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Veröffentlicht am 25.11.2020

Eine Geschichte, die gefühlvoll, ja beinahe romantisch vom Backen erzählt und leider dadurch ohne Wunder auskommen muss...

Die Bäckerei der Wunder
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FAZIT: die Bäckerei der Wunder ... Von der Magie des Backens und dem Wunder der Liebe ... Eine Geschichte, die gefühlvoll, ja beinahe romantisch vom Backen erzählt ...

Meine Meinung:

Auf die Bäckerei ...

FAZIT: die Bäckerei der Wunder ... Von der Magie des Backens und dem Wunder der Liebe ... Eine Geschichte, die gefühlvoll, ja beinahe romantisch vom Backen erzählt ...

Meine Meinung:

Auf die Bäckerei der Wunder habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext war vielversprechend und die Vorstellung auf ein Wunder, hat mich so neugierig gemacht. Wer mag den keine Wunder?

Der Schreibstil in dieser Geschichte gefiel mir sehr gut. Alles war so herrlich beschrieben und ich konnte den Duft von frisch gebackenen Brot, Keksen und allerlei anderem förmlich riechen. Man fliegt durch die Seiten und Alba als Protagonistin war ganz zauberhaft. Ihre Leidenschaft für das Backen, oder allgemein dem Kochen war wunderbar beschrieben und sofort hat sie sich in mein Herz geschlichen. Auch die Art und Weise, wie sie mit den Menschen umgegangen ist, fand ich sehr schön.

Leider glaube ich, dass der Titel »Die Bäckerei der Wunder« nicht ganz passend für diese Geschichte gewählt wurde. Ich hatte mich auf Wunder eingestellt. Auf ein bisschen mehr Gefühle, mehr Spannung und auch ein wenig Dramatik und natürlich auf eine romantische Liebe. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, die grenzenlose Liebe zum Backen. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Geschichte gut gefallen hat und da ich das Backen und alles drumherum auch sehr mag, mochte ich die Beschreibungen und das Leben der lieben Alba. Ab und zu wurde es an einigen Stellen ein wenig langatmig und wie ich ja bereits erwähnt hatte, fehlten mir die Gefühle, die mit der Liebe zu einem Mann einhergehen. Aber der angenehme Schreibstil und die wunderbaren Beschreibungen haben Erinnerungen geweckt und mich irgendwie auf Weihnachten eingestimmt.

Von mir eine klare Empfehlung und 4 von 5 Lebkuchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2020

Manchmal reicht ein kleines Wort aus, um die große Liebe zu finden ...

So schreibt man Liebe
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FAZIT: Manchmal reicht ein kleines Wort aus, um die große Liebe zu finden ... Eine Liebesgeschichte, die aus vielen schönen Wörtern besteht, mich aber leider nicht vollends überzeugen konnte.
Meine Meinung:

Meg ...

FAZIT: Manchmal reicht ein kleines Wort aus, um die große Liebe zu finden ... Eine Liebesgeschichte, die aus vielen schönen Wörtern besteht, mich aber leider nicht vollends überzeugen konnte.
Meine Meinung:

Meg ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ihre Handlettering-Künste sind in aller Munde. Doch sie hat ein Geheimnis: Gelegentlich versteckt sie in ihren Werken eine Botschaft. Durch diese wird ein ehemaliger Kunde erneut in ihre Welt gestoßen und es beginnt eine Liebesgeschichte, die mit vielen Worten beschrieben wird. Leider muss ich sagen, dass die Geschichte durch die vielen Erklärungen, Abschweifungen und Zerreden der Situationen einfach zu langatmig geworden ist. Sie wurde von Seite zu Seite langweiliger, sodass ich schnell das Interesse verloren habe.

Die Protagonistin hat mir gut gefallen. Mit Reid bin ich leider nicht warm geworden und konnte im Verlauf der Story gewisse Handlungsstränge auch nicht nachvollziehen. Für mich war alles zu sehr auseinandergezogen und plätscherte vor sich hin. So schön ich es auch fand, etwas über das Handlettering zu erfahren, zu sehr hat es mich im Verlauf der Geschichte gestört und nahm einfach viel zu viel Raum ein. Mir fehlten Gefühle, das Bauchkitzeln und der Drang unbedingt zu wissen, was aus den beiden wird.

Ungeachtet dessen möchte ich den schönen Schreibstil hervorheben, der mich letztendlich dazu bewogen hat, die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Für alle, die ausführliche Beschreibungen und eine langsam beginnende Liebesgeschichte suchen, ist dieses Buch perfekt. Dafür spreche ich gern meine Empfehlung aus.

Von mir gibt es 3 von 5 Herzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Eine Geschichte über das Leben, den Tod eines geliebten Menschen und das dazwischen.

Der Moment zwischen den Zeiten
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FAZIT: Für mich war die Geschichte nicht rund, nicht so erzählt, wie ich es mir gewünscht hätte, was jedoch nicht heißt, dass es anderen Lesern ebenso gehen muss.

Meine Meinung:

Noch nie ist es mir so ...

FAZIT: Für mich war die Geschichte nicht rund, nicht so erzählt, wie ich es mir gewünscht hätte, was jedoch nicht heißt, dass es anderen Lesern ebenso gehen muss.

Meine Meinung:

Noch nie ist es mir so schwergefallen eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch war keine leichte Lektüre, das kann ich schon mal festhalten.

Der Schreibstil: verwirrend. Für mich teilweise zu konfus und ohne roten Faden. Zumindest kam es mir so vor. Die Autorin springt innerhalb der Kapitel durch verschiedene Zeitperspektiven, was mich stellenweise verzweifelt zurückgelassen hat. Die Geschichte ist in der Gegenwart zu Hause, was für mich nicht die liebste Sichtweise ist. Die Gedankenwelt der Protagonistin (oder auch Autorin), war zum Teil nicht von der Vergangenheit oder gar der Vorvergangenheit zu unterscheiden. Diese Sprünge haben mir das Lesen unheimlich schwer gemacht.

Die Story an sich fand ich gut. Niemand kann sagen, was es mit einem macht, wenn der geliebte Mensch, mit dem man viele gemeinsame Jahre zusammen verbracht hat, stirbt und vorher die Beziehung wegen einer anderen Frau beendet hat. Wie geht man mit dieser Situation um? Welche Gefühle durchfluten einen, wenn man genau weiß, dass er sein Herz bereits einem anderen Menschen anvertraut hat? Genau diese Fragen werden in der Geschichte verarbeitet. Leider muss ich an dieser Stelle sagen, dass die Protagonistin mir in einzelnen Szenen eher unsympathisch gewesen war. Sie wirkte kühl, distanziert und wenig emotional. Für das, dass ihr Mann sie betrogen hat (man muss dazu sagen, dass sie den Chatverlauf der beiden gelesen hatte, der ziemlich offenherzig gewesen war) hielt sie ihre Gefühle zu sehr unter Verschluss. Es war mehr ein Wirrwarr aus Gefühlsregungen, die bei mir sehr unterkühlt und verhalten ankamen. So konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen, was es für mich noch schwieriger machte, die Story in mich aufzunehmen.

Ich weiß noch immer nicht genau, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat mir das Thema unglaublich gut gefallen und es gab Stellen, da konnte ich alles gut nachvollziehen, anderseits waren die vielen wirren Zeitsprünge und die nicht nach außen gekehrten Emotionen der Protagonistin nicht greifbar genug. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Schade.

Ich kann weder eine Empfehlung noch eine »Nichtempfehlung« aussprechen und lass einfach mal so stehen...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Zwischen dir und der Dunkelheit – düster & geheimnisvoll ...

Zwischen dir und der Dunkelheit
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FAZIT: Eine spannend erzählte Geschichte über Engel und Dämonen – Düster und geheimnisvoll, mit einem Hauch Romantik.

Meine Meinung:

Der Klappentext von »Zwischen dir und der Dunkelheit« hatte es mir ...

FAZIT: Eine spannend erzählte Geschichte über Engel und Dämonen – Düster und geheimnisvoll, mit einem Hauch Romantik.

Meine Meinung:

Der Klappentext von »Zwischen dir und der Dunkelheit« hatte es mir angetan und daher habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Das Cover ein Traum, die Beschreibung spannend und ich freute mich auf eine tolle Romantasy-Story.

Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit, was es mir leicht gemacht hat, in den Handlungsverlauf einzusteigen. Wir lernen die Hauptprotagonistin Sera, aus deren Sicht erzählt wird, als schüchternes und in sich gekehrtes Mädchen kennen, die mir sofort sympathisch war. Zum Anfang fand ich den beschriebenen Klappentext wieder und wollte das Buch nicht aus den Händen legen. Ganz besonders als Lilly auftauchte, wurde es finster und geheimnisvoll, was ich sehr mochte. Sie wurde von der Autorin sehr gut gezeichnet und mir gefiel die ungewöhnliche Aufmachung und das Setting. Die Geschichte nahm seinen Lauf und als Elias dazu kam, wurde es noch fesselnder.

Allerdings muss ich zugeben, dass mir der theologische Anteil in dieser Story, etwas zu viel war. Dazu muss ich sagen, dass die Recherche der Autorin unglaublich gut eingewebt wurde, aber für mich als Nichtgläubige, leider doch etwas zu dominierend. Auch vermisste ich ein wenig die Lovestory bzw. die Gefühle dahinter. Dadurch entstanden bei mir ein paar Längen, die das Lesen ein wenig mühsam gemacht haben. Da ich aber unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet, nahm das zum Glück nur einen kleinen Teil der Storyline ein.

Mir hat die Geschichte um Sera und der Kampf »Gut gegen Böse« gut gefallen, auch wenn mir die Romantik ein wenig gefehlt hat. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, für alle die München lieben und mal etwas anderes lesen wollen. Der Klappentext verspricht geringfügig etwas anderes und passte jetzt im Nachhinein für mich nicht zu 100%. Ungeachtet dessen: Wer es düster und geheimnisvoll mag, wer eine Geschichte um Gut und Böse mit einer ausführlichen theologischen Sicht sucht, ist hier genau richtig.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.11.2020

Eine schöne Weihnachtsgeschichte in zauberhafter Winter-Romance-Ausstattung.

Winter in Bloomsbury
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Durch das schöne, weihnachtliche Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, freute ich mich auf eine schöne, romantische Weihnachtsgeschichte.

Den Schreibstil ...

Durch das schöne, weihnachtliche Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, freute ich mich auf eine schöne, romantische Weihnachtsgeschichte.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm. Flüssig, humorvoll und beschreibungsreich (so wie ich es gern mag) kam sehr gut bei mir an. Ich mochte den ständigen Schlagabtausch der beiden Protagonisten, aber auch der Nebendarsteller sehr. Besonders gut hat mir Strumpet gefallen, dieses übergewichtige Katzentier. Auch die hochschwangere Posy, wie Verity und die unvergleichliche Nina haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Allerdings fand ich, dass die fehlende Weihnachtsstimmung oder besser gesagt, die Abneigung gegenüber den Feiertagen, die Geschichte ein wenig hat unrund wirken lassen. Es gab einige Längen im Buch, die sich leider für mich zu sehr hingezogen haben. Irgendwie konnte der Funke nicht so ganz überspringen, obwohl das Setting wirklich superschön war.

Alles in allem eine tolle Geschichte, die man auch ohne die Vorgänger lesen kann. Wer Weihnachten liebt, so wie ich, für den mag es an manchen Stellen etwas merkwürdig sein, dass nicht alle dieses Fest lieben.

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe 3,5 Sterne (selbstverständlich mathematisch korrekt aufgerundet auf 4).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere