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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2019

Noch besser als der erste Teil

Save me from the Night
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Seanna lebt noch nicht lange in Castledunns. Nach dem, was vor einem Jahr passiert ist, kam sie in das malerische Küstendorf, um Ruhe zu finden. Sie arbeitet als Kellnerin in einem Pub und wohnt über dem ...

Seanna lebt noch nicht lange in Castledunns. Nach dem, was vor einem Jahr passiert ist, kam sie in das malerische Küstendorf, um Ruhe zu finden. Sie arbeitet als Kellnerin in einem Pub und wohnt über dem Pub in einer kleinen Wohnung. Sie hat sich endlich eingewöhnt und fühlt sich wohl, als sie erfährt, dass sie einen neuen Chef bekommt. Das gefällt Seanna zunächst gar nicht, doch nachdem sie Niall kennengelernt hat, lassen ihre Gedanken ihn nicht mehr los…
Das zweite Cover gefällt mir auch noch besser, als das Erste! Ich mag den Titel und die Darstellung und wie beides zur Geschichte passt. Der Schreibstil war, wie auch schon im ersten Teil, schön flüssig. Es war toll wieder in Castledunns zu sein und wieder hatte ich das Gefühl von Fernweh zu einem Ort, den ich gar nicht kenne! Irland ist auf jeden Fall gestiegen in der Liste meiner Reiseziele.
Seanna ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie hatte es nicht leicht in ihrer Vergangenheit und hat trotzdem den Mut, Hoffnung und ihre freundliche Art nicht verloren. Auch Niall mochte ich auch sofort. Er hat eine Art, die einen sofort in seinen Bann zieht. Kurzzeitig hatte ich so meine Zweifel an ihm, aber die hat er mit seiner liebevollen Art zerschlagen! Die anderen Charaktere aus Castledunns erneut zu treffen war auch total schön, wie ein kleines „Nach Hause kommen“. Die Geschichte selbst hat mich sehr mitgerissen. Ich fand die Vergangenheiten von Seanna und Niall gut verarbeitet und eingebaut. Ich mochte, wie alles verlaufen und aufgelöst wurde. Im ersten Teil hatte ich ja etwas Probleme damit, dass mir alles am Ende zu schnell, zu glatt verlaufen ist. Das war hier nicht der Fall!
Ich freue mich jetzt schon sehr auf den Dritten Teil und bin auch etwas traurig, dass es bald schon wieder vorbei ist! 5/5

Veröffentlicht am 22.09.2019

Tolle Fantasy, wie ich sie lange nicht gelesen habe

Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
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Dämonenrauch einzunehmen oder damit zu handeln ist streng verboten, denn es wirkt wie eine Droge. Noch dazu ist es furchtbar gefährlich an ihn heran zu kommen, denn die Dämonen geben ihn nicht freiwillig ...

Dämonenrauch einzunehmen oder damit zu handeln ist streng verboten, denn es wirkt wie eine Droge. Noch dazu ist es furchtbar gefährlich an ihn heran zu kommen, denn die Dämonen geben ihn nicht freiwillig her. Doch Verbotenes zieht immer Leute an. Leute, die den Rausch, Geld oder Macht wollen. Prinzessin Catherine, Leibgardist Ambrose, Diener March, Dämonenjägerin Tash und Edyon haben alle unterschiedliche Leben und doch werden sie alle unzertrennbar miteinander verbunden…

Wie immer zuerst zum Cover. Es ist eins der schönsten Cover, die ich dieses Jahr gesehen habe und ich finde es passt sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Seiten fliegen nur dahin. Das liegt aber sicher auch an der spannenden Geschichte! Die Geschichte wird aus der Sicht der 5 Charaktere erzählt. Anfangs war ich deswegen etwas skeptisch dem Buch gegenüber, aber das hat sich schnell geändert, denn man kann alle Handlungsstränge gut auseinanderhalten. Da 5 Charaktere aber doch viel sind, gehe ich hier mal nur auf den Handlungsstrang ein, der mir am besten gefallen hat: Ambrose und Catherine. Catherine ist die Prinzessin von Brigant, die demnächst einen ihr unbekannten Prinzen heiraten soll. Ambrose ist ihr Leibgardist und heimlich in die Prinzessin verliebt. Die Geschichte der beiden ist so interessant und voller unerwarteter Wendungen, ich konnte mich gar nicht ausruhen! Auch sind mir die beiden sehr sympathisch gewesen. Catherine ist stark und mutig, genauso wie Ambrose. Aber auch alle anderen Handlungsstränge waren interessant und die Charaktere meist sympathisch. Edyon fand ich etwas nervig, aber ich glaube, dass er so sein soll.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne gute Fantasy liest!

Veröffentlicht am 17.09.2019

Tolle Ideen, an der Umsetzung haperte es aber etwas

Eve of Man (I)
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Eve ist das erste Mädchen, was seit 50 Jahren geboren wurde. Warum 50 Jahre nur Männer geboren wurden, kann sich niemand erklären, aber nun tickt langsam die Uhr der Menschheit. Der Schluss liegt nahe, ...

Eve ist das erste Mädchen, was seit 50 Jahren geboren wurde. Warum 50 Jahre nur Männer geboren wurden, kann sich niemand erklären, aber nun tickt langsam die Uhr der Menschheit. Der Schluss liegt nahe, das man Eve wohlbehütet aufwachsen lässt und sie langsam darauf vorbereitet, dass sie für den Fortbestand der Menschheit verantwortlich ist. Dafür möchte man sie zwischen drei Männern wählen lassen. Doch schlägt ihr Herz vielleicht schon für jemand anderen?
Ich finde das Cover gut gelungen, vor allem das Zeichen von Eve finde ich gut gelungen. Der Schreibstil ist total flüssig und gut zu lesen. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen, als ich davon gehört habe. Ich habe eine kleine Schwäche für Dystopien und so wusste ich, dass ist diese auch lesen muss! Eve kennt nur das Leben in ihrem kleinen Wohnbereich und bekommt von der Außenwelt nur mit, was ihre „Mütter“ wollen, dass sie mitbekommt. Daher ist sie zunächst auch etws naiv, das entwickelt sich aber im Laufe der Geschichte. Ihre beste Freundin „Holly“ ist nur ein Hologramm, was von unterschiedlichen Menschen gesteuert wird; unter anderem von Bram. Bram mochte ich ganz gerne, auch wenn er kein wirklich auffälliger Charakter ist. Auch Eve ist mir nicht unsympathisch. Ihr merkt…da wartet ein ABER. ABER ich konnte die Handlungen der beiden einfach nicht nachvollziehen. Vieles wirkt überhastet und wird mir als Leser leider nicht erklärt. Generell hatte die Geschichte für mich etliche tolle Ansätze, die nicht erklärt oder zu ende geführt wurden. Da es noch einen zweiten Teil geben wird, hoffe ich, dass dort noch vieles aus dem ersten Teil aufgeklärt werden wird.
Viele richtig gute Ideen, mit mangelnder Umsetzung führen leider nur zu einer Bewertung von 3/5.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Ein spannender zweiter Teil, der mich sehnlichst auf den Dritten warten lässt

Die Krone der Dunkelheit
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+++SPOILER BAND 1+++
Zurück in Thorbia steht Freya unter ständiger Beobachtung. Ihre Eltern haben Angst, sie würde noch einmal den Hof verlassen. Als Freya eines Nachts zu Moira möchte, trifft sie auf ...

+++SPOILER BAND 1+++
Zurück in Thorbia steht Freya unter ständiger Beobachtung. Ihre Eltern haben Angst, sie würde noch einmal den Hof verlassen. Als Freya eines Nachts zu Moira möchte, trifft sie auf den Piraten Elroy und erfährt dabei, dass sie seine Verlobte werden soll. Aber das kann doch nicht sein! Sie ist eine Prinzessin und Elroy ein einfacher Pirat, oder?
Larkin sieht als gesuchter Verbrecher quer durchs Land und bleibt nie lange an einem Ort. Wird er Freya wiedersehen?
Ceylan sitzt noch immer im Gefängnis und versucht mit Hilfe von Leigh zu beweisen, dass sie nicht für den Mord an der Königin der Fae verantwortlich ist. Wird es ihr gelingen?
Wie auf fast kein anderes Buch, habe ich mich auf den zweiten Teil von „Die Krone der Dunkelheit“ gefreut und ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung schließt direkt an den ersten Teil an. Ich kam sofort wieder rein, was auch @laurakneidl zu verdanken ist, die zwischendurch immer mal wieder gut alte Geschehnisse einfließen lässt, die meinem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen haben! Der Schreibstil ist wieder total flüssig. Die Geschichte wird wieder aus vielen Unterschiedlichen Sichten erzählt, die mich aber nie verwirrt haben. Auch finde ist, ist jeder Strang spannend, sodass ich ein neues Kapitel immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge begonnen habe! Trotzdem bleiben meine beiden Lieblinge Freya und Larkin. Ich fiebere dem Verlauf ihrer Geschichte am meisten hinterher. Freya, die so stark und fortschrittlich ist. Sie lässt sich auch von ihrem Vater und ihrer Zukunft nicht einschüchtern. Sie hat ihre Prinzipien und für die stellt sie auch mal ihr eigenes Wohl zurück. Larkin, der unerschütterlich weiterkämpft, auch wenn die Situation aussichtlos erscheint.
Ein spannender zweiter Band, nachdem ich jetzt sehnlichst auf den Dritten warte

Veröffentlicht am 03.09.2019

Nicht gut ausgearbeitet

Was für immer bleibt
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Gracie hatte einen Autounfall und kann sich seitdem nicht mehr an ihr Leben vorher erinnern. Sie muss auch so viele Handgriffe neu erlernen. Nur an Blumen, ihre Merkmale und Eigenschaften kann sie sich ...

Gracie hatte einen Autounfall und kann sich seitdem nicht mehr an ihr Leben vorher erinnern. Sie muss auch so viele Handgriffe neu erlernen. Nur an Blumen, ihre Merkmale und Eigenschaften kann sie sich problemlos erinnern. Nachdem vor allem ihre ehemals beste Freundin und ihr angeblicher Verlobter Gracie immer wieder in Richtung „altes Leben“ schieben wollen, flieht sie auf die alte Blumenfarm ihrer Mutter. Dort möchte sie Abstand, über alles nachdenken, doch dann taucht Flynn plötzlich auf der Farm auf…
Das Cover des Buchs ist schön, ich mag die Farben sehr gerne und zusammen noch mehr! Der Schreibstil war flüssig und gut lesbar. Gracie und die anderen Charaktere im Buch haben mir leider wenig gefallen. Niemand war mir wirklich sympathisch. Wir habe Gracie, deren Handlungen ich nicht nachvollziehen konnte, genauso wie bei Flynn. Die beste Freundin von Gracie war einfach nur unglaublich unverständnisvoll und aufdringlich. Dann gab es noch eine Frau bei der Blumenfarm, die in jedem Dialog geheimnisvolle Tipps gegeben hat, die man aber erst enträtseln musste. Leider hat mir dadurch auch die Handlung nicht gefallen. Ich fand sie nicht sonderlich durchdacht für die Situation, in der sich Gracie gerade befindet. Manche Situationen wurden zwar aufgeworfen, aber gar nicht erklärt oder gelöst. Das Thema des Gedächtnisverlusts erfordert für mich viel Gefühl, aber auch das habe ich nicht wirklich bekommen.
Ich habe das Buch tatsächlich nicht abgebrochen, sondern beendet, da es einen sehr flüssigen Schreibstil hatte und ich eine Vermutung wegen des Plots hatte, die ich bestätigt haben wollte. Die Idee des Plots fand ich ganz gut, aber nicht gut ausgearbeitet.