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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2019

motivierend, öffnet die Augen ein bisschen und erwärmt das Herz!

Fische, die auf Bäume klettern
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Dieses Buch von Sebastian Fitzek habe ich mit relativ geringen Erwartungen gelesen, denn es ist eigentlich absolut nicht mein Genre! Ich habe es eigentlich nur gelesen, weil ich den Schreibstil und die ...

Dieses Buch von Sebastian Fitzek habe ich mit relativ geringen Erwartungen gelesen, denn es ist eigentlich absolut nicht mein Genre! Ich habe es eigentlich nur gelesen, weil ich den Schreibstil und die Art von Sebastian Fitzek so klasse finde und ich wurde absolut nicht enttäuscht!

Der Schreibstil ist wie immer super angenehm. Man rast durch das Buch und dabei hatte ich persönlich auch ein kleines Gefühlschaos. Manchmal musste ich so, so lachen, weil Herr Fitzek mal wieder super lustige Anekdoten und Witzchen eingebracht hat, manchmal hatte ich eine Gänsehaut und manchmal war ich irgendwie leicht sentimental. Er bringt eine ganz persönliche Note in dieses Buch. Das ist natürlich kein Wunder, da es eigentlich an seine Kinder gerichtet ist, aber trotzdem hatte ich hier einfach das Gefühl, dass man den Menschen hinter dem Buch etwas besser kennenlernt und er einfach offen und ehrlich gewesen ist.

Ich kann nicht alle genannten Punkte so unterschreiben, wie sie hier beschrieben wurden, denn manche Punkte waren mir zu oberflächlich und man hätte sie meiner Meinung nach lieber gar nicht, als so kurz anreißen sollen, aber die meisten Themen, die hier behandelt werden, sind wirklich unglaublich wahr und so wichtig!

Ich kann dieses Buch wirklich bedenkenlos jedem empfehlen! Auch wenn man das Genre nicht liest, versuch es einfach! Es ist motivierend, öffnet die Augen ein bisschen und erwärmt das Herz!

Veröffentlicht am 14.02.2019

Mittelmäßig

Dämonentage
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Dieses Buch ist für mich irgendwie schwierig zu rezensieren, da ich gar nicht weiß, wo genau ich am besten anfangen soll. Ich fange mal bei den Protagonisten an:

Adriana, die Hauptfigur, finde ich ganz ...

Dieses Buch ist für mich irgendwie schwierig zu rezensieren, da ich gar nicht weiß, wo genau ich am besten anfangen soll. Ich fange mal bei den Protagonisten an:

Adriana, die Hauptfigur, finde ich ganz nett, jedoch erscheint es mir, als versuche sie erwachsener zu sein, als sie eigentlich ist. Zwischendurch hat sie wirklich gute Momente und dann ist sie wieder so unfassbar kindisch. Sagt beispielsweise über Dakota, die sich wirklich total komisch verhält und die ich nicht mag, sie sei ihre „ehemalige beste Freundin“, weil man sich einmal streitet und sie gerade ein paar Tage komisch ist. Okay. Eine andere Person wird nach zwei Tagen nahezu zur besten Freundin (Zitat: „ …war dabei Adrianas neue beste Freundin zu werden“), ich meine – sind beste Freundinnen jetzt beliebig austauschbar? Ja, sie ist noch nicht erwachsen und natürlich darf sie auch noch teilweise Kind sein, aber das fand ich dann doch etwas krass und irgendwie konnte ich hier nicht anders, als die Augen zu verdrehen. Ihr Freund Rick ist wirklich lieb! Bei ihm konnte ich zwar die angebliche Verliebtheit in Dakota absolut nicht spüren, aber das habe ich einfach ausgeblendet. Er ist hilfsbereit und loyal und ich mag ihn sehr gern, was ich bei Eloy nicht sagen kann, denn er bleibt für mich komplett undurchsichtig. Da bleibt noch Cruz. Tja, was soll man zu ihm sagen? Auch ihn mag ich, kann ihn aber noch nicht ganz einordnen. Er scheint ebenfalls hilfsbereit und irgendwie mit Adriana verbunden zu sein. Auch er hat ganz klar seine zickigen Momente – allgemein sind die Protagonisten ganz schön zickig! – ich bin mir aber relativ sicher, dass ich ihn auch im nächsten Band mögen werde.

Die Idee dieser Geschichte finde ich wirklich gut! Die Vorstellung, dass es Dämonentage gibt und man eben nicht allein ist auf dieser Welt, finde ich gruselig und spannend. Die Umsetzung fand ich mittelmäßig, denn Teile haben sich widersprochen, ergaben für mich nur wenig Sinn oder wurden einfach ignoriert. Beispielsweise müssen ja auch irgendwo die Eltern sein, Ricks Eltern wurden sogar einmal erwähnt – machen diese sich keine Sorgen um die Kinder? Können sie während der Dämonentage einfach so wegbleiben, ohne dass man nach ihnen fragt? Unwahrscheinlich. Außerdem gibt es Maßnahmen, womit man es vermeiden kann, dass Adriana gefunden wird - komischerweise funktioniert das aber offenbar nicht bei allen Dämonen, denn es wurde nicht bedacht, dass sie von einem anderen genau aufgrund dieser Sache, die eigentlich eben nicht mehr sein solle, gefunden wurde (möchte nicht spoilern, deshalb so kryptisch). Mit dem Ende habe ich in dieser Form kein bisschen gerechnet, es lässt mich aber trotzdem nur halb zufrieden zurück. Es war für mich ein bisschen zu viel des Guten.

Den Schreibstil fand ich gut, jedoch wurde mir durch die Protagonisten viel der Lesefreude genommen und ich fand ein paar Szenen etwas zu wenig gefühlvoll und zu schnell abgewiegelt, wohingegen der Hund einfach in fast jeder möglichen Szene erwähnt wurde. Da fand ich das Verhältnis etwas unpassend.

Ich werde auf jeden Fall mehr von NinaMacKay lesen und auch Band zwei ist für mich ein Muss! Ich erhoffe mir, dass die Protagonisten von Band zu Band wachsen und mir somit der zweite Teil besser gefallen wird.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Macht Spaß!

Liebes Kind
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„Liebes Kind" von Romy Hausmann sieht man zur Zeit überall und das aus gutem Grund: es ist ein Thriller, der einen mit seiner Spannung wirklich überzeugen kann! Mir persönlich hat die Geschichte besonders ...

„Liebes Kind" von Romy Hausmann sieht man zur Zeit überall und das aus gutem Grund: es ist ein Thriller, der einen mit seiner Spannung wirklich überzeugen kann! Mir persönlich hat die Geschichte besonders als Hörbuch wirklich gut gefallen.

Die drei Sprecher verkörpern ihre Rollen einfach grandios und ich habe ihnen das Gesagte absolut abgekauft. Die Charaktere sind alle authentisch, wobei ich hier sagen muss, dass mich leider der Vater zwischenzeitlich wirklich etwas schockiert hat, denn er ist manchen Personen gegenüber