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Veröffentlicht am 24.08.2022

Ich fand es wieder sehr spannend

The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter
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Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Avery kämpft immer noch mit der veränderten Realität. Sie besitzt nun Milliarden von Dollar, aber muss sich jetzt auch mit ganz anderen Problemen ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Avery kämpft immer noch mit der veränderten Realität. Sie besitzt nun Milliarden von Dollar, aber muss sich jetzt auch mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Die Presse ist gnadenlos, beinahe jeder in ihrem Umfeld will entweder von ihr profitieren oder sie um die Ecke bringen, in der Hoffnung, an das Vermögen zu kommen. Und dann wäre da ja auch noch die ganz große Frage des Warum. Warum hat Tobias Hawthorne ausgerechnet ihr praktisch sein gesamtes Vermögen hinterlassen? Gemeinsam mit Hawthornes Enkeln sucht Avery weiterhin nach Antworten und deckt dabei mehr als nur ein gefährliches Geheimnis auf.


Ich fand Band 2 ebenso wie Band 1 wieder sehr spannend. Man hat mittlerweile gelernt kaum noch jemandem zu vertrauen, aber trotzdem wird man immer wieder negativ von Leuten überrascht. Man kann diese Dimensionen einfach nicht überblicken.

Alle kriechen aus ihren Löchern, verschachern Avery an die Presse oder versuchen irgendwie an Geld zu kommen. Nach wie vor trachtet ihr jemand nach dem Leben und immer wieder gibt es Anschläge und Drohungen.

Und abgesehen von den vielen Rätseln, die ihnen der alte Hawthorne hinterlassen hat, sind da ja auch noch seine Enkel Grayson und Jamie. Ersterer geht ihr betont aus dem Weg, letzterer sucht immer wieder Averys Nähe und flirtet weiter, was das Zeug hält. Aber kann sie auch nur einen der beiden wirklich ernst nehmen, oder spielen sie weiterhin ihr ganz eigenes Spiel?

Auch über ihre eigene Vergangenheit kommt immer mehr ans Licht. Über das große Geheimnis ihrer Mutter und über Harry, ihren obdachlosen Freund, der dem verstorbenen Tobias Hawthorne II. verblüffend ähnlich sieht. Aber kann das sein?


Fazit: Ich fand das Buch wie gesagt erneut sehr spannend und interessant. Es hat sich praktisch von selbst gelesen. Was mir aber unter anderem Probleme machte, war zum einen Xander, der ständig Rebecca und Thea mit in die Spiele und Suchen hineinzieht, dabei haben die eindeutig kein Interesse daran, Avery zu helfen. Zum anderen blieben Grayson und Jamie dieses Mal blasser als in Band 1. Sie sind zwar immer noch präsent und immer wieder an Averys Seite, aber hinsichtlich der Liebes-Handlung tut sich sehr lange praktisch nichts. Sie helfen beim Rätseln, aber es gibt nur wenig Persönliches. Was mir dagegen sehr gut gefiel, war, dass Max dieses Mal eine größere Rolle spielte – ich mag sie einfach und finde ihre Art zu fluchen echt niedlich. Nash und Libby blieben dafür sehr außenvor.

Ich mochte das Buch wieder sehr gern. Mir war wieder einiges etwas zu sehr Zufall, aber trotzdem hat es mir großen Spaß gemacht. Es bekommt von mir 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Mich konnte Band 2 leider nicht überzeugen

Emerdale 2: One Side of the Light
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Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!


Taylor hat den Kampf im Hangar überlebt, so wie auch einige ihrer Freunde. Doch ist sie bei der Fraktion wirklich in Sicherheit? Sie erwacht jedenfalls ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!


Taylor hat den Kampf im Hangar überlebt, so wie auch einige ihrer Freunde. Doch ist sie bei der Fraktion wirklich in Sicherheit? Sie erwacht jedenfalls an die Decke gekettet und unter Drogen gesetzt – kein besonders guter Anfang.
Werden es Taylor und ihre Freunde schaffen, Emerdale das Handwerk zu legen? Und ist die Fraktion wirklich, was sie zu sein scheint?


Das Buch setzt mit etwas Verzögerung ein, also nicht direkt da, wo Band 1 aufgehört hat, denn sie sind nicht in einem Wald, sondern Taylor ist an die Decke gekettet in einer Zelle und man hat ihr eine Droge verabreicht, die ihr Schmerzen bereitet, wenn sie ihre Fähigkeit nutzen will, um sich zu befreien. Kein besonders guter Start für ihr Verhältnis zur Fraktion.

Ich hatte von Anfang an Probleme in Band 2 reinzukommen. Man wird mit Informationen und dem Fehlen klarer Ansagen bombardiert. Eine Info-Bombe nach der anderen geht hoch und im Prinzip verschweigt jeder ständig irgendetwas. Das hat mich bald ziemlich genervt.

Es kommen einige neue Charaktere hinzu, darunter auch Scar(lett), Taylors Zwillingsschwester. Das ist zwar eine schöne Überraschung, aber die ganzen Enthüllungen enthüllten bei mir vor allem immer wieder neue Logiklücken.

Insgesamt waren es mir zu viele kleine Missionen, die für Spannung sorgen sollten, aber oft so dilettantisch geplant waren, dass die Spannung vor allem dadurch zustande kam, dass es darum ging, ob sie überleben und nicht um den eigentlichen Zweck der Mission.
Ich habe irgendwann den Überblick verloren.

Es gab immer neue Wendungen und Wundermittel und Enthüllungen, die irgendeiner aus dem Hut gezaubert hat. Gewürzt mit jede Menge Drama.


Fazit: Leider war Band 2 der Reihe nicht meins. Das Ende gefiel mir sehr, aber davor hatte ich massive Probleme. Mir waren es wieder zu viele Logiklücken, zu viele Enthüllungen und Wendungen und immer wieder handelten die Charaktere für mich nicht nachvollziehbar. Krampfhafte Geheimhaltung sorgte dafür, dass mir bald die Längen zu schaffen machten. Taylor und Jo konnten das auch nicht rausreißen, denn, es wurde immer wieder betont, wie sehr sie sich doch lieben, aber das tatsächliche Gefühl kam bei mir nicht an – wie auch in Band 1.

Von mir bekommt das Buch für die tolle Die Pluspunkte, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht begeistern. Es tut mir echt leid, aber von mir gibt es 2,5 Sterne und die hat das Buch zu einem großen Teil dem Ende zu verdanken.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Leider hatte das Buch für mich einige Schwächen, aber die Idee an sich fand ich gut

Emerdale 1: Two Sides of the Dark
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Taylor hat ihr Leben in einer geheimen Einrichtung verbracht. Sie ist eine Dale, C8 und alle Erinnerungen, an ihr Leben vor Emerdale wurden ihr genommen, als ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Taylor hat ihr Leben in einer geheimen Einrichtung verbracht. Sie ist eine Dale, C8 und alle Erinnerungen, an ihr Leben vor Emerdale wurden ihr genommen, als die Einrichtung ihr Leben rettete, aber zu einem schrecklichen Preis. Taylor wurde zu einer perfekten Soldatin herangezogen und die übernatürlichen Fähigkeiten, die man ihr und den anderen Dales verschaffte, kennen kaum Grenzen. Doch von einem auf den anderen Tag ändert sich alles. Taylor wird zur Flucht aus Emerdale gezwungen und muss ihre Familie, die anderen Dales, zu sterben zurücklassen.
Jetzt lebt sie ein neues Leben im Verborgenen, aber immer mehr Ungereimtheiten machen ihr zu schaffen, hat Teddy, der Wissenschaftler, der ihr zur Flucht verhalf, Geheimnisse vor ihr?
Als sie Jo kennenlernt, einen ehemaligen berühmten Schauspieler, der, seit er eines seiner Beine verlor, nicht mehr weiß, wer er eigentlich ist und wie es weitergehen soll, erlebt Taylor zum ersten Mal, was es bedeutet, Gefühle für jemanden zu haben, der kein Dale ist. Aber darf sie überhaupt Zeit mit ihm verbringen, oder bringt sie ihn dadurch vielleicht in Gefahr?


Ich fand die Idee sehr interessant und den Anfang auch. Ich war sofort drin und es wurde auch direkt spannend. Im Verlauf des Buches hat es mich aber zunehmend mehr verloren.

Mir waren Taylor und Jo sympathisch. Mir persönlich ging es ab einem bestimmten Punkt etwas schnell mit den tiefen Gefühlen, aber das ist ja oft so. Ihr Kennenlernen und vorsichtiges Annähern mochte ich dafür sehr.
Was mir allerdings fehlte, war das Prickeln oder die Chemie.

Was mich wirklich gestört hat, waren mehrere Logikbrüche. Leider kann ich auf die nicht genauer eingehen, ohne zu spoilern. Für mich passten einfach einige Dinge nicht zusammen. Auch, was die Handlungen der Charaktere angeht, gerade bei Taylor.

Vieles wird auch sehr lang im Dunkeln gelassen – muss es auch, ich weiß, aber durch diese "schwammigen" Hinweise, dass Taylor die Stärkste und Mächtigste Dale ist und "du hast keine Ahnung, wozu sie im Stande ist", etc. kam für mich keine Spannung auf, sondern ich hätte mir einfach gewünscht, dass das auch mal ein wenig unterfüttert wird, warum sie das denn angeblich sein soll.

Zudem empfand ich einige der Charaktere als bestenfalls moralisch fragwürdig.


Fazit: Ich fand die Idee echt super, aber das Buch selbst konnte mich nicht ganz überzeugen. Zum einen gab es für mich einige Längen, was ich aber schlimmer fand, waren die Logikbrüche, die mich leider sehr gestört haben.
Die Liebesgeschichte entwickelte sich am Anfang schön und glaubwürdig, dann aber kamen mir zu schnell zu große Gefühle auf, die mir nicht genug mit Chemie oder Prickeln unterfüttert wurden. Sie waren einfach irgendwie da.

Der Cliffhanger sorgte bei mir nicht für Spannung oder große Emotionen, sondern nur für ein großes "Hä???".

Leider hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Von mir bekommt es ganz, ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Für mich ein unheimlich einfühlsames Highlight - Taschentücher sind ein Muss!

Amelia. Alle Seiten des Lebens
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Triggerwarnung: Trauer, PTBS!

Amelia ist ein Bücherwurm, wie es wohl kaum einen größeren gibt. Sie liebt Bücher einfach über alles, vor allem "Die Chroniken von Orman". Am bis dato schlimmsten Tag ihres ...

Triggerwarnung: Trauer, PTBS!

Amelia ist ein Bücherwurm, wie es wohl kaum einen größeren gibt. Sie liebt Bücher einfach über alles, vor allem "Die Chroniken von Orman". Am bis dato schlimmsten Tag ihres Lebens lernte sie ihre beste Freundin und Seelenschwester Jenna kennen und durch ihre Großzügigkeit entdeckte sie ihr Lieblingsbuch, das die beiden noch näher zusammenbrachte. Beide lieben die Geschichte über zwei unterschiedliche Schwestern, die letztlich gegeneinander in die Schlacht ziehen, sehr, stehen aber sympathietechnisch auf unterschiedlichen Seiten. Trotzdem hat das ihrer Freundschaft nie einen Abbruch getan.
Doch dann stirbt Jenna und Amelia verliert nicht nur ihre "Schwester", sondern auch einen großen Teil von sich selbst. Sie kann nicht mehr lesen und weiß nicht, wie sie ohne sie weitermachen soll. Bis sie ein geheimnisvolles Päckchen erreicht. Darin eine seltene Ausgabe ihres Lieblingsbuches. Ist das ein Zeichen von Jenna? Kurzentschlossen packt Amelia ihre Koffer und will dem Rätsel auf den Grund gehen. Dabei lernt sie nicht nur eine Buchhandlung kennen, die direkt ihren Träumen entsprungen sein könnte, sondern auch Nolan, den Autor ihres Lieblingsbuches.


Amelia hatte es nie leicht in ihrem Leben. Zum einen ist ihre Familie arm, zum anderen verließ ihr Vater die Familie, um mit einer extrem jungen Frau eine neue Familie zu gründen. Amelia blieb mit den Scherben und ihrer unzuverlässigen, zutiefst verletzten Mutter zurück. Doch an eben diesem Tag lernte sie Jenna näher kennen und bekam dadurch eine zweite Familie. Denn Jennas Eltern sehen in ihr eine zweite Tochter. Amelia hat allerdings immer Angst, ihre Großzügigkeit auszunutzen.

Nach Jennas Tod ist ihr Schmerz greifbar. Er sickert aus den Buchseiten und bringt einen selbst zum Weinen. Man möchte Amelia so sehr trösten. Die Trauer hat sie total im Griff, nie hat sie eine Zukunft für möglich gehalten, in der Jenna kein Teil ihres Lebens sein könnte.
Dazu kommen noch Schuldgefühle, die zwar irrational sind, die aber jeder auf irgendeine Art verspürt, der jemanden verloren hat. Man denkt sich immer, dass man irgendetwas hätte tun können oder müssen. Dass es einen Zeitpunkt gegeben haben muss, eine Entscheidung, irgendetwas, und es hätte verhindert werden können. Die Welt, die vorher so bunt und voller Geschichten war, ist plötzlich grau geworden.
Gleichzeitig hat Amelia mit den Erwartungen von Jennas Familie zu kämpfen. Sie lieben sie wie eine zweite Tochter und wollen ihr alles ermöglichen, was in ihrer Macht steht. Amelia kann damit nicht umgehen. Sie ist überwältigt von ihrer Trauer, will aber auch Jennas Eltern helfen, ohne zu wissen, wie. Jenna fehlt einfach, egal ob am Esstisch ihrer Familie oder sonst überall in Amelias Leben.
Diese Trauer ist so greifbar und nachvollziehbar. Okay, eine Aktion von Amelia kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen – ich sage nur Seite 53 – aber andererseits irgendwie doch.

Das Buch, das sie über Umwege erreicht, scheint ein Wink von Jenna zu sein und Amelia stürzt sich mit Feuereifer auf dieses Rätsel. Das Buch führt sie in ein kleines Örtchen mit seinem ganz eigenen Charme, in eine Buchhandlung, die aus ihren Träumen entsprungen zu sein scheint und Menschen, die wissen, wie sich Trauer anfühlt. Dort lernt sie Nolan kennen, den Autor ihrer Lieblingsreihe. Beide sind zutiefst verletzt und haben mit ihren Wunden zu kämpfen, aber bald entwickelt sich ein Band zwischen ihnen, das mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben hat.

Nolan wirkt am Anfang total seltsam. Er ist abweisend, unhöflich und einfach komisch. Aber mit der Zeit lernt man den "echten" Nolan kennen und er ist es wert, dass man ihn kennenlernt.


Fazit: Das Buch ist so unbeschreiblich sensibel. Es geht um Trauer, aber auch um die Liebe zu Büchern, zu Geschichten. Beide Protagonisten haben mich zum Weinen gebracht und waren mir unheimlich schnell sehr nah. Das ganze Buch ist in sich unheimlich stimmig. Es wirkt unbeschreiblich "echt". Es fühlt sich beim Lesen wie eine Umarmung an. Es hat mich zutiefst berührt und gleichzeitig fühlte ich mich auch zuhause, weil ich Bücher auch liebe und diese Liebe hier einen großen Stellenwert einnimmt.

Ich liebe dieses Buch. Es ist für mich ein absolutes Highlight und ich bin so froh, es entdeckt zu haben.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Es hat definitiv was, aber ich habe auch etwas Kritik

Mickey 7 – Der letzte Klon
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Mickey ist ein Expendable – ein Klon, der immer wieder für die gefährlichsten Missionen ausgewählt wird, weil er zwar sterben kann, aber nach jedem Tod einfach neu hergestellt werden kann und weiter geht's. ...

Mickey ist ein Expendable – ein Klon, der immer wieder für die gefährlichsten Missionen ausgewählt wird, weil er zwar sterben kann, aber nach jedem Tod einfach neu hergestellt werden kann und weiter geht's.
Mickey 7 ist der siebte Mickey. Als er in eine in eine Felsspalte stürzt, wird er von seinem Team abgeschrieben, aber Mickey 7 trifft eine unerhörte Entscheidung: Er will nicht sterben. Doch es darf immer nur ein Klon gleichzeitig in der Kolonie leben. Als Mickey 7 also auf Mickey 8 trifft, haben sie ein echtes Problem.


Ich fand die Idee echt mega. Allein schon mit den Expendables, der Technologie, dass ihr Bewusstsein, alles gespeichert wird, damit sie quasi nahtlos da weitermachen können, wo sie aufgehört haben. Wirklich, total faszinierend! Auch mit der Welt, in der Mickey 7 lebt, wie sich die Gesellschaft verändert hat durch die Kolonialisierung des Weltraums. Mickey hat als Historiker keinen "wert" alles Wissen kann man downloaden. Wenn ich mir das so vorstelle, wie viele Berufe da überflüssig würden, das ist schon heftig. Bei Mickey kam noch ein anderer Faktor hinzu, der ihm praktisch keine andere Wahl ließ, als Expendable zu werden, aber dazu verrate ich nichts, ich will ja nicht spoilern.

Mickey 7 hat nicht getan, was er hätte tun sollen, er ist nicht gestorben. Und jetzt gibt es plötzlich zwei Mickeys. Mickey 8 hat keine Lust das Feld zu räumen und Mickey 7 hat schon bewiesen, dass er nicht sterben will. Wenn sie auffliegen, ist das für sie beide das Todesurteil. Wie sollen sie das schaffen?

Ich mochte Mickey 7 sehr. Er erinnerte mich vom Typ her ein wenig an den "Marsianer", er ist auch immer wieder recht trocken. Mein Problem war Mickey 8, er war mir recht schnell unsympathisch. Das lag nicht daran, dass er nicht sterben wollte, um den Platz für Mickey 7 zu räumen, sondern an ihm selbst. Ich empfand ihn als sehr egoistisch und leichtsinnig. Er war zwar auch Mickey, aber gleichzeitig irgendwie auch nicht.

Zwischendurch hatte das Buch für mich ein paar Längen. Es wurde aber wieder spannender, als die Bedrohung durch die Creeper deutlicher wurde. Da kam dann richtig Spannung auf.


Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen. Wäre mir Mickey 8 sympathischer gewesen, wäre es glaube ich noch etwas schöner gewesen. So war er für mich ein Schwachpunkt der Handlung. Zwischendurch hatte das Buch seine Längen, aber es konnte mich trotzdem bei der Stange halten. Die Hintergrundinfos waren sehr interessant und die Geschichte rund um die Bedrohung durch die Creepers sehr spannend.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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