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Veröffentlicht am 18.08.2025

Teilweise etwas arg vorhersehbar, aber ich mochte es trotzdem richtig gern

Blossoms of Fire
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Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer ...

Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer Höhle, weit oben in einer Klippe und mit einem schwerkranken Drachen, der jederzeit einen Aussetzer haben und sie umbringen könnte. Doch Briar ist auch die Einzige, die Darragh retten kann.


Ich kam direkt super rein ins Buch. Es ist total interessant, in dieser Welt, die unserer so ähnlich ist, mit einem kleinen Unterschied: Es gibt Hexen und Drachen. Jeder weiß es, und sie leben alle ganz offen – gut, die Drachen leben in Clans und Abseits von Menschen, damit niemand ihr Geheimnis erfährt: Es gibt keine Drachenreiter, die Drachen selbst sind Gestaltwandler.

Briar ist Kräuterhexe und kommt damit ganz nach ihrer Oma, einer sehr berühmten Hexe. Also ist es keine große Überraschung, dass ein Drache auf die Idee kommt, sie zu entführen, damit sie seinem Clan-Mitglied hilft. Allerdings hätte er auch einfach fragen können.

Ich will nicht spoilern, aber so viel kann ich verraten, die Handlung in der Höhle nimmt nur einen kleinen Teil des Buches ein.

Ich fand die Drachen total faszinierend und Briar und Darragh beide sehr sympathisch. Allerdings fühlte sich das mit den beiden für mich zu lange zu wenig greifbar an. Ich konnte es lange nicht spüren.


Fazit: Mir gefiel das Buch richtig, richtig gut. Ich mochte die Protagonisten und fand es einfach toll wie Briar mit ihrer Magie im Einklang war und sich behaupten konnte.

Die Welt der Drachen fand ich faszinierend und sehr interessant.

Es wurde immer wieder mal spannend, aber ich fand es auch teilweise etwas arg vorhersehbar. Gerade ein Teil der Handlung war wirklich extrem offensichtlich, aber keiner nahm das zur Kenntnis.

Die Auflösung war daher für mich längst überfällig, aber trotzdem gefiel mir das Buch. Das Ende allerdings kam mir zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich freue mich schon jetzt auf Band 2

Morgenröte
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Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis sich alle Kollegen gegen sie wenden und sogar ihre Arbeit sabotieren und dann werden auch noch ihre Reifen aufgeschlitzt. Ihr bleibt nichts anderes, als ein Neuanfang. Zum Glück taucht dieser in Gestalt eines Anwalts auf, der ihr verkündet, ihr Onkel, der Zwillingsbruder ihres Vaters, von dem keiner wusste, dass es ihn gibt, sei verstorben und habe ihr sein Anwesen und einen Haufen Geld hinterlassen. Die einzige Bedingung: Sonya muss eine festgelegte Zeit dort leben.
Kaum hat sie einen Blick auf das majestätische Anwesen hoch oben auf einer Klippe an der Küste Maines geworfen, ist sie verliebt. Aber es gehen merkwürdige Dinge im Haus vor und dann wäre da auch noch die Sache mit den toten Bräuten …



Wer kennt das nicht: Alles läuft absolut besch… und man will am liebsten einfach nur alle Zelte abbrechen und einen Neuanfang irgendwo anders. Sonya bekommt genau das, in Gestalt eines unglaublichen Herrenhauses in Traumkulisse. Doch es gibt zahlreiche seltsame Vorkommnisse, die schnell klar machen: Sonya lebt nicht allein in diesem Haus.

Ich fühlte mich lange von Sonya auf Distanz gehalten. Sie war mir trotzdem sympathisch, aber ich brauchte eine ganze Weile, um mit dem distanzierten Stil zurechtzukommen. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte, die ich lange nicht fühlen konnte. Trotzdem war mir aber der Love-Interest, Trey, sympathisch.

Das Haus ist ein absoluter Traum. Ich konnte mich so schön wegträumen und hatte beim Lesen immer das Gefühl dort zu sein, den Wind an den Klippen zu spüren und ebenfalls die Aussicht auf das Meer zu genießen. Ich habe richtig Fernweh bekommen. Gleichzeitig fühlte sich das Haus wie ein Zuhause an, trotz der merkwürdigen Vorkommnisse. Ich habe mich sogar extra wegen des Buches an einem Rinderschmorbraten versucht! (Reden wir nicht darüber …)

Spätestens nach dem ersten Drittel war ich voll drin und genoss das Lesen wirklich sehr. Was mir besonders gut gefiel, waren die Hunde, die wollte man direkt durch die Seiten streicheln und die Geister. Ja, es gibt Geister und das nicht gerade wenige. Ich fand aber, dass das total gut zum Buch passte.

Der übernatürliche Handlungsstrang war interessant und passte für mich zum Buch. Ich bin echt gespannt, wie es da in Band 2 weitergeht. Aber der Cliffhanger war echt gemein.


Fazit: Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch. Ich fühlte mich auf Distanz gehalten und kam nur schwer rein. Aber nach dem ersten Drittel war das alles vergessen und ich war voll „drin“ im Buch.

Mir hat das Lesen extrem viel Spaß gemacht und ich kann Band 2 kaum erwarten. Ich finde die Geschichte sehr interessant und mochte es total, wie die verschiedenen Charaktere interagierten – ob lebendig oder Geist.

Irgendwie schaffte es das Buch gleichzeitig eine cosy Atmosphäre zu verbreiten und gleichzeitig auch ein wenig gruselig zu sein.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr interessant und cosy

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. ...

Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. Doch plötzlich bricht ihre Cousine krank zusammen, ihre Tante, die als das schwarze Schaf der Familie gilt, taucht wieder auf, obwohl sie eigentlich von der Insel, auf der sie leben, verbannt wurde, und Marissa bandelt auch noch mit dem Nachkommen ihres Erzfeindes an? Als Marissa klar wird, dass sie in einer Zeitschleife gefangen sind, wird auch klar, dass ihnen die Zeit davonrennt.


Man kommt sehr gut in das Buch rein, die Insel, die Charaktere, das Haus, das alles ist echt cool und man wird sofort von dieser cosy Stimmung gefangengenommen.

Marissa ist sympathisch, ebenso wie die anderen Charaktere und es gibt auch direkt genug Fragen, die aufgeworfen werden und einen neugierig auf mehr machen.

Was mir besonders gut gefiel, war, wie offen die Familie ihre Fähigkeiten einsetzt. Jeder auf der Insel weiß, dass sie Hexen sind. Und es gibt zum Beispiel an der Schule ein Hex-Verbot. Trotzdem werden sie aber nicht ausgeschlossen oder gemieden.

Das mit der Zeitschleife ist toll gemacht, als Leser merkt man das schneller als Marissa, aber man merkt auch schnell, dass die Zeitschleife nicht genau gleich ist. Sie ist instabiler und manche Dinge verändern sich leicht, was direkt wieder neue Fragen aufwirft.

Die Handlung rund um Marissas Tante Gladys fand ich ebenfalls sehr interessant. Man fragt sich, was wohl vorgefallen ist, und ob sie wirklich „böse“ ist, oder was wirklich vorgefallen ist.

Die Auflösung gefiel mir, allerdings ging es mir da ein wenig zu schnell.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich bin nicht der größte Fan von Zeitschleifen, aber hier fand ich das gut gemacht.

Ich fand die Charaktere faszinierend und interessant und ich liebe Häuser mit Charakter.

Die Erklärungen zur Zeitschleife, die Wendung diesbezüglich, die ich so nicht erwartet hatte, aber richtig gut fand und die Auflösung mochte ich – allerdings ging es mir bei Letzterer etwas zu schnell.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Für mich leider ein Flop

Das Ministerium der Zeit
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Eine namenlose Protagonistin bekommt einen geheimnisvollen Job in einem noch geheimnisvolleren Ministerium. Nachdem sie alle Unterlagen unterschrieben hat, erfährt sie schließlich, worum es geht: Das Ministerium ...

Eine namenlose Protagonistin bekommt einen geheimnisvollen Job in einem noch geheimnisvolleren Ministerium. Nachdem sie alle Unterlagen unterschrieben hat, erfährt sie schließlich, worum es geht: Das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was man nur aus Büchern, Filmen und Serien kennt: Zeitreisen. Sie haben verschiedene Menschen, die ohnehin gestorben wären aus ihrer Zeit in unsere transportiert. Und die namenlose Protagonistin soll die Betreuerin einer dieser Personen werden, des Polarforschers Commander Grahan Gore, der eigentlich 1847 verstorben wäre. Nun soll sie ihm helfen, sich in der modernen Welt zurechtzufinden. Aber es gibt Komplikationen …


Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil es um Zeitreisen geht und ich diesen seit ich die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier mit 17 Jahren las, total verfallen bin. Aber leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Liebesgeschichte, wie es der Klappentext andeutet.

Diese Rezension zu schreiben fällt mir wirklich schwer. Normalerweise fange ich damit an, über die Charaktere zu schreiben und wie sie mir gefielen, ob sie mir sympathisch waren, etc. Aber bei diesem Buch fand ich die Charaktere so schlecht greifbar und so schwammig und seltsam, dass ich nicht weiß, was ich abgesehen davon noch schreiben könnte.

Ihr merkt schon, ich hatte meine Probleme mit diesem Buch. Der Anfang war noch sehr interessant, deswegen wollte ich das Buch auch lesen, aber dann wurde es immer merkwürdiger und schwerer verständlich, je weiter die Handlung voranschritt.

Der Schreibstil war eindeutig für mich Teil des Problems. Ich fand ihn übertrieben blumig, merkwürdig und immer wieder gab es sprachliche Bilder, die mich stark irritiert haben.

Auch die Handlung selbst fand ich schwer verständlich. Mal wurde es etwas interessanter, dann wieder gab es weite Strecken, die sich schlimmer zogen als Kaugummi.

Ich wollte das Buch aber nicht abbrechen – ich wollte wissen, was am Ende herauskommt. Und wurde enttäuscht. Ich fand es leider total an den Haaren herbeigezogen.


Fazit: Leider war das Buch absolut nicht meins. Weite Strecken fand ich es langweilig und anstrengend, dann wieder unverständlich und merkwürdig. Ich wurde weder mit dem Schreibstil noch mit den Charakteren warm. Allein, dass die Protagonistin keinen Namen bekommen hatte, irritierte mich fast so sehr, wie die seltsamen Metaphern im Buch.

Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte es abgebrochen. Von mir bekommt das Buch 0,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

So faszinierend! Ich habe das Hörbuch geliebt!

Konklave
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Der Papst ist tot und das Konklave muss seinen Nachfolger wählen. Einer der Kardinäle wird der neue Papst werden, doch bis es soweit ist, kann es dauern. Dem von einer Glaubenskrise gebeutelten Kardinal ...

Der Papst ist tot und das Konklave muss seinen Nachfolger wählen. Einer der Kardinäle wird der neue Papst werden, doch bis es soweit ist, kann es dauern. Dem von einer Glaubenskrise gebeutelten Kardinal Lomeli fällt die Aufgabe zu, das Konklave zu leiten. Er weiß um die Gräben zwischen den verschiedenen Lagern innerhalb der katholischen Kirche und auch wie weit Schein und Sein auseinanderliegen können. Wird es dem Konklave gelingen, sich auf einen neuen Papst zu einigen, oder wird die Kirche an den Gegensätzen in ihrer Mitte zerbrechen?

Ich habe das Buch gelesen, bzw. gehört, bevor der letzte Papst verstarb. Nichts desto trotz fand ich es mega interessant und spannend und kann auch die Verfilmung sehr empfehlen – obwohl da einiges gekürzt und umgedichtet wurde.

Kardinal Lomeli möchte eigentlich nur noch weg aus Rom und sich in einen kleinen Konvent zurückziehen. Er hat den Glauben an die Kirche verloren und leidet sehr unter seinen Zweifeln. Doch jetzt, da der Papst verstorben ist, hat er keine andere Wahl, als seine Aufgabe als Leiter des Konklaves wahrzunehmen.

Man bekommt einen tollen Einblick, was hinter den Kulissen und den verschlossenen Türen vor sich geht. Wie viel Organisation nötig ist, um ein Konklave auf die Beine zu stellen, was alles bedacht werden muss, um die Kardinäle vernünftig abzuschirmen. Allein das hat mich schon sehr fasziniert, ebenso wie die Riten und Rituale rund um die Wahlgänge.

Besonders interessant fand ich aber auch die persönliche Ebene. Lomeli zweifelt an der Kirche und im Verlauf des Konklaves erfährt er einige Dinge über die zur Wahl stehenden Kardinäle, die seinen Glauben noch weiter erschüttern. Mehrmals muss er mit seinem Gewissen und seinem Pflichtgefühl ringen und fürchtet dabei die ganze Zeit, sich falsch zu entscheiden und die Kardinäle dem falschen Bruder in die Arme zu treiben, wodurch der Kirche das Ende drohen könnte.
Gleichzeitig merkt man aber auch auf der persönlichen Ebene wie viele von dem Amt als Papst träumen und wie viele darum beten, nicht gewählt zu werden. Man bekommt einen Einblick, was es bedeutet, Papst zu werden.

Fazit: Ich fand das Buch total faszinierend, interessant und auch menschlich. Es ging zum einen um uralte Riten und Rituale, die hinter verschlossenen Türen und damit für uns normalerweise unsichtbar ablaufen. Dabei bekam man gleich auch noch ab und an eine historische Anekdote serviert, die das Ganze noch faszinierender machte.

Davon abgesehen ging es in dem Buch aber auch um die menschliche Ebene. Um Kardinäle, die davon träumen Papst zu werden und andere, für die das eine Horrorvorstellung wäre. Es geht darum, dass auch Kardinäle letztlich nur Menschen sind, um Fanatiker, Reformisten, und eine Frage, die alles in ein ganz anderes Licht rückt.

Mich hat das Buch wirklich so richtig begeistert. Ich hab’s echt geliebt. Von mir bekommt es volle 5 Sterne!

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