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Veröffentlicht am 17.02.2025

Das hatte weitaus mehr Potenzial

Wedding Season – Sieben Hochzeiten und ein Totalausfall 
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Freya passiert mit das schlimmste, was einer Braut kurz vor ihrer Hochzeit passieren kann. Ihr wird von ihrem Verlobten Matthew einen Tag vorher der Laufpass gegeben und für sie bricht eine Welt zusammen. ...

Freya passiert mit das schlimmste, was einer Braut kurz vor ihrer Hochzeit passieren kann. Ihr wird von ihrem Verlobten Matthew einen Tag vorher der Laufpass gegeben und für sie bricht eine Welt zusammen. Ihre Trauung sollte die Hochzeitssaison einläuten und kurzerhand stellen ihre besten Freunde Aufgaben für die restlichen sieben Hochzeiten für sie zusammen. Nicht nur, damit sie Ablenkung bekommt, sondern auch vielleicht wieder zu sich findet. Aber wie soll sie mit gebrochenen Herzen das Glück anderer Leute ehrlich mitfeiern ?

Meine Meinung:
Der erste Teil von Katy Birchall war eine absolut Überraschung und begeisterte mich bis auf Kleinigkeiten total. Das Buch machte so einen Spaß und war herrlich drüber. Ich habe so viel gelacht, geschmunzelt und mich einfach köstlich amüsiert. Bei dem zweiten Teil habe ich jetzt nicht die gleiche Euphorie erwartet, aber zumindest, dass es mich ähnlich begeistern würde. Zwar hat die Autorin dies auch in gewissen Teilen geschafft und der Humor war einfach wieder so klasse, aber leider konnte es mich bei weitem nicht mehr so überzeugen wie zuvor. Der Klappentext ist für mich eine kleine Mogelpackung und die vielen Nebenhandlungen vertrugen sich nicht wirklich miteinander, sodass es viel zu langatmig und teilweise etwas langweilig wirkte.

Zu Beginn gefiel es mir noch sehr gut. Ich fand es interessant, dieses Mal aus der Sicht der Braut mit dabei zu sein und das ganze Chaos der Vorbereitungen von einem anderen Standpunkt zu erleben. Freyas Welt brach auf ziemlich unschöne Art und Weise zusammen und sie tat mir sehr Leid. Auch die Zeit danach, wo sie erst einmal die Scherben sammeln musste und es ihr schlecht ging, fand ich gut geschildert und ich mochte die Geschichte sehr gerne, weil sie mich auch berührte und Lust auf den weiteren Verlauf machte. Als es dann an die Zusammenstellung der Aufgaben ging, freute ich mich richtig, weil manche viel Mut erforderten, sowie sehr wild und nach so viel Chaos und Spaß klangen. Sieben Hochzeiten, sieben Aufgaben, damit Freya von ihrem Drama abglenkt wurde, ich war gespannt !

Und auch der Start der Hochzeitssaion machte noch Freude, denn Freya geriet doch in eine sehr peinliche Situation, die mir auch schon ähnlich passierte. Allerdings macht es dann einen abrupten Schnitt, den ich etwas irritierend fand, allerdings dachte ich mir nichts weiter dabei. Leider gerieten die Hochzeiten und ihre Aufgaben immer mehr und mehr in den Hintergrund. Sie kamen alle vor, wurden aber nur kurz angeschnitten, aber nie weiter ausgeführt, sodass es recht abgehackt wirkte und einfach kaum Spaß machte. Klar, dass nicht alles ins kleinste Detail beschrieben wird, aber ich hatte das Gefühl, dass Birchall selbst keine wirkliche Lust hatte, diesen Roman zu schreiben. Die Aufgaben ansich wurden erfüllt, aber wirkten oft langweilig, weil das drumherum mir fehlte. So wurde einfach nur von Hochzeit zu Hochzeit gesprungen, zwischendurch gab es dann einige Nebenhandlungen, die viel Luft rausnahmen und das Tempo unnötig entschleunigten, obwohl es durchaus interessante Aspekte gab. Oftmals wurde eine Hochzeit nur kurz zusammengefasst als Rückblende erzählt, aber man wie nie dabei.

Leider vertrugen sich diese ganzen Nebenhandlungen und die Haupthandlung wenig. Im Gegenteil...oft bremste das eine das andere aus und dadurch wirkte es oft zerstückelt. Ich denke, es wäre besser gewesen, wenn man sich entweder nur auf die Hochzeiten und wenig drumherum konzentriert hätte, oder auf Freyas Vergangenheit, die ja durchaus zu der Trennung führte. Und dabei gab es gerade bei der Nebenhandlungen Momente, die sehr interessant waren und für Tiefe sorgte. Jeweils waren es sehr interessante Plotts, zusammen passten sie aber leider gar nicht. Darunter litt auch die Liebesgeschichte, die zwar angenehm im Hintergrund lief, aber im Gegensatz zum Vorgänger, zu wenig Beachtung fand. Die Chemie zwischen Freya und diesem Mann stimmte, aber ich fand sie eher langweilig und ich fieberte kaum mit ihnen mit, was ich echt schade fand. Das Ende war ganz niedlich, riss aber auch nicht mehr viel raus.

Wovon dieser Roman wiederum aber lebt, ist zum einen der besondere Humor, der mich wieder so zum Lachen und Grinsen brachte und auch die Charaktere, die ich trotz ihrer Überfülle, gerne mochte. Vor allem dieser gewisse Mann, den ich aus Spoilergründen nicht namentlich nennnen möchte, gefiel mir mit seiner Art sehr. Er war definitiv eine echt verrückte Nudel, mit der man Pferde stehlen könnte und ich fand ihn sehr sympathisch. Es war interessant, ihn im Laufe der Geschichte immer näher kennenzulernen und sich überraschen zu lassen. Freya mochte ich an sich gerne, auch wenn sie manchmal etwas anstrengend wirkte. Mir gefiel es, dass sie sich viel mit sich selbst auseinander setzen musste und sich veränderte, einfach nicht mehr so festgesetzt wirkte, sondern endlich mal das machte, was ihr gut tat und Freude machte.

Der Schreibstil war ein wenig ein auf und ab für mich. Er las sich weitesgehend sehr flüssig und hatte diesen besonderen Humor, den ich schätze, aber zog sich auch recht oft und wirkte manchmal abgehackt. Die vielen Nebenhandlungen, die aufgemacht wurden, hätten nicht Not getan und weniger wäre mehr gewesen.

Fazit:
Puh, das Fazit ist ein wenig schwierig, weil ich einerseits gut unterhalten wurde und die Charaktere, sowie den Humor sehr geliebt habe, aber auch enttäuscht wurde, weil der Klappentext leicht irreführend ist und ich einfach etwas anderes erwartet habe. Es war sehr schade, dass die Aufgaben kaum Beachtung fanden und recht zerstückelt erzählt wurden. Hier wurde viel Potenzial verschwendet und es wäre besser gewesen, man hätte sich nur auf Freyas Vergangenheit oder die Hochzeiten konzentriert. Mir ist bewusst, was die Autorin erreichen wollte, aber es ist ihr leider nicht wirklich gelungen, da der Mix nicht so gut zusammen passte. Dennoch wurde ich aber durchaus gut unterhalten, auch wenn es bei weitem nicht an den Vorgänger herranreicht. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Von Lügen, Rollen und Meerjungfrauen

Detektiv Conan 28
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Es droht höchste Gefahr, aber ausnahmsweise mal nicht von den Männern in schwarz, auf die es zurzeit keine Hinweise gibt. Nachdem im Nationalpark eine Leiche gefunden wurde, schweben der Professor, Conan, ...

Es droht höchste Gefahr, aber ausnahmsweise mal nicht von den Männern in schwarz, auf die es zurzeit keine Hinweise gibt. Nachdem im Nationalpark eine Leiche gefunden wurde, schweben der Professor, Conan, Ayumi und Co. in Gefahr. Aber auch nachdem dieser Fall gelöst ist, wird es für Conan nicht ruhig, als Kogoro einen neuen Auftrag erhält und für eine Kundin ihren Jugendfreund finden soll. Ein Mord, Lügen und eine Maskerade wirbeln alles durcheinander. Und zum Schluss gilt es den Fluch der Meerkungfrau zu brechen und im ersten Teil des letzten Falls geschieht eine Mordserie an jungen Frauen in speziellen Outfits.

Meine Meinung:
Es hat wieder etwas gedauert, bis ich wieder einen Band von Detektiv Conan in die Hand nahm, aber bei gut zehn aktiven Mangareihen, die ich zurzeit lese, auch kein Wunder. Aber ich hatte keinerlei Probleme, mich wieder an die Fälle zuvor zu erinnern und hatte mit dieser bunten Mischung von Lügen, Scharaden und Legenden keinerlei Probleme und wurde wunderbar unterhalten, was auch mal wieder an Kogoro und seiner besonderen Art lag, um es mal so zu sagen. Dieser Mann ist manchmal einfach nur peinlich....arme Ran :D

Im ersten Fall wurde der Mordfall aus dem Vorgänger zuende gebracht. Die Detective Boys und der Professor gerieten in Gefahr und es ging um Leben oder Tod. Mir gefiel die Auflösung sehr gut und es wurde zum Schluss sehr emotional. Irgendwie konnte ich den Täter verstehen, auch wenn es dennoch keinen Mord rechtfertigte.

Im zweiten Fall erhielt Kogoro von einer neuen Mandantin einen Auftrag, der schließlich in einen Mord endete und ein Wiedersehen mit Inspektor Yokomizo bescherte. Lügen, Maskeraden und einige Ungereimheiten unterhielten mich bestens, obwohl ich den Anime noch gut in Erinnerung hatte. Der Fall war interessant und ich mochte die Wendungen, sowie die tolle Auflösung sehr gerne. Highlight war mal wieder Kogoro, der echt zum Fremdschämen einlud. Zum Ende hin gab es noch ein unerwartetes Wiedersehen, was ich prima fand.

Im dritten Fall machen sich Conan und Co. mit Kazuha und Heiji zu der Insel der Meerjungfrau auf, auf dem zu Ehren der Meerjungfrau ein Fest stattfindet. Kogoro hat einen neuen Fall; er hat eine mysteriöse Nachricht erhalten, in der ein Mord angedroht wird, verübt durch eine Meerjungfrau. Als dann tatsächlich nach und nach junge Frauen sterben, zweifelt nicht nur Conan, aber ein Fabelwesen, das mordet ? Mir gefiel der Fall sehr gut und anscheinend habe ich doch das eine oder andere Detail vergessen und fand es spannend, Conan bei seinen Ermittlungen zu begleiten, die sehr turbulent verliefen und ein überraschendes Ende nahmen. Der Mysterie-Flair gefiel mir sehr gut und schaffte eine tolle Atmosphäre, die durchaus für den einen oder anderen Schauer sorgte.

Im vierten und letzten Fall, der geteilt wurde, wurden junge Frauen, die einen bestimmten Kleidungsstil tragen und sich schminken, überfallen. Alle drei bisherigen Opfer kamen mit dem Leben davon, bis es das erste Mordopfer gibt. Das war ein sehr intensiver Fall, der vor allem Inspektor Migure sehr nahe ging und ihn völlig aus dem Konzept brachte. Nach und nach erfuhr man wieso und wieder einmal fieberte ich mit ihm mit. Der erste Teil gefiel mir sehr gut und war sehr spannend.

Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr und ich hatte keine Probleme, dem Geschehen zu folgen. Toll war es, wie genau die Mimik der Charaktere dargestellt wurde und man immer ein gutes Gefühl für den Fall hatte.

Fazit:
Dieser Band gefiel mir richtig gut. Die Mischung war klasse und unterhielt mich bestens. Kogoro war wieder in seinem Element, genau wie Conan, der doch jeden Täter überführte. Gerade der Fall mit den Meerjungfrauen gefiel mir sehr gut und es war schön, wieder auf Heiji und Kazuha zu treffen, die sich wie eh und je kabbelten. Man sollte am besten den nächsten Band parat haben, da auch ihr wieder ein Fall geteilt wird, der sehr spannend ist und Migure näher ins Rampenlciht rückt. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Hier hat gar nichts gepasst...

City of Love – Hunter & Josie
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Josie und Hunter sind seit der Highschool beste Freunde und hegen seit Jahren Gefühle füreinander. Beide haben aber auch Angst, ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen und untergraben diese Zuneigung. Als ...

Josie und Hunter sind seit der Highschool beste Freunde und hegen seit Jahren Gefühle füreinander. Beide haben aber auch Angst, ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen und untergraben diese Zuneigung. Als jedoch Hunter sein Visum entzogen werden soll, gehen beide eine Scheinehe ein, die ihnen nicht nur Ärger mit dem Gesetz einbringen kann, sondern auch die Grenzen verschwimmen lässt und ein ziemliches Gefühlschaos verursacht.

Meine Meinung:
Satz mit x, war wohl nix. Das trifft auf diesen Reihenauftakt leider mehr als treffend zu und ließ mich ehrlich gesagt recht frustriert zurück. Eigentlich mag ich solche leichteren Geschichten auch sehr gerne mal, weil ich meistens meinen Kopf so wunderbar abschalten kann, aber diese war so langweilig, überdramatisiert und wies kaum Tiefe oder eine oder Charme auf, dass es mich eher nervte.

Schon zu Beginn hatte ich meine gewissen Schwierigkeiten damit, weil es recht plötzlich losging und man quasi mitten im Geschehen war. Das kann durchaus funktionieren und ich war auf den weiteren Verlauf gespannt, aber dieser enttäuschte mich genauso. Es blieb die ganze Geschichte hinweg über sehr oberflächlich, reihte eine unbedeutende Szene an diese nächste oder setzte welche an wirklich unpassende Stellen ein, vor allem, wenn ich gerade mal die Hoffnung hatte, dass es doch mal ein wenig Tiefe aufweisen könnte. Stattdessen passte hier wirklich nichts zusammen, vor allem die Figuren nicht, deren Persönlichkeit vielleicht auf einen Schnipsel Papier gepasst hätte.

Die Geschichte wurde aus den beiden Ich-Perspektiven von Josie und Hunter erzählt und man hätte meinen können, dass man so gut in ihre Köpfe schauen könnte, aber beide blieben mir bis zum Schluss sehr unsympathisch, oberflächlich und ihre Chemie war bis auf ein paar vereinzelte Stellen absolut nicht spürbar. Es wurde zwar erklärt, wie sie Freunde wurden, aber warum sie sich ineinander verliebten und ihre Gefühle geheim hielten, wurde auf keiner Seite näher beleuchtet und einfach so hingestellt. Wenn die Chemie gepasst und ich das gewisse Extra zwischen gespürt hätte, hätte mich das auch nicht gestört, aber so fragte ich mich ständig, was sie einander so fanden. Aber andererseits...so flach, wie sie waren, passte das auch irgendwie...

Naja, die Chemie passte nicht, aber ich hatte noch die Hoffnung, dass mich die Geschichte unterhalten könnte, aber daraus wurde auch leider nichts. Meistens floss es nur träge vor sich hin und selbst als es durch die Ausländerbehörde endlich etwas mal spannender und interessanter wurde, schaffte die Autorin es, diese guten Momente durch unnötig und vor allem unpassend platzierte Erotikszenen wieder zunichte zu machen. Diese Szenen waren absolut langweilig, null sinnlich und entlockten mit höchsten ein Augenrollen, weil hier echt nichts passte. Durch die kurzen und abgehackt wirkenden Kapitel wurde es auch nicht besser und oftmals wurden Szenen abrupt beendet und nicht weiter geführt, was zu einigen Fragen bei mir führte und mich nervte, dass es nicht beendet wurde.

Neben der Tiefe und einer vernünftigeren Rahmenhandlung fehlte mir auch der Übergang zwischen Freundschaft und Liebe bei den Protagonisten. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es flüssig übergegangen wäre, aber der Wandel geschah mir zu plötzlich. Da vermisste ich einfach das Kribbeln, die Spannung und solche Konstellationen habe ich schon weitaus besser in anderen Büchern gelesen. Ich nahm den beiden das trotz ihrer jahrelangen verheimlichten Gefühle keine Sekunde ab. Zumal mich die ständige Wiederholung von Ehefrau und Ehemann irgendwann beinahe in den Wahnsinn trieb. Vieles wirkte zu aufgesetzt, zu plötzlich und durfte sich nicht entwickeln, sehr schade.

