dass er einfach nur perfekt zu dieser wunderbaren Reihe passt.



Fazit: Eine fabelhafte Fortsetzung, die große Lust auf mehr macht! Mir hat der zweite Enola Holmes - Band richtig gut gefallen, sogar noch etwas besser als der erste. Ich habe Enolas zweiten Fall als deutlich spannender und mitreißender empfunden als den Auftakt. Wenn ihr gerne atmosphärische Krimireihen lest, die euch ins Viktorianische England entführen, ihr toughe Buchheldinnen liebt, die sich nicht unterkriegen lassen und wenn ihr Fans von Sherlock Holmes seid – dann kann ich euch Enola Holmes echt nur ans Herz legen. „Der Fall linkshändigen Lady“ hat mir ein tolles Leseerlebnis beschert und ich freue mich schon sehr auf die weiteren kniffligen Fälle von Meisterdektivin Enola Holmes! Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Ein zuckersüßes und absolut bezauberndes Weihnachtsbuch!

Maximilian und der verlorene Wunschzettel
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Auf „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ bin ich tatsächlich erst recht spät gestoßen. Normalerweise studiere ich die neuen Vorschauen der Verlage immer ganz genau, aber irgendwie muss mir dieser ...

Auf „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ bin ich tatsächlich erst recht spät gestoßen. Normalerweise studiere ich die neuen Vorschauen der Verlage immer ganz genau, aber irgendwie muss mir dieser Titel total durchgegangen sein. Erst als ich eine begeisterte Rezension einer anderen Bloggerin zu dem Buch las, wurde ich darauf aufmerksam. Was bin ich froh, dass ich es noch entdeckt habe und das auch noch rechtzeitig vor Weihnachten! Ich finde das Buch so wundervoll! Ich warne mal lieber vor: Dies wird mal wieder eine sehr schwärmerische Rezension werden. :D

Der achtjährige Junge Oliver hat es eilig. Er ist dieses Jahr ziemlich spät dran und hat seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann noch gar nicht abgeschickt - und das, obwohl schon heute der 24. Dezember ist! Ganz schnell hastet Oliver zum nächsten Briefkasten und wirft seinen Brief ein. Was er aber nicht mehr bekommt: Der Brief wird von einem kalten Windstoß erfasst und wieder aus dem Briefkasten hinausgeweht. Ist da etwa Magie mit im Spiel? Wer weiß. Der Brief schwebt jedenfalls die verschneite Straße entlang und...flattert einer kleinen Straßenmaus vor die Pfoten. Bei der Maus handelt es sich um Maximilian, der gerade frierend und hungrig auf der Suche nach einem warmen Unterschlupf und etwas zu futtern ist. Maximilian erkennt schnell, um was es sich bei dem Brief handelt: Es ist ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann! Er muss anscheinend verloren gegangen sein. Oh nein, wie soll der Brief denn jetzt noch rechtzeitig zum Weihnachtsmann kommen? Der heilige Abend ist doch schließlich schon heute! Da Maximilian ein riesengroßes Mäuseherz hat, fasst er sofort den Entschluss, sich auf den Weg zum Nordpol zu machen, um den Brief persönlich zum Weihnachtsmann zu bringen. Eine aufregende Reise beginnt. Ob es Maximilian wohl gelingen wird, seine weihnachtliche Mission zu erfüllen?

Klingt das nicht nach einer zuckersüßen Weihnachtsgeschichte? Und sieht das Cover nicht hinreißend aus? Nun, ich kann euch versichern, dass sowohl der Klappentext als auch die äußere Gestaltung nicht zu viel versprechen. Alex T. Smith ist mit „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ ein ganz bezauberndes Weihnachtsbuch gelungen, welches gute Chancen hat, von nun an zu meinen liebsten Weihnachtsbüchern zu gehören. Ich bin total verliebt in das Buch. Die Geschichte ist so niedlich und herzerwärmend und die Illustrationen sind märchenhaft schön. Und von den vielen tollen Rezepten, Bastelanleitungen und weihnachtlichen Liedern und Gedichten bin ich ebenfalls hellauf begeistert. Die gesamte Aufmachung ist einfach nur fabelhaft. Klasse finde ich auch, dass man das Buch als Adventskalender nutzen kann. Die Geschichte ist sogar in 24 ½ Kapitel unterteilt, sodass man auch noch am ersten Weihnachtsfeiertag etwas von dem Buch hat und das (Vor-) Lesevergnügen nicht schon am 24. Dezember endet.

