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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich habe das (Hör-)Buch wirklich sehr geliebt

Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen
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Mika Moon ist Anfang dreißig, Single – und eine Hexe. Doch wie alle Hexen ist sie auch einsam, denn die oberste Regel für Hexen lautet, dass sich niemals mehrere Hexen an einem Ort für längere Zeit versammeln ...

Mika Moon ist Anfang dreißig, Single – und eine Hexe. Doch wie alle Hexen ist sie auch einsam, denn die oberste Regel für Hexen lautet, dass sich niemals mehrere Hexen an einem Ort für längere Zeit versammeln dürfen, sonst passieren furchtbare Dinge. Die Ausnahme bilden nur die Treffen des „Höchst geheimen Clubs für ungewöhnliche Hexen“ – wie Mika ihren kleinen Hexen-Club nennt. Da diese Treffen niemals zweimal am selben Ort stattfinden, kurzgehalten werden und auch nicht besonders oft stattfinden.

Doch dann bekommt Mika einen ungewöhnlichen Job angeboten, der es in sich hat – wie sie schnell herausfindet. Mika soll drei kleine Hexen darin unterrichten, ihre Magie zu kontrollieren. Und das muss schnell geschehen, denn es gibt eine Deadline.

Mika, die nie offen als Hexe leben konnte, erlebt plötzlich wie das Leben sein kann, wenn es Menschen da draußen gibt, die sie so akzeptieren, wie sie ist. Aber ihr Glück hat ein Ablaufdatum.



Ich habe das Buch – besonders das Hörbuch – so extrem geliebt! Mika ist total cool und witzig. Ihre lockere Art gerade mit der strengen Primrose umzugehen, die einen Stock im ihr wisst schon was zu haben scheint, macht richtig Laune.



Mika bleibt nie lange an einem Ort, zu groß ist das Risiko als Hexe entlarvt zu werden. Es gibt keine tiefen Freundschaften in ihrem Leben und Mika spürt immer wieder die Einsamkeit. Der einzige Lichtblick: ihre treue Hündin Circe.

Umso erstaunter ist Mika jedoch, als sie den Job im Nowhere House antritt und feststellt, dass dort gleich drei junge Hexen zusammenleben und die anderen Bewohner des Hauses wissen, was die drei sind. Sie und die Schutzzauber, die das Haus neugierigen Blicken entziehen, beschützen die Mädchen. Doch jetzt ist ihre Idylle bedroht. Der Anwalt der Hausbesitzerin, einer anderen Hexe, hat seinen Besuch angedroht und dieser ist durch nichts davon abzubringen. Sollten die Mädchen in seiner Gegenwart ihre Magie benutzen, ist alles vorbei. Also muss Mika ihnen beibringen, ihre Kräfte zu kontrollieren – leichter gesagt als getan.



Es gibt viele witzige, aber auch traurige Momente. Doch durch Mikas Art, versinkt man nie in Schwermut. Im Gegenteil. Sie ist ein Sonnenschein und findet im Nowhere House ihr Grumpy-Gegenstück.





Fazit: Ich habe das (Hör-)Buch geliebt. Es ist witzig und cosy und die Charaktere sind so sympathisch und nett, dass man einfach die Koffer packen und selbst ins Nowhere House ziehen will.

Obwohl es anfangs nicht leicht ist für Mika, das Vertrauen der drei kleinen Mädchen zu gewinnen – besonders eine würde die erwachsene Hexe gern dauerhaft loswerden – bleibt sie stets geduldig und positiv. Mika ist ein Sonnenschein und man muss sie einfach mögen.



Mein heimlicher Liebling ist aber ihre Hündin Circe.



Ich habe das Buch wirklich extrem geliebt. Es tat einfach gut und ich möchte es jedem ans Herz legen, vor allem, weil es trotz aller Cosy-Atmosphäre auch ernste Themen behandelt und das sehr einfühlsam.



Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine dicke Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr interessanter Auftakt einer dystopischen Reihe

Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Alaska Jahr 2196:

Zoe lebt in einer von Männern zerstörten und von Frauen wiederaufgebauten Welt, der sogenannten Niemannswelt. Seit die Männer die Menschheit ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Alaska Jahr 2196:

Zoe lebt in einer von Männern zerstörten und von Frauen wiederaufgebauten Welt, der sogenannten Niemannswelt. Seit die Männer die Menschheit an den Rand der Vernichtung brachten wurden Männern alle Rechte entzogen – um die Bevölkerung zu schützen. Heute leben überwacht und eingesperrt in Laboren, wo sie für unterschiedliche Forschungen herangezogen werden.

Zoe lehrt an der Uni das Fach „Männliche Psychologie“, obwohl sie, wie alle Frauen heut zu Tage noch nie einen echten Mann getroffen hat. Doch das ändert sich, als sie die Chance ihres Lebens bekommt. Zoe soll dabei helfen einen in Freiheit aufgewachsenen Mann zum Reden zu bringen.

Ist das ihr großer Durchbruch oder bringt sie sich damit in Lebensgefahr?



Ich liebe Dystopien – habe ich schon immer. Gerade diese hat mich besonders neugierig gemacht. Wie sieht eine Welt praktisch ohne Männer aus? Wie funktioniert die Gesellschaft? Die Fortpflanzung? Was ist mit körperlich anstrengenden Jobs? Fragen über Fragen.



Durch ihr Forschungsgebiet kennt sich Zoe mit Männern aus – jedenfalls glaubt sie das, bis sie einem echten Mann gegenübersteht. Allerdings hilft ihr all ihre Forschung bei ihm nicht weiter. Flynn entspricht nicht dem Klischee, das sie erwartet hätte. Er ist kein manipulatives, gewaltbereites Monster – im Gegenteil. Er führt Zoe vor Augen, dass eher die Art, wie er behandelt wird, auch von Zoe, monströs ist. Doch was bedeutet das für Zoe, ihre Forschung und die Gesellschaft, in der sie lebt?



Zweck ihrer Treffen mit Flynn ist, ihn zu erforschen, doch er verwickelt Zoe immer wieder in Gespräche, die ihr Weltbild infrage stellen. Ist diese Gesellschaft ohne Männer wirklich besser? Sind alle wirklich so ehrlich und ihre Absichten so rein und gut, wie man es Zoe und alle anderen immer glauben lassen wollte?



Fazit: Ich fand diesen ersten Band der Reihe sehr interessant und auch spannend. Ich liebe Dystopien und gerade diese mit der Frage, wie eine Gesellschaft ohne Männer aussehen würde, finde ich sehr spannend. Ich habe bereits andere Dystopien, die dieses Thema behandelten, gelesen und es zählt für mich zu den spannendsten.



Was bei diesem Buch besonders heraussticht ist, dass das alles so echt, so möglich klingt. Unsere Welt heute fühlt sich erschüttert an, überall herrschen Krieg oder Konflikte, Männer sind an der Macht, die die Rechte der Frauen beschneiden und man fragt sich natürlich, wo das alles hinführen könnte. Dieses Buch gibt einem eine düstere Antwort auf diese Fragen.



Leider wurde ich mit Zoe nicht wirklich warm. Ich empfand sie als sehr ruhelos und schaffte es nicht, eine richtige Verbindung zu ihr aufzubauen. Trotzdem fand ich das Buch selbst sehr interessant, daher bekommt es von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr interessanter Reihenauftakt

Aurora erwacht
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Tyler ist der Star-Schüler der Aurora Academy und steht jetzt kurz davor endlich seinen Squad auswählen zu dürfen. Er hat die erste Wahl und kann sich die ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Tyler ist der Star-Schüler der Aurora Academy und steht jetzt kurz davor endlich seinen Squad auswählen zu dürfen. Er hat die erste Wahl und kann sich die besten Leute aussuchen. Er will in die Fußstapfen seines Vaters treten und sich als Kommandant hervortun. Doch alles kommt ganz anders. Weil er nicht schlafen kann, macht er einen Ausflug und stößt dabei auf einen Hilferuf. In einem verlassenen, seit Jahrhunderten verschwundenen Kolonieschiff findet er eine einzelne Überlebende, Aurora. Er schafft es, sie zu retten, doch als er zurückkommt, ist die Auswahlzeremonie vorbei und der Lohn für seine Heldentat ist ein Squad aus „Resten“. Die, die kein anderer wollte – und seine Schwester und ihrer beider beste Freundin Cat, die sich schlicht geweigert haben, sich jemand anderem anzuschließen. Ihre erste Mission ist ein Witz, bis sie plötzlich bitterer, lebensbedrohlicher Ernst wird. Irgendetwas Seltsames geht da vor und alles hat mit ihrem blinden Passagier zu tun: Aurora, dem Mädchen, das aus der Zeit gefallen ist, und hinter der jetzt mächtige Wesen her sind.





Das Buch ist am Anfang nicht ganz einfach. Es wird aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt, deswegen hier ein kurzer Überblick:



Tyler, Musterschüler, „Alpha“ und Kommandant des „Loser-Teams“ – denkt er zumindest.

Scarlett, die Diplomatin, Tylers Schwester.

Zila, die Wissenschaftlerin – dezent soziopathisch veranlagt.

Finian, der Techniker mit körperlicher Beeinträchtigung und Klugscheißer.

Kaliis, der Kämpfer – mit Aggressionsproblemen und einer Vorgeschichte, die es in sich hat.

Cat, die Pilotin – und total in Tyler verknallt.

Aurora, das Mädchen, das aus der Zeit gefallen ist und unglaubliche Kräfte entwickelt.



Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, aber schneller als man denkt, wachsen einem die Charaktere alle irgendwie ans Herz. Man lernt sie zu schätzen und erkennt mehr und mehr, dass sie zwar aufgrund ihrer Sozialkompetenzen anecken, aber eigentlich alle verdammt gut in ihrem Job sind.



Alles, was mit Aurora zu tun hat, ist ein großes Mysterium. Wie hat sie so lange in dem Schiff überlebt? Warum sie? Und kaum ist sie gerettet, passieren merkwürdige Dinge. Es gibt keinerlei Unterlagen über die Kolonie, in die sie fliegen sollte, keine Aufzeichnungen über ihren Vater, der dort auf sie wartete. Dann teilt ihr die Kommandantin der Academy mit, sie solle fliehen und sich auf Tylers Schiff verstecken. Und danach wird es nur noch verrückter.





Fazit: Die Crew und Aurora können einem wirklich nur leidtun. Sie haben nichts falsch gemacht und stecken plötzlich in etwas drin, das so viel Größer ist, als sie jemals erwartet hätten. Sie sind vollkommen unvorbereitet, wissen nicht, wem sie trauen können – im Zweifelsfall keinem – und die halbe Galaxie scheint Jagd auf sie zu machen. Aber warum? Und was hat es mit Auroras Fähigkeiten auf sich?



Ein paar Dinge fand ich ein wenig unlogisch. Da passte für mich das Verhalten nicht zusammen, vor allem mit späteren Enthüllungen. Aber insgesamt fand ich diesen ersten Band der Reihe total interessant und spannend. Mir fehlte allerdings so ein bisschen das Knistern.



Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Mich hat es leider nicht gepackt

The Map of Longing
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Triggerwarnung: Verlust, Trauer.



Grace wurde geboren, um ihre Schwester zu retten. Doch jetzt, nach Jahren der Behandlungen und Versuche ist ihre Schwester doch gestorben und Grace hat ihren Fixpunkt ...

Triggerwarnung: Verlust, Trauer.



Grace wurde geboren, um ihre Schwester zu retten. Doch jetzt, nach Jahren der Behandlungen und Versuche ist ihre Schwester doch gestorben und Grace hat ihren Fixpunkt verloren. Ihr Leben lang drehte sich immer alles um ihre Schwester. Immer musste Grace zurückstecken, aber dafür hatte sie eine tolle große Schwester, die sie sehr geliebt hat. Jetzt ist sie weg und Grace hat ihren Anker und ihren Zweck verloren.

Doch ihre Schwester hat vorgesorgt. Lucy hat eine Reihe von Aufgaben für Grace, die sie in Begleitung von Will erledigen soll. Aber was erwartet sie am Ende der Reise?





Grace tat mir schrecklich leid. Sie ist es so gewohnt übersehen zu werden, unwichtig zu sein. Ihr Lebenszweck war es, ihre Schwester zu retten, aber das konnte sie nicht und jetzt weiß sie nicht mehr, wer sie ist. Ihre Eltern sind nur noch Schatten ihrer selbst und tun das, was sie immer getan haben: Grace übersehen. Sie muss allein mit ihrer Trauer umgehen, bis ihre Schwester sie auf eine Schnitzeljagd schickt, die ihr Leben verändern soll.



Lucy lernt man nur durch Rückblenden kennen, aber sie war ein unglaublicher Mensch. Trotz ihrer Krankheit schaffte sie es, Licht in die Welt von anderen zu bringen, nicht mit ihrem Schicksal zu hadern, sondern das Positive zu sehen, auch wenn es manchmal wirklich schwer zu finden war.



Beide taten mir leid, aber so richtig packen konnte mich das Buch leider nicht. Ich weiß nicht, warum, aber bis auf dieses Gefühl, dass mir Lucy und Grace leidtaten, spürte ich nicht viel bei diesem Buch.



Vielleicht lag es an den teilweise extrem kurzen Kapiteln. Kaum hatte ich das Gefühl ein wenig anzukommen, schon wurde ich ins Nächste geworfen.





Fazit: Beide Grace und Will haben einiges erlebt und durchgemacht. Und auch Lucy, die man nur in Rückblenden kennenlernt, musste sehr lange unter ihrer Krankheit leiden. Doch Lucy wollte nicht, dass ihre Familie durch ihren Tod noch mehr leidet, sie wollte ihnen helfen, den Weg zurück ins Leben zu finden und hat deswegen ihrer Schwester Aufgaben hinterlassen.



Ja, immer wieder gab es sehr berührende Stellen, aber richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht. Es ist sehr melancholisch und man merkt, wie Lucys Krankheit sich nicht nur durch ihren Körper, sondern auch durch das Leben der Familie gefressen hat. Was ihre Eltern aufgaben, wie sie sich selbst verloren, so wie Grace sich selbst verlor, als sie bei ihrer Aufgabe, ihrem Lebenszweck, der Rettung ihrer Schwester versagte.



Das Buch zeigt sehr deutlich, wie so eine Krankheit eine Familie verändert, aber auch, wie ein Geschwisterkind darunter leidet, ständig übersehen zu werden, zurückstecken zu müssen, seine Träume aufgeben zu müssen.



Mich hat das Buch leider nicht gepackt, aber ich finde die behandelten Themen wirklich sehr wichtig. Daher spreche ich trotzdem eine Leseempfehlung aus. Am besten schnuppert ihr mal in die Leseprobe rein, ob euch das Buch packt oder nicht.



Ich kann ihm leider nicht mehr als 2,5 Sterne geben, aber ich hoffe, euch gefällt es besser. Vielleicht lag es einfach auch an mir, oder es war das falsche Buch zur falschen Zeit.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich habe das Buch echt geliebt - aber es ist teilweise emotional echt heftig

Fake Dates and Fireworks
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Seit Jahren sind Becca und Nils beste Freunde und genauso lange landen sie immer an Silvester miteinander im Bett – das ist Tradition. Doch dieses Jahr ist ihr 10-jähriges Jubiläum und sie fahren zusammen ...

Seit Jahren sind Becca und Nils beste Freunde und genauso lange landen sie immer an Silvester miteinander im Bett – das ist Tradition. Doch dieses Jahr ist ihr 10-jähriges Jubiläum und sie fahren zusammen in ein Alpenchalet. Dort will Becca Nils endlich ihre Liebe gestehen. Aber alles kommt ganz anders. Erst trifft Becca im Chalet auf Raphael, den unausstehlichen Onkel eines ihrer Kita-Kinder und dann taucht Nils auch noch mit seiner Verlobten (!!!) dort auf, die er ihr gegenüber noch nie erwähnt hat. Im Panikmodus bittet sie ausgerechnet Raphael ihren Fake-Freund zu spielen – aber wie soll das gutgehen? Die beiden gehen sich doch ständig gegenseitig an die Kehle …





Mir tat Becca so unglaublich schrecklich leid. Sie ist so ein netter Mensch. So führsorglich mit ihren Kita-Kids, einfach immer lieb und nett. Sie will nur geliebt werden und Nils hat sie die ganze Zeit manipuliert und benutzt. Ihre Minderwertigkeitskomplexe tun wirklich weh. Ehrlich. Jedes Mal, wenn sie diese Gedanken hat, möchte man sie in den Arm nehmen und in Tränen ausbrechen. Besonders weh tut es, wenn man selbst damit zu kämpfen hat.



Als Leser, wenn man bereits Erfahrungen mit Menschen wie Nils gemacht hat, fällt einem direkt auf, was er tut und wie er es tut. Und je mehr man erfährt, je mehr man von Becca erzählt bekommt, was er zu ihr gesagt hat und wie er es gesagt hat, wie sie sich zehn Jahre lang „optimiert“ und „verbessert“ hat, nur um gut genug zu sein, um seine Liebe zu verdienen – ehrlich, da bricht sie einem so das Herz. Oh und man möchte Nils von einem Berg werfen – mindestens!



Am Anfang spricht wirklich alles gegen Rapha. Seine Vorgeschichte mit Becca ist alles andere als gut und auch im Chalet passieren ihr allerhand peinliche Dinge und ausgerechnet Rapha ist immer zur Stelle, um Zeuge ihrer Demütigung zu werden. Aber in Rapha steckt wirklich ein Oberschnucki – es dauert nur ein wenig, bis er bereit ist, einem diesen inneren Oberschnucki zu zeigen.





Fazit: Wer einfach einen locker flockigen New Adult Roman mit Silvester-Setting erwartet, ist hier falsch. Ja, es gibt einige witzige und süße Szenen, aber in diesem Buch steckt vor allem sehr viel mehr. Achtung: Tiefgang-Alarm!



Becca hat mit heftigen Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen. Sie glaubt, sie muss sich der Liebe und Zuneigung anderer erst als würdig erweisen. Sie glaubt, sie sei so wie sie ist nicht genug. Das zu lesen tut wirklich extrem weh. Sie hat mir mehr als einmal das Herz gebrochen.



Rapha(el) dagegen hat echt mein Herz erobert. Er ist ein Oberschnucki!



Wenn man wie Becca zum People-pleasen neigt und dazu, sich nie genug zu fühlen und ständig bei sich selbst Fehler sucht, die das Verhalten der anderen rechtfertigen, dann wird dieses Buch beim Lesen wehtun, aber auf eine gute Art. Auf eine Art, die einem endlich die Augen öffnet.



Ich habe das Buch wirklich geliebt. Von mir bekommt es volle 5 Sterne und eine dicke Leseempfehlung!

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