Profilbild von Darkmoon

Darkmoon

Lesejury Star
offline

Darkmoon ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Darkmoon über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2020

Echt abgefahrener erster Band

Vicious - Das Böse in uns
0

Als junge und brillante Medizinstudenten teilen sich Victor Vale und Eli Ever auf dem College ein Zimmer und auch eine Obsession. Sie versuchen durch eine gezielt herbeigeführte Nahtoderfahrung übernatürliche ...

Als junge und brillante Medizinstudenten teilen sich Victor Vale und Eli Ever auf dem College ein Zimmer und auch eine Obsession. Sie versuchen durch eine gezielt herbeigeführte Nahtoderfahrung übernatürliche Kräfte in sich zu wecken. Und sie haben Erfolgt. Victor erlangt die Fähigkeit, Schmerz zu kontrollieren und Eli wird quasi unsterblich. Doch der Preis ist hoch. Zu hoch.

Zehn Jahre später bricht Victor Vale aus dem Gefängnis aus, um sich an seinem ehemaligen Freund Eli Ever zu rächen. Begleitet wird er von einem jungen Mädchen, da die Toten auferstehen lassen kann. Doch auch Eli ist nicht mehr alleine. Er hat eine Frau an seiner Seite, deren Willen man sich nicht entziehen kann. Beide Seiten suchen die Konfrontation und dabei ist nur eines sicher – es wird Blut fließen.

Das Cover des Buches ist eher schlicht gehalten. Es besteht aus den drei Farben Rot, Schwarz und Weiß. In Rot ist der Hintergrund, in Schwarz ist in der Ferne eine Stadt zu erkennen und den Großteil des Covers ziert ein Mann in einem schwarzen Mantel und mit weißen Haaren. Ebenfalls in weiß der Titel des Buches und der Name der Autorin.

Für mich ist „Vicious – Das Böse in uns“ das Erste Buch, das ich von der Autorin lese. Es ist der erste Teil einer, soweit ich weiß, Dilogie. Der zweite Band erscheint am 29. April 2020.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und ich war beim Geschehen immer mittendrin statt nur dabei. Ihren Charakteren hat sie Tiefe verliehen und sie hat uns an jeder Lebenslage ihrer Charaktere teilhaben lassen. Das Buch hatte ich sehr schnell durchgelesen, was auch für den tollen Schreibstil der Autorin spricht.

Jeder, sei es nun Sydney, Serena, Mitch, Eli oder natürlich Victor, ist für sich spannend und interessant. Über jeden möchte man gerne mehr erfahren, möchte man als Leser wissen, was er denkt, was er fühlt. Und jedem haftet auch noch immer das ein oder andere Geheimnis an.

Gefühle sind etwas, was in diesem Buch ganz groß geschrieben wird. Aber nicht so wie in den meisten Büchern, die man heutzutage liest. Natürlich hat auch die Liebe ihren Plat, doch ganz anders als man denkt. Dieses Buch ist anders, grausam, brutal und gleichzeitig ist es nicht kalt sondern voller Gefühle – egal, wie die aussehen mögen.

Mir hat gut gefallen, dass man immer wieder unterschiedliche Sichtweisen hat, da die Autorin munter hin und her wechselt. Ebenso wechselt sich oft die Zeit. Man springt von der Gegenwart in die Vergangenheit, wieder zurück oder noch ein Stück weiter in die Vergangenheit. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber wenn man erst in der Geschichte richtig drin ist und dran bleiben kann und das ein oder andere Puzzleteil an seinem Platz ist, geht das ziemlich gut.

Ich bin richtig gespannt, wie es hier weiter gehen wird und was der zweite Teil noch so bereit hält. Für mich ist klar, dass ich Band 2 lesen werde und ich kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen für jeden, der nicht eitel Sonnenschein erwartet und der mit etwas derberer Kost kein Problem hat. Von mir gibt es 5 Sterne, auch wenn ich manchmal mit den Augen gerollt habe und mir manche Sachen auch etwas zu abgedreht waren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Wirst du dein Schicksal ändern, wenn du die Möglichkeit hast?

TausendMalSchon
0

Drei Dinge hat die 18-jährige Sascha sich fest vorgenommen: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und sie wird ihre Seelenmagie ...

Drei Dinge hat die 18-jährige Sascha sich fest vorgenommen: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und sie wird ihre Seelenmagie tief in sich verschließen. Auf der Insel Alderney ließen sich diese Vorhaben in die Tat umsetzen, aber dann taucht eines Nachts Cedric auf. Er rettet sie vor dem Ertrinken und vor einem Seelenjäger. Doch ihre Seele übt auch auf ihn einen unwiderstehlichen Reiz aus – könnte ein Splitter davon doch ewiges Leben für ihn bedeuten.

Als erstes möchte ich nicht nur auf das Cover sondern auf die komplette Aufmachung dieses Buches kommen. Denn das ist einfach nur wow! Angefangen beim Buchschnitt in Lila, den Libellen in den unterschiedlichsten Größen zieren. Weiter mit den Farben blau und rosa/pink, die sich auf dem kompletten Buch finden. Hin zu den Dingen, die es auf dem Cover zu entdecken gilt – den Fotoapparat, die Noten, die Feder, den Schlüssel und noch ein paar Dinge mehr. Und auch innen ist das Buch richtig liebevoll gestaltet. Jeden Kapitelanfang ziert mal ein Schmetterling, mal eine Libelle, jedes Ende mal Blüten, mal ein Briefumschlag. Und glaubt mir, wenn ihr erst wisst, was dahinter steckt, seht ihr es nochmal mit anderen Augen.

Bei dem Buch „Tausend Mal Schon“ handelt es sich um einen Einzelband, geschrieben von Marah Woolf. Die Geschichte ist in sich soweit abgeschlossen. Es würde zwar noch Raum für ein weiteres Buch geben, aber dass es dafür Pläne gibt ist mir nicht bekannt.

Ich habe bereits die Götterfunke-Trilogie der Autorin gelesen, so dass dies nicht mein erstes Buch von ihr ist. Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und die Seiten sind wieder nur so dahin geflogen.

Es ist mir leicht gefallen, in die Geschichte zu kommen und ihr auch zu folgen. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Sasha, die mir als Protagonistin echt sympathisch war. Ganz toll fand ich auch den Zirkel rund um sie und ihre Granny. Da war jeder eine ganz eigene Persönlichkeit. Auch Cedric hat mir gut gefallen und Fawkes und Rafiq waren so oder so klasse. Jeder hat seine eigene Geschichte von der Autorin verpasst bekommen, was ich sehr schätze, um die jeweiligen Charaktere besser kennen zu lernen.

Immer wieder sieht man sich geschichtlichen Ereignissen gegenüber, von denen wohl jeder schon einmal gehört hat. Ich fand diese sehr gut in den Verlauf des Buches eingearbeitet. Es gab eine kurze Erklärung dazu, ist aber nicht in langweiligen Geschichtsunterricht ausgeartet.

Einen Kritikpunkt gibt es allerdings auch. Ich habe keine Ahnung, woher dieser Trend kommt, aber leider hat er auch dieses Buch ereilt. Der Trend der ellenlangen Kapitel. Ich mag sie einfach nicht, diese Kapitel, die 40 oder 50 Seiten lang sind. Es ist für mich als Leser sehr störend, wenn ich mitten im Kapitel aufhören muss, weil zum Beispiel meine Mittagspause zuende ist. Also bitte liebe Autoren, kommt doch in diesem Falle mal zum Punkt und traut euch kürzere Kapitel zu machen.

Alles in allem hat mir diese Geschichte rund um Sasha und Cedric, die Seelen und ihre Jäger, die Hüter und die Wanderer sehr gut gefallen und ich habe die Seiten förmlich inhaliert. Trotz des Wermuttropfens der langen Kapitel gebe ich 5 Sterne und empfehle dieses Buch jedem, der gerne Jugendfantasy liest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Starke Charaktere und eine interessante Welt

Neon Birds
0

Im Jahr 2101 verwandelt ein außer Kontrolle geratener technischer Virus die Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. Sie werden in Sperrzonen eingepfercht ...

Im Jahr 2101 verwandelt ein außer Kontrolle geratener technischer Virus die Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. Sie werden in Sperrzonen eingepfercht und von Supersoldaten, die als Helden gefeiert werden, bekämpft. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln, Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Der Kampf zwischen Mensch und Technologie wogt hin und her und währenddessen versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern...

Als erstes möchte ich auf das Cover des Buches eingehen. Es besteht aus den Farben Pink, Lila, Blau und Schwarz mit Highlights in Weiß. Eigentlich ist darauf nicht viel zu erkennen, dafür aber Platz für Spekulationen, was es darstellen könnte. Herausstechend natürlich in Weiß der Titel des Buches, der groß in der oberen Hälfte zu sehen ist, sowie der Name der Autorin. Ebenfalls im oberen Drittel zu sehen ist der Sternenhimmel mit vielen Sternen, die regelrecht zu funkeln scheinen. In der Mitte, in Lila gehalten, sieht man etwas, das aussieht wie Hochhäuser, in denen die Lichter brennen. In der unteren Hälfte, in Pink, könnten es flache Gebäude sein. Allerdings ist nicht ganz klar, ob es wirklich Gebäude sind, oder ob es nicht vielleicht auch das Innere eines Computers darstellen könnte, mit Datenautobahnen. Das würde ebenfalls sehr gut passen. Mir gefällt das Cover gut und ich finde es sehr zur Geschichte passt.

Toll finde ich auch die im Buch befindlichen Illustrationen. So kann man sehen, ob die eigene Vorstellung sich mit der der Autorin deckt und man hat einfach auch ein Bild vom Charakter vor Augen. Und ich bin ja nach wie vor der Ansicht, dass es viel mehr illustrierte Bücher geben sollte. Illustrationen werten einfach enorm auf. Mir gefallen sie wirklich gut. Vorallem die von Andra und Luke am Tisch mit Gerta sind mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben.

Für mich ist „Neon Birds“ das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Es ist der erste Teil einer Trilogie, die im Bastei Lübbe Verlag erscheint. Der zweite Band erscheint im März diesen Jahres, der finale Band folgt dann im Juli 2020. Das finde ich sehr gut, denn so ist das zuvor gelesene noch frisch und im Kopf abrufbar. Bei diesem Buch finde ich das auch wichtig, da die Geschichte doch recht komplex ist und es sonst schwierig wird, wieder in die Geschichte zu finden.

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Trotz all der hoch technologischen Dinge, die im Buch auftauchen, hatte ich keinen Moment das Gefühl, dass ich etwas nicht verstehe oder die Autorin es im Buch nicht so erklärt, dass ich es verstehen kann. Außerdem hat sie es sehr gut geschafft, dass ich mir die Welt, die sie im Jahre 2101 beschreibt, vorstellen kann. Ihr Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. Für mich hat sie genau das richtige Gefühl dafür gehabt, wo in der Geschichte es einer ausführlicheren Erklärung bedarf und wo nicht. So hatte ich auch nie das Gefühl, dass es Längen gab oder dass mir etwas gefehlt hat, was in diesem Moment essentiell gewesen wäre.

In der Geschichte wechseln sich die Perspektiven in den jeweiligen Kapiteln ab. Das hat mir gut gefallen, weil ich finde, dass man dann immer nochmal einen besseren Einblick in die Gedanken des jeweiligen Charakters bekommt. Und das ist bei den vier wichtigsten Charakteren doch von Vorteil. Ihre Charaktere hat sie gut ausgearbeitet, hat jedem von ihnen Tiefe verliehen und sie hat mich auf jeden einzelnen neugierig gemacht. Jeder trägt sein Päckchen mit sich und nur ganz langsam wird hier und da ein Stück der Geschichte des Jeweiligen vervollständigt.

Das Buch endet an jedem der vier Charaktere mit einem Cliffhanger, was natürlich auch viermal so fies ist. Denn man möchte überall wissen, wie es jetzt weiter geht. Mich hat die Autorin auf jeden Fall total neugierig gemacht auf den zweiten Band, den ich sehr gerne lesen möchte.

Ich vergebe 5 Sterne, da es für mich nichts zu kritisieren gibt und spreche eine klare Leseempfehlung aus für jeden, den Technologie nicht abschreckt und der starke Charaktere mag. Denn für mich hat diese Geschichte davon nicht nur einen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2019

Nicht vergleichbar mit Teil 1, aber keinesfalls weniger gut

Die Greifenreiterin 2
0

Rayna und Hyron kehren zu den Himmelsschwertern zurück, um Ti´ha die versprochene Hilfe zukommen zu lassen. Sie schaffen es, die Anführer davon zu überzeugen, dass es wichtig für ganz Teharis ist, dass ...

Rayna und Hyron kehren zu den Himmelsschwertern zurück, um Ti´ha die versprochene Hilfe zukommen zu lassen. Sie schaffen es, die Anführer davon zu überzeugen, dass es wichtig für ganz Teharis ist, dass Zemzee aufgehalten wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass Zemzee Dinge in der Hinterhand hält, mit denen sie nicht gerechnet haben. Nun kann nur noch da Volk der Tenga helfen, die sich eigentlich aus allem heraushalten.

Zunächst möchte ich auch hier auf das Cover eingehen. Dieser zweite Band ist in der Hauptfarbe blau. In der Mitte des Buches ist wieder als Scherenschnitt ganz in Schwarz Rayna auf ihrer Ferril zu sehen. Dieses Mal allerdings im Flug. Im Hintergrund wieder die beeindruckende Landschaft von Teharis und oben und seitlich ranken sich Äste, Blätter und ich würde fast behaupten, es sind Kirschblüten zu sehen. Mir gefällt das Cover wieder sehr gut und es ist passend zu dem des ersten Bandes. Dieses hier gefällt mir sogar noch einen Ticken besser.

Bei „Die Greifenreiterin – Hoffnung“ handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, die insgesamt vier Teile umfassen wird. Der dritte Band erscheint am 26.02.2020, so dass nicht mehr allzu lange gewartet werden muss.

Wie in jedem Buch von der Autorin konnte mich auch beim zweiten Teil der Greifenreiterin der Schreibstil wieder absolut begeistern und mitreißen. Er ist sehr gut und flüssig zu lesen und Sabine schafft es auch hier wieder einmal, dass ich sogar High Fantasy mag. Das ist nämlich normalerweise nicht meine Welt. Wenn sie etwas beschreibt, sei es eine Gegend, etwas magisches, oder auch das Aussehen einer Person, erscheint bei mir ein Bild davon. Das ist es, was einen richtig guten Schreibstil ausmacht. Ich muss mir das Gelesene einfach vorstellen können und das kann ich.

Ihre Charaktere sind immer etwas ganz besonderes. Rayna hat einen ich würde sagen manchmal ganz schön anstrengenden Charakter. Und trotzdem mag ich sie. Auch wenn ich manchmal ein wenig mit den Augen rolle. Aber das macht nichts, denn sie ist, wie sie ist. Hyron ist da ein wundervoller Gegenpart, den die Autorin geschaffen hat und der Rayna einfach toll ergänzt. In diesem zweiten Band lernen wir ein paar neue Charaktere kennen, die jeder für sich wieder etwas haben, was sie interessant macht, so dass man mehr wissen möchte, mehr lesen möchte, neugierig wird.

Für mich war dieser zweite Band irgendwie ganz anders als der erste. Er ist ruhiger, beim ersten Teil war sehr viel mehr Action, weil einfach die Nordländer mehr im Vordergrund waren. Diese rücken hier in den Hintergrund, auch wenn sie immer irgendwie präsent sind. Die Autorin hat in diesem Band Rayna und Hyron mehr Platz gegeben, was mir gut gefallen hat, denn die Beiden haben das auch gebraucht, um glaubhaft zueinander finden zu können. Denn wenn in einem Buch die Charaktere die großen Gefühle spielen, die sich eigentlich gar nicht haben entwickeln können, weil immer nur Action war und keine Zeit, ist das einfach nicht glaubwürdig. Und außerdem konnte ich hier mehr über die Völker von Teharis erfahren, über deren Vergangenheit und außerdem die Landschaft kennenlernen.

Wie schon der erste Teil der Reihe endet auch dieser wieder mit einem Cliffhanger. Noch fieser als der erste! Ich vergebe 5 Sterne und bin schon mega gespannt, wie es weiter gehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2019

Guter letzter Band mit kleinen Abstrichen

Dark Palace – Für wen wirst du kämpfen?
0

Der magische Adel regiert England und das gemeine Volk muss ihm dienen. Aber nun schlägt die Rebellion im Herzen des Landes zu. Abi konnte dank eines unerwarteten Verbündeten der öffentlichen Hinrichtung ...

Der magische Adel regiert England und das gemeine Volk muss ihm dienen. Aber nun schlägt die Rebellion im Herzen des Landes zu. Abi konnte dank eines unerwarteten Verbündeten der öffentlichen Hinrichtung entkommen, ihr Bruder Luke ist auf der Flucht mit Silyen Jardine. Während die Konflikte eskalieren, muss jeder von ihnen entscheiden, wie weit er für seine Überzeugung gehen will.Türen zwischen den Welten öffnen sich – und schließen sich für immer. Doch der Kampf in den menschlichen Herzen wird der Härteste von allen sein.

Auch beim dritten und finalen Band der Trilogie gefällt mir das Cover wieder sehr gut. Zu sehen wieder je die Hälfte eines männlichen und eines weiblichen Gesichts, geteilt durch dieses Mal goldene „Linien“. Auch der Titel ist in Gold gehalten. Es passt sehr gut zu den anderen beiden Covern.

Bei „Dark Palace – für wen wirst du kämpfen?“ handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie. Es müssen zwingend die ersten beiden Bände vorher gelesen werden, da sonst der Geschichte nicht gefolgt werden kann. Ich empfehlen, alle drei Bände hintereinander zu lesen und nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Teilen zu lasse. Denn die Geschichte ist so komplex, dass es sonst richtig schwer fällt, wieder rein zu kommen und die Personen, die vorkommen, überhaupt zuordnen zu können.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und war gut zu lesen. Sie hat in Dark Palace eine Welt erschaffen, die man sich richtig gut vorstellen kann. Ich konnte mitfühlen, hatte meine Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind und auch welche, die ich am liebsten bei jeder Seite, die ich von ihnen lesen musste, über die Klippe hätte springen lassen.

Vic James hat auch im dritten Band nichts beschönigt und die grausame Wirklichkeit ihrer erschaffenen Welt wieder voll zuschlagen lassen. Bei manchen Szenen musste ich richtig schwer schlucken und ich bin auch in diesem Teil wieder öfter fassungslos vor den Seiten gesessen und konnte es einfach nicht glauben.

Allerdings muss ich auch sagen, dass mir in diesem Band so ein paar mehr Erklärungen gut gefallen hätten. Denn auch wenn ich absolut zufrieden bin mit dem relativ offenen Ende, so gibt es davor doch Dinge, die sich mir nicht von selbst erklärt haben und wo ich gerne mehr dazu gelesen hätte. Ich denke, dass es in diesem Buch nicht nötig ist, alles am Ende bis ins Detail zu zerpflücken, aber hier fehlt mir was. Und manches war mir dagegen auch zu viel. Auch wenn es erklärt hat, wie das mit dem Geschick so ziemlich seinen Anfang nahm, wäre an dieser Stelle weniger mehr gewesen.

Alles in allem ziehe ich folgendes Fazit: Die Reihe hat mir insgesamt echt gut gefallen und ich habe die Lesezeit sehr genossen. Der letzte Band bekommt 4 von 5 Sternen und ich spreche eine Leseempfehlung für jeden aus, dem die beiden vorigen Bände gefallen haben und der auch hier nicht eitel Sonnenschein und eine Auflösung jedes Details erwartet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere