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Veröffentlicht am 15.02.2022

Mich konnte dieser Band leider nicht so berühren, wie der Vorgänger

A History of Us − Nur drei kleine Worte
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Achtung: Band 3 einer Reihe – in sich abgeschlossen, aber man versteht alles besser, wenn man nach der Reihe liest.

April hat 18 Jahre lang nur für ihre Tochter gelebt. Jede Entscheidung, die sie getroffen ...

Achtung: Band 3 einer Reihe – in sich abgeschlossen, aber man versteht alles besser, wenn man nach der Reihe liest.

April hat 18 Jahre lang nur für ihre Tochter gelebt. Jede Entscheidung, die sie getroffen hat, jedes Opfer, das sie gebracht hat, alles war immer nur für Caitlin. Jetzt aber steht sie kurz davor ihren Abschluss zu machen und aufs College zu gehen und das bedeutet, dass April endlich wieder egoistisch sein darf, ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen kann.
Niemals hätte sie erwartet, dass zu diesem Leben auch Mitch gehören würde. Er ist der Sportlehrer der Highschool und auf dem Mittelaltermarkt der Stadt tritt er als kilttragender Schotte auf. Er ist der begehrteste Junggeselle der Stadt und 10 Jahre jünger als April, aber ausgerechnet sie bittet er seine Fake-Freundin für eine Familienfeier zu spielen. Und die neue April sagt ja. Aber kann das gut gehen?


Ich mochte Mitch schon immer sehr gern, aber im zweiten Band der Reihe habe ich ihn wirklich lieben gelernt. Er war einfach immer so süß zu Stacey. Also habe ich mich natürlich extrem auf seinen Band gefreut, aber ich muss sagen, mich hat das Buch nur mäßig begeistert.

Ich hatte von Anfang an Probleme in das Buch reinzukommen. April wirkte sehr lange sehr steif und kühl und bei ihr klang 40 eher wie 60. Sie ist ein sehr zurückhaltender Mensch, das kann ich verstehen, wenn man ihre Vorgeschichte bedenkt: glücklich verheiratet und dann plötzlich schwanger sitzengelassen und frisch geschiedene alleinerziehende Mutter. Das war bestimmt sehr hart.
April hat Probleme mit Gerüchten und Klatsch. Sie hat panische Angst ins Gerede zu kommen, was aber leider nur unzureichend begründet wird. Hätte sie in der Stadt einen schlechten stand gehabt als alleinerziehende Mutter oder wäre öfter negativ ins Gerede gekommen, hätte ich das eher nachvollziehen können, aber da war nichts in der Richtung, außer der zugegeben schon etwas aufdringlichen Frage bei ihrem Einzug, ob es einen Mr. Parker gäbe.

Auch mit Mitch habe ich mich zu Beginn schwergetan. Seine Sprüche und Spitznamen für April waren da wirklich daneben. Aber als man gemerkt hat, dass er dieses Benehmen als Ritterrüstung trägt, um sich vor Ablehnung und Spott zu schützen, hat er mich wirklich berührt.


Fazit: Es wird durch Mitch ein sehr wichtiges Thema angesprochen, auch wenn an späterer Stelle wieder zurückgerudert wird: die Stellung in der Familie. Da muss Mitch wirklich Einiges einstecken und das hat mich für ihn so traurig und wütend gemacht!

Allerdings hatte ich insgesamt meine Probleme mit dem Buch. Ich bin nur sehr schwer mit April warm geworden und da das Buch komplett aus ihrer Sicht geschrieben ist, hat es mir das nicht gerade leichter gemacht. Das fand ich echt schade. Es hätte in meinen Augen durch Mitchs Sicht extrem gewonnen.
Aprils Probleme werden nicht begründet und das fand ich richtig schade. Hätte man mir einen Auslöser, einen Grund gegeben, hätte ich ihr Verhalten viel besser nachvollziehen können.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne, mehr war für mich leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 14.02.2022

Mir ging zu viel zu schnell

Rockerclub. Erotischer Roman
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Triggerwarnung: Menschenhandel, Trauma!


In diesem Sammelband finden einige Mitglieder des Dead Angel MC aus Berlin ihre jeweilige Old Lady.

Im ersten Band geht es um den Präsidenten, der endlich die ...

Triggerwarnung: Menschenhandel, Trauma!


In diesem Sammelband finden einige Mitglieder des Dead Angel MC aus Berlin ihre jeweilige Old Lady.

Im ersten Band geht es um den Präsidenten, der endlich die Chance bekommt, die Frau, nach der er sich seit über 10 Jahren sehnt zu beanspruchen, die Schwester seines Vizes. Doch Marie ist hin und hergerissen zwischen Begehren und Angst.

Im zweiten Band kämpft Joe gegen die Anziehungskraft, die Anette auf ihn ausübt. Sie ist zu gut für ihn. Anette dagegen hat Probleme jemals wieder einem Mann zu vertrauen, nachdem ihr Ex sie und den gemeinsamen Sohn einfach sitzen ließ.

Im dritten Band geht es erneut um Marie und Darmian, aber es wird auch der Grundstein für Band vier gelegt.

Im vierten Band ändert sich die Welt für Snake für immer, als er bei einem illegalen Boxkampf eine junge Zwangsprostituierte sieht. Er muss sie einfach für sich haben, egal, ob er sich damit die Russen zum Feind macht! Aber kann Luci die Traumata ihrer Gefangenschaft und wiederholten Vergewaltigung verarbeiten? Kann sie je wieder einen Mann an sich heranlassen?

Im fünften Band muss Mia, die kleine Schwester von Hank damit klarkommen, dass sie von Menschenhändlern entführt worden war – das Schlimmste konnte verhindert werden, aber das alles geht auch nicht spurlos an ihr vorüber. Gleichzeitig muss sie sich darüber im Klaren werden, ob sie bei ihrem Freund bleiben, oder der Anziehungskraft von Tracker nachgeben wird, der wiederum, muss sich irgendwie Hanks Zustimmung sichern.

Im letzten Band geht es um Hank und Verena, die zusammen mit Mia gerettet worden war. Verena kämpft mit dem Entzug und Hank mit seinen Gefühlen. Ist er wirklich bereit, sich an die Leine legen zu lassen? Oder ist Verena doch nur eine von vielen für ihn?



Fazit: Ich fand die jeweiligen Protagonisten durchaus sympathisch, auch wenn mir mancher Gedankengang nicht immer gefiel. Was mich an diesem Sammelband vor allem gestört hat waren die Wiederholungen. Nicht nur einzelner Szenen am Anfang bzw. Ende, damit kann ich leben, nein, was mich gestört hat war, dass es im Schlafzimmer immer gleich lief. Da gab es mir zu wenig Variationen.

Davon abgesehen passte es bei der Handlung ab und an für mich nicht richtig. Vieles ging mir einfach viel zu schnell. Gerade mit Luci und ihrem Trauma zum Beispiel. Es werden einem Informationen vor die Füße geworfen, aber dann nicht darauf aufgebaut. Ja, es sind Kurzromane, aber hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass mehr Seiten investiert worden wären, um mehr Tiefgang zu schaffen. Ich konnte so die Handlungen der Protagonistinnen immer wieder nicht nachvollziehen. Das Potenzial wäre definitiv da gewesen.

Von mir bekommt der Sammelband 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.02.2022

In meinen Augen wurde das Ziel nicht erreicht

Nein
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Triggerwarnung: Vergewaltigung!

Vivian erlebt etwas, was nie eine Frau erleben sollte, sie wird von einer Zufallsbekanntschaft vergewaltigt und noch dazu ist der Täter ein Teenager von gerade einmal 15 ...

Triggerwarnung: Vergewaltigung!

Vivian erlebt etwas, was nie eine Frau erleben sollte, sie wird von einer Zufallsbekanntschaft vergewaltigt und noch dazu ist der Täter ein Teenager von gerade einmal 15 Jahren. Wie geht es danach für sie weiter? Wie verarbeitet sie das Erlebte?


Das Besondere an diesem Buch ist nicht nur, dass die Autorin hier etwas verarbeitet, was ihr selbst passiert ist, sondern auch, dass sie abwechselnd Opfer und Täter zu Wort kommen lässt. Das ist etwas ganz anderes und das fand ich wirklich toll. Das Problem ist nur, dass ich mit dem Schreibstil leider absolut und überhaupt nicht zurechtkam.

Es wird geschildert, wie das Leben beider aussieht, vor, während und nach der Tat. Wie dieser Moment auf beide wirkt. Für Vivian ist er lebensverändernd und einschneidend. Der Täter jedoch ist sich keiner „Schuld“ bewusst. Aber wie kann das sein? Man folgt seinen Gedanken und erfährt so, wie er das alles erlebt hat und warum er so empfindet.

Ich fand es wie gesagt toll, dass hier beide Seiten zu Wort kommen, aber das Buch springt so oft hin und her, da wurde mir ganz schwindelig. Ich wusste kaum wer „dran“ war. Teilweise wechselte die Perspektive mitten im Satz! Das war einfach viel zu viel.
Dadurch wurde das Buch sehr unübersichtlich, auch weil der Schreibstil sehr distanziert war. Wenn man die Geschichte der Autorin bedenkt, kaum verwunderlich, aber das Buch hat für mich nicht davon profitiert. Ich denke es wäre besser gewesen, die Handlung kapitelweise abwechselnd zu erzählen, notfalls Szenen zu wiederholen, um die andere Perspektive hinzuzufügen. So ist es ein Kuddelmuddel mit Kopfweh-Potenzial.


Fazit: Mir war das Buch letztlich in den Schilderungen dann doch zu „einseitig“. Bei Vivian wurden verschiedene „Reaktionen“ deutlich, darunter auch Scham und Selbstvorwürfe, aber beim Täter blieb alles „eingleisig“. Da fand für mich keine richtige Entwicklung statt. Eigentlich geht es bei diesem Buch doch darum, beide Seiten zu beleuchten, aber dadurch, dass der Täter so eindimensional bleibt, konnte der gewünschte Effekt bei mir nicht eintreten.

Ich fand die Idee mega und auch, dass die Autorin ihr eigenes Trauma ein Stück weit durch das Schreiben des Buches verarbeitet, ist eine tolle Sache, aber mich konnte es leider nicht erreichen. Ich kam mit dem Schreibstil nicht zurecht, wurde oft abgehängt und letztlich blieb es mir zu „einseitig“.

Es ist ein wichtiges Buch zu einem wichtigen Thema, aber wenn ich es „nur“ als Roman betrachte, kann ich ihm einfach nicht mehr als 1 Stern geben, so leid es mir tut.

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Veröffentlicht am 12.02.2022

Teilweise hat es wirklich was, aber es hat mich auf oft genervt

365 Tage mehr
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Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Verlust, Tierquälerei!


Laura hat überlebt, aber der Preis war hoch. Sie hat ihr Baby verloren und das ist eine schwere ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Verlust, Tierquälerei!


Laura hat überlebt, aber der Preis war hoch. Sie hat ihr Baby verloren und das ist eine schwere Belastung für ihre Ehe mit Massimo. Beide trauern für sich. Während Laura ihren Kummer wie üblich in Alkohol ertränkt, tut er es ihr gleich nur kommt bei Massimo noch Koks dazu, wodurch er immer unberechenbarer wird. Gleichzeitig kann Laura Marcelo nicht vergessen, seine grünen Augen spuken ihr immer wieder durch den Kopf. Ist ihre Ehe noch zu retten?


Uff. Eigentlich hatte ich nicht vor den dritten und abschließenden Band dieser Trilogie zu lesen, aber als ich das Buch auf einer Buchtauschseite entdeckte, konnte ich dann doch nicht widerstehen. Ich habe einfach gehofft, dass dieser Band mich mit den Protagonisten versöhnen würde. In einigen Bereichen fand ich ihn auch besser als die anderen Bände, aber in manchen leider nicht.

Laura hat ihr Kind verloren. Von ihrer Trauer bekommt man aber eher wenig mit. Sie ist eher beleidigt und wütend, dass Massimo sie nicht beachtet und kaum noch Sex mit ihr will. Da sie nicht mehr schwanger ist, kann sie sich allerdings wieder mit ihrer besten Freundin Olga volllaufen lassen und das tut sie auch – praktisch ständig. Ehrlich sie ist entweder am Saufen, besoffen oder hat einen mörderischen Kater. Aber lernt sie daraus? Nein. Im Gegenteil.
Wieder einmal konnte ich ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen. Manchmal fand ich sie richtig stark, aber dann wieder extrem leicht ablenkbar – vor allem durch Sex.
Ein Beispiel: Sie bekommt in diesem Band einen Hund. Eben ist der Hund ihr ein und alles, dann wird er ewig nicht mehr erwähnt und sie verschwendet für lange Zeit keinen Gedanken an ihn.
Und so läuft es bei einigen Fragen, die aufgeworfen wären, auch wenn es um Marcelo geht. Gerade will sie etwas unbedingt wissen und schwups schon ist sie abgelenkt und das wird nie wieder aufgegriffen.

Massimo verändert sich hier noch weiter zum Schlechteren. Ich hatte ja von Anfang an auch mit ihm so meine Probleme, aber hier mutiert er komplett zum Psycho-A…! Einerseits fand ich das super, man hinterfragt nämlich alles, was man über ihn zu wissen glaubte und stellt sich die Frage, ob man ihn je wirklich „gesehen“ hat oder ob das vielleicht alles nur ein gigantisches Schauspiel war. Andererseits habe ich ihn auch richtig gehasst. Und Laura hat wieder Intelligenz-Punkte eingebüßt – warum kann ich aber leider nicht verraten, sonst würde ich spoilern.

Der Einzige, den ich in diesem Band wirklich mochte, war Marcelo. Er tat mir ehrlich gesagt sogar oft ein wenig leid. In Band 2 war er noch oft ein A… aber hier überhaupt nicht. Er ist sehr sensibel und nett. Ja, er ist trotzdem gefährlich, aber er zeigt sich eher von seiner weichen Seite.


Fazit: Einen Realismus-Preis gewinnt die Reihe nicht, das wissen wir seit Band 1, aber in diesem Band fand ich die Handlung ein wenig realistischer, als in den anderen Bänden. Ja, Laura ging mir nach wie vor auf die Nerven mit ihrem ständigen Alkoholkonsum – entweder sie war am Saufen, besoffen oder verkatert; richtig nüchtern war sie kaum –, ihren Handlungen, die wieder einmal regelmäßig nur wenig Sinn ergaben (teilweise wieder wirklich richtig dumm!), ihrem Egoismus und ihrer Sex-Besessenheit, aber ab und an hat sie auch stark reagiert.
Massimo mutiert in diesem Band leider zum Psycho-A…, was aber den tollen Effekt nach sich zieht, dass man alles, was war, hinterfragt. Das fand ich super. Allerdings habe ich ihn wirklich richtig gehasst und einige Aktionen gingen so extrem zu weit, da haben mir die Worte gefehlt.
Mein Liebling in diesem Band war eindeutig Marcelo.
Die Handlung ist durchaus wieder sehr vorhersehbar, aber ich fand diesen Band besser als Band 2. Jedoch sind wieder einige Wendungen drin, die ich als recht abstrus empfand.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne, weil es spannend war, obwohl sich einiges wiederholte, und ich es toll fand, wie man gezwungen wurde, einiges zu überdenken.

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Veröffentlicht am 12.02.2022

Ich habe Monate an diesem Buch gesessen

Eine perfekte Ehe
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Lizzie ist Anwältin, spezialisiert auf Wirtschaftskriminalität. Als ein ehemaliger Kommilitone sie anruft, rechnet sie damit, dass es um Steuerhinterziehung oder dergleichen geht, doch Zach ruft aus dem ...

Lizzie ist Anwältin, spezialisiert auf Wirtschaftskriminalität. Als ein ehemaliger Kommilitone sie anruft, rechnet sie damit, dass es um Steuerhinterziehung oder dergleichen geht, doch Zach ruft aus dem bekannten New Yorker Gefängnis Rikers an und es geht um Mord, genauer, den Mord an seiner Ehefrau. Zach wird beschuldigt, sie ermordet zu haben, beteuert aber seine Unschuld und überredet Lizzie, ihn zu verteidigen, obwohl sie eigentlich gerade kürzertreten wollte, um ihre eigene Ehe zu retten.
Bald weiß die nicht mehr was sie glauben soll. Und es ist vielleicht wirklich etwas dran, dass niemand weiß, wie es um eine Ehe bestellt ist, außer den beiden Ehepartnern.
Ist Zach schuldig?


Ich habe an ewig an diesem Buch gesessen. Ich habe es so oft zur Seite gelegt, dass ich gar nicht mehr weiß wie oft. Es hat mich wirklich absolut null gepackt. Zudem hatte ich sehr früh einen Verdacht und damit auch recht. Ich schätze, ich muss wohl doch langsam aufgeben Thriller zu lesen …

Keiner der Charaktere war mir sympathisch. Es fiel mir schwer den Überblick bei den vielen Perspektivwechseln zu behalten und mehrmals musste ich aufgeben und einfach hoffen, dass es irgendwann klar würde, wer denn da gerade erzählte.

Die Aussage, dass man einfach nicht weiß, was hinter verschlossenen Türen vorgeht und jede noch so perfekte Ehe eigentlich nicht perfekt ist, sondern es immer Probleme gibt, fand ich gut. Logisch betrachtet wissen wir das alle, aber trotzdem neigt man dazu, den äußeren Schein, den einem andere verkaufen wollen, zu idealisieren.
In diesem Buch wird schnell klar, dass hier keine einzige Ehe perfekt ist – die meisten sind sogar ziemlich kaputt. Jeder hat etliche Geheimnisse – wobei es oft keinen Sinn ergibt, warum jetzt gerade das geheim gehalten wird.


Fazit: Im Prinzip ist das Buch eine Art Abrechnung mit der Ehe an sich und den reichen Vorstädtern bzw. gutsituierten New Yorkern. Absolut jeder ist egoistisch und hat Geheimnisse. Es gilt: Niemand ist, was er zu sein scheint.
Leider wirkte das alles aber nicht realistisch auf mich. Es wird ständig durch Raum und Zeit gesprungen, etliche Themen aufgegriffen aber für mich zu oft nicht zu Ende gedacht. Auf mich wirkt das Buch so, als habe die Autorin versucht, zu viel hinein zu quetschen, sie wollte von allem etwas abdecken, aber letztlich ergab das für mich bloß ein großes Chaos. Mich hat mehrmals verwirrt, es passte für mich einfach vieles vorn und hinten nicht und meine Befürchtung vom Anfang hat sich leider auch bewahrheitet.

Für mich war dieses Buch vor allem Frust und leider kein Genuss. Es war nicht meins und ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich dem Genre nicht besser abschwören sollte.

Von mir bekommt das Buch 0,5 Sterne.

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