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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

skurril und abgefahren

Wie die Karnickel
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Ein eigenwilliges Werk, das mich an eine Mischung aus Planet der Affen und George Orwell erinnert. Es fiel mir schwer Zugang zu dem Buch zu finden. Erst nach ungefähr der Hälfte habe ich mich in diese ...

Ein eigenwilliges Werk, das mich an eine Mischung aus Planet der Affen und George Orwell erinnert. Es fiel mir schwer Zugang zu dem Buch zu finden. Erst nach ungefähr der Hälfte habe ich mich in diese Welt eingelesen gefunden.
Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass zu viel an Parallelen und Metaphern zu unseren Realität eingebaut waren. Gefallen hat mir jedoch der Humor, der an manchen Stellen sehr skurril und abstrus ist.
Ohne zu Spoilern, das Ende entschädigt irgendwie.
Fazit: für Fans von Orwell durchaus geeignet.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Gegensätze ziehen sich (magisch) an

Good Spirits
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Schöne Unterhaltung in der Adventszeit. An vielen Stellen mit Humor gespickt, den man in den leicht zu lesenden Seiten nicht immer erwartet.
Besonders gefallen haben mir die Gegensätze der beiden Hauptcharaktere. ...

Schöne Unterhaltung in der Adventszeit. An vielen Stellen mit Humor gespickt, den man in den leicht zu lesenden Seiten nicht immer erwartet.
Besonders gefallen haben mir die Gegensätze der beiden Hauptcharaktere. Nolan, der durchtrainierte Geist und Harriet, die Zuckersüchtige. Grumpy trifft Sonnenschein, beide mit einer Mission, oder doch nicht?

Die Liebesgeschichte lässt nicht lange auf sich warten. Obwohl der Plot keine Überraschung war, mochte ich die detaillierte Darstellung der beiden. Besonders auch die Lebenssituation und die Hintergründe, warum Harriet so ist, wie sie ist. Liebenswert und locker fluffig. aber eben auch manchmal einsam und von der Familie ausgestossen.

Also keine tiefgreifende Geschichte, aber ganz nett zu Weihnachten.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

eine warme Umarmung

Mathilde und Marie
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Ein zauberhaftes Werk, das entschleunigt und sich wie eine nicht enden wollende Umarmung anfühlt.
Für manche Leser vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, aber ich habe es genossen. Wie der ...

Ein zauberhaftes Werk, das entschleunigt und sich wie eine nicht enden wollende Umarmung anfühlt.
Für manche Leser vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, aber ich habe es genossen. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um Marie, eine junge Frau, die dem lauten Paris spontan den Rücken kehrt und dank einer schicksalhaften Begegnung in einem kleinen belgischen Bücherdorf landet. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Im Zeitverlauf kommt Marie im Dorf an und lernt auf ihre Instinkte zu vertrauen. Empathie und Glück, Liebe und Freundschaft, sind Kern des Buchs. Und natürlich auch die Botschaft, weniger ist mehr, zurück zum Ursprung.
Ich mochte die ruhige und beobachtende Schreibweise sehr. Die Perspektivwechsel und kurzen Kapitel waren zudem gut gewählt, ich konnte das Werk schlecht zur Seite legen. Dem Autor ist ein außerordentliches Debüt gelungen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

düstere Zeit

Mord im Planetarium
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Düstere Zeit, sehr atmosphärischer Roman, auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Es scheint ein ziemlich realistisches Abbild der damaligen Epoche, man spürt das sich zusammenziehende NS Regime ...

Düstere Zeit, sehr atmosphärischer Roman, auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Es scheint ein ziemlich realistisches Abbild der damaligen Epoche, man spürt das sich zusammenziehende NS Regime und das drohende Leid.
Zudem die schwache Position der Frau, Gleichberechtigung in weiter Ferne.
Im Mittelpunkt ein plötzlicher Mord im Planetarium, unbemerkt von den anderen Besuchern. Ernestine ist eine aufgeklärte Frau, die bei den Ermittlungen hilft, auch wenn das nicht immer gewünscht ist.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

verschachtelte Spannung

Tod zur Teestunde
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Das ist meine erste Berührung mit Susan Ryeland. Es fängt ziemlich harmlos an, Susan fühlt sich auf Kreta persönlich nicht wohl und es zieht sie zurück in die englische Heimat, London. Als Lektorin ...

Das ist meine erste Berührung mit Susan Ryeland. Es fängt ziemlich harmlos an, Susan fühlt sich auf Kreta persönlich nicht wohl und es zieht sie zurück in die englische Heimat, London. Als Lektorin wird ihr ein neues Buch angeboten, das ziemlich interessant klingt. Also greift sie zu und das Drama gewinnt an Fahrt.
Trotz der beinahe 600 Seiten wird es nicht langweilig, im Gegenteil, nach und nach baut sich ein zweiter Fall auf, verschachtelt Buch im Buch. Immer wieder überschneiden sich die Stränge, Personen und Geschehnisse. Susan wird immer mehr hineingezogen in beide Fälle. Ich liebe die Anagramme und die doppelten Charaktere. Es ist eine gute Mischung aus Sherlock Holmes und Escape Rätseln. Mit durchweg britischem Understatement und Humor, ich fühlte mich bestens unterhalten. Also bestens geeignet für Leser, die die guten alten Krimis lieben und sicherlich auch eine prima Filmvorlage.

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