Ehe es aber mit dem großen Weihnachtsabenteuer der kleinen Maus Maximilian losgeht, erklärt uns Autor in einem kurzen Vorwort, wie man dieses Adventskalenderbuch am besten liest. Da ich das Buch nur für mich alleine gelesen habe, habe ich die Anleitung nicht befolgt, sondern habe die Geschichte in einem Rutsch gelesen. Ich glaube, ich hätte es auch gar nicht durchgehalten, jeden Tag bloß ein Kapitel zu lesen. Die Handlung konnte mich bereits von den ersten Seiten an so sehr mitreißen und verzaubern und die Kapitel enden immer so spannend – nur wenige Seiten am Tag zu lesen hätte ich niemals geschafft. ;)
Kindern wird es, so vermute ich, ähnlich ergehen wie mir. Erwachsene sollten sich darauf einstellen, dass junge Lauscher ständig lautstark nach mehr verlangen werden. Um das sofortige Verschlingen der Geschichte zu verhindern, folgen im Anschluss an jedes Kapitel tolle Extras, die empörte kleine „Noch nicht aufhören“ - rufende Zuhörer prima ablenken und beschäftigen werden. Es gibt lauter wunderbare Basteltipps, die super einfach und kindgerecht erklärt werden. So gibt es zum Beispiel Anleitungen für Deko-Schneeflocken, Christbaumschmuck oder für eine putzige Maximilian-Fingerpuppe. Auch die Rezepte werden total leicht erläutert: Spitzbuben, Lebkuchen-Mäuse...klingt alles verdammt lecker, sag ich euch. Die Rezepte möchte ich auf jeden Fall noch ausprobieren!

Um mich war es hier schon geschehen, als das Buch bei mir eintraf und ich es erste Mal in echt bewundern durfte. Ich liebe dieses Cover! Die Maus sieht so knuffig aus, die Häuser im Hintergrund sind so hübsch gezeichnet und einfach nur mega finde ich die Glitzerelemente. Das Cover schimmert ganz zauberhaft, wenn man es ins Licht hält. In meinen Augen ist es ein richtiger Eyecatcher.
Meine große Begeisterung nahm nur noch mehr zu, als ich das Buch aufschlug und zu blättern begann. Der Einband und vor allem das Inhaltsverzeichnis sind total liebevoll aufgemacht und die Kapitelanfänge werden von entzückenden kleinen Bildchen geziert. Voller Freude begann ich mit dem Lesen - und wollte am liebsten gar nicht mehr damit aufhören. Die Geschichte wird so unfassbar mitreißend, humorvoll, herzlich und atmosphärisch erzählt. Sie handelt von Freundschaft, Mut, dem Hinauswachsen über sich selbst und Hilfsbereitschaft und lädt durchweg zum Träumen und Mitfiebern ein. Das Buch hat so etwas herrlich Zeitloses an sich und steckt voller Fantasie und Wärme und wunderschöner Momente.

Gemeinsam mit dem Mäuserich Maximilian, begibt man sich auf eine turbulente und abenteuerliche Reise durch eine große verschneite, weihnachtliche Stadt kurz vor dem heiligen Abend. Die anschaulichen Beschreibungen der Orte haben mir die tollsten Bilder in den Kopf gezaubert und die originellen Formulierungen haben mich immer wieder breit schmunzeln lassen. Die magische Atmosphäre, die hier durchweg herrscht, konnte mich vollkommen in ihren Bann ziehen und in den mutigen Maximilian habe ich mich vom ersten Moment an verliebt.
Mit Maximilian ist Alex T. Smith ist ein einzigartiger Buchheld gelungen, welchem man als Leser sofort ins Herz schließen muss. Er ist so ein herzensguter, tapferer und liebenswerter kleiner Kerl. Für seine Selbstlosigkeit und seinen großen Mut habe ich den Mäuserich zutiefst bewundert und total putzig fand ich, dass er lesen kann und beim Anblick von Büchern begeistert nach Luft schnappt. :D

Die weiteren Figuren wurden ebenfalls super liebevoll ausgearbeitet. Maximilian wird auf seiner weihnachtlichen Mission so einigen Tieren begegnen, die ihm helfen werden und die sich, wie der Mäuserich, sofort in die Herzen von uns Lesern schleichen.

Ganz verliebt bin ich auch in die vielen großartigen farbenfrohen Illustrationen des Autors. Mein persönliches Highlight ist das Bild, das den Querschnitt eines Puppenhauses zeigt. An der wunderhübschen Zeichnung konnte ich mich gar nicht sattsehen.
Die Illustrationen stecken stets voller niedlicher Details und verströmen durch diesen außergewöhnlichen nostalgischen Stil eine ganz besondere, heimelig warme Weihnachtsatmosphäre.

Fazit: Ein absolut bezauberndes Weihnachtsabenteuer voller Herzenswärme, Liebe und Fantasie! Alex T. Smith ist mit „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ ein ganz wunderbares Adventskalenderbuch gelungen, welches sich einfach nur perfekt für die Vorweihnachtszeit eignet und für den allerschönsten Vorlesespaß sorgen wird. Ich bin total verliebt in die warmherzige, süße Geschichte und in die vielen traumhaften Bilder. Egal ob Jung oder Alt, ob zum Vor- oder zum Selberlesen – ich kann „Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es nur zu gerne volle 5 von 5 weihnachtlichen Sternen!

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