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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2020

Eine Sammlung vieler Kurzgeschichten

Die Mütter-Mafia und Friends
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Für mich ist es sehr schwer, dass Buch im Ganzen zu beurteilen, da es ja nicht nur aus verschiedenen Kurzgeschichten besteht, sondern auch jede von ihnen von einem anderen Autor/eine andere Autorin geschrieben ...

Für mich ist es sehr schwer, dass Buch im Ganzen zu beurteilen, da es ja nicht nur aus verschiedenen Kurzgeschichten besteht, sondern auch jede von ihnen von einem anderen Autor/eine andere Autorin geschrieben wurde.

Was mir schon mal sehr gut gefällt, ist, dass die Geschichte der Mütter-Mafia weiter geschrieben wird, denn die erste Kurzgeschichte handelt von ihnen. Auch viele der Kurzgeschichten gefallen mir sehr gut bis gut, wirklich gar nicht gefallen mir ein oder zwei.

Ich hab dieses Buch parallel gelesen bzw. immer zwischen zwei Büchern. Das funktioniert durch die nicht zusammenhängenden Kurzgeschichten auch echt gut. Ich habe richtig Freude an Kurzgeschichten bekommen. Gut fand ich auch, dass ich bei verschiedenen Autoren und Autorinnen "reinschnuppern" konnte.

Das einzige, was mir weniger gefallen hat, ist, dass die Kommentare der Mütter-Society eher Mau ausgefallen sind. Da hätte ich gerne mehr von gelesen.

Es hat mich trotzdem gut unterhalten und öfters ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

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Veröffentlicht am 10.04.2020

Für jeden den perfekten Look

Anziehungskraft
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Mit diesem Buch hält man nicht nur einen Ratgeber für Mode in der Hand, sondern erfährt auch einiges über Guido selbst. Seine Leidenschaft für Stoffe, Schnitte und Mode kommt sehr gut rüber. So beinhaltet ...

Mit diesem Buch hält man nicht nur einen Ratgeber für Mode in der Hand, sondern erfährt auch einiges über Guido selbst. Seine Leidenschaft für Stoffe, Schnitte und Mode kommt sehr gut rüber. So beinhaltet es viel Inspiration, nicht nur für Mode, und bringt einem beim Lesen immer wieder zum Lächeln. Es vermittelt den Eindruck, als wäre Guido einer von uns.

Guido hat es geschafft, Basics und Fachwissen miteinander zu verbinden. Es werden genau die verschiedenen Figurtypen von Frauen erläutern, mit spannenden Geschichten zu seiner eigenen Erfahrung mit diesen, und natürlich Details, welche Kleidungsstücke zu welchen Körperteil und Anlass am besten passen.

Danach kommt ein zweites Kapitel mit dem "Fachausdrücken" der Figurtypen, in dem jeder Figurtyp nochmal kurz zusammengefasst wird. Dies ist für mich doppeltgemoppelt bzw. hätte man dies auch zusammenfügen können.

Ganz zum Schluss kommt der Hinweis, dass nicht jede Frau 100% einem Figurtyp zuzuordnen ist und es meistens Mischtypen gibt. Ich finde diesen Hinweis gut und richtig, aber es wäre schön gewesen, wenn dieser vorher erwähnt worden wäre, denn ich hab mich die ganze Zeit versucht einem Typ zuzuordnen und bin zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen.

Die zusätzliche Kapitel wie "Kleiderschrank aufräumen" oder "Stofflehre" finde ich gut ergänzend, wenn auch ersteres mir etwas zu kurz geraten schien, wenn man überlegt, dass andere ganze Bücher darüber schreiben (wobei es hier auch mehr ums Aufräumen ging, als ums Ausmisten an sich).



Das Buch ist zusätzlich ein schönes Nachschlagwerk und lohnt sich nicht nur für Modeinteressierte, sondern auch für Guido-Fans. Ich fand es eine gute Unterhaltung und freu mich auf mehr.

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Veröffentlicht am 31.03.2020

SMS ins Unbekannte

SMS für dich
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Zu Beginn ist Claras Trauer sehr präsent. Das macht einen düsteren Einstieg ins Buch. Clara weiß die ganze Zeit nicht, dass ihre SMSs auch jemand empfängt. Sven ist immer wieder hin und her gerissen, ob ...

Zu Beginn ist Claras Trauer sehr präsent. Das macht einen düsteren Einstieg ins Buch. Clara weiß die ganze Zeit nicht, dass ihre SMSs auch jemand empfängt. Sven ist immer wieder hin und her gerissen, ob er mehr über die Absenderin wissen möchte oder nicht.

Sehr schnell wird klar, dass Clara ihren Freund gar nicht richtig kannte. Da hab ich mich schon manchmal gefragt, ob sie in einer Scheinwelt lebte oder die roserote Brille alles etwas verzogen dargestellt hat. Dabei passt das gar nicht zu Clara.


Für mich ist es die meiste Zeit eine Erzählung zweier Geschichten und zusammen kommen sie erst sehr spät und dann geht es auch sehr schnell. Jedoch hat für mich das Buch etwas gerettet, wie am Ende erklärt wird, wie die SMSs bei Sven landen konnte.

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Veröffentlicht am 18.12.2021

Hat gute Stellen, konnte mich aber insgesamt aber nicht überzeugen

Schneeflockenglitzern
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Lily hat vor einigen Jahren herausgefunden, wer ihr Vater ist, und ist auf der Suche nach ihren Halbbrüdern. In dem Pub, in dem sie arbeitet, hat es ihr der Manager Isaac angetan, und auch er ist von ihr ...

Lily hat vor einigen Jahren herausgefunden, wer ihr Vater ist, und ist auf der Suche nach ihren Halbbrüdern. In dem Pub, in dem sie arbeitet, hat es ihr der Manager Isaac angetan, und auch er ist von ihr sehr angetan. Auf einer Reise in die Schweiz kommt sie ihren Halbbrüdern und Isaac näher.

Zu Beginn hatte mich der Roman gepackt. Familie ist hier ein großes Thema und das gefällt mir ja sehr.
Geschrieben wird aus Lilys und Isaacs Sicht.
Das Cover sticht richtig heraus, in dem es glitzert und Schnee und Lichterketten hervorgehoben sind.

Was ich nicht mag, sind kleine Irreführungen in dem Klappentext am Buchrücken und im Buch, denn manche Dinge sind ganz anders, als wie sie dort beschrieben werden. Das man dort nicht alles erzählt ist mir klar. Etwas anders darstellen ist dann was anderes.
Bis es zur besagten Schweizreise kommt, geht sehr viel Zeit ins Land, die Reise selber ist dann sehr schön, hat etwas von Klassenfahrt, danach kommen aber Wendungen, die ich nicht so richtig verstehen kann, so wie viele Gedankengänge, da konnte ich fast nur mit den Augen rollen.
Auch den deutschen Titel finde ich schlecht gewählt, denn Winter ist eher am Rande Thema. Die Geschichte könnte zu jeder anderen Jahreszeit spielen.
Manchmal wird sehr viel in kurzer Zeit zusammengefasst, und manchmal kam es mir so vor, als würden Dinge aufgezählt, der Schreibstil lies da zu wünschen übrig.

Fazit:
Eigentlich hat mich das Ende versöhnt, auch wenn ich den Weg dahin nicht so gut gelungen fand. Aber dann kam der Epilog und der hat mir das Ende dann versaut. Es hat wirklich ein paar gute stellen, aber insgesamt konnte es mich nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Kommt leider an den ersten Teil nicht ran

Kiss me in Paris
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Serena ist grade den langen Weg von New York nach Paris geflogen. Sie will mit ihrer Schwester die Hochzeitsreise ihrer Eltern, die in Paris stattfand, nachstellen und ein Scrapbook für ihre Mutter daraus ...

Serena ist grade den langen Weg von New York nach Paris geflogen. Sie will mit ihrer Schwester die Hochzeitsreise ihrer Eltern, die in Paris stattfand, nachstellen und ein Scrapbook für ihre Mutter daraus machen. Eigentlich ist sie total organisiert, aber irgendwie sind ihr bei der Planung ein paar Fehler unterlaufen. Ehe sie es sich versieht, landet sie bei Jean-Luc, der ihr Paris zeigen will. Aber sie hängt ihrer Agenda schon ziemlich hinterher ...

Tatsächlich finde ich die Darstellung von Paris gut gemacht. Serena ist mir viel zu hektisch und ehrlich gesagt habe ich mich auch gefragt, wie kann man den bitte planen an einem Tag eine ganze Reise der Eltern nachzustellen. Das ist doch zum scheitern verurteilt. Insgesamt haben beide mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun und das ist auch manchmal richtig anstrengend und nervig. Trotzdem war es zwischendurch auch mal lustig :) aber leider zu wenig.


Fazit:
Puhh, also dieses Buch hat mich unzufrieden zurückgelassen. Eigentlich haben beide Protagonisten eine schöne Gesichte und auch ihre Baustellen, die sie beschäftigen und es hat eine tolle Aussage, aber leider doch sehr dünn und irgendwie ist der Funkte nicht richtig übergesprungen. Sehr schade, da mir der erste Teil so gut gefallen hat.

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