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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

Gelungener Auftakt

Wenn Ende gut, dann alles
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Der Krimi-Autor Tommi Mann reist im Wohnmobil durch die Gegend, schreibt an seinem ersten Thriller und hat genug zu tun, sich beim Wildcampen nicht erwischen zu lassen. Sein Vater residiert in einer Luxus-Seniorenwohnanlage ...

Der Krimi-Autor Tommi Mann reist im Wohnmobil durch die Gegend, schreibt an seinem ersten Thriller und hat genug zu tun, sich beim Wildcampen nicht erwischen zu lassen. Sein Vater residiert in einer Luxus-Seniorenwohnanlage und hat ihm das Wohnmobil und die ukrainische Putzfrau Svetlana überlassen. Als sie ein kleines Mädchen mit Down-Syndrom am Waldrand laufen sehen, überzeugt Svetlana Tommi anzuhalten und sich um das Mädchen zu kümmern. In ihrem Rucksack finden sie einen Zettel mit der Aufschrift "Hilf mir". Sie rufen die Rettungssanitäter und die Polizei. Die Mutter ist nicht auffindbar und die beiden stellen ihre eigenen Ermittlungen an.
Das Cover mit dem Wohnmobil, den Putzutensilien und dem Kind unter der Tanne im Vordergrund ist gut gewählt. Der Titel mit einem der Sprichwörter von Svetlana ist sehr gut gewählt. Die Protagonisten werden sehr launig und mit allen Ecken und Kanten beschrieben. Volker Klüpfel ist seinem humorvollem Erzählstil treu geblieben und ich musste oft schmunzeln. Die Handlung greift ein aktuelles Thema auf und das Ende ist elegant gelöst. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Ruhesitz in Ostfriesland

Spröde Sprotten schwimmen schlecht
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Der neu erbaute Seniorenwohnsitz Benigaburg in Neuharlingersiel zieht mit 8000€ monatlichen Gebühren sehr unterschiedliche Bewohner ins Heim. Der Besitzer und Unternehmer Erich Beninga hat mit seiner Hörgeräte-Firma ...

Der neu erbaute Seniorenwohnsitz Benigaburg in Neuharlingersiel zieht mit 8000€ monatlichen Gebühren sehr unterschiedliche Bewohner ins Heim. Der Besitzer und Unternehmer Erich Beninga hat mit seiner Hörgeräte-Firma viel Geld verdient und bewohnt mit seiner 40 Jahre jüngeren Frau Isabell in einem Bungalow auf dem Gelände. Ausgerechnet die Exfrau von dem Dorfpolizisten Rudi Bakker ist zurück und arbeitet in leitender Funktion in der Pflegeeinrichtung. Denise Bakker findet dann auch die tote Isabell Beninga im Gartenteich und informiert ihren Exmann.

Das Cover und der Titel sind leicht humorvoll gewählt. Die Protagonisten um den Dorfpolizisten und dem Häkelbüddel-Club sind bekannt und ich fühle mich gleich wieder wohl in Ostfriesland. Der Schreibstil des Autoren-Duos ist nordisch erfrischend mit landestypischen Begriffen versehen. Die Handlung ist spannend. Die Episoden sind teilweise, wie aus dem Leben gegriffen und laden zum mitraten ein. Da viel und lecker gekocht wird, finde ich zu meiner Freude am Ende des Buches einige typische Rezepte..

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Ohne Grenzen

Die dunkle Grenze
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Mein erstes Buch um die Ermittler Jack Diehl und Viola Hendricks vom LKA. Ein Kleinkrimineller wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Die Wohnung wurde durchsucht und geringe Wertsachen entwendet. Scheinbar ...

Mein erstes Buch um die Ermittler Jack Diehl und Viola Hendricks vom LKA. Ein Kleinkrimineller wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Die Wohnung wurde durchsucht und geringe Wertsachen entwendet. Scheinbar wurde der Tote in einem Streit mit einer Bierflache erschlagen. Da die Kripo Frankfurt überlastet ist, nimmt Jack sich des Falls an und schaut etwas genauer hin. Als er dann einen ähnlichen Fall aus einem anderen Umfeld bekommt, forscht er nach Gemeinsamkeiten. Währenddessen hat sich Viola an einem Cold Case festgebissen und forscht in weiteren dubiosen Ereignissen im näheren Umkreis des alten Falls. Beide Ermittler haben zusätzlich private Probleme zu lösen, die sie stark belasten.
Das unheimliche Cover und der Titel passen hervorragend zur Handlung. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und der Einstieg in diese Ermittlerreihe fällt mir nicht schwer. Die Handlung nimmt erst langsam Fahrt auf und kaum habe ich mich orientiert, überschlagen sich die Ereignisse und es wird sehr spannend. Das Ende ist dann verblüffend und schlüssig.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Gelungene Fortsetzung

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Im 2. Teil um das Mörderarchiv geht es einmal wieder um die Prophezeihung von Peony Lane. Die Krimischriftstellerin Anni hat sich auf ihrem Anwesen in Castle Knoll gut eingelebt und begegnet der Wahrsagerin ...

Im 2. Teil um das Mörderarchiv geht es einmal wieder um die Prophezeihung von Peony Lane. Die Krimischriftstellerin Anni hat sich auf ihrem Anwesen in Castle Knoll gut eingelebt und begegnet der Wahrsagerin bei ihrem Morgenspaziergang. Peony macht sehr vage Andeutungen zu einem Mord in den 1960er Jahren. Wenig später finden Anni und ihre Freundin Jenny die Frau tot in der Orangerie ihres Hauses. Sie wurde mit einem antiken Dolch erstochen, den Anni kurz vorher mit ins Haus gebracht hatte. Sie beginnt zu ermitteln und forscht im Archiv ihrer verstorbenen Tante Francis.
Die Protagonisten kenne ich aus dem 1. Teil dieser Reihe und bin sofort wieder in Castle Knoll angekommen. Die Handlung in der Gegenwart wird zwischendurch unterbrochen mit Berichten und Tagbuchaufzeichnungen von Tante Francis als 16 jähriges Mädchen und die darauffolgenden Jahre. Sehr interessante Einblicke in das Leben der Tante, die am Ende zur Lösung beitragen.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Schulprobleme

Friesenrausch
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Der Jugendliche Jan Lamprecht wird in der Bahnhofstoilette von Niebüll tot aufgefunden. Aufgrund des Plastikbeutels mit bunten Pillen geht Kommissar Dirk Thamsen von einem Drogentoten aus. Tatsächlich ...

Der Jugendliche Jan Lamprecht wird in der Bahnhofstoilette von Niebüll tot aufgefunden. Aufgrund des Plastikbeutels mit bunten Pillen geht Kommissar Dirk Thamsen von einem Drogentoten aus. Tatsächlich starb der Junge an einer Überdosis Heroin. Es fehlt aber das Fixerbesteck und die Arme weisen Hämatome auf, als wäre er festgehalten worden. Jan war Schüler am Gymnasium und während Dirk erste Befragungen anstellt, taucht Haie Ketelsen auf. Da der dortige Hausmeister länger krank ist, lässt Haie sich als Aushilfe einstellen um undercover zu beobachten. Als ein Sozialarbeiter stirbt glaubt keiner mehr an einen Zufall.
In diesem 16. Fall um die offiziellen Ermittler aus Niebüll und die Hobbyschnüffler Tom und Haie geht es um aktuelle Probleme mit den Schülern des Gymnasiums. Vielschichtige Motive werden zu einer interessanten Handlung verwoben. Der Schreibstil ist gewohnt erfrischend und ich fühle mich gleich wieder heimisch an der Nordsee.

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