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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2019

Schön, aber nicht nachhaltig

Dich schickt der Himmel
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Fixie führt ein ruhiges Kleinstadtleben. Sie arbeitet den ganzen Tag im Laden ihrer Eltern und die Familie steht für sie an erster Stelle. Als ihre Jugendliebe Ryan wieder zurück ins Land kommt hofft Fixie ...

Fixie führt ein ruhiges Kleinstadtleben. Sie arbeitet den ganzen Tag im Laden ihrer Eltern und die Familie steht für sie an erster Stelle. Als ihre Jugendliebe Ryan wieder zurück ins Land kommt hofft Fixie ihm endlich näher zu kommen. Ob ihr ein Zwischenfall mit einem Fremden im Café dabei helfen kann?
Bei diesem Buch ist mir die Bewertung schwergefallen. Angefangen beim Inhalt, ich kann keine gute Zusammenfassung schreiben. Weiter zur Geschichte: Ich habe eigentlich keinerlei Kritikpunkte und trotzdem hat mich das Buch nicht völlig abgeholt. Ich konnte das Buch problemlos weglegen und habe sogar angefangen parallel ein anderes Buch zu lesen!
Fixie ist eine liebevolle Protagonistin mit einem Tick: Sie muss Leuten helfen. Wenn sie irgendwo jemanden auch nur in der kleinsten Schwierigkeit sieht, dann kann sie nicht anders, als zu helfen. Das ist eine wirklich niedliche Angewohnheit. Ryan ist mir von Anfang bis Ende unsympathisch, ich habe ihn regelrecht verachtet. Mit Sebastian und mir war es immer ein Hin und Her. Mal mochte ich ihn, mal fand ich ihn furchtbar. Wie es am Ende des Buchs war, müsst ihr natürlich selbst lesen. Die Nebencharaktere haben alle ihre Eigenheiten, die die Geschichte bereichern. Auch die Geschichte an sich ist schön geschrieben, hat keine Lücken oder völlig unlogische Handlungen und trotzdem hat es mich nicht 100% abgeholt. Irgendwie schade und es fuchst mich auch ein bisschen, dass ich „den Fehler in der Gleichung“ nicht finde.
Wenn ihr als auf schöne, ruhige Liebesgeschichten mit netten Charakteren steht, dann lest dieses Buch, trotz meiner verwirrten Rezension!

Veröffentlicht am 14.08.2019

Eine magische Welt, die mich in ihren Bann gezogen hat

Caraval
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Tella und Scar wachsen unter ihrem gewalttätigen Vater auf und sie wollen nichts lieber, als aus ihrem Zuhause zu fliehen. Mit der anstehenden Hochzeit von Scar mit einem Grafen, den sie nicht kennt, scheint ...

Tella und Scar wachsen unter ihrem gewalttätigen Vater auf und sie wollen nichts lieber, als aus ihrem Zuhause zu fliehen. Mit der anstehenden Hochzeit von Scar mit einem Grafen, den sie nicht kennt, scheint das Ziel nah. Doch kurz vor der Hochzeit erhalten die beiden eine Einladung zum Caraval. Natürlich können sie nicht widerstehen und machen sich mit der Hilfe des Seemanns Julian auf zum Caraval. Doch ist dort alles so schön, wie die beiden es sich immer ausgemalt haben?
Die Geschichte wird aus der Sicht von Scar erzählt, die ich zwar mochte, mit der ich aber nicht so richtig warm geworden bin. Sie hat ihre Prinzipien und an die hält sie sich strikt. Das ist so ziemlich das Einzige, was wir erfahren, irgendwie fehlte mir bei ihr etwas Tiefe. Tella ist die wilde kleine Schwester von Scar, die die Welt noch durch eine Abenteuerbrille sieht. Julian hat es mir wirklich schwer gemacht. Ich wusste nie, wo er jetzt gerade steht, was seine Intentionen sind und ob er es ehrlich meint. Das fand ich aber gut! Man wird bei Caraval viel an der Nase herumgeführt. Die Welt an sich fand ich großartig! Die Magie, die Möglichkeiten, die Ideen, ich war wirklich hin und weg von allem dort! Auch die Geschichte hinter dem Caraval fand ich gut. Natürlich ist sie noch nicht beendet, denn es gibt ja noch einen zweiten Teil und der wird auch schnell verschlungen! Der dritte erscheint dann erst am 3.10.19, aber so lang ist das ja gar nicht mehr!

Veröffentlicht am 10.08.2019

Eine tolle Fortsetzung

Die Spiegelreisende
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In diesem Teil dreht sich alles um die Arche Pol. Ophelia ist immer noch dort und es sind nur noch ein paar Tage zu ihrer Hochzeit. Doch es gibt noch ein ganz anderes Problem: Es verschwinden ständig wichtige ...

In diesem Teil dreht sich alles um die Arche Pol. Ophelia ist immer noch dort und es sind nur noch ein paar Tage zu ihrer Hochzeit. Doch es gibt noch ein ganz anderes Problem: Es verschwinden ständig wichtige Persönlichkeiten und auch Ophelia erhält Drohbriefe. Wer bedroht die Arche Pol? Außerdem wird Ophelia vom Clangeist Faruk mit einer Spezialaufgabe betraut, was steckt dahinter?

Über die Aufmachung des Buchs müssen wir glaube ich nicht reden, das Cover ist einfach toll. Auch der Schreibstil bzw. Erzählstil ist wie im ersten Band sehr schön. Ophelia und Thorn sind weiter erfrischen untypische Fanatsycharaktere. Sie muss nicht gerettet werden und er ist auch nicht der Retter in strahlender Rüstung. Ophelia ist weiter tollpatschig und Thorn ein Einzelgänger; ich liebe die beiden. Die anderen Charaktere sind so besonders wie interessant. Nicht alle sympathisch, aber das muss ja auch nicht sein. In diesem Teil bekommen wir viel mehr Einblicke über die Archen und die Clangeister, vor allem aber über die Arche Pol, denn dort spielt der Teil. Am Anfang des Hörbuchs gab es einen Rückblick, was ich besonders bei einer Fantasygeschichte sehr gut finde, da man doch schnell mal etwas vergisst! Auch in diesem Teil wird nicht auf viel außergewöhnliche Magie verzichtet und ich habe immer wieder schmunzeln und staunen müssen. Zwischenzeitlich entwickelt sich die Geschichte fast zu einem Krimi, die Spannung wurde also auf jede Fall auch über die ganzen 600 Seiten aufrecht erhalten.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Eine ruhige Liebesgeschichte und viel Natur

Show me the Stars
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Nachdem es bei Liv beruflich sehr schlecht läuft, stößt sie auf das Angebot, einen Leuchtturm auf einer Insel in Irland für sechs Monate zu bewohnen. Sie bewirbt sich und bekommt den Job. Voller Euphorie ...

Nachdem es bei Liv beruflich sehr schlecht läuft, stößt sie auf das Angebot, einen Leuchtturm auf einer Insel in Irland für sechs Monate zu bewohnen. Sie bewirbt sich und bekommt den Job. Voller Euphorie und doch auch etwas Sorge kommt sie beim Leuchtturm an. Dorthin gebracht hat sie Kjer mit seinem Boot. Der äußert attraktive Kjer versorgt sie nun auch regelmäßig mit den notwenigen Dingen zum Leben, doch bleibt es nur dabei?
Das Cover finde ich schön und es hat einen guten Bezug zum Buch. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Da Liv auf einer einsamen Insel ist und natürlich dadurch nur sporadisch Kontakt zu anderen Leuten hat, wird die Landschaft sehr ausführlich beschrieben, aber das mochte ich wirklich gerne. Während des Lesens habe ich viel Lust bekommen auch nach Irland zu reisen und in einem Leuchtturm zu leben. Liv ist eine ehrgeizige Einzelgängerin, die mir aber von Anfang an sympathisch war. Zu Kjer konnte ich bis zum Schluss keine Verbindung aufbauen. Er ist unnahbar und sich seiner Attraktivität sehr bewusst und schläft sich durch den Ort. Zudem hat er eine miese Vergangenheit, aber das müsst ihr selbst lesen! Die Geschichte hat mir trotz ihrer klassischen Elemente gut gefallen. Nur einen Kritikpunkt habe ich: Das Ende. Es kam mir dann doch etwas zu schnell und war nicht authentisch. So wie ich die Charaktere kennengelernt habe, hätte das Buch meiner Meinung nach nicht dieses Ende finden können.
+++SPOILER+++
Liv sagt einmal, dass sie nicht die typische Frau sein möchte, die sich einbildet, den gebrochenen Typen, der keine feste Bindung möchte zu flicken und ihn für sich zu gewinnen. Leider wird das zwar gesagt, aber nicht befolgt, denn Liv ist genau so.
+++SPOILER ENDE+++

Mir hat das Lesen aber trotzdem Spaß gemacht und daher gibt es 3,5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Ein rundum tolles Leseerlebnis

Becoming Elektra
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Isabel ist ein Klon. Ein Ersatzteillager für Elektra Hamilton. Falls Elektra etwas passiert, ist sie dazu da, ihr Organe zu spenden. Isabel lebt mit vielen anderen Klonen in einem Institut, indem sie viel ...

Isabel ist ein Klon. Ein Ersatzteillager für Elektra Hamilton. Falls Elektra etwas passiert, ist sie dazu da, ihr Organe zu spenden. Isabel lebt mit vielen anderen Klonen in einem Institut, indem sie viel Unterricht bekommt und streng auf ihre Gesundheit geachtet wird. Die Außenwelt hat sie noch nie gesehen, bis ihr eines Morgens der Vater von Elektra ein Angebot macht: Sie soll das Leben von Elektra führen, da diese bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Sie soll die Verlobung mit Elektras Verlobten weiterführen, um die politische & wirtschaftliche Macht zu sichern. Doch Isabel spürt, dass mehr, viel mehr, hinter diesem Angebot steckt.

Cover und Titel passen gut zur Geschichte und zur Welt, in der sie spielt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Isabel erzählt. Sie ist mutig, loyal und emphatisch. Wir erleben die Welt aus ihrer Sicht, weswegen sie auch für den Leser neu ist und man immer mal wieder Häppchen über die neue Technik, das Leben und die Gesellschaft im Jahr 2083 bekommt. Das ist aber gar nicht schlimm, ich fand es schön die Welt nach und nach kennenzulernen. Die Familie der verstorbenen Elektra ist Eigentümerin der Kloninstitute und somit gehört sie zur High Society. Dementsprechend kühl und distanziert gehen auch alle in der Familie miteinander um. Es gibt überall kleine Intrigen und Fehden, die die ganze Geschichte schön abrunden. Damit man nicht durcheinanderkommt, ist im Buch der Stammbaum der Familie inklusive der wichtigen Klone abgebildet. Niemand im Buch ist, wer er zu sein scheint und auch der Plot hat mich immer wieder überrascht und ich habe mich mit Isabel gefreut, geweint und war schockiert. Das Ende hat mich dann völlig überrascht und ein wenig verzweifelt habe ich weitere Seiten gesucht. Aber auch das ist nichts Negatives, sondern nur ein Zeichen davon, wie sehr ich in dieser Geschichte versunken bin!

Eine klare Empfehlung für alle, die eine Mischung aus Krimi/Thriller in einem Zukunftssetting mögen: ⭐5/5