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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Wie soll man in Worte fassen, was man nicht begreifen kann?

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
4

Dieses Buch lässt mich fassungslos und halb gebrochen zurück... ich bin so fasziniert von der Geschichte und so getroffen von den Entwicklungen in dem Buch. Erneut schafft es Brittainy C. Cherry in Worte ...

Dieses Buch lässt mich fassungslos und halb gebrochen zurück... ich bin so fasziniert von der Geschichte und so getroffen von den Entwicklungen in dem Buch. Erneut schafft es Brittainy C. Cherry in Worte zu fassen, was man nicht begreifen kann. Bisher ist sie für mich die einzige Autorin, die es schafft lebenswichtige Themen zu Geschichten zu bauen.

Landon und Shay kennen wir ja schon aus "Wie die Ruhe vor dem Sturm" und zumindest Shay mochte ich in diesem ersten Buch bereits sehr. Nun dreht sich dieses Buch genau um diese beiden Charaktere und steht bei der Entwicklung der Geschichte von Eleanor und Greyson in nichts nach.

Ich war wieder nach wenigen Seiten völlig gefangen in den Emotionen, die dieses Buch verteilt und ich war erneut überrascht, wie eine Autorin so schreiben kann. Ich bin wirklich sprachlos und frage mich mittlerwiele, ob BCC mit all diesen Themen, die sie in ihren Stories bringt, persönliche Erfahrungen hat. Für mich ist einfach unbegreiflich, wie ein Mensch sich so in diese doch komplexen Themen eindenken kann, um diese dann so perfekt zu beschreiben.

Durch diese Besonderheit (nenne ich es mal) ist Landon mein absoluter Liebling geworden. Ich bin von seiner Persönlichkeit fasziniert und angetan, ich möchte ihn weiter kennen lernen und ich möchte ihm so gerne seine Dunkelheit nehmen.

Shay auf der anderen Seite ist einfach eine bewundernswerte junge Frau, die einen unsagbaren Mut, eine wahnsinnige Stärke und einen riesigen Haufen Vertrauen mitbringt. Sie scheint oft intuitiv einfach genau zu wissen, wie sie am besten reagiert und was gerade der beste Weg ist, um Landon aus seinem dunklen Loch zu holen. Die Welt braucht definitiv mehr Menschen wie Shay und ganz besonders braucht jeder Landon in der Welt eine Shay.

Das Ende des ersten Bandes lässt mich ein kleines Stückchen zerbrochen zurück und mir bleibt nur die Hoffnung, dass der zweite Band dies wieder kitten kann. Der Schreibstil von BCC ist für mich unschlagbar und ich freue mich schon jetzt in Band zwei abzutauchen.

Die Cahnces-Reihe bekommt von mir auf jeden Fall schon jetzt eine klare Leseempfehlung und 5+ von 5 Sternen für dieses tolle Buch.

Danke liebe Lesejury und lieber LYX-Verlag, dass ich das Buch in dieser Leserunde lesen durfte.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.02.2021

Tolles Buch mit Mankos

Between Your Words
2

Die Rezension für dieses Buch stellt mich echt vor eine Herausforderung. Es war mein erstes Buch von Emma Scott und ich bin relativ erwartungslos daran gegangen. Ich fand den Austausch mit den anderen ...

Die Rezension für dieses Buch stellt mich echt vor eine Herausforderung. Es war mein erstes Buch von Emma Scott und ich bin relativ erwartungslos daran gegangen. Ich fand den Austausch mit den anderen Leserinnen echt super. Ich hatte nur definitiv das Gefühl, dass das Buch die anderen noch deutlich mehr erreicht hat als mich.
Am Anfang tat ich mich total schwer, weil ich ständig an "50 erste Dates" denken musste. Jim hatte also in meinem Kopf auch schon sein Aussehen vorgegeben, was aber nicht weiter störte. Das Thema des Buches fand ich super, ich habe mich aber von Anfang an gefragt, wie mit der Liebesgeschichte ein ganzes Buch gefüllt werden kann. Das ist aber auf jeden Fall geglückt.
Ich habe Jim von Anfang an absolut in mein Herz geschlossen, was sich auch bis zum Ende der Geschichte nur geringfügig geändert hat. Ich war an manchen Stellen nicht einer Meinung mit ihm und tat mich schwer mit seinen Entscheidungen, aber alles in allem ist er ein richtig toller Protagonist.
Thea hat es mir da schon um einiges schwerer gemacht. Sie ist ein wunderbarer Mensch und ich konnte mich in sie und ihre besondere Situation auch gut reinfühlen, aber manches Mal nahm ich auch deutlich Abstand von ihr. Ohne viel von der Handlung vorweg zu nehmen, ist es kaum möglich das genauer zu beschreiben. Deshalb möchte ich das an dieser Stelle einfach so stehen lassen. Wenn ihr das Buch gelesen habt oder noch lest, werdet ihr vielleicht an manchen Stellen nachvollziehen können, was ich meine.
Meine Schwierigkeiten mit Thea haben auch mit zahlreichen Wendungen des Buches zu tun, die ich nicht nachvollziehbar und auch nicht gut fand. Es gab von verschiedenen Charakteren Entscheidungen, die ich nicht befürwortet habe und die bei mir große Fragezeichen erzeugt haben. Ab der Mitte des Buches hat mir dieser Umstand das Lesen erschwert und ich habe ein bisschen das Gefühl zur Geschichte verloren. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich die emotionalen Eindrücke anderer Leserinnen nicht so nachvollziehen konnte. Mir ging es einfach gar nicht so, dass ich hätte weinen können, wollen oder müssen. Es gab lediglich in der ersten Hälfte des Buches Geschehnisse, die mir die Wut und die Tränen in die Augen getrieben haben. Später gab es das dann gar nicht mehr für mich, weil ich einfach emotional von der Geschichte entfernt war und den engen Zugang nicht wieder gekriegt habe.
Das Ende war für mich dann auch schlichtweg too much. Das hätte ich in der Art und Weise nicht gebraucht und es hat mich auch noch einmal mehr entfernt von der Story.
Den Schreibstil fand ich durchgehend großartig und toll. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, warum Emma Scott eine so gefeierte Autorin ist. Sie kann echt schreiben und das auf eine Art und Weise, die sehr berührend ist. Ich befürchte einfach, dass dieses Buch nicht das richtige Thema für mich mitbrachte. Ich werde aber definitiv noch zu einem weiteren Buch von ihr greifen (Vorschläge nehme ich gerne entgegen!).
Insgesamt war es für mich trotz all der Kritik ein sehr gutes Buch, weil der Schreibstil und der Gesamtaufbau der Story einfach toll sind. Außerdem ist Jim ein so toller Charakter und ich habe mich (bis auf das Ende) die meiste Zeit in dem Buch sehr wohl gefühlt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 14.02.2021

Kein Entkommen beim Lesen

Trauma - Kein Entkommen
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Ich bin ehrlich gesagt am Anfang nicht so richtig gut rein gekommen in das Buch. Ich befürchte, dass das schlichtweg daran lag, dass mich das vorherige Buch so sehr geflasht hat.
Nach den ersten Kapitel ...

Ich bin ehrlich gesagt am Anfang nicht so richtig gut rein gekommen in das Buch. Ich befürchte, dass das schlichtweg daran lag, dass mich das vorherige Buch so sehr geflasht hat.
Nach den ersten Kapitel wurde es dann aber direkt besser und ich konnte mich noch gut einfinden.
Katja als Protagonistin fand ich anfangs etwas holprig und ich konnte nicht so richtig in den Charakter rein finden. Auch das wurde aber schnell besser und ich bin wirklich warm geworden mit ihr. Ich konnte viele Entscheidungen, auch in Bezug auf ihre Tochter, nachvollziehen, auch wen manches wirklich leicht übergriffig oder auch anmaßend war. Es scheint aber so, dass sie sich nicht nur als Mutter so verhält, sondern auch als Ermittlerin. Dadurch ist wohl auch ein Teil ihres Erfolgs geprägt.
Die (Selbst-)Morde fand ich extrem spannend und einfallsreich. Die Spuren, die Katja daraufhin verfolgt hat, beängstigend und dennoch gut überlegt. Das ständige Gefühl, dass etwas vertuscht werden soll, hat für zusätzliche Spannung gesorgt.
Katjas Kollegen Rudi Dorfmüller fand ich richtig herrlich. Ein wenig verschroben und seltsam, aber treu ergeben. Ganz toller Charakter!
Die Auflösung und Aufklärung der (Selbst-)Morde hatte ich tatsächlich relativ früh schon so erwartet, aber dennoch blieb die Spannung für mich bestehen. Lediglich zu den Vertuschungen, die während der Aufklärung eine Rolle gespielt haben, hätte ich mir noch etwas mehr erwartet. Da muss es doch noch irgendwie geknallt haben. Das bleibt aber leider irgendwie ein wenig auf der Strecken, was aber für die Story an sich nicht weiter schlimm ist.
Insgesamt ein sehr guter Thriller und ein großartiger Vorgeschmack auf die weiteren beiden Teile, die noch kommen werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2020

Großartiger Schreibstil mit schwacher Story

Die Romanfabrik von Paris
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Dieses Buch und die dazugehörige Leserunde habe ich mit großer Erwartung begonnen. Die Leseprobe hatte mich total gefangen und ich war sehr gespannt darauf, wie diese Geschichte weiter geht. Besonders ...

Dieses Buch und die dazugehörige Leserunde habe ich mit großer Erwartung begonnen. Die Leseprobe hatte mich total gefangen und ich war sehr gespannt darauf, wie diese Geschichte weiter geht. Besonders der Schreibstil, die wunderbaren Beschreibungen des Autors und die Wortwahl haben mich überzeugt.

Während des gesamten Buches konnte meiner Meinung nach der gute Schreibstil beibehalten werden und ich war durchgehend fasziniert von der tollen Wortwahl des Autors und besonders von seinen Beschreibungen zu den Handlungsorten. Allerdings konnten mich seine Charaktere nicht in ihren Bann ziehen.

Dumas fand ich durchgehend anstrengend, unangenehm und unsympathisch. Der Antagonist Lemaitre war mir nicht spannend genug, als dass ich mein Interesse auf ihn fokussiert hätte. Anna war so ziemlich als letztes meine Sympathieträgerin. Ich fand ihre Art sehr anstrengend und auch nicht stringent. Ich finde es super, dass sie eine junge Frau in der Zeit ist, die im Rollstuhl sitzt und (dennoch) eine Selbstständigkeit sondergleichen an den Tag legt. Genau da lag aber auch ein großer Schwachpunkt für mich. Ich weiß, wie es heutzutage ist mit einem hochmodernen Rollstuhl in den Städten dieser Welt unterwegs zu sein (da meine Eltern beide im Rolli sitzen/saßen) und die Rolle der Anna hat damit all ihre Glaubwürdigkeit für mich verloren. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, kann ich nur betonen, dass es zur damaligen Zeit in der Form sicher nicht möglich war alleine mit dem Rolli unterwegs zu sein. Eventuell in der gewohnten häuslichen Umgebung, aber mit Sicherheit nicht in den Weltstädten und dann auch noch zufällig in den Häusern anderer Menschen.

Die Story an sich war okay, hat mich aber leider nicht dauerhaft fesseln können und schon den zweiten Abschnitt der Leserunde habe ich mit Schwierigkeiten gelesen. Beim dritten Teil wurde dies dann leider nicht viel besser. Es war ganz einfach nicht mein Buch! Aber der Schreibstil des Autors bleibt für mich großartig und dieser wird mir sicherlich auch in Erinnerung bleiben.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema