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Veröffentlicht am 26.11.2019

Leider war es mir zu brutal - es hat mich nicht gepackt

Die Gabe des Winters
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Achtung: Stellenweise sehr brutal!



Schon viel zu lange liegt ein Fluch auf dem Reich Area. Eine dicke Decke aus Eis und Schnee bedeckt das Land und den Menschen wird ihre Magie geraubt. Ihr Lord ist ...

Achtung: Stellenweise sehr brutal!



Schon viel zu lange liegt ein Fluch auf dem Reich Area. Eine dicke Decke aus Eis und Schnee bedeckt das Land und den Menschen wird ihre Magie geraubt. Ihr Lord ist böse geworden und die Leute sterben überall. Nuria lebt in dem kleinen Dorf Pagos. Sie wurde einst Zeugin, wie der Lord unter anderem ihren Vater grausam verstümmelte. Jahre später trifft sie ihn durch Zufall im Wald und er nimmt sie mit auf seine Burg. Ist es ihr gegeben die „Gabe des Winters“ zu empfangen und Area Erlösung zu bringen oder wird auch sie den Launen des Lords zum Opfer fallen?



Das Buch leicht von „Die Schöne und das Biest“ inspiriert, aber deutlich härter. Es ist stellenweise ziemlich grausam und ich habe mehrmals überlegt es abzubrechen.



Nuria war mir sehr sympathisch. Sie tat mir leid, aber ich kann sie nur für ihren starken Willen bewundern. Lord Tarik ist ein bösartiger Mistkerl, ich habe ihn ebenso wie Caruzo aus tiefstem Herzen gehasst. Die Liebesgeschichte habe ich leider nicht gefühlt. Nurias Bruder mochte ich auch nicht, vor allem gegen Ende hin noch weniger als am Anfang.



Die Idee an sich finde ich gut, aber die Umsetzung war mir zu brutal und gemein. Ich konnte mit Nuria fühlen und hätte das ein oder andere Mal ab liebsten den ein oder anderen Charakter von den Burgmauern geworfen.

Zum Ende hin macht die Geschichte für mich leider keinen Sinn mehr. Die Auflösung, die man bekommt, geht mir zu schnell und ist für mich total unlogisch. Wie soll das mit dem Rest zusammenpassen? Vor allem das mit Nurias Bruder und das Geheimnis rund um Caruzo machen für mich wenig Sinn. Da sind für mich zu viele Logikbrüche. Gleichzeitig wird mir viel zu viel offen gelassen.



Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Ich fand die Idee nicht schlecht, aber mir war Tarik viel zu brutal, ich konnte da keine anderen Gefühle mehr für ihn entwickeln, er ist einfach zu oft zu weit gegangen.



Fazit: Das Buch hätte durchaus Potential gehabt, aber das konnte es für mich nicht Abrufen. Ich habe mich nach der Lektüre des Klappentextes so sehr auf das Buch gefreut, aber durch die Brutalität habe ich mich, glaube ich, beim Lesen emotional von dem Buch gelöst, es war mir einfach zu viel. Die Liebesgeschichte habe ich nicht gefühlt, sie kam mir lange künstlich vor.

Die Auflösung ergab für mich nicht wirklich Sinn. Da gab es meiner Meinung nach zu viele Logikbrüche. An sich finde ich das Ende nicht schlecht, aber da hätte man leicht ein paar Seiten in der Mitte kürzen und dafür die Lücken im Ende stopfen können.

Leider war das Buch nicht meins. Es bekommt von mir ganz knappe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Mit einem Wort: deprimierend!

Die Farbe von Glas
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Dieses Buch ist unglaublich schön gestaltet. Das Cover wirkt sehr mystisch mit diesem blauen Baum, der dadurch, dass er kahl ist fast wie ein Skelett wirkt und dem weißen Raben. Gleichzeitig wirken die ...

Dieses Buch ist unglaublich schön gestaltet. Das Cover wirkt sehr mystisch mit diesem blauen Baum, der dadurch, dass er kahl ist fast wie ein Skelett wirkt und dem weißen Raben. Gleichzeitig wirken die kahlen Äste fast wie ein Strudel, der einen in die Tiefe ziehen könnte. Die Äste ziehen sich vom Cover und der Rückseite ein wenig in den Buchrücken. Das sieht einfach wunderschön aus. Das Buch hat keinen Schutzumschlag, ist aber mit irgendetwas beschichtet, dadurch fühlt es sich ganz seltsam an, gleichzeitig glatt und rau, das ist schwer zu beschreiben, passt aber dadurch meiner Meinung nach total gut zu diesem Buch, dass ja auch schwer zu beschreiben ist.


1686: Nach dem Tod ihres Vaters drohen Rosa und ihre Mutter zu verhungern. Deswegen nimmt sie entgegen ihres Rates den Antrag von Jon an. Es kursieren Gerüchte, er habe seine letzte Frau umgebracht. Jon hütet viele Geheimnisse. Er erwartet von Rosa sich an seine Anweisungen und Verbote zu halten, scheint für sie aber keinerlei Gefühle zu haben. Ihr ist der Umgang mit anderen Menschen verboten, außer mit seinem Gehilfen und bald fühlt sich Rosa sehr einsam. Gleichzeitig ist sie aber auch Neugierig und als eines Tages schließlich etwas geschieht, dass alles, was sie zu wissen glaubte in Frage stellt, weiß Rosa nicht mehr, was sie noch glauben soll.

Das Buch ist etwas ganz anderes. Es spielt zu einer Zeit, als das Leben sich von dem unseren noch gewaltig unterschied. Noch dazu findet die Handlung auf Island statt und ist gespickt mit fremden Begriffen und Sagen. Es war eine gefährliche Zeit, jederzeit konnte ein falsches Wort oder eine falsche Geste dazu führen verbrannt zu werden. Runen waren verboten, ebenso wie die Sagen der Vergangenheit, dennoch sind sie allgegenwärtig.

Ich habe mich mit Rosa und den anderen Charakteren sehr schwergetan. Ich habe von Anfang an keinen Zugang zu ihnen gefunden. Das Buch ist ziemlich deprimierend und lange Zeit auch langweilig. Erst kurz vor Schluss beginnt es etwas spannender zu werden, als endlich die Vergangenheit ans Licht kommt und die Dörfler ihr wahres hässliches Gesicht zeigen. Aber auch da konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich empfand es als extrem schwermütig und drückend.

Fazit: Leider hat mich das Buch nicht packen können. Spannung kommt erst sehr kurz vor Schluss auf und nicht einmal da konnte es mich fesseln. Die Charaktere fand ich leider alle nicht besonders sympathisch. Ich habe es bis zum Schluss nicht geschafft einen Zugang zu ihnen zu finden. Das Buch ist sehr deprimierend. Das liegt bestimmt auch an der Jahreszeit: Winter mit viel Schnee, Kälte und Einsamkeit, die aber auch dadurch entsteht, dass es Rosa verboten ist mit den Dorfbewohnern in Kontakt zu treten.

Der Klappentext klang interessant, aber das Versprechen von Spannung konnte leider erst am Ende eingelöst werden und das hat für mich leider nicht gereicht.

Von mir bekommt das Buch 1 Stern.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Ein wirklich schöner Liebesroman mit einen Kritikpunkt

Unmasked - Jetzt gehörst du mir
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Seit sie denken kann ist Lainey in Damian verliebt. Und genauso lange weiß sie auch, dass er absolut unerreichbar für sie ist. Denn Damian ist nicht nur der Bruder ihrer besten Freundin, sondern auch verdammt ...

Seit sie denken kann ist Lainey in Damian verliebt. Und genauso lange weiß sie auch, dass er absolut unerreichbar für sie ist. Denn Damian ist nicht nur der Bruder ihrer besten Freundin, sondern auch verdammt gut aussehend, reich, berühmt und erfolgreich. Zudem behandelt er sie wie eine kleine Schwester. Nun steht Laineys Umzug auf die andere Seite der Welt bevor also beschließt sie es endlich zu wagen. Sie schleicht sich auf einen Maskenball und verführt Damian. Als er jedoch einige Zeit später herausfindet, dass die mysteriöse Frau Lainey ist, ist er stinksauer. Er hat sich schon lange zu ihr hingezogen gefühlt, aber der Betrug seiner Ex-Frau hat ihm klar gemacht, dass er sich nie wieder an jemanden binden wird und schon gar nicht an jemanden den er mag. Dumm nur, dass er sich zu Lainey jetzt noch mehr hingezogen fühlt als je zuvor.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es verschlungen. Die Sex-Szenen sind wirklich toll und auch die Charaktere sind sehr sympathisch. Was mich allerdings etwas gestört hat ist, dass sich Lainey so extrem an Damian heran schmeißt. Sie bietet sich ihm ohne Pause an und er will sie, aber weist sie dennoch andauernd ab. Ich finde es schade, dass sie ihm nicht einfach mal die Meinung sagt. Manchmal wirkt es fast, wie in einem Regency Roman mit vertauschten Rollen: Damian ist die unschuldige Schönheit und Lainey der Verführer der der Unschuld um jeden Preis ebenjene nehmen will. Es war für mich etwas zu viel. Ich finde es schade, dass Damian nicht auch mal um Lainey kämpfen muss, sondern sie ständig versucht ihn dazu zu bringen sie zu lieben.

Lainey war mir sehr sympathisch. Ihre Art sich selbst zu beschreiben und auch ihre Art fand ich wirklich toll. Sie ist witzig und spontan. Damian steht sich selbst extrem im Weg. Seine Ex-Frau dient ihm als Vorwand alle von sich wegzustoßen. Er hat die Menschen in seiner Umgebung in Schubladen gesteckt und da haben sie zu bleiben. Er verweigert sich selbst die Chance glücklich zu sein, aus Angst wieder verletzt zu werden und wieder zu versagen, denn so sieht er das alles, als ein Versagen. Er denkt nicht einmal daran, dass er und seine Ex vielleicht einfach nicht zusammengepasst haben.

Mich hat das Buch gefesselt. Die Sex-Szenen waren wirklich schön geschrieben und prickelnd ohne zu sehr in Männerfantasien oder Klischees abzudriften. Sie wirkten echt auf mich. Bis auf meinen Kritikpunkt gefiel mir auch die Handlung sehr, obwohl sie manchmal etwas klischeehaft ist, aber das stört nicht. Die Seiten verfliegen und ich freue mich wirklich das Buch gelesen zu haben.

Fazit: Wer einen Liebesroman mit einigen ziemlich heißen Szenen lesen will ist hier genau richtig. Allerdings könnte Laineys Verhalten den ein oder anderen ebenso stören wie mich. Doch es lohnt sich trotzdem das Buch zu lesen. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Und mal unter uns: der Mann auf dem Cover ist sowas von heiß!

Von mir bekommt es 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.11.2019

Ein wunderschöner Roman über einen mystischen Ort

Sehnsucht nach St. Kilda
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1930: Die achtjährige Annie lebt auf der schottischen Insel St. Kilda. Nie würde sie woanders leben wollen, hier war immerhin ihre Heimat! Das Festland klang so merkwürdig: Blechkisten, in denen Menschen ...

1930: Die achtjährige Annie lebt auf der schottischen Insel St. Kilda. Nie würde sie woanders leben wollen, hier war immerhin ihre Heimat! Das Festland klang so merkwürdig: Blechkisten, in denen Menschen reisten, Bäume, die größer waren als Menschen, das konnte nicht stimmen, da war sich Annie sicher. Und selbst wenn: wie könnte es dort jemals schöner sein, als auf ihrer wilden Insel?

Die Bewohner St. Kildas werden evakuiert. Ihre Mutter hatte ihr das als Ausflug erklärt und auch ihr bester Freund Finlay hatte ihr geschworen, wenn es ihr auf dem Festland nicht gefalle, könnte sie, so es Gottes Wille war, zurückkehren. Doch das konnte sie eben nicht, denn Evakuierung bedeutete nicht Ausflug, es bedeutete Abschied für immer.

2005: Annies Enkelin Rachel steht das Wasser seit dem Tod ihres Mannes bis zum Hals. Als sie auch noch zwei ihrer drei Jobs verliert, weil ihr Sohn ein paar Tage ins Krankenhaus muss, die entsprechend hohe Rechnung ihre letzten Rücklagen vernichtet und die Waschmaschine kaputt geht, muss Rachel einsehen, dass sie das tun muss, was sie nie tun wollte: sie muss London verlassen und mit ihrem Sohn Sam zu ihrer Großmutter auf eine schottische Insel ziehen.

Dort findet sich nur leider kein Job für Rachel, bis ihre Großmutter doch etwas auftut: 4 Wochen als Köchin auf St. Kilda. Rachel bleibt nichts anderes übrig: sie muss den Job annehmen und ihren Sohn widerwillig für die Zeit bei ihrer Großmutter lassen. Nie hätte sie gedacht, dass die Insel sie und ihr Leben für immer verändern würde.

Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen Gegenwart und Rückblenden in Annies Kindheit auf St. Kilda.



Rachel war mir anfangs nicht immer sympathisch, sie tat mir sehr leid mit all den Todesfällen, die sie richtig gehend verfolgt haben. Ich kann verstehen, dass sie große Angst um ihren Sohn hat. Doch andererseits lässt sie ihren Frust sehr oft an Sam und an Annie aus und überspannt den Bogen in meinen Augen mehr als einmal. Ja, Sam kann sehr anstrengend sein, aber welches Kind ist das nicht? Ja, sie hat es schwer und ihr Leben unterscheidet sich grundsätzlich von dem, das ihre Großmutter geführt hat, aber dennoch ist Rachel für mich zu sehr auf sich fixiert. Alles muss so laufen wie sie es will und Punkt.

Ich muss dazu sagen, dass meine Großmutter zu uns zog als ich 5 Jahre alt war. Ich weiß wie es ist, wenn Generationen aufeinanderprallen. Ich ein Kind der 90er, meine Oma, Jahrgang 1926, die in bitterer Armut groß geworden war. Natürlich hatte sie ein ganz anderes Verhältnis zu Dingen und Lebensmitteln. Und natürlich kam es da auch zu Konflikten. Aber wenn man miteinander redet, findet man einen Mittelweg. Ich empfinde es bis heute als Bereicherung so aufgewachsen zu sein und die Welt auch anders gesehen zu haben, wie andere meiner Generation.

Rachel wurde mir im Verlauf des Buches aber immer sympathischer, was vor allem daran lag, dass weder Sam noch Annie da waren, um von ihr angemeckert zu werden. Sie entwickelt sich wirklich positiv weiter. Ich finde es toll St. Kilda durch ihre Augen zu erleben. Die Charaktere die mit auf der Insel sind, sind ebenfalls sehr sympathisch und es gibt wirklich tolle Szenen: ich sage nur Küche, Ailic und Schafsdung.

Ailic war mir auch direkt sympathisch. Ich finde es toll, dass er nicht abgehoben ist und den Zauber von St. Kilda zu schätzen weiß. Seine Geschichte fand ich sehr interessant. Er tat mir auch leid, aber ich empfand ihn vor allem als faszinierenden Charakter. Er ist die Person im Buch, die ich am liebsten „live“ erleben würde.

St. Kilda wird meiner Meinung nach wirklich ganz toll beschrieben. Diese Mischung aus Sehnsucht, Zugehörigkeit, Mystik, Geschichte, Tragik und etwas, was man nicht so richtig in Worte fassen kann, machen die Insel zu einem unbeschreiblich interessanten Ort. Bei mir hat das Buch definitiv Fernweh ausgelöst. Ich empfand St. Kilda fast als eigenständigen Charakter, obwohl sich das bei einer Insel seltsam anhören mag, aber irgendwie hat es sich so angefühlt.

Ich finde es faszinierend wenn die Geschichte in Annies Kindheit auf St. Kilda zurückspringt. Das Leben der Menschen dort, kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Wie allgegenwärtig der Tod war und wie oft sie von Katastrophen heimgesucht wurden. Unfälle waren an der Tagesordnung und der Hunger beherrschte im Winter zusammen mit der schrecklichen Kälte das Leben der Menschen. Es konnte so schnell gehen, dass jemand starb. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es war damals auf St. Kilda zu leben, in der Armut und Abhängigkeit und immer wieder heimgesucht von Naturkatastrophen, die einen ganz schnell an den Rand den Hungertodes treiben konnten. Gleichzeitig kann man es kaum nachvollziehen, warum, trotz all der Unbill die Menschen St. Kilda nicht verlassen wollten, warum sie der Insel so viele Jahre und Jahrzehnte nachtrauerten. Es wird zwar erklärt, aber dennoch kann man sich das kaum vorstellen, obwohl man die Gründe nachvollziehen kann. Landschaftlich ist St. Kilda wunderschön, das stimmt, aber wenn man das harte Leben dort gelebt hat, kann ich mir kaum vorstellen, wie man sich danach zurücksehnen kann.

Mini-Spoiler: Am Ende von Kapitel 35 und ab Kapitel 38 braucht ihr Taschentücher! Ich habe auf jeden Fall zwei Packungen verbraucht.



Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich fand die Schilderungen über das harte Leben auf St. Kilda faszinierend und ebenso, wie sehr die Menschen diesem Leben nachgetrauert haben, weil sie dort gleichzeitig auch so vieles hatten, was ihnen auf dem Festland genommen wurde.

Ich fand die Charaktere total sympathisch! Anfangs hatte ich meine Probleme mit Rachel, aber das hat sich bald geändert. Annie ist eine interessante Persönlichkeit und es war unglaublich aus der Sicht eines Kindes die letzten Monate der Bewohner von St. Kilda zu erleben.

Das Buch hat seine härteren Momente und ist teilweise wirklich ergreifend. Aber es ist auch wirklich berührend und zieht einen total in seinen Bann. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ich bin begeistert!

Absolute Leseempfehlung! Aber haltet Taschentücher bereit!

Veröffentlicht am 22.11.2019

Band 2 der Kult-Reihe

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Achtung: Band 2 einer Reihe!

Harry Potter zählt die Tage, bis die Sommerferien endlich vorbei sind! Er kann es kaum erwarten, bis er nach Hogwarts zurückkehren kann. Und das, obwohl er keinen einzigen ...

Achtung: Band 2 einer Reihe!

Harry Potter zählt die Tage, bis die Sommerferien endlich vorbei sind! Er kann es kaum erwarten, bis er nach Hogwarts zurückkehren kann. Und das, obwohl er keinen einzigen Brief seiner Freunde bekommen hat. Haben sie ihn alle vergessen? Nein, haben sie nicht. Die Briefe wurden von Dobby, einem Hauself abgefangen, der alles mögliche versucht, um zu verhindern, dass Harry in die Schule zurückkehrt. Denn dort, so Dobby, droht ihm tödliche Gefahr. Und die seltsamen Ereignisse setzen sich fort. Denn die Barriere zu Gleis 9 3/4 lässt Harry und Ron nicht durch! Sie müssen selbst nach Hogwarts kommen und beschließen das verzauberte Auto von Rons Vater auszuleihen, womit sie gegen zahllose Regeln verstoßen und sich eine Menge Ärger einhandeln.

In Hogwarts angekommen warten weitere Katastrophen auf Harry und seine Freunde und tatsächlich eine tödliche Gefahr. Ein Wesen streift durch das Schloss und versteinert Menschen und Tiere. Unheimliche Botschaften tauchen an den Wänden auf, die von der „Kammer des Schreckens“ und dem „Erben Slytherins" sprechen. Was hat es damit auf sich? Und was für ein Wesen ist das? Können Harry und seine Freunde Hogwarts vor der drohenden Schließung bewahren?

Dieser Band von Harry Potter unterscheidet sich von seinem Vorgänger vor allem dadurch, dass Harry erstmals Gegenwind bekommt. Er wird nicht mehr von allen als „Held“ oder dergleichen gesehen, denn es gibt Gerüchte, ob nicht Harry der Erbe Slytherins sein könnte. Zudem liegt eine Atmosphäre der Bedrohung über Hogwarts, da immer mehr Schüler und andere Wesen angegriffen und versteinert werden. Wer wird der nächste sein? Und wird es beim versteinern bleiben, oder droht ihnen sogar noch schlimmeres?

Ich mag diesen Band besonders, weil man so viele neue Charaktere kennenlernt. Das tut man zwar in jedem Buch, aber in diesem Buch ist es mein persönlicher Liebling: Dobby. Ich finde Hobby so süß und witzig. Er meint es nur gut, richtet aber eine Katastrophe nach der anderen an. Allein schon die Beschreibung mit den schlackernden Ohren und großen Augen. Ich würde ihn am liebsten einfach in den Arm nehmen.

Band 2 empfinde ich persönlich als spannender als Band 1. Die Bedrohung mit der Kammer des Schreckens zeigt sich schon sehr früh und zieht sich durch das gesamte Buch, wobei es immer rätselhafter und rätselhafter wird, bis schließlich die ersten Hinweise auftauchen. Die Auflösung ist, wie schon in Band 1 sehr überraschend, wenn man das Buch zum ersten Mal liest.

Ich persönlich liebe dieses Buch seit ich es das erste Mal in der Grundschule gelesen habe - das ist jetzt fast 20 Jahre her.

Bis heute packt mich die Geschichte. Ich kann nicht aufhören zu lesen und versinke jedes Mal aufs Neue und wünsche mir, ebenfalls nach Hogwarts gehen zu können.

Der Schreibstil saugt einen in die Geschichte. Ich weiß nicht, wie J.K. Rowling das macht, aber ich finde, sie hat den besten Schreibstil aller Autoren, zumindest für mich ist das so. Ich sehe alles direkt vor mir und habe das Gefühl die Charaktere zu kennen. Ich denke die Bücher sind nicht umsonst bis heute Kult.

Sollte es jemanden geben, der die Bücher noch nicht gelesen hat, aber die Filme kennt, dem möchte ich sagen: gebt den Büchern eine Chance! Die Filme sind zwar gut, können aber mit den Büchern nicht mithalten. Man merkt einfach, wie viel ausgelassen wurde, um die Handlung auf Spielfilmlänge zu kürzen. Die Bücher lassen sich mehr Zeit und ich persönlich mag das lieber.

Fazit: Ich liebe die Harry Potter Reihe! Band 2 ist meiner Meinung nach spannender als Band 1. Natürlich ist eine Rezension schon lange überfällig. Für mich ist Harry Potter ein Buch, dass sowohl Eltern als auch Kindern Spaß machen wird. Ich weiß noch genau, wie meine Eltern mir das Buch mehr als einmal vorgelesen haben als ich klein war - immer wenn ich zu krank war, um es selbst zu lesen. Irgendwie ist die Tradition, Harry Potter zu lesen wenn ich krank bin, hängen geblieben und ich mache das bis heute.

Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen. Ich liebe die Reihe und ich denke, das dürfte vielen genauso gehen. All jenen, die sie noch nie gelesen haben möchte ich sagen: gebt ihnen eine Chance! Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.