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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2019

Pefekte Mischung aus Romantik, Spannung, Erotik und Thriller...

Kill me softly
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Zuerst einmal wollte ich mich beim Latos-Verlag dafür bedanken, dass sie mir das Buch zugeschickt haben. Ich habe, glaube ich, bereits erwähnt, dass der Verlag mir sehr schnell zurückgeschrieben habe. ...

Zuerst einmal wollte ich mich beim Latos-Verlag dafür bedanken, dass sie mir das Buch zugeschickt haben. Ich habe, glaube ich, bereits erwähnt, dass der Verlag mir sehr schnell zurückgeschrieben habe. Das hat mich sehr gefreut, vor allem, weil ich dann auch noch ein Buch aussuchen durfte (Natürlich nur eines, das verfügbar ist). Also vielen, vielen lieben Dank Latos-Verlag für die Zustellung des Buches und auch danke an die Autorin für diese fantastische Geschichte.

Meinung
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war interessant, romantisch und heiß. Die Hauptprotagonistin Liv hat mir sehr gut gefallen. Sie war sympathisch und hat immer weiter gekämpft. Egal wie schlimm es aussah, sie hat niemals aufgegeben und sich auch durchgesetzt. Ihr Sarkasmus und ihre Witze haben die Geschichte stark aufgelockert und es hat sehr Spaß gemacht ihre Dialoge mit Drake zu lesen. Trotzdem war es manchmal seltsam, wie sie sich benommen hat. Ich meine, niemand der entführt wird, schmollt wie ein Kind, oder?! Und auch wenn Drake scheinbar unwiderstehlich, verführerisch war, war er doch ihr Entführer. Die Geschichte ist zwar nicht wirklich lang, aber es gibt erstens zwei weitere Teil und zweitens war die Richtung, die die Autorin eingeschlagen hat sehr schwer. Louisa Beele wollte eine Liebesgeschichte zwischen zwei Personen, deren Liebe eigentlich nicht möglich wäre. Und die Geschichte dabei noch mit Spannung, Thriller und Erotik fühlen. Das ist wirklich nicht leicht und meiner Meinung nach ist es ihr wirklich gut gelungen. Das Ende war zu erwarten (nicht alles, aber das Wesentliche), trotzdem war es interessant das Buch zu lesen. Ich kann eigentlich nicht erklären, was mir die Geschichte so sympathisch gemacht hat, vielleicht die Schlagfertigkeit von Liv oder die Dunkelheit von Drake. Es könnte auch an dem Schreibstil liegen, der wirklich sehr gut war. Auf jeden fall konnte ich mich nicht vom Buch lösen und habe sogar noch bis spät in die Nacht gelesen, obwohl ich am nächsten Tag sehr früh aufstehen musste. Drake, Liv hat recht, der Name passt super zu ihm, wäre total mein Typ, wenn da nicht der Bart wäre -.- Jup, das kommt jetzt auch noch in meine Rezension. Ich weiß, dass jeder einen anderen Geschmack hat, aber ich mag Bärte nicht. Irgendwie hat die Autorin es aber geschafft, dass ich den Bart während der Geschichte nicht mehr so schlimm fand, vielleicht wegen den erotischen Stellen, in denen der Bart eine wichtige Rolle spielte ;)) Ich glaube, Drakes Freund Ben wäre mehr mein Typ. Ich mochte ihn total und kann es deswegen nicht erwarten seine Geschichte im dritten Teil zu lesen - Weshalb ich aber einen halben Punkt abgezogen habe, war wegen dem Charakter von Livs Vater und Halbbruder -Achtung Spoiler: Als ob der Vater überhaupt nichts für seine Kinder empfunden habe, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Es wäre möglich, aber irgendwie fand ich es eher unrealistisch. Vor allem, weil auch ihr Halbbruder nichts für sie empfunden hat. Es kann doch nicht sein, dass beide so gefühlskalt sind und der Tod eines Familienmitglieds ihnen scheißegal ist. Spoiler Ende- Aber das ist Ansichtssache und allgemein hat mir die Geschichte ja sehr gefallen. Ich freue mich schon sehr mehr Bücher von der Autorin zu lesen -
Schreibstil
Der Schreibstil war richtig gut. Die Kapitel waren nicht zu lang, sie hätten länger sein können, aber weil das Buch allgemein kurz war, fand ich die Länger der Kapitel perfekt. Ich habe mich immer auf die Dialoge zwischen Liv und Drake gefreut, weil man sich durch diese immer so schön in die Geschichte hineinversetzten konnte. Mit dem Schreibstil hat Louise Beele auch Drake und Liv einen viel näher gebracht. Es gab nämlich Kapitel aus der Sicht von Liv und Drake, fand ich besonders toll, und man konnte den Charakter von den beiden sehr gut einschätzen.
Cover
Ich fand das Cover sehr schön. Dieses hat mich ja auch als Erstes am Buch angesprochen. Es passt auch perfekt zum Buch, weil man sich Drake genauso vorstellt wie auf dem Cover. Der Bart gefällt mir jetzt nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache;)
Fazit
ich kann allen, die auf Romantik mit etwas Dark stehen, dieses Buch sehr empfehlen. Es ist leider nicht so lang, aber eine schöne Geschichte zum Lesen. Wenn euch außerdem Mafia gefallen und ihr gerne Thriller mit Liebesgeschichten lest, dann ist das Buch etwas für euch! Erotik ist auch dabei;) Ihr könnt euch ja selbst überzeugen und vielleicht gefällt euch das Buch genauso gut wie mir, wenn nicht auch besser :*
Auf meinem Blog findet ihr mehr Rezensionen von mir:) Ich freue mich über euren Besuch :http://wladimirowna.simplesite.com/

Veröffentlicht am 18.01.2019

Erotik mit Liebe, Spannung mit Leidenschaft und Glück mit Trauer..

Duke of Manhattan
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Zuerst einmal wollte ich mich bei der Netgalley für die Zustellung des Buches bedanken.?

Meinung
Ich habe erst gerade eben, als ich angefangen habe die Rezension zu schreiben bemerkt, dass dieses Buch ...

Zuerst einmal wollte ich mich bei der Netgalley für die Zustellung des Buches bedanken.?

Meinung
Ich habe erst gerade eben, als ich angefangen habe die Rezension zu schreiben bemerkt, dass dieses Buch der dritte Teil einer Reihe ist. Das merkt man überhaupt nicht während dem Lesen. Also könnt ihr alle dieses Buch lesen ohne davor die anderen Teile gelesen zu haben.
Ich fand dieses Buch sehr gut. Vor allem haben mir die Personen in der Geschichte gefallen, nicht nur Ryder? und Scarlett, sondern auch die Nebenrollen, wie z. B. der Großvater von Ryder. Er war total süß und ich habe ihn sehr in mein Herz geschlossen Achtung Spoiler: Als er dann gestorben ist, war ich so traurig, aber es kam nicht unerwartet. Spoiler Ende Allgemein hat mir die Geschichte gut gefallen und auch Scarlett, die übrigens schon geschieden ist, war mir sehr sympathisch. Vor allem da sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau ist und ihre Ziele verfolgt!! Und auch voller Leidenschaft ihr Unternehmen beschützt. Ryder hat sich während der Geschichte sehr verändert. Von einem Business-Man mit lauter Affären, zu einem liebevollen Ehemann.. Mir hat die Geschichte also allgemein sehr gut gefallen. Trotzdem ziehe ich einen halben Stern ab, weil mir das Ende zu kitschig war.. Achtung Spoiler: Ein Kind und ein Jahr später wieder schwanger?! Das ist bisschen zu viel, vor allem da diese Stellen auch sehr kitschig(Also für mich kitschig) geschrieben wurden. Spoiler Ende* Aber da das nur die letzten paar Seiten waren ziehe ich nur einen halben Stern ab. Ich fand es auch schön, dass nicht nur aus der Sicht einer der zwei Hauptprotogonisten erzählt wurde, sondern aus beider abwechselnd im Buch verteilt. Dadurch konnte ich die Gefühle beider Personen verstehen und mich manchmal auch ärgern, wenn ich wusste, welches Problem die andere Person hat, während der/die Protogonist/in davon nichts weiß. Ich saß dann vor meinem Tolino und schrie es an.. ? Meine Mutter ist das zum Glück schon gewöhnt..
Schreibstil
Der Schreibstil war flüssig. Ich hatte keine Texthänger und ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzten. Die Kapitel waren gerade lange genug, dass ich nicht das Gefühl hatte, dieses Kapitel niemals zu beenden. Das war für mich sehr gut, wenn es zum Beispiel schon mitten in der Nacht ist und ich müde war.
Fazit
Ich fand das Buch toll. Liebe mit Erotik gemischt. Spannung mit Gefühlen. Trauer mit Glück. Einfach perfekt. Der halbe Stern bleibt aber abgezogen, weil das Ende zuuu kitschig war. Ich kann euch das Buch aber trotzdem empfehlen, weil es nur die letzten paar Seiten sind, die ICH zu kitschig fand. Der Rest war toll und vielleicht ist das Ende für euch nicht so schnulzig wie ich.
Diese Rezension mit Bild, sowie weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog:
http://wladimirowna.simplesite.com/
Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbei schaut <3

Veröffentlicht am 24.04.2021

Ein emotionaler Weg zu ihrem Wahren Ich

DIE EIGENE SEELE BEFREIT
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„Manchmal fühlte ich mich allein. Da war irgendetwas was nicht so war, wie es sein sollte. Irgendetwas, das noch fehlte in meinem Leben. Irgendetwas an oder in mir, das anders sein sollte, als es war.“

Inhalt

Die ...

„Manchmal fühlte ich mich allein. Da war irgendetwas was nicht so war, wie es sein sollte. Irgendetwas, das noch fehlte in meinem Leben. Irgendetwas an oder in mir, das anders sein sollte, als es war.“

Inhalt

Die Geschichte erzählt die Biografie von der transsexuellen Gabrielle, die als Junge namens Jochen in einer schweizerischen Provinz geboren worden und dort aufgewachsen ist. Es war für sie keineswegs von Anfang an klar, dass ihr Körper nicht ihrem Geschlecht entspricht und genau dieser Werdegang und Prozess hin zur Erkenntnis bis anschließend zur Entfaltung ihres Wahren Ichs, wird in diesem Buch geschildert. Es war für Gabrielle ein emotionaler und aufwühlender Weg, der von sehr vielen Sorgen, Ängsten und Tränen begleitet worden ist. Zudem hatte Jochen zum Zeitpunkt seiner Selbsterkenntnis bereits ein ganzes Leben aufgebaut, mit beruflichem Erfolg, einer glücklichen Ehe und Kindern. Es beginnt für sie ein anstrengender Werdegang, der viele Fragen mit sich bringt, jedoch auch die Überzeugung die eigene Seele zu befreien.
[Auszug Klappentext:] Mit diesem Buch möchte die Autorin einerseits Mut machen aber auch Informationen vermitteln, wie vermeintlich ausweglose Situationen gemeistert werden können. Es soll zum Thema informieren und aufzeigen, was tief im Inneren betroffener Personen vorgeht.

Meinung

Ich finde, dass Gabrielle eine wirklich mutige Frau ist, ihre Geschichte mit der Welt zu teilen und damit Menschen, die dieselbe Erfahrung machen zu unterstützen, zu ermutigen und zu helfen, gleichzeitig aber auch denjenigen, die diesen nervenzerreißenden Werdegang nicht wirklich verstehen können, aufzuzeigen und aufzuklären, was im Inneren dieser betroffenen Personen vorgeht. Ich kenne niemanden persönlich, der oder die eine solche Erfahrung durchgemacht haben und hatte dementsprechend auch überhaupt keine Vorstellung davon, wie kompliziert und bewegend solche Entwicklungen sein können. Gabrielles Geschichte hat mir auch gezeigt, dass man oder frau nicht plötzlich aufwacht und weiß, dass er oder sie transsexuell ist und die Frage für mehrere Jahre und auch ein ganzes Leben nicht aufzukommen hat, um doch präsent zu sein. Meine naiven und begrenzten Informationen zu diesem Thema, die ich nur aus kurzen Videobeiträgen, Filmen oder Serien haben, haben dafür gesorgt, dass es mir nicht einmal in den Sinn kam, dass Menschen, die im falschen Körper geboren worden sind, genau das erst sehr viele Jahre später überhaupt herausfinden. Oftmals nachdem sie bereits ein ganzes Leben aufgebaut haben. Und genau deshalb bin ich der Autorin sehr dankbar, dass sie ihre Geschichte geteilt hat. Denn dadurch konnte ich einen Einblick in ein unglaublich emotionales Thema erhalten, welches mich zuvor nie zu berühren schien, jedoch sollte, da es wichtig ist verstehen zu können wie sich unsere Mitmenschen in solchen Situationen fühlen und Sympathie, sowie Unterstützung zu zeigen. In Hinblick auf den Schreibstil muss ich sagen, dass es mir ein wenig schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen, da manche Wörter mir unbekannt waren und mir oftmals auch der Satzbau nicht gefallen hat. Aber das ist mein persönliches Empfinden und die Autorin kann nichts dafür, dass mich der Schreibstil nicht überzeugen konnte. Außerdem fand ich die Zeitsprünge ein wenig verwirrend, da sie ohne deutliche Markierungen im nächsten Satz bereits stattfinden konnten und ich manchmal einen Moment gebraucht habe, um zu verstehen, dass bereits mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate vergangen sind. Da es sich um eine Biografie handelt, finde ich es schön, dass die Autorin all ihre Erlebnisse – von der Kindheit bis zum Wahren Ich – geschildert hat, ebenso diejenigen, in denen auch sie sich schlecht verhalten hat, als Jochen zum Beispiel seine Lehrer gemobbt hat – was die Autorin im Nachhinein zu bereuen scheint. Je mehr Einblicke ich in Gabrielles Leben hatte, umso mehr habe ich später auch mitgefühlt, als es zum Outing kam.

Fazit

Insgesamt kann ich nur wiederholen, dass ich die Autorin sehr dafür respektiere und bewundere, dass sie ihre sensible Geschichte geteilt hat. Auch wenn ich meine Probleme mit dem Schreibstil hatte, fand ich ihre Geschichte bewegend und ihren Grund für die Publikation beachtenswert. Ich habe aus dieser Geschichte sehr viel lernen können und ein tieferes Verständnis mitgenommen, auch wenn ich weiß, dass ich diese Erfahrung niemals wirklich verstehen und begreifen werden kann, da es nur diejenigen können, die diesen Weg zu ihrem Wahren Ich auch tatsächlich gehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Eine berührende Liebesgeschichte

Fall of Legend
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Heute Abend ist alles möglich. Heute Abend werde ich leben. - Scarlett Priest
Inhalt

Scarlett Priest und Gabriel Legend stammen aus zwei vollkommen verschiedenen Welten. Während Scarlett die Tochter ...

Heute Abend ist alles möglich. Heute Abend werde ich leben. - Scarlett Priest
Inhalt

Scarlett Priest und Gabriel Legend stammen aus zwei vollkommen verschiedenen Welten. Während Scarlett die Tochter eines bekannten Models und Erbin einer der angesehensten Familien ist, musste Legend sein Leben lang kämpfen, um seiner Vergangenheit zu entkommen und einen Club zu gründen. Aufgrund eines Zwischenfalls in seinem Club könnte sein Traum bald zerplatzen. Nur Scarlett kann sein Imperium mithilfe ihres Einflusses und Bekanntheit noch retten. Nach einem äußerst ungewöhnlichem ersten Zusammentreffen schließen sie einen Deal ab und führen eine rein geschäftliche Beziehung. Jedoch wird die Anziehungskraft zwischen den beiden immer stärker, bis es dann zu einem Kuss kommt, der droht alles, was sie sich aufgebaut haben zu zerstören und ihr Leben in Gefahr bringen könnte.

Meinung

In die Geschichte bin ich wirklich sehr gut hineingekommen. Der Anfang hat mir deswegen so gut gefallen, weil es eine mal etwas ganz andere erste Begegnung war und meine Neugier geweckt wurde. Mit jeder Seite ist mir Scarlett immer mehr als Herz gewachsen, denn sie ist nicht nur eine unglaublich starke Businessfrau, sondern auch sehr sensibel und freundlich. Genau diese Mischung machte es mir so leicht sie zu mögen. Außerdem liebe ich ihren kleinen Laden und die Tatsache, dass sie trotz ihrem Erfolg, Namen, Reichtum und Aussehen, nicht alles für selbstverständlich hält. Auch Legend hat einen einzigartigen Charakter und eine traumatische Vergangenheit, die der ganzen Geschichte Spannung verliehen hat. Legend fasziniert mich, weil er niemals aufgegeben hat und trotz aller Hürden hat er sich einen Namen gemacht. Er ist ein Kämpfer und dass diese Tatsache zusätzlich darin aufgegriffen wird, dass er ein Boxer ist, gefällt mir sehr. Neben den beiden Hauptcharakteren, bin ich auch von den Nebenpersonen begeistert. Sowohl Scarletts, als auch Legends Angestellte sind mir super sympathisch und ich konnte förmlich spüren, was für ein eingespieltes Team sie sind.

Meghan March hat außerdem sehr gefühlvolle Themen aufgegriffen, die - meiner Meinung nach - der Geschichte eine Tiefe verliehen und mich manchmal sprachlos zurückgelassen haben. Das Buch besteht aus mehreren Überraschungen, sehr vielen Gefühle und einer schönen, besonderen Liebesgeschichte. Die Geschichte konnte mich von Anfang bis zum Ende begeistern, jedoch muss ich sagen, dass mir das Ende nicht wirklich gefallen hat. Es ist definitiv ein gelungener Cliffhanger – das schon. Aber wie dieser Cliffhanger zustande kam, das hat mir nicht wirklich gefallen, da es – vor allem im Vergleich zu dem Rest – ein wenig plump, zu einem ungünstigen Zeitpunkt und schnell, kam. Trotzdem haben die Geschichte und die Personen an sich bewirkt, dass ich die weiteren Bände auf jeden Fall lesen möchte, um miterleben zu können, wie sich noch alles entwickeln wird!

Schreibstil

Ich konnte sehr einfach und schnell in die Geschichte abtauchen und bis zum Schluss fiel es mir kein einziges Mal schwer weiterzulesen. Im Gegenteil, das Buch hat mich mit der fröhlichen Art Scarletts und ihrer Freundinnen, den tiefen und leidenschaftlichen Gefühlen und den intensiven Momenten gefangen genommen und begeistert. Besonders Scarletts Ausstrahlung war so gut beschrieben, sodass ich sie mir bildlich vorstellen konnte! Zudem bin ich auch froh darüber, dass die Geschichte sowohl aus Scarletts, als auch Legend Sicht erzählt wurde und die Eindrücke dadurch intensiver und vielfältiger.

Cover

Ich finde das Cover schlicht, aber wunderschön. Die goldenen Flecken bilden einen schönen Kontrast auf dem dunklen Grünton und diese Kombination erinnert mich sehr an Scarletts und Legends Beziehung! Auch das Weiß der Schrift hebt sich wunderschön hervor und die drei Bände werden nebeneinander sicherlich wunderschön aussehen.

Fazit

Insgesamt hat mir die Geschichte trotz dem etwas zu schnellen und – mich – weniger überzeugendem Ende des ersten Bandes, wirklich gefallen. Scarlett und Legend hatten eine einzigartige Ausstrahlung, ihre Freunde haben der Geschichte Humor verliehen und einige Nebencharaktere haben es auf meine Hass-Liste geschafft. Auch die Gefühle waren sehr intensiv – egal, ob die positiven oder negativen. Der Anfang hat mich positiv überrascht und dafür gesorgt, dass meine Neugier bereits von Seite eins da war. Ich freue mich also definitiv auf den zweiten Band, vor allem, da noch viele Fragen offen und ungeklärt sind, die ich auf jeden Fall herausfinden muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Ein Weg der Selbstfindung

Krötensex
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Inhalt

Wenn man gerade am Anfang seines Lebens steht, kann es neben den zahlreichen Fragen auch viele Probleme, sowie Einflüsse durch die Umgebung geben, die die Selbstfindung deutlich erschweren können. ...

Inhalt

Wenn man gerade am Anfang seines Lebens steht, kann es neben den zahlreichen Fragen auch viele Probleme, sowie Einflüsse durch die Umgebung geben, die die Selbstfindung deutlich erschweren können. Frieda ist eine junge Erwachsene, die in Berlin lebt, jedoch nach Amerika – einer ostdeutschen Provinz – reist, um ihr Studium zu beenden. In ihren Erwartungen enttäuscht, da sie das Kleingedruckte nicht gelesen hat, versucht Frieda das Beste aus ihrer Situation zu machen. Jedoch passt dieses isolierte Landleben überhaupt nicht zu ihren Lebenszielen, die daraus bestehen, die Welt zu verbessern, einen gutaussehenden Mann zu finden, erfolgreich zu sein, abenteuerlich und selbstbewusst. Sie orientiert sich dabei an ihrer – für sie – perfekten Zwillingsschwester Freia, die jedoch ihre eigenen Probleme hat, was Frieda jedoch nicht zu bemerken scheint. Bei dem Versuch es allen gerecht zu machen und den Erwartungen, die die Gesellschaft, Familie und Arbeitgeber an sie haben, verliert sich Frieda immer mehr und verfällt einem ungesunden Lebensstil unter anderem aus Diäten, Überstunden, Selbstvermarktung. Dabei hat sie nicht die Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was sie denn eigentlich möchte und lebt in einer ungesunden Scheinwelt. In diesem Buch werden wichtige und ernste Themen angesprochen, sowie Probleme, die damit einhergehen und im Vordergrund steht Frieda, eine junge Erwachsene, die nicht weiß, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll, und mit einer Vielzahl an Problemen konfrontiert wird.

Meinung

Ich war mit zu Beginn unschlüssig, was ich von der Geschichte halten soll, denn es fiel mir schwer mich einzulesen. Das lag vor allem daran, dass mir der Schreibstil sehr befremdlich vorkam – mit viel Slang, Umgangs-, sowie Jugendsprache und Anspielungen, die mir nichts sagten. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und auch akzeptiert, da das Buch von Frieda handelt und ihre Ausdrucksweise einen Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht. Je mehr ich außerdem über Frieda erfahren habe, desto interessierter war ich daran sie auf ihrem Weg zur Selbstfindung zu begleiten. Ich habe Einblicke in eine völlig andere Lebensweise, als ich sie gewohnt bin, bekommen. Und während einige Entscheidungen und Verhaltensweisen von Frieda und ihren Freunden, sowie Bekannten, für mich ganz klare Tabus sind und mir widerstreben, war da doch auch eine gewisse Faszination und Neugier zu erfahren, wie andere Menschen leben. Einige Probleme und Fragen, die Frieda belastet haben, konnte ich als meine eigenen wiedererkennen, insbesondere als es um das Thema Aussehen und Ernährung ging. Ich konnte mich mittlerweile zwar aus diesem Teufelskreis befreien, fand es aber dennoch schön zu lesen, dass ich mit solchen Problemen nicht alleine stehe. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch, dass es einer gewissen Normalität entspricht, dass sich junge Menschen ständig Gedanken darüber machen, was ihr Umfeld von ihnen hält und sich nach Äußerungen, Kommentaren und Trends auf den Kopf stellen, verbiegen und, in extremen Fällen, sich selbst verlieren. So etwas sollte aber nicht Normalität sein, nicht einfach hingenommen und akzeptiert werden, und weil Franka Frei diese Themen aufgreift, an einer Geschichte die damit einhergehenden Probleme aufzeigt und kritisiert, hat mir das Buch gefallen. Während die Selbstfindung Frieda den größten Teil der Geschichte ausmachte, hat die Autorin auch zahlreiche andere Probleme unserer heutigen Gesellschaft beleuchtet. Medien – insbesondere die Beeinflussung junger Menschen durch Influencer, aber auch die Tatsache, dass manche Influencer von ihren Managern gelenkt und für möglichen Profit ausgenutzt werden. Die Zukunftsfrage – Will ich studieren? Was will ich studieren? Wo? Wo mache ich ein Praktikum? Was will ich in meinem Leben erreichen? Und in Hinblick darauf immer wieder die eigene Selbstfindung und die Frage, wer man denn eigentlich ist. Also Fragen, die sicherlich jeden von uns beschäftigt haben bzw. momentan immer noch beschäftigen. Mir hat die Geschichte gefallen, weil ich erst durch das Lesen eines anderen Lebens bemerkt habe, dass ich mir mein Leben in manchen Belangen unnötig schwer mache und trotz der Überzeugung, nicht von der Meinung anderer abhängig zu sein, ab und zu Entscheidungen nur deshalb treffe, um es anderen Personen recht zu machen.

Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass ich froh darum bin die Geschichte gelesen zu haben, da ich mich dadurch mit ernstzunehmenden und gegenwärtigen Fragen auseinandersetzen konnte. Nicht nur in Hinblick auf die Gesellschaft und Medien, sondern auch auf mich selbst. Gleichzeitig fiel es mir manchmal schwer mich mit Frieda zu identifizieren und mich in sie hineinzuversetzen, da sich ihre Lebensweise, Ausdrucksweise und Umgebung stark von der meinigen unterscheidet. Auch der Beginn hat es mir erschwert in die Geschichte einzutauchen und das Buch konnte mich nicht fesseln. Der lustige, oft ironische, Schreibstil in Kombination mit den ernsten Themen hat mir dann jedoch – nach Eingewöhnung – sehr gut gefallen und insbesondere, weil die Autorin über zahlreiche Probleme, mit denen sich junge Menschen – wie auch ich – konfrontiert sehen, geschrieben hat, habe ich weitergelesen und war schlussendlich zufrieden mit dem Buch. Und obwohl es am Ende keine Lösung aller Fragen und Probleme gibt, – was auch eine Utopie gewesen wäre und nicht der Sinn der Geschichte ist – oder gerade deswegen, habe ich viele wichtige Informationen mitgenommen und mir mehr Gedanken über mich, wer ich bin und was ich möchte, gemacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere