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Veröffentlicht am 18.03.2020

Sehr bewegend

Opferkind
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Opferkind – Ich habe die Hölle überlebt, weil ich an den Himmel glaubte von Astrid Dauster


Klappentext übernommen:

Astrid Dauster lebt ein scheinbar normales Leben - bis plötzlich ihre vergessene Vergangenheit ...

Opferkind – Ich habe die Hölle überlebt, weil ich an den Himmel glaubte von Astrid Dauster


Klappentext übernommen:

Astrid Dauster lebt ein scheinbar normales Leben - bis plötzlich ihre vergessene Vergangenheit wie ein kalter Schock über sie hereinbricht. In ihren ersten 13 Lebensjahren wurde sie von ihrem Vater und anderen Mitgliedern einer Satanisten-Loge auf grausamste Weise gequält. Und dann taucht mitten in diesem Abgrund der Kindheitserinnerungen ein außergewöhnliches, liebevolles Licht auf: Astrid erinnert sich an Begegnungen mit einem Schäfer. Ihm stellt sie alle schwierigen Warum-Fragen und er schenkt ihr tiefe Offenbarungen über Gut und Böse und das Wesen Gottes. Erst im Rückblick wird Astrid klar, was diese Nahtoderfahrungen bedeuten und erkennt ihren ganz besonderen Auftrag.

Hier handelt es sich um die schrecklichen Erlebnisse von Frau Dauster. Ihre Erlebnisse haben mich während dem Lesen sehr fassungslos gemacht und ich musste des öfteren eine „Lesepause“ einlegen um das Gelesene zu verarbeiten. Wie können Mitmenschen, die eigene Familie so grausam sein...- unvorstellbar.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie beschreibt alles so bildlich, realistisch und glaubwürdig, dass, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich hier um die wahren Erlebnisse handelt, gedacht hätte, dass ist aber ein guter Thriller.

Mit Gottes Hilfe durfte sie diese Grausamkeiten immer wieder überleben und zu ihrem eigenen Schutz, nach dem Tod ihres Vaters, alles vergessen. Ihr Glauben an Gott hat sie diese schwere Zeit überleben lassen. Dies wird hier sehr gut geschildert.

Die Gespräche mit dem Schäfer haben mir gefallen und sind sehr aufschlussreich. Aus diesen Gesprächen hat Frau Dauster Kraft gezogen , ihre Erlebnisse verarbeiten können und Zuspruch gefunden. Hier fand ich es gut, dass diese Gespräche im Buch verteilt sind und ich so eine kleine Verschnaufpause von der restlichen Geschichte hatte.

Dr. Walter Meili, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Traumatherapeut hat Astrid Dauters Erinnerungen psychologisch und geistlich eingeordnet und auch eigene sehr interessante Erklärungen und Kommentare miteingebracht.

Ich empfehle dieses Buch weiter.


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Veröffentlicht am 14.03.2020

Sehr spannend

Der Luzifer-Killer
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Bei „ Der Luzifer – Killer“ von Elias Haller handelt es sich um einen Thriller.

Bis seine Botschaft entschlüsselt ist, schneidet er seinen Opfern ein L in die Stirn.
Ein Junge bricht in einen zugefrorenen ...

Bei „ Der Luzifer – Killer“ von Elias Haller handelt es sich um einen Thriller.

Bis seine Botschaft entschlüsselt ist, schneidet er seinen Opfern ein L in die Stirn.
Ein Junge bricht in einen zugefrorenen Teich ein und unter der Eisschicht entdecken die Rettungskräfte einen Kindersarg. Darin befindet sich keine Leiche, sondern eine Chiffre und ein vergilbtes Zeitungsfoto, auf dem Kriminalhauptkommissar Klara Frost mit ihrem ehemaligen Studienkollegen Erik Donner zu sehen ist.
Während die Kripo über den Sarginhalt rätselt, taucht im Internet ein schreckliches Video auf, das ein altes Verbrechen zeigt. Die Veröffentlichung der Aufnahme markiert den Anfang einer beispiellosen Mordserie. Frost benötigt dringend die Unterstützung von Kriminalhauptkommissar Donner um den Killer aufhalten zu können. Jeglicher Kontaktversuch scheitert jedoch, da Donner inzwischen in der Psychiatrie sitzt.

Hier handelt es sich um ein eigenständiges Buch, in dem Donner und Frost zusammen ermitteln. Auch ohne die Krimireihen Frost und Donner zu kennen, kann man dieses Buch problemlos lesen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Dieser Thriller lässt sich sehr flüssig lesen, ist gut aufgebaut und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Durch die teilweise sehr bildliche Beschreibungen habe ich nicht nur einmal Gänsehaut bekommen.

Die Spannung baut sich von Seite zu Seite stetig auf, sodass man während dem Lesen kaum zum Luft holen kommt. Miträtseln über Motiv und Täter konnte ich die ganze Zeit über und bin nicht auf.... als Täter gekommen. Durch viele Wendungen und geschickt gelegte Irrwege, hat mich der Autor sehr oft auf den Holzweg geschickt – super.

Der Plot ist sehr vielseitig, interessant und das Ende ist absolut nicht vorhersehbar. Viele einzelne Puzzlestücke fügen sich Stück für Stück zusammen, bis ein plausibles Ende entsteht.

Die Protagonisten werden gut beschrieben. Frost und Donner, zwei sehr schwierige Charaktere , ermitteln zusammen. Hier war ich sehr neugierig, wie der Autor die Beiden zusammenbringt und es ist ihm sehr gut gelungen. Bei den anderen Protagonisten wurde ich sehr oft überrascht, ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte haben mir gefallen.

Ich empfehle diesen Thriller weiter.

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Absolute Leseempfehlung

Krabbenkuss mit Schuss
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Bei „ Krabbenkuss mit Schuss“ von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert handelt es sich um einen Ostfriesen-Krimi.

Für Lehrerin Rosa ist das mal wieder typisch. Sie stolpert beinahe über eine Leiche, ...

Bei „ Krabbenkuss mit Schuss“ von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert handelt es sich um einen Ostfriesen-Krimi.

Für Lehrerin Rosa ist das mal wieder typisch. Sie stolpert beinahe über eine Leiche, als sie für ihre Klasse einen Termin auf einer ostfriesischen Alpakafarm machen möchte. Für die Kripo in Wittmund ist schnell klar: Die Ehefrau war´s. Rosa hat allerdings Zweifel. Denn der Tote hat als Teetester für eine alteingesessenen Teefirma gearbeitet und dort gibt es den ominösen Klau der goldenen Teekanne. Hängt beides zusammen? Rosa spannt, als ein weiterer Mord geschieht, ihre Freunde den Dorfpolizist Rudi und den Postboten Henner ein. Gemeinsam begeben sie sich auf die Pirsch und kommen der Lösung gefährlich nahe.

Hier handelt es sich um den siebten Band aus der Reihe mit Henner, Rudi und Rosa. Der Fall ist neu und wird komplett gelöst.
Am Ende des Buches befindet sich ein ausführliches Personenregister, sowie Rezepte – die in der Geschichte vorkommen. Ein Personenregister finde ich immer sehr gut, da ich Schwierigkeiten habe mir Namen zu merken und für Neueinsteiger in diese Reihe ist es optimal um sich einen erste Überblick über die Protagonisten machen zu können.

Der flüssige, lockere und humorvolle Schreibstil der Autorinnen hat mir sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an, war ich an das Buch gefesselt und konnte es nur schwer aus der Hand legen.

Rosa, Henner, Rudi und Co. haben mir wieder gut gefallen. Ihre ganze Art- einfach traumhaft. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind authentisch.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich, interessant und spannend. Mit … als Täter habe ich überhaupt nicht gerechnet. Hier wurde ich sehr überrascht. Die Autorinnen haben mich bezüglich des Täters sehr oft auf den Irrweg geführt, sodass ich so ziemlich alle mal für den Täter gehalten habe.

Die Autorinnen beschreiben alles so gefühlsvoll, bildlich und realistisch, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte, dem Alltag während dem Lesen entfliehen konnte und mich während dem Lesen gedanklich an die Küste beamen konnte.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Wunderschön

Der Leuchtturm von Hope Harbor
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Bei „ Der Leuchtturm von Hope Harbor“ von Irene Hannon handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Der ehemalige Militärarzt Ben Garrison ist nicht gerade begeistert, als er von seinem geliebten ...

Bei „ Der Leuchtturm von Hope Harbor“ von Irene Hannon handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Der ehemalige Militärarzt Ben Garrison ist nicht gerade begeistert, als er von seinem geliebten Großvater den Leuchtturm von Hope Harbor erbt. Er will das baufällige Gebäude so schnell wie möglich loswerden, um sich anschließend in eine angesehene Arztpraxis in Ohio einzukaufen. Als tatsächlich ein Investor Interesse zeigt und dessen Abrisspläne bekannt werden, geht die Bevölkerung allerdings auf die Barrikaden.
Unter der Regie von Marci Weber, der engagierten Redakteurin des Hope Harbor Herald, soll ein alternatives Finanzkonzept erstellt werden. Wird es ihr gelingen, den sympathischen Erben Ben umzustimmen und das Wahrzeichen der Stadt zu erhalten?

Hier handelt es sich um den vierten Band aus der Reihe. Da alle Bücher in sich abgeschlossen sind, kann man diesen ohne Vorkenntnisse lesen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen.
Durch die bildhaften Beschreibungen der Handlungsplätze und Objekte konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Hier hat die Autorin ein gutes Händchen für schöne Plätze gehabt. Während dem Lesen konnte ich sehr gut vom Alltag abschalten und mich ganz nach Hope Harbor beamen.

Die Protagonisten werden so liebevoll beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte haben mir gefallen. Sie sind authentisch und nachvollziehbar.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich, interessant und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und so habe ich es in nur drei Tagen gelesen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Facettenreicher Plot, zu politisch

Heißes Pflaster
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Bei " Heisses Pflaster" von Alex Pohl handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein Politiker wird, am Ufer eines Sees südlich von Leipzig, tot aufgefunden. War es Selbstmord? Die Indizien am Tatort lassen ...

Bei " Heisses Pflaster" von Alex Pohl handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein Politiker wird, am Ufer eines Sees südlich von Leipzig, tot aufgefunden. War es Selbstmord? Die Indizien am Tatort lassen Hanna Seiler und Milo Novic daran zweifeln. Der Tote hatte sich durch sein soziales Engagement viele Feinde gemacht. Unter ihnen ist ein Bauunternehmer mit Kontakten zur rechten Szene. Die Ermittler geraten schnell unter Druck und erkenen den perfiden Plan des Täters erst, als es fast schon zu spät ist.

Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen und ist leicht verständlich. Ich kenne Band eins nicht, hatte hier aber keinerlei Probleme mit dem Privatleben der Ermittler mitzukommen.

Die facettenreichen Protagonisten werden gut beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen konnte. Bei Einigen hatte ich leider das Gefühl, dass der Autor zu sehr aufgetragen hat und ihre Entwicklungen und Einstellungen nicht sehr authentisch sind.

Der Plot ist sehr abwechslungsreich und vielseitig. Der Autor beschreibt hier sehr viele aktuell politisch vorkommende Szenen. Dies war mir manchmal etwas zu viel des Guten, da ich beim Lesen vom Alltag abschalten möchte und die Realität hinter mir lassen möchte.

Der Fall an sich ist spannend, bis zum Schluß undurchschaubar und das Ende hat mich überrascht.

Ich empfehle dieses Buch bedingt weiter.

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