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Veröffentlicht am 20.09.2025

Bücher und Zauberei

Rewitched
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Dieses Buch ist der Inbegriff von einem perfekten Herbst-Buch, denn es ist vom Setting her mit der kleinen Buchhandlung, in der Belle ihre zarte Magie wirkt, einfach wunderbar cosy und bezaubernd. Und ...

Dieses Buch ist der Inbegriff von einem perfekten Herbst-Buch, denn es ist vom Setting her mit der kleinen Buchhandlung, in der Belle ihre zarte Magie wirkt, einfach wunderbar cosy und bezaubernd. Und dazu noch die 30 Tage Magie-Challenge, die passend zu Halloween ins Haus steht- liebe ja einfach alles daran.

Das Buch ist eher Basic Fantasy, Belle erinnert ein bisschen an „Simsalabim Sabrina“, denn sie ist eine Hexe, die aber ein größtenteils nicht-magisches, menschliches Leben lebt und sich durch ihre Hexerei eher kleinere Annehmlichkeiten zaubert. Doch plötzlich steht sie vor der Angst ihre Hexenkraft zu verlieren und muss sich ein paar unerwarteten Prüfungen stellen, die sie auf mehr als einer Ebene fordern.

Ich fand die gewirkte Magie und das was man von Belles Magie sieht, einfach richtig cool und nahbar. Und auch Belle Beweggründe und Emotionen sind sehr nahbar aufgearbeitet. Neben der Zauberei stehen auch Familie und Freundschaft im Fokus dieses Buches, genauso wie die Selbstzweifel, die Belle plagen. Damit spricht das Buch vermutlich nicht nur Magie-Begeisterte an.

Die Geschichte ist einfach super schön und gemütlich, es geht viel um Charakterentwicklung und darum sich selbst anzunehmen. Mochte ich wirklich total gern

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Entzückend

Mister Welcome
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Ich liebe solche leicht schrulligen aber absolut herzigen Geschichten ja wahnsinnig. Und diese hier ist einfach zuckersüß. Ich liebe Mr. Welcome und das, wofür er steht. Eine Geschichte, die amüsiert, ...

Ich liebe solche leicht schrulligen aber absolut herzigen Geschichten ja wahnsinnig. Und diese hier ist einfach zuckersüß. Ich liebe Mr. Welcome und das, wofür er steht. Eine Geschichte, die amüsiert, berührt und auch ein bisschen zum Nachdenken anregt

Mr. Welcome mischt die Bewohner des Ortes genauso auf, wie seine ehemalige Besitzerin. Hier kommt die Aussage „Haustiere gleichen ihren Herrchen“ absolut zum Tragen. Und die opportunistische Protagonistin Trish holt für sich das Beste das Sache raus- einfach spitze. Generell mag ich die Mischung aus kindlicher Protagonistin und tierischem Begleiter. Dadurch bekommt man eine interessante Perspektive auf die Ereignisse.

Zwischen Landadel, britischer Krone, übereifriger Reporterin und Trishs Familie ereignen sich allerlei skurrile bis abstruse Vorfälle, die höchst amüsant und kurzweilig sind. Und obwohl die Geschichte an allen Ecken und Enden ein wenig drüber ist, liegt auch sehr viel echtes und wahres in ihr. Liest sich aber einfach super flüssig weg, ist simpel runtergebrochen und dadurch die perfekte, leichte Lektüre für gemütliche Stunden.

Es ist eine wunderbar charmante Geschichte, die mit all ihren Chaos und dem hinreißenden Papagei, der die wichtigen Fragen des Lebens stellt, einfach schön ist und Spaß macht.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Begegnungen im Café Torunka

Die Tage im Café Torunka
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Ähnlich wie schon in den anderen Büchern von Satoshi Yagisawa, die sich um die Buchhandlung Morisaki drehen, geht es auch in diesem Roman um besondere Begegnungen zwischen Menschen, die einander prägen, ...

Ähnlich wie schon in den anderen Büchern von Satoshi Yagisawa, die sich um die Buchhandlung Morisaki drehen, geht es auch in diesem Roman um besondere Begegnungen zwischen Menschen, die einander prägen, ihre Leben nachhaltig beeinflussen und einander tief im Herzen bewegen.

Der Autor bleibt sich in seinem Erzählstil treu und so besteht auch dieses Buch aus Einzelgeschichten, die sich in und um das Café abspielen. Ich muss sagen, dass ich dieses mal nicht die selbe Verbindung aufbauen konnte, wie bei der Buchhandlung. Denn obwohl es ein paar Kaffeeweisheiten/ Cafébezüge gab, rückte das ganze derart in den Hintergrund, dass es für die Handlung kaum eine Rolle spielte.

Ich fand auch den Ton der Geschichten eher melancholisch, es sind Geschichten von Schmerz und Reue, Wut und Bitterkeit. Es entsteht zwar immer auch etwas positives aus diesen Begegnungen, aber trotzdem drückten die Geschichten mir ziemlich aufs Gemüt. Vielleicht hat mich das Buch in der falschen Stimmung erwischt aber Stand jetzt würde ich auch keinen zweiten Leseanlauf starten, da mich dir Handlung auch sich einfach nicht erreicht hat.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Die Figuren waren gar nicht meins

I Know Where You Buried Your Husband
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Ich weiß nicht, was ich mir erwartet hatte, aber auf jeden Fall nicht diese Art von Geschichte. Beim Titel hab ich eher an bitterbösen, witzigen Cosy Crime gedacht. Vielleicht auch eine Art Aufstand verschmähter ...

Ich weiß nicht, was ich mir erwartet hatte, aber auf jeden Fall nicht diese Art von Geschichte. Beim Titel hab ich eher an bitterbösen, witzigen Cosy Crime gedacht. Vielleicht auch eine Art Aufstand verschmähter Ehefrauen oder so, Aber dieses Buch absolut nichts davon. Ich hab das Buch auch hauptsächlich deswegen zu Ende gelesen, weil ich bis zum Schluss auf ein paar befriedigende Antworten gehofft habe. Aber für mich wirkte das ganze eher unbefriedigend.

Ich fand die Idee hinter der Geschichte eigentlich ziemlich cool: eine Frauenfreundschaft die so stark ist, dass man gemeinsam eine Leiche verschwinden lassen würde. Und bis zu diesem Moment, wo das tatsächlich geschieht, war es eigentlich auch ziemlich interessant, aber dann geh alles vor die Hunde und die Geschichte wurde in meinen Augen echt anstrengend zu verfolgen.

Das Buch liest sich wie eine Aneinanderreihung toxischer Beziehungen und angespannter sozialer und familiärer Verhältnisse- wie ein Leitfaden, was man in Sachen Beziehung/Ehe/Kinder auf keinen Fall tun sollte. Alle Figuren sind super unsympathisch, teilweise richtig gehässig und die Verhaltensmuster teilweise null nachvollziehbar. Obwohl die Frauen jede auf ihre Art erfolgreich und gefestigt sind, werden sie doch immer wieder untergraben, als schwach hingestellt und zur sozialen Zielscheibe gemacht. Dieses Bashing ist irgendwie nicht so mein Ding und hat mich teilweise richtig wütend gemacht,

Man bekommt nur Ausschnitte/Schlaglichter aus dem Leben der 5 zentralen Figuren. Nichts davon reicht, um sich ein volles Bild zu machen und so bleiben sie alle eher unnahbar. Einige der Situationen habe ich als übermäßig gestellt empfunden. Das wirkte einfach nicht authentisch auf mich. Und was mich total irritiert hat ist, wer innerhalb dieser Geschichte und auch zum Ende hin als wahrer „Villain“ präsentiert wird. Das war teilweise zu gewollt, so als würde man eine eigenständige, zweite Geschichte innerhalb der Haupthandlung platzieren.

Ich fand's ok, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Bin nicht warm geworden mit der Geschichte

Pagans - Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter
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Ich fand die Idee mit der alternativen Realität des vereinten Königreichs eigentlich richtig cool: auf begrenztem Territorium leben drei sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammen und doch getrennt. ...

Ich fand die Idee mit der alternativen Realität des vereinten Königreichs eigentlich richtig cool: auf begrenztem Territorium leben drei sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammen und doch getrennt. Bis ein Mord geschieht, der die Grenzen verwischen lässt.

Der Leser wird eher grob in das Setting und die Geschichte eingeführt. Es reicht zwar um einen Überblick zu bekommen, aber ich hab nicht so richtig Zugang zu dieser alternativen Weltordnung gefunden und fand es daher eher müßig mich in der Handlung zurechtzufinden. Und auch die Figuren waren nicht so recht greifbar in dem as sie ausmacht und wo ihre Intentionen angesiedelt sind

Den Fall selbst fand ich eigentlich anfangs ich interessant, hatte aber auch hier das Gefühl, dass es sich ganz schön zog. Ich war einfach irgendwann nicht mehr so richtig daran interessiert wie die Geschichte ausgeht und hatte auch nicht unbedingt drive weiterzulesen.

Ich habe das Buch ungefähr in der Hälfte abgebrochen und kann daher nicht beurteilen, ob es hinten raus nicht vielleicht noch besser geworden wäre. Aber war einfach leider gar nicht mein Fall.

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