Waren denn wenigsten die anderen Charaktere oder der Schreibstil annehmbar ? Nein. Die Nebencharaktere fand ich zwar nicht ganz so schlimm wie Josie und Hunter, aber sie wiesen genauso wenig Tiefe auf, nervten mich aber einfach nicht so sehr. Dennoch fand ich es schade, wie sie teilweise reagierten, weil es sehr unauthentisch und nicht nachvollziehbar wirkte. Der Schreibstil war noch das beste an dem Buch. Zwar passte kaum etwas und die Erotik war nicht mein Fall, weil sie eben nicht sinnlich wirkte, aber der Stil ließ sich dennoch recht flüssig lesen.

Fazit:
Leider eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ich habe von vornherein nicht viel erwartet, aber ich wollte wenigstens ein paar entspannende Lesestunden haben. Zwar gab es durchaus Momente, die mir gut gefielen und manche Ansätze passten, aber leider wurden damit fast nichts gemacht und stattdessen lieber unpassende Erotik eingebaut, die sie zunichte machte. Die Chemie passte nicht und ich fand es sehr schade, dass mit dem Handlungszweig rund um die Ausländerbehörde kaum etwas gemacht wurde. Von mir gibt es leider nur:

1,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Unschlüssig

Die Tagebücher der Apothekerin - Geheimnisse am Kaiserhof 1
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Maomao gelang durch Menschenhändler an den kaiserlichen Hof und zählt die Tage, bis sie ihre "Schuld" abgearbeitet hat und endlich wieder nach Hause darf. Am liebsten würde sie diese Zeit unsichtbar und ...

Maomao gelang durch Menschenhändler an den kaiserlichen Hof und zählt die Tage, bis sie ihre "Schuld" abgearbeitet hat und endlich wieder nach Hause darf. Am liebsten würde sie diese Zeit unsichtbar und ohne Gefahren durchstehen, aber als ein Kronprinz nach dem anderen auf mysteriöse Weise verstirbt und sogar von einem Fluch die Rede ist, mischt sie sich heimlich ein, um das Rätsel zu lösen. Dadurch erregt sie aber Aufmerksamkeit, in erster Linie von dem Euchnuchen Jinshi, der seine eigenen Pläne hat und sie in die Intrigen des Kaiserhof hineinzieht.

Meine Meinung:
Ich liebe es neue Reihen zu entdecken, gerne mit völlig anderen Settings als ich normalerweise lese und so kam ich durch die Empfehlung einer Mitarbeiterin von meinem Lieblings-Comic/Mangashops auf "Die Tagebücher der Apothekerin" von Natsu Hyuuga. Der Klappentext klang sehr interessant und ich mag durchaus gerne Geschichten, die im alten China spielen. Zwar konnte mich dieser Auftakt ganz gut unterhalten und machte mich neugierig auf die weiteren Bände, aber irgendwie fehlte mir einfach etwas und ich fand noch nicht so wirklich in diese Welt rein.

Die Geschichte begann direkt am kaiserlichen Hof und man erfährt in Rückblenden von Maomao, wie sie dorthin kam, was ihre Ziele sind und wie ihr Leben vorher aussah. So konnte man sich ein wenig mit ihrer Figur vertraut machen und durch das Erzähltempo fand ich mich auch gut zurecht. Allerdings muss ich auch sagen, dass die ganzen Beziehungen der vielen Figuren untereinander, die ganzen Konflikte und die Todesdramen um die Kinder mir manchmal auch ein wenig zu viel waren und es gehetzt wirkte. Das Rätsel um die plötzlichen Tode war aber recht interessant und ich war sehr auf die Auflösung gespannt. Maomao zeigte hier, was sie konnte und es war spannend zu sehen, wie sie sich von einer hoffnungslosen Dienerin in eine lebendige junge Frau verwandelte, wenn sie in ihrem Element sein durfte und ihre geliebten Kräuter um sich hatte. Mit ihrer schnodriggen Art fremdelte ich manchmal, genauso wie mit den Ehefrauen des Kaisers und seiner Person selber. Irgendwie wirkten sie wenig greifbar und irritierten mich eher.

Den Zeichenstil mochte ich ganz gerne und ich fand gerade die Umgebung der jeweiligen Szenen schön gestaltet. Da fühlte ich mich echt wie in einem Film und konnte es mir so als kaiserlichen Hof sehr gut vorstellen. Die Mimik der Figuren wurde auch gut dargestellt, allerdings hatte ich manchmal leichte Probleme zu erkennen, was sie nun wirklich fühlten.

Fazit:
Insgesamt ist es kein schlechter Auftakt und der zweite Band liegt auch schon parat, auf den ich sehr gespannt bin. Die Intrigen und Dramen unterhielten, wirkten aber oft auch zu haltlos und wenig miteinander verknüpft, was es etwas zu sehr in der Schwebe erschienen ließ und mich leicht nervte. Mit den Figuren wurde ich nich nicht so ganz warm, allerdings finde ich Jinshi interessant und bin neugierig darauf, wie es mit ihm und vor allem mit Maomao weitergeht. Von mir gibt es:

3,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Hello Again !

One Piece 25
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Der Weg zur Sky-Island ist definitiv beschwerlich ! Die Flying Lamb ist beschädigt, Riesen-Insekten rücken einem zu Leibe, Lachvögel veräppeln einen und streitlustige Piraten rauben den letzten Nerv. Aber ...

Der Weg zur Sky-Island ist definitiv beschwerlich ! Die Flying Lamb ist beschädigt, Riesen-Insekten rücken einem zu Leibe, Lachvögel veräppeln einen und streitlustige Piraten rauben den letzten Nerv. Aber es kommt auch neue Hilfe und bringt Ruffy und seine Bande nach ganz oben. Zudem darf man sich auf den einen oder anderen Bekannten freuen !

Meine Meinung:
Der 25. Band der One Piece Reihe hat mir nicht nur richtig gut gefallen, sondern mich bestens unterhalten. All die Wendungen, das Wiedersehen mit alten Bekannten und einige Geheimnisse waren einfach klasse und machte Spaß.

Ruffy und seine Bande konnten in Mocktown keine Informationen über die Sky Island sammeln, aber Maron Cricket scheint ein vielversprechendes Ziel zu sein, vielleicht weiß er mehr ? Dieser Mann hatte einige Geheimnisse und war mir nicht ganz koscher, aber er war auch für einige Überraschungen und eine interessante Geschichte gut, zumal es ein Wiedersehen mit den Brüdern, und alten Bekannten gab, auf das ich mich sehr freute, da sie Schwung mit reinbrachten.

Es gab zwar kleinere Längen und es wirkte eben wie so ein typischer Zwischenband, aber all die kleinen verrückten Ideen, Hinweise und interessanten Tiere und Wesen fand ich super. Es machte Spaß und es gab einige Momente, wo ich lauthals lachen musste, weil es so schön skurril war. Vor allem Lysop war einfach zu herrlich, obwohl es mir bei einer seiner Aktionen ziemlich eiskalt den Rücken runter lief !

Der Kampf mit Bellamy bot einige Überraschungen und ich fand es seine Fähigkeiten sehr interessant, auch wenn es schade war, dass es recht schnell endete, irgendwie habe ich da etwas mehr erwartet. Die Weisen von der Weltregierung und die Samurai der sieben Weltmeere machen Lust auf die weiteren Bände. Zwar wirkte es auch ein wenig abgehackt, weil es zwischen mehreren Handlungen hin und her sprang, aber dennoch fand ich es interessant.

Den Zeichenstil liebte ich von Anfang bis Ende und er machte auch dank der Gesichtsentgleisungen mancher Charaktere richtig viel Spaß. Manchmal wirkte es sehr absurd, aber gerade das liebte ich so daran und die Orang Utans waren ein Highlight.

Fazit:
Es hatte durchaus seine kleineren Längen und sprang etwas hin und her, machte aber durch die interessanten Figuren, sowie Wesen und den klasse Gesichtsentgleisungen richtig viel Spaß und endlich machen wir uns auf den Weg nach Sky Island. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

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