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Veröffentlicht am 29.08.2025

Magische Herbstlektüre

Rewitched
4

Rewitched hat mich schon mit seinem Setting begeistert: eine Hexe, die ihre Kräfte fast vergessen hat, ein kleiner Buchladen voller Magie und ein Zirkel, der über ihr Schicksal entscheidet. Genau diese ...

Rewitched hat mich schon mit seinem Setting begeistert: eine Hexe, die ihre Kräfte fast vergessen hat, ein kleiner Buchladen voller Magie und ein Zirkel, der über ihr Schicksal entscheidet. Genau diese Mischung hat mich sofort in den Bann gezogen. Belle ist eine Heldin, mit der ich viel mitfühlen konnte. Aber manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, damit sie endlich an sich glaubt, doch gerade dadurch wirkt sie so nahbar und menschlich.

Besonders spannend fand ich die Prüfungen, die sie bestehen muss. Sie bringen Abwechslung, kleine Überraschungen und auch humorvolle Szenen. Die Nebenfiguren sind eigenwillig und unverwechselbar. Jede Figur bringt ihre eigene Note in die Geschichte ein, was für mich viel von dem besonderen Charme ausmacht. Die Liebesgeschichte mit Rune blieb für meinen Geschmack etwas zu zaghaft, dafür hat die Dynamik mit Arty mein Herz erobert, weil er so viel Wärme und Weisheit in die Handlung bringt.

Der Schreibstil von Lucy Jane Wood liest sich angenehm, atmosphärisch und mit genau der richtigen Portion Leichtigkeit. In Kombination mit dem wunderschönen, herbstlichen Cover ergibt das für mich ein stimmiges Gesamtbild.

Rewitched ist genau das richtige Buch, wenn man in eine magische Geschichte voller Humor, Freundschaft und einem Hauch Romantik eintauchen möchte – ein gemütlicher Lesegenuss für dunkle Abende.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Mehr als nur eine Rheinfahrt

Die Rheinreise
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1851 reist Charlotte mit ihrem Bruder, seiner Frau und der Tochter auf einem Dampfschiff den Rhein hinunter. Sie hat ihr Leben lang die eigenen Wünsche zurückgestellt und sich den Erwartungen anderer gefügt. ...

1851 reist Charlotte mit ihrem Bruder, seiner Frau und der Tochter auf einem Dampfschiff den Rhein hinunter. Sie hat ihr Leben lang die eigenen Wünsche zurückgestellt und sich den Erwartungen anderer gefügt. Doch eine Begegnung an Bord rührt an eine alte Entscheidung, die sie nie ganz überwunden hat. Erinnerungen und unterdrückte Sehnsucht drängen an die Oberfläche und lassen sie zum ersten Mal über ihr eigenes Leben nachdenken.

Ann Schlee erzählt diese Entwicklung in einer Sprache, die ruhig und zugleich eindringlich wirkt. Die Gedanken der Figuren verweben sich mit den Landschaftsbildern, sodass der Fluss selbst wie ein Spiegel für Charlottes innere Bewegung erscheint. Manche Szenen lesen sich beinahe träumerisch, andere von schmerzlicher Klarheit. Gerade dieser Wechsel macht die Geschichte so intensiv. Ich habe Charlotte mit jeder Seite näher kennengelernt, mit ihr gezögert, gehofft und gelitten.

Die Rheinreise ist für mich ein stiller Roman, der zeigt, wie schwer Selbstbestimmung damals war – und wie viel Mut es braucht, auch leise gegen Konventionen aufzubegehren.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Wenn Lehrer aus dem Jenseits zurückkehren

Schule des Schreckens, Bd. 1
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Als ich das Buch in die Hand nahm, war ich sofort von der Covergestaltung begeistert – bunt, lebendig und ein bisschen schräg, genau mein Geschmack. Die Geschichte selbst verknüpft ein alltägliches Thema ...

Als ich das Buch in die Hand nahm, war ich sofort von der Covergestaltung begeistert – bunt, lebendig und ein bisschen schräg, genau mein Geschmack. Die Geschichte selbst verknüpft ein alltägliches Thema – Lehrermangel – mit einer völlig schrägen Lösung. Frühere Lehrer des Internats kehren als Geister, Skelette und Gruftis zurück. Kilian, der anfangs über den Umzug nicht glücklich ist, findet schnell treue Freunde und zusammen stolpern sie von einer skurrilen Unterrichtsszene in die nächste. Der Ton bleibt dabei kindgerecht, voller Situationskomik, und die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass man sie schnell ins Herz schließt. Hinzu kommen die Illustrationen von Michael Hülse, die den Text wunderbar begleiten. Das Finale ist rasant und amüsant zugleich, mit einem Schuss Spannung, der Lust auf mehr macht.

Für mich ein Auftakt, der jede Menge Lesespaß verspricht und neugierig auf Band zwei zurücklässt.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Vielfältige Kürbisrezepte für herbstliche Genussmomente

Kürbis – 130 geniale Rezeptideen
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Dieses Kochbuch hat mir die Kürbisküche noch einmal ganz neu eröffnet. Schon das Cover mit seinem leuchtenden Orangeton weckt Lust auf den Inhalt.

Die Einleitung mit der Sortenkunde fand ich sehr spannend, ...

Dieses Kochbuch hat mir die Kürbisküche noch einmal ganz neu eröffnet. Schon das Cover mit seinem leuchtenden Orangeton weckt Lust auf den Inhalt.

Die Einleitung mit der Sortenkunde fand ich sehr spannend, da man neben bekannten Sorten wie Hokkaido oder Butternuss auch weniger verbreitete Schönheiten entdeckt. Auch die Hinweise zur Lagerung liefern wertvolle Alltagstipps.

Die Rezepte sind übersichtlich aufgebaut und mit vielen hilfreichen Tipps versehen, sodass ich mich als Leserin inspiriert und gut begleitet fühle. Der Ton ist bodenständig und gleichzeitig voller Begeisterung – man spürt, wie sehr Maria Wurzer sich dem Kürbis verschrieben hat. Die Fotos sind nicht nur dekorativ, sondern setzen die Gerichte perfekt in Szene. Ich habe bereits Rezepte für Kürbissuppe, Kürbisschupfnudeln und ein Kürbisdessert vorgemerkt.

Für mich ist es ein rundum gelungenes Werk, das die Kürbisvielfalt auf wunderbare Weise feiert.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Ein wertvoller Kompass für Selbstfürsorge

Too Much!
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Das Cover hat mich sofort angesprochen – klar, modern und mit einer Botschaft, die direkt ins Auge springt. Schon nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass Terri Cole genau die Gefühle beschreibt, ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen – klar, modern und mit einer Botschaft, die direkt ins Auge springt. Schon nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass Terri Cole genau die Gefühle beschreibt, die viele von uns kennen: ständig verfügbar sein, alles regeln wollen und dabei die eigenen Bedürfnisse übersehen. Besonders eindrücklich fand ich ihre Erklärungen, wie tief solche Verhaltensmuster reichen und warum es so schwer ist, auszubrechen.

Der Schreibstil ist verständlich, nahbar und ermutigend. Man fühlt sich nicht kritisiert, sondern begleitet. Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die vielen Übungen, die nicht überfordern, sondern sanft zur Selbstreflexion anregen. Die Autorin macht keine falschen Versprechen, sondern zeigt auf, dass Veränderung ein Prozess ist. Für mich war es sehr hilfreich zu erkennen, dass Grenzen setzen nichts mit Egoismus zu tun hat, sondern mit Selbstachtung.

Fazit: Ein stärkendes Buch, das Mut macht, eigene Muster zu hinterfragen und endlich wieder mehr auf sich selbst zu achten.

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