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Veröffentlicht am 04.07.2025

Schwierige Ermittlungen

Eisfeld – Dunkle Enthüllungen
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Der Investigativ-Journalist Peter Hester wird kurz vorm Betreten des ARGUS-Verlagsgebäudes brutal von einem Motorradfahrer erschossen. Kriminalhauptkommissarin Mara Eisfeld vom LKA verhandelt gerade in ...

Der Investigativ-Journalist Peter Hester wird kurz vorm Betreten des ARGUS-Verlagsgebäudes brutal von einem Motorradfahrer erschossen. Kriminalhauptkommissarin Mara Eisfeld vom LKA verhandelt gerade in einem Meditationsgespräch mit ihrem Ex-Mann über das Besuchsrecht mit ihrem Sohn, als sie zum Tatort gerufen wird. Der ermordete Reporter hatte etliche große Skandale aufgedeckt und Personen zu Haftstrafen verholfen. War das ein Racheakt? Hester war ein Gegner von modernen Kommunikationsmitteln, kam nur gelegentlich in die Redaktion und hatte sein Kommen per Brief angekündigt. Sein Büro befand sich nicht in seiner Wohnung und war niemanden bekannt. Je tiefer Mara gräbt, desto persönlicher werden ihre Ermittlungen.

Das Cover und der Titel passen zum 2. Teil dieser Krimi-Reihe. Die Protagonisten sind teilweise bereits bekannt und das Team um Mara wird bei der 1. Teambesprechung sehr gut vorgestellt. Im Privatleben hat sie ihre Probleme Haushalt und Mutter zu sein in den Griff zu kriegen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Handlung zieht mich so in den Bann, dass ich immer weiter lesen muss. Immer neue Wendungen führen zu einem brisanten Ende.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Gruselig

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Wien 1896. Die Reporterin Julia Wolf soll eine Reportage über einen neuen Zaubertrick schreiben, der im Wiener Prater zum ersten Mal aufgeführt wird. Doch "die zersägte Jungfrau" stirbt tatsächlich bei ...

Wien 1896. Die Reporterin Julia Wolf soll eine Reportage über einen neuen Zaubertrick schreiben, der im Wiener Prater zum ersten Mal aufgeführt wird. Doch "die zersägte Jungfrau" stirbt tatsächlich bei Vorführung. Wer hat den Sarg manipuliert? Ausgerechnet Inspektor Leopold von Herzfeldt wird mit der Ermittlung beauftragt. Julia und Leo laufen sich wieder über den Weg und auch der Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs Augustin Rothmayer liefert wieder wertvolle Hinweise.
Das Cover ist recht gruselig und der Titel passt dazu. Die Protagonisten sind bekannt und ich bin sofort wieder drin in der Geschichte. Der Handlungsort ist diesmal der Wiener Prater und er wird sehr anschaulich und genau beschrieben. Im Nachwort bekommen wir eine Vorstellung, wie es da heute aussieht. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Teilweise wird es auch unheimlich und gruselig, wie es sich für so einem Ort gehört. Man bekommt einen sehr guten Eindruck in die Theaterwelt und dem Zusammengehörigkeitsgefühl dieser Menschen.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Oma Käthe ist nie um eine Antwort verlegen

Die eiskalte Strohwitwe von Sylt
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Oma Käthe will ihre Freizeit bei ihrem Lebensgefährten Hinnerk aus Sylt genießen. Leider wohnt zur gleichen Zeit seine Schwester bei ihm. Ellen, wie sie sich jetzt nennt, ist zu Besuch aus Amerika, wo ...

Oma Käthe will ihre Freizeit bei ihrem Lebensgefährten Hinnerk aus Sylt genießen. Leider wohnt zur gleichen Zeit seine Schwester bei ihm. Ellen, wie sie sich jetzt nennt, ist zu Besuch aus Amerika, wo sie als Broadway-Star in Musicals auftritt. Ein wahrer Zickenkrieg entbrennt im Haus des E-Kommissars Rasmussen. Da kommt der Job als Haushaltshilfe in der Villa Lindholm zu arbeiten für Käthe wie gerufen. Bereits beim Vorstellungsgespräch liefert sie sich ein heftiges Wort- Duell mit der brasilianischen Millionärsgattin Fernanda. Am nächsten Tag steckt sie tot kopfüber im Dünensand. Hinnerk muss Käthe nicht lange überreden, um heimlich zu ermitteln.
Das Cover und der Titel deuten auf eine humorvolle Geschichte hin. Und im zweiten Fall mit Oma Käthe aus Sylt gibt es eine Menge zu lachen. Denn sie bleibt niemanden eine Antwort schuldig. Die Suche nach dem Täter nimmt immer neue Wendungen und wird erst zum Schluss aufgelöst.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Der gute Ruf des Pensionats

Der Weg der Frauen
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Das Pensionat an der Mosel 1912. Die Schülerin Sophie Loos sollte eigentlich auf einer Familienfeier bei ihrer Familie in Luxemburg sein. Stattdessen wird sie in Metzt inhaftiert, weil sie für die Frauenrechte ...

Das Pensionat an der Mosel 1912. Die Schülerin Sophie Loos sollte eigentlich auf einer Familienfeier bei ihrer Familie in Luxemburg sein. Stattdessen wird sie in Metzt inhaftiert, weil sie für die Frauenrechte demonstriert, Flugblätter verteilt hat und Häuser beschmiert hat. Die Institutsleiterin Pauline Martin reist sofort nach Metz. In Luxemburg wird sie dann sehr kühl von ihren Eltern Eltern empfangen und trifft auf ihren ehemaligen Verlobten Roland, der gerade Witwer geworden ist und erneut um sie wirbt. Zurück in Diedenhofen warten zahlreiche Probleme auf Pauline, die den Ruf ihres Instituts ernsthaft schaden könnten. Einige Mädchen müssen das Pensionat verlassen und auch Erich von Pliesnitz verhält sich seltsam.
Das Cover passt zu den vorherigen beiden Teilen dieser Serie und gefällt mir sehr gut. Am Anfang gibt es eine Liste der Figuren der Handlung und helfen beim Einstieg in die Geschichte. Der Ankunft einer neuen Schülerin und das anschließende Abendessen mit den Beteiligten vervollständigt den Wiedereinstig. Die Handlung ist so plastisch und authentisch beschrieben. Ich sehe die Szenen förmlich vor mir. Die damalige Zeit und die politischen Hintergründe einschließlich der Schauplätze sind sehr gut recherchiert und runden das Bild ab. Ein sehr guter Abschluss dieser Trilogie.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Unterhaltend und Spannend

Morden auf Friesisch
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Der alte Hinnerk Beehnk wartet auf seine Kundschaft, die seinen Räucherfisch kaufen, als er brutal überfallen wird. Er wird aufgehängt in der Räucherkammer gefunden. So hatte er sich seinen geplanten Ruhestand ...

Der alte Hinnerk Beehnk wartet auf seine Kundschaft, die seinen Räucherfisch kaufen, als er brutal überfallen wird. Er wird aufgehängt in der Räucherkammer gefunden. So hatte er sich seinen geplanten Ruhestand wohl nicht vorgestellt. Dabei hatte er doch erst im Lotto gewonnen. Der frei laufende Hund am Tatort führt zu dem Umweltaktivisten Hubert Schimmelpfennig, mit dem er Streit hatte. Hauptkommissar Kruse ernennt seine Kommissaranwärterin Michi Greve zur Ermittlungsleiterin und unterstützt sie mit viel logischen und eigenwilligen Überlegungen.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Der Schreibstil ist locker und amüsant. Trotzdem ist die Geschichte spannend und nimmt immer neue Wendungen. Die Protagonisten werden werden sehr treffend und typisch für diesen Landstrich beschrieben. Besonders Kruse gefällt mir mit altmodischen, knurrigen Art und viel Verschlagenheit sehr gut. Die Handlungsorte sind sehr authentisch.

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