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Veröffentlicht am 18.08.2025

Mir waren es leider zu viele Missverständnisse

Love Redesigned – Lakefront Billionaires
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Julian Lopez und Dahlia Muñoz kennen sich seit ihrer Kindheit – und hassen einander leidenschaftlich. Schon immer spielten sie einander Streiche ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Julian Lopez und Dahlia Muñoz kennen sich seit ihrer Kindheit – und hassen einander leidenschaftlich. Schon immer spielten sie einander Streiche und machen dem jeweils anderen das Leben schwer. Doch früher war es mal anders zwischen ihnen, bis Julian Dahlia das Herz brach. Jetzt, nach ihrer geplatzten Verlobung ist Dahlia an ihrem persönlichen Tiefpunkt angelangt. Nicht so sehr wegen ihrem Ex, sondern … wegen etwas, über das Dahlia mit niemandem reden will.
Seine Mutter nervt Julian so lange, bis er sich bereiterklärt, mit Dahlia zusammen ein Gründerhaus zu renovieren – ein Projekt, um sie aufzumuntern. Das Problem ist nur, dass Julian Dahlia keineswegs hasst und so viel Zeit mit ihr zu verbringen, macht ihn fertig.


Dieses Buch ist ein klassischer Fall von „Wenn die beiden nur ein Mal richtig miteinander reden würden“. Man schlittert von Missverständnis zu „ich weiß besser, was du meinst, denkst und fühlst als du, also reichen meine vorschnellen falschen Schlüsse, ich muss nicht fragen“ zum nächsten Missverständnis und wieder von vorn. Ständig liegen sich die beiden in den Haaren und zanken sich ohne Ende.
Beide lieben einander seit Jahren, aber kriegen es einfach nicht auf die Kette, weil sie einfach nicht in der Lage sind, vernünftig miteinander zu kommunizieren – das fand ich ermüdend.

Dahlia ist völlig fertig, als sie in ihren Heimatort zurückkehrt. Ihre Verlobung ist geplatzt, all ihre Träume zerschmettert und ihre berufliche Zukunft steht auch auf der Kippe. Sie fällt in ein tiefes Loch und schafft es erst heraus, als sie mit Julian zusammen ihr Traumhaus kauft und beginnt es gemeinsam mit ihm zu renovieren. Gleichzeitig bringt das aber auch ihr Herz erneut in Gefahr, denn Julian hat es schon einmal gebrochen.

Julian liebt Dahlia noch immer, aber es hat ihn tief verletzt, dass sie damals ausgerechnet mit seinem ehemaligen Mitbewohner zusammenkam. Zwar ist die Verlobung geplatzt, aber Dahlia ist trotzdem die letzte Frau auf der Welt, mit der er sich einlassen sollte. Egal, wie sehr er sie will.


Fazit: Ich mochte den Anfang sehr und auch einige Szenen zwischendrin. Der Großteil des Buches war aber leider nicht meins. Mir ging das einander Streiche spielen, die Zankerei und all das total auf die Nerven. Dazu kommt noch, dass die beiden es einfach um nichts in der Welt schaffen, richtig miteinander zu kommunizieren.
Das Buch ist ein klassischer Fall von „Wenn die beiden nur ein Mal richtig miteinander reden würden“. Ständig schlittert man von Missverständnis zu „ich weiß besser, was du meinst, denkst und fühlst als du, also reichen meine vorschnellen falschen Schlüsse, ich muss nicht fragen“ zum nächsten Missverständnis und wieder von vorn. Ich fand das ermüdend und nervig.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 2,5 Sterne. Mehr ist für mich leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich hab's wirklich geliebt!

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Millie liebt ihren Job als Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum. Nachdem ihr Ex ihr Selbstvertrauen zerstört hat, ist es für sie ein gigantischer Schritt, sich für eine Beförderung zu bewerben. ...

Millie liebt ihren Job als Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum. Nachdem ihr Ex ihr Selbstvertrauen zerstört hat, ist es für sie ein gigantischer Schritt, sich für eine Beförderung zu bewerben. Doch beim ersten Gespräch mit dem Komitee muss sie feststellen, dass ausgerechnet Mr. Grumpy, ihr Kollege Finn aus der Abteilung für Astronomie mit über ihre Zukunft entscheiden wird. Millie weiß nicht, was er gegen sie hat, aber er scheint sie einfach nicht leiden zu können – oder täuscht sie sich da etwa? Und warum fühlt sie sich plötzlich immer mehr zu ihm hingezogen, je mehr Zeit sie mit ihm und seinen Nichten verbringt?


Das Buch erscheint auf den ersten Blick leichtbekömmlich und locker flockig, aber das ist es nicht. Es geht um teilweise echt heftige Themen und die werden gut transportiert.

Millie ist ein Mensch, den man einfach mögen muss. Wenn man sie kennenlernt glaubt man gar nicht, was sie durchmachen musste. Doch mit der Unterstützung ihrer Familie und Freunde hat sie es geschafft, ihren Ex zu überleben und langsam wieder die Millie zu werden, die sie eigentlich ist.

Finn liebt und lebt für Astronomie – und für seine zwei kleinen Nichten, die er nach dem Tod seiner Schwester allein großzieht. Millie ist seine absolute Traumfrau, aber irgendwie schafft er es einfach nicht, das richtig rüberzubringen. Egal, was er versucht, sie scheint ihn nicht leiden zu können, dabei kann Millie jeden leiden.

Millie hat mir mit ihrer Geschichte mehrmals das Herz gebrochen. Aber ich bewundere sie auch, obwohl oder vielleicht auch gerade weil sie selbst nicht sieht, wie stark sie ist.

Finn musste auch schon einiges einstecken. Aber er lässt sich nichts anmerken – abgesehen davon, dass er Mr. Grumpy ist. Er will seinen Nichten die Welt zu Füßen legen und ist so doll verknallt in Millie, dass man ihn einfach nur knuddeln will.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich richtig, richtig gut gefallen. Es geht um mehrere wichtige Themen, die toll rübergebracht werden. Dabei gibt es ein paar Überraschungen und obwohl ich manches erahnen konnte, hat mich das Buch die ganze Zeit über gepackt.

Millie und Finn muss man einfach mögen. Gut, für manche Leser ist es vielleicht zu viel Spice – für mich hätte auch etwas weniger gereicht, aber gestört hat es mich nicht.

Insgesamt gefiel mir das Buch wirklich richtig gut, ich bin mehrmals dahingeschmolzen und wollte gar nicht, dass es endet.

Von mir bekommt es volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich mochte das Buch, obwohl ich auch ein paar Kritikpunkte habe

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Dorothy Darling lebt schon seit Jahrzehnten in einer alten viktorianischen Villa, dem Shelley House in Chalcot, in der Poet's Road und sorgt dort für Recht und Ordnung. Jeden Tag macht sie einen Rundgang ...

Dorothy Darling lebt schon seit Jahrzehnten in einer alten viktorianischen Villa, dem Shelley House in Chalcot, in der Poet's Road und sorgt dort für Recht und Ordnung. Jeden Tag macht sie einen Rundgang und schreibt Mängel auf, beobachtet ihre Nachbarn und notiert deren Fehlverhalten und sie sortiert die Post, weil es sonst keiner tut.

Als eine junge Frau als Untermieterin bei ihrem direkten Nachbarn auf derselben Etage einzieht, ist Dorothy entsetzt, die junge Frau schrie geradezu nach Ärger – sie hatte pinke Haare!

Doch bald darauf wird Dorothys Welt noch viel nachhaltiger erschüttert, als ein Brief eintrudelt, um sie darüber zu informieren, dass der neue Eigentümer Shelley House abreißen würde – alle Bewohner mussten gehen.

Aber manche von ihnen sind bereit für ihr Zuhause zu kämpfen.





Ich mochte die Charaktere – besonders die Schrägen und fand auch die Idee richtig toll. Dorothy ist nicht gerade der sympathischste Mensch der Welt. Ich meine, seien wir mal ehrlich, wir alle kennen solche Nachbarn, die gefühlt ständig am Fenster hängen und sich über jeden Mist beschweren. Aber andererseits sind es auch diese Nachbarn, die es als erste bemerken, wenn etwas nicht stimmt.



Kat – die junge Frau mit den pinken Haaren – hat einiges erlebt und viel unter ihrer chaotischen, abhängigen Mutter gelitten. Was es mit ihr auf sich hat erfährt man Stück für Stück – ebenso wie Dorothys Geschichte, die einem echt weh tut.

So wenig wie Kat eigentlich wieder in dieser Stadt sein will, so schnell wachsen ihr Joseph und sein kleiner Hund ans Herz. Und als Joseph, nachdem er den Protest gegen den Vermieter aufgenommen hat, scheinbar angegriffen wird, will Kat herausfinden, was passiert ist. Sie tut sich sogar mit einem Reporter zusammen.



Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen was anderes erwartet, aber ich fand es toll, was für unterschiedliche Persönlichkeiten in dem Haus lebten, deren Geschichten man im Verlauf des Buches erfuhr.



Fazit: Ich hatte ehrlich gesagt etwas anderes erwartet, aber das Buch an sich gefiel mir.



Dorothy ist ein sehr eigener Charakter. Manchmal kann sie wirklich furchtbar sein, aber irgendwie ist sie dabei auch irgendwie liebenswert schräg. Lange Zeit blieb sie für sich, man erfährt gegen Ende des Buches erst, wieso. Durch den drohenden Abriss von Shelley House, den vermeintlichen Angriff auf Joseph und den Protest gegen die Zwangsräumung lernt sie aber ihre Nachbarn deutlich besser kennen und dabei bekommt ihre Fassade des „alten Mistviehs“ Risse und man lernt langsam die echte Dorothy kennen.



Auch Kat hat ihr Päckchen zu tragen und muss mit einigen neuen Erkenntnissen klarkommen.



Zwischendurch hatte das Buch aber seine Längen und ein paar Dinge waren weniger meins. Deswegen bekommt es von mir 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Leider fand ich das Buch langweilig

Weil alles jetzt beginnt
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Endlich hat Evvie den Mut gefasst, ihren Mann zu verlassen. Doch noch während sie in ihrer Einfahrt buchstäblich auf gepackten Koffern sitzt, erhält sie einen Anruf, der alles verändert: Ihr Mann hatte ...

Endlich hat Evvie den Mut gefasst, ihren Mann zu verlassen. Doch noch während sie in ihrer Einfahrt buchstäblich auf gepackten Koffern sitzt, erhält sie einen Anruf, der alles verändert: Ihr Mann hatte einen Unfall und ist tot.

Während Evvie damit umgehen muss, dass die ganze Stadt um ihren Mann, den ach so tollen Arzt trauert, schafft sie es nicht mit ihren achterbahnfahrenden Gefühlen zurechtzukommen, denn ihr gegenüber verhielt sich ihr Mann komplett anders. Doch die finanziellen Sorgen werden langsam erdrückend, also stimmt sie zu, als ihr bester Freund ihr vorschlägt, einen seiner besten Freunde in ihrer Einliegerwohnung einzuquartieren. Dean ist ein Baseballstar, der von heute auf morgen nichts mehr auf die Reihe bekommt, wenn es um seinen Sport geht. Können sie einander dabei helfen, zu heilen?





Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB. Irgendwie habe ich es nie geschafft, endlich damit anzufangen. Als ich es schließlich doch tat, hatte ich ziemlich große Erwartungen, die leider alle enttäuscht wurden.



Es dauert sehr lange, bis man erfährt, warum Evvie ihren Mann verlassen wollte. Was da zwischen ihnen los war und bis auch Evvie versteht, dass nicht sie das Problem war, sondern ihre missbräuchliche Ehe.

Dieses wichtige Thema wird schön transportiert, allerdings hatte ich trotzdem große Probleme mit dem Buch und mit Evvie.



Ich empfand den Erzählstil als sehr kalt und distanziert. Das Buch zog sich leider sehr und über weite Teile passierte gefühlt nichts. Es kamen bei mir keinerlei Gefühle an und ich konnte auch zwischen Evvie und Dean nichts spüren.



Bei dem Thema des Buches hätte ich erwartet, dass man mehr mitgenommen wird. Dass man auch gefühlsmäßig dabei ist, wie Evvie langsam klar wird, wie es wirklich um ihre Ehe stand.



Vieles konnte ich einfach schlicht nicht nachvollziehen. Zum Beispiel, warum Evvie sich weigerte das Geld der Lebensversicherung zu nutzen und lieber behauptete, ihr Mann habe gar keine gehabt.



Fazit: Obwohl das Buch alles gehabt hätte, um richtig gut zu werden, blieb die Umsetzung leider massiv hinter meinen Erwartungen zurück.



Ich empfand den Schreibstil als extrem distanziert und kalt. Ich kam überhaupt nicht an die Protagonisten heran, spürte nicht den Hauch von Gefühl und konnte auch die Liebesgeschichte nicht fühlen.



Über weite Teile war das Buch sehr langweilig und es passierte gefühlt nichts.



Gut rüber kam das wichtige Thema rund um Evvies Ehe, aber das ging fast unter in der langgezogenen Handlung.



Ich kann dem Buch leider nur 0,5 Sterne geben. Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte es abgebrochen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich habe so viel geweint, aber ich habs geliebt!

Rache im Blick
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Thea war schon immer anders, sie wusste schon immer Dinge, die sie nicht hätte wissen dürfen. Ihre Eltern kamen damit nicht wirklich klar, nur ihre Großmutter, bei der sie und ihr Bruder regelmäßig ein ...

Thea war schon immer anders, sie wusste schon immer Dinge, die sie nicht hätte wissen dürfen. Ihre Eltern kamen damit nicht wirklich klar, nur ihre Großmutter, bei der sie und ihr Bruder regelmäßig ein paar Wochen ihrer Ferien verbrachten, verstand das, denn sie hatte diese Gabe ebenfalls.

Thea beobachtet durch ihre Gabe den brutalen Mord an ihren Eltern und schafft es, der Polizei den Täter zu beschreiben. Doch er hat dieselbe Gabe und weiß, dass Thea ihn beobachtet. Für die Dinge, die sie weiß, will er sie umbringen.

Als Erwachsene fällt es Thea leichter mit ihrer Gabe umzugehen. Jeder in dem kleinen Dorf, in dem sie lebt, weiß, dass sie wie ihre Großmutter ist. Jeder, bis auf Ty, der gerade mit seinem kleinen Sohn in den Ort gezogen ist und von nun an Theas Nachbar sein wird. Es funkt zwischen den beiden, aber kann Thea ihm jemals anvertrauen, wer sie wirklich ist? Kann Ty ihre Andersartigkeit akzeptieren? Und was ist mit dem Monster, das auf seine Chance wartet?





Thea hat mir so oft das Herz gebrochen. Es tut immer so weh, wenn eine glückliche Familie von so einer Tragödie getroffen wird. Sie haben niemandem je etwas getan, aber der Neid und die Boshaftigkeit eines Mannes, nahm Thea und ihrem Bruder ihre Eltern und Theas Großmutter ihre Tochter und ihren Schwiegersohn, den sie wie ihr eigenes Kind liebte.

Das Buch hat mich so, so, so oft zum Weinen gebracht. Es fing die Gefühle von Thea, ihrem Bruder und ihrer Großmutter so gut ein, brachte sie einem so nah, dass man einfach nicht anders konnte, als mitzuweinen.



Durch Theas Gabe musste sie alles mitansehen und hilft dann auch noch dabei, den Täter zu schnappen. Es kommt toll rüber, was sie das kostet und wie sie das mitnimmt. An jedem anderen Ort, hätte ihr die Polizei niemals geglaubt, aber an diesem weiß jeder, zu was ihre Großmutter fähig ist, also hört man ihr zu.



Das übersinnliche Element ist toll eingebunden. Es nimmt nicht zu großen Raum ein, ist aber immer präsent. Theas Gabe, die sie für das Gute einsetzte, aber zu oft mit dem Bösen konfrontiert wurde und die Gabe des Mörders ihrer Eltern, der sie nur für das Böse einsetzte.



Die Geschichte zwischen Thea und Ty gefiel mir auch sehr gut, allerdings hätte ich Ty bei der Wendung gern ins Gesicht geschlagen.



Fazit: Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen. Es hat mir aber auch mehrmals das Herz gebrochen und ich habe selten bei einem Buch so viel geweint.



Ich mochte Thea und ihre Familie unheimlich gern. Ty und sein Sohn waren mir auch sehr sympathisch, allerdings hat Ty bei mir durch die Wendung auch viel verloren.



Insgesamt möchte ich aber eine große Leseempfehlung für das Buch aussprechen, ich habe es echt geliebt. Von mir bekommt es volle 5 Sterne.

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