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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2021

Setz doch mal die rosarote Brille auf!

Rosarotes Glück
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Vorab: Ich liebe Rosa! Allein das sagt glaube ich einiges über mich aus. Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch definitiv oder gerade für Leute ist, die eben kein Rosa mögen. Verwirrt? Bitte nicht ...

Vorab: Ich liebe Rosa! Allein das sagt glaube ich einiges über mich aus. Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch definitiv oder gerade für Leute ist, die eben kein Rosa mögen. Verwirrt? Bitte nicht :)

Das Cover wird wohl nicht mein Liebstes Cover im Bücherhimmel werden aber irgendwie passt es einfach so herrlich zu dem Buch.
Während der Lesen von "Rosarotes Glück: Setz doch mal die rosarote Brille auf! " hatte ich das Gefühl als würde die Autorin Susan Sideropoulos mir gegenübersitzen und mir alles bei einem Kaffee erzählen. Es wirkte einfach so herrlich nah und authentisch. Ich musste schmunzeln, den Kopfschütteln, lachen und wollte manchmal auch nicht mehr. Ganz ehrlich? Ich würde das Buch gerne manchen Leuten an den Kopf schmeißen und sagen: Hey lies doch bitte mal! Die Autorin erzählt einem von vielen schweren Situationen in ihrem Leben aber es ist irgendwie doch immer ein Lichtblick am Streifen des Horizonts. Mir wird oft gesagt, dass ich naiv und gutgläubig wäre. Aber ganz ehrlich? Miesepetrig würde es mir auch nicht besser gehen? Also ja! Ich werde meine rosarote Brille weiterhin aufbehalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Wirklich herrlich amüsant

Das Faultier bewegt sich wie Opa
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Okay, ich muss zugeben: Das Buch hatte mich schon beim Titellesen in der Tasche... oder wohl eher ich hatte es in der Tasche (zugegeben, der Witz war schlecht - aber in dem Buch sind auf jeden Fall Bessere) ...

Okay, ich muss zugeben: Das Buch hatte mich schon beim Titellesen in der Tasche... oder wohl eher ich hatte es in der Tasche (zugegeben, der Witz war schlecht - aber in dem Buch sind auf jeden Fall Bessere)

Das Cover finde ich irgendwie wirklich niedlich und es hat was Schlichtes mit einem Hauch von Charme.

Irgendwie war mir nach einen witzigem Buch und da war dies genau das Richtige. Mir haben nicht immer alle Sachen zugesagt und manchmal hatte ich das Gefühl als würden die Witze immer etwas flacher werden. Aber ganz ehrlich? Ich hatte meinen Spaß! Ich glaube das Sprichwort "Kindermund tut Wahrheit kund" kennen wir alle und irgendwas ist doch dran. In dem Buch "Das Faultier bewegt sich wie Opa: Die besten Kindersprüche – immer witzig, manchmal weise und (leider) oft wahr" bekommt man das Gefühl die Welt wieder aus Kinderaugen zu sehen und obwohl das bei mir persönlich noch gar nicht allzu lange her ist, war es einfach herrlich. Kinder haben einen unfassbar genialen Humor und bemerken es so oft gar nicht.
Zusätzlich gab es immer noch einige anderen Sachinformationen in dem Buch, die für mich zwar nicht immer unbedingt neu waren aber trotzdem interessant zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Schön mit emotionaler Tiefe

Fly & Forget
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"Man kann Menschen nicht retten [... ] Man kann sie nur lieben und ihnen die Hand halten, während sie versuchen, sich selbst zu retten."

Vor diesem Buch habe ich kein anderes Buch der Autorin gelesen. ...

"Man kann Menschen nicht retten [... ] Man kann sie nur lieben und ihnen die Hand halten, während sie versuchen, sich selbst zu retten."

Vor diesem Buch habe ich kein anderes Buch der Autorin gelesen. Das hat gar keinen bestimmten Grund, es hat sich einfach nie ergeben. Trotzdem wusste ich einfach, dass ich den Auftakt der Soho-Love-Reihe von Nena Tramountani unbedingt lesen muss.

Das Cover ist ein einziger Traum. Ich bin verliebt... Ich finde die Farbauswahl wirklich sehr schön und wenn man das Buch dann wirklich in den Händen hält, sieht man wie es schimmert und glänzt... ein Traum.
Ich könnte jetzt noch mehr von dem Cover schwärmen aber kommen wir doch mal zum Inhalt:

Der Roman ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, Livs und Noahs - die, der beiden Hauptprotagonisten. Dies hat mir einen guten Einblick auf die Gefühlslage der beiden gegeben, wodurch direkt klar war, was die beiden jeweils füreinander empfinden.
Der Schreibstil war unglaublich frisch und flüssig, nachdem ich das Buch einmal aufgeschlagen hatte wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Einige Stellen waren vorhersehbar während ich andere überhaupt nicht Kommen gesehen habe. Das hat mir wirklich gut gefallen und hat so durchaus für einiges an Abwechslung gesorgt. Die gemeinsame Vergangenheit der beiden Protagonisten und die Geschichte rund um Livs Bruder haben eine gewisse Tiefe mit eingebracht und mich auch berührt.
Meiner Meinung nach waren die Charaktere wirklich gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine eigene Geschichte und seine eigenen kleinen Macken. Die Charaktere sind nicht perfekt und haben vielleicht nicht immer die "richtigen" Entscheidungen getroffen aber genau das hat es für mich erst so richtig ausgemacht. Es blieb authentisch und echt.
In der ganzen Story rund um Liv und ihren Artikel hätte ich teilweise noch etwas Potential gesehen aber andererseits hat Liv sich das zu Beginn ja auch anders vorgestellt ;)
Da ich besonders Briony und Mathilda sehr ins Herz geschlossen habe, freue ich mich schon wirklich sehr auf die beiden weiteren Bände!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Herzlich Willkommen St. Joseph‘s College

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?
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"Matching Night - Küsst du den Feind?" ist der Auftakt der Dilogie von der Autorin Stefanie Hasse. Ich hatte mir immer vorgenommen mal ein Buch der Autorin zu lesen allerdings ist es dann doch immer nie ...

"Matching Night - Küsst du den Feind?" ist der Auftakt der Dilogie von der Autorin Stefanie Hasse. Ich hatte mir immer vorgenommen mal ein Buch der Autorin zu lesen allerdings ist es dann doch immer nie dazu gekommen. Eigentlich hatte ich gar nicht geplant die Dilogie einfach so anzufangen aber aus einer Lust und Laune heraus, war mir plötzlich nach einer spannenden Story, vielen Geheimnissen und tollen Charakteren. Da war das Elite College einfach die perfekte Wahl.

Das Cover finde ich tatsächlich auf den ersten Blick nicht sonderlich überragend aber es ist doch recht edel gemacht und besonders der Rabe macht beim Lesen Sinn. Auch die Art wie beide Cover der Dilogie zusammenpassen finde ich großartig.

Ich habe es wirklich sehr genossen das Buch zu lesen. Es waren so viele Geheimnisse, Intrigen, Eigenarten dabei, ich könnte sie nicht mal zählen wenn ich wollte. Die ganze Zeit hatte ich beim Lesen Fragezeichen im Kopf und ich konnte es immer kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht. Denn immer wenn man sich in Sicherheit wiegt, kommt die nächste geheimnisvolle Welle auf einen zu und reißt einen mit. Ich habe so viele Theorien aufgestellt und bin letztendlich tatsächlich nicht auf die "Auflösung" gekommen. Der erste Band endet mit einem fiesen Cliffhanger, bei dem ich wirklich nur noch geschockt da saß und mich gefragt habe wie schnell ich wohl den zweiten Band lesen kann.
Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht zu viel verraten, denn glaubt mir, sämtlich Informationen könnten zu viel sein :)
Allerdings möchte ich erwähnen, wie flüssig der Schreibstil war, auch wenn wirklich viel auf einmal passiert ist hatte man nicht das Gefühl es wäre "too much".
Ich habe Cara und so manche Ravens und Lions wirklich sehr ins Herz geschlossen und fühle mich gleichzeitig auch so unglaublich doll verraten. Daher muss ich einfach unbedingt Band 2 in die Finger bekommen und weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

5 Minuten

Between Your Words
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Ich habe mir immer sagen lassen, dass die Autorin Emma Scott einem richtige Gänsehaut-Momente beschert und einen wunderschönen und zugleich fesselnden Schreibstil hat.
Und das kann ich definitiv aus vollem ...

Ich habe mir immer sagen lassen, dass die Autorin Emma Scott einem richtige Gänsehaut-Momente beschert und einen wunderschönen und zugleich fesselnden Schreibstil hat.
Und das kann ich definitiv aus vollem Herzen bestätigen...
Ich habe letztes Jahr "Never Doubt" von der gleichen Autorin gelesen und dies war der Beginn meiner Emma Scott Liebe - allerdings war dies gerade erst der Anfang, wie ich jetzt sagen kann.

"Between your Words" konnte mich fesseln wie es selten andere Bücher können und hat mich auf eine Art und Weise berührt, wie ich es nicht für möglich gehalten habe. Schon bei der Ankündigung des Verlages hat mich der Klappentext ganz neugierig gemacht und mich ein bisschen an den Film "50 erste Dates" erinnert. Allein den Film habe ich immer schon geliebt aber nachdem ich den Roman gelesen habe? Ganz großes Kino!
... innerhalb der Seiten.

Das Cover finde ich schön, da es schlicht ist und doch irgendwie das Auge auf sich lenkt. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Inhaltstechnisch verrät das Cover nicht viel bzw. rein gar nichts, daher war ich nur noch aufgeregter endlich das Buch zu lesen.

Der Schreibstil ist wirklich wundervoll, man fliegt geradezu durch die Seiten und merkt gar nicht wie die Zeit vergeht. Der Roman ist aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Thea und Jim verfasst. Dadurch bekommt man immer einen extrem guten Einblick in den Kopf der beiden. Gerade bei Thea finde ich es wirklich gut gelungen, natürlich kann ich es mir nicht genau vorstellen oder es der Richtigkeit nach bestätigen aber ich habe so mit ihr gelitten.
Gleich zu Anfang, also vor dem Unfall lernt man Thea als eine offene und lebensfreudige Person kennen. Sie hat einen tollen Humor und ich liebe ihre Liebe zur Kunst, da ich diese mit ihr teile.
Auch nach dem Unfall ist Thea unfassbar stark. Wenn nicht sogar stärker. Sie ist in ihrem eigenem Kopf gefangen, sie hat nur fünf Minuten.
Fünf lausige Minuten- was würdet ihr in fünf Minuten machen wollen? Wenn ihr euch an nichts erinnert ... Sie erlebt einen einzelnen Tag so lang und weiß aber nicht genau was verkehrt ist. Sie malt immer noch und versucht sich irgendwie bemerkbar zu machen, allerdings wird dem nicht großartig Beachtung geschenkt.
Bis Jim kommt. Jim bekommt eine Stelle als Pflegekraft und lernt dort Thea kennen. Er ist eher ein schüchterner und ruhiger Typ, was wohl durchaus mit seiner Vergangenheit zusammenhängt. Allerdings fühlt er sich trotz allem zu Thea hingezogen und erkennt sie. Er vermag direkt in sie zu sehen und nicht nur ihre Hülle und ihre immer wieder neu andauernden fünf Minuten. Die Anziehung zwischen den beiden ist wirklich gut bemerkbar aber viel interessanter finde ich diesen Lebensmut und diese besondere Art und Weise der Darstellung hier.
Thea und Jim haben mich zum Nachdenken gebracht. Wie viele Minuten habe ich am Tag? Ich kann mich an alles erinnern, ich habe kein Kurzzeitgedächtnis und nutze die Zeit dennoch nicht immer. Viel schlimmer, ich nehme sie teilweise als selbstverständlich hin? Aber tut das nicht jeder? Etwas als Selbstverständlich ansehen bis es das eben nicht mehr ist?

Ich möchte das nicht, sicherlich wird es mir nicht immer gelingen aber ich möchte nicht warten bis möglicherweise etwas Schlimmes passiert, ich möchte meine Zeit jetzt nutzen.

Dieser Roman hat mir wirklich viel mitgegeben und mir gleichzeitig eine schöne Lesezeit beschert. Der Schreibstil, die Charaktere sowie Nebencharaktere, die Story, die Gefühle... ich habe mich verliebt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere