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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2026

Gefühlt lese ich Quellenangaben mit kurzen Zitaten

Engel und Heilige
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Die Antworten kennt Eliot Weinberger, steht in der Kurzbeschreibung. Ja, er gibt sehr, sehr viele Hinweise, woraus er seine Ansichten und Antworten bezieht. Wobei in meinen Augen genau das, seine Antworten, ...

Die Antworten kennt Eliot Weinberger, steht in der Kurzbeschreibung. Ja, er gibt sehr, sehr viele Hinweise, woraus er seine Ansichten und Antworten bezieht. Wobei in meinen Augen genau das, seine Antworten, auf der Strecke geblieben sind.
Das Buch „Engel und Heilige“ besteht gefühlt aus aneinandergereihten Quellenhinweisen und kurzen Zitaten aus eben jenen Quellen. Auch wenn ein Essay ein Thema in knapper und anspruchsvoller Form abhandeln soll. Hier finde ich für mich keine befriedigenden Antworten.
Natürlich ist es ein Thema bei dem sich der Autor nur auf alte Texte stützen kann. Wer hat schon selbst Engel gesehen? Wer mit Heiligen gesprochen? Dennoch konnte ich mit seinem Ansatz nichts anfangen.
Auch der Teil der Heiligen ist dürftig. Es gibt sehr viele und nicht jeden kann man großartig beschreiben, wenn sich die Seitenzahl in Grenzen halten soll. Aber bei manchen ist es nicht einmal ein richtiger Absatz geworden.
Ich, für meinen Teil, bin von dem Buch ganz und gar nicht überzeugt. Ich würdige die Recherchearbeit des Autors, die sicherlich die Hauptarbeit hierbei gewesen sein muss. Aber empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Emotional heftiges Geheimnis, wunderschöne Landschaftsbeschreibungen

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Wie in den vorangegangenen Büchern ist auch hier der Ablauf wieder ähnlich. Dokumente tauchen auf. Niemand weiß was sie zu bedeuten haben. Die am Wahrscheinlichsten betroffene Enkelin fliegt in das besagte ...

Wie in den vorangegangenen Büchern ist auch hier der Ablauf wieder ähnlich. Dokumente tauchen auf. Niemand weiß was sie zu bedeuten haben. Die am Wahrscheinlichsten betroffene Enkelin fliegt in das besagte Land, klärt das, sehr heftige Familiengeheimnis und findet so nebenbei die große Liebe.
Was sich hier sehr emotionslos anhört, liest sich wunderschön. Tessa Collins geht auch im Band „Die Magnolientochter“ auf die Gefühle und Gedanken der jungen Frau ein. Diesesmal lässt sie Magnolia nach Neuseeland reisen.
Die dortige Landschaft wird in leuchtenden Farben beschrieben. Gleichzeitig nimmt sie Bezug auf aktuelle Themen wie Umwelt- und Artenschutz.
Ich mag diese Reihe eigentlich sehr gerne. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dennoch fand ich Magnolia für ihr Alter etwas zu starr. Sie war belehrend und verletzend, zu konsequent ihre Meinung vertretend. Das hat sich allerdings ab der Hälfte des Buches sehr gebessert.
Es ist der vierte Band der Serie und für den nächsten und letzten erhoffe ich mir persönlich eine Aufklärung, warum Granny all die Dokumente und Hinweise versteckt und ihren Enkelinnen nicht übergeben hat. Das verstehe ich nämlich so ganz und gar nicht. Es sind lebens- und richtungsweisende Details, die möglicherweise jahrelanges Leid hätten verhindern können. Je mehr Bücher ich aus der Serie lese, desto unsympathischer wird mir Granny, obwohl sie von allen als herzensgute Frau dargestellt wird. Ich verstehe sie allerdings nicht und hoffe hier wirklich auf eine plausible Aufklärung.
Nichts destotrotz hat mir der Roman gut gefallen, der wunderschön gestaltete Buchschnitt ist ein Blickfang für sich und so möchte ich die gesamte Reihe weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Synthese aus Forschung, Entdeckungen und Präsentationen

Im Einklang mit der göttlichen Matrix (Broschiert)
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Der Autor Gregg Braden nähert sich der Erklärung der göttlichen Matrix nicht nur von einer Seite. Er verbindet und – was mir wichtig erschien – erklärt Spiritualität auch aus der Sicht der Wissenschaft. ...

Der Autor Gregg Braden nähert sich der Erklärung der göttlichen Matrix nicht nur von einer Seite. Er verbindet und – was mir wichtig erschien – erklärt Spiritualität auch aus der Sicht der Wissenschaft. Hierzu lässt er verschiedene bedeutende Wissenschaftler und Personen zu Wort kommen. Denken wir nur an Albert Einstein, David Bohm, John Wheeler und andere.
„Im Einklang mit der göttlichen Matrix“ ist nicht immer ganz leicht zu lesen. Ich brauchte dafür eindeutig Ruhe und Zeit. Aber dann ist der Text, das Konzept verständlich.
Auch wenn das Buch schon einige Jahre alt ist, so scheint es nichts an seiner Aktualität verloren zu haben. Wie auch, wenn der Autor teilweise Ansichten und Traditionen, die wesentlich älter sind, zur Erklärung heranzieht.
Ich, für meinen Teil, habe mir einige Ansätze aus den Ausführungen holen können. Auch gefällt mir die Zusammenfassung der Prinzipien am Ende des Buches, um einen kleinen Überblick zu bekommen. So kann man zu dem Thema zurückspringen, das einer Wiederholung bedarf.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannung, Verstrickungen, sympathische Figur

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, ...

Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, sympathische Figuren, ein glaubwürdiges Motiv, nachvollziehbare Ermittlerarbeit und kleine Einblicke ins Privatleben der Ermittler.
Der erste Band „Der Tote am Sandstrand“ ist in sich abgeschlossen, er hat für mich keine offenen Enden mehr. Und gerade wenn man das Buch fast ausgelesen hat und weglegen möchte, gibt es einen Cliffhanger zum zweiten Band. Richtig gemein, und interessant zugleich.
Jan F. Wielpütz hat die Vorlagen von Nina Ohlandt gekonnt zu einem fesselnden Kriminalfall gefasst und lässt den Leser direkt an der Ermittlung teilhaben. Der Schreibstil ist eingängig zu lesen. Ich mag auch die Landschaftsbeschreibungen, die zwar wie nebensächlich eingestreut sind, mir es aber erleichtern den Örtlichkeiten ein Bild zu geben.
Ich empfehle dieses Buch, vielleicht sogar die ganze Reihe, man wird sehen, für alle Leser, die einen guten Krimi ohne viel Brutalität und Blutszenen lesen wollen.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Schnelle und teilweise leicht auszuprobierende Übungen

Ein neuer Anfang
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Esther und Jerry Hicks schrieben dieses Buch nicht alleine durch ihre Erfahrung oder mit ihren Worten. Esther bekam das Buch von einer Wesensgemeinschaft, die sich Abraham nennt, übermittelt.
Die Ansichten, ...

Esther und Jerry Hicks schrieben dieses Buch nicht alleine durch ihre Erfahrung oder mit ihren Worten. Esther bekam das Buch von einer Wesensgemeinschaft, die sich Abraham nennt, übermittelt.
Die Ansichten, Hilfestellungen und Beispiele sollen den Leser erklären, wie er seine Welt selbst erschaffen kann. Die Übungen dazu sind klar gehalten. Man kann sie relativ sofort umsetzen und muss nicht jahrelang dafür üben. Allerdings betonen sie schon, dass manches jeden Tag durchgeführt und praktiziert werden sollte, um, wie der Titel sagt „Ein neuer Anfang“ erlebt werden kann.
Die Gliederung des Buches ist übersichtlich in zwei Teile mit Unterkapiteln. Wobei der erste Teil das Prinzip, das Vorgehen erklärt und beschreibt, die Übungen vorstellt. Der zweite Teil besteht aus Mitschriften von Gruppensitzungen.
Ich habe es interessant empfunden, die Übungen durchzuführen und Ergebnisse zu sehen. Natürlich bin ich immer noch am Erschaffen meiner Welt. Dieses Buch ist zwar so gar nicht mehr neu, birgt aber spannende Ansätze für jeden der sich mit dieser Materie etwas länger beschäftigen will.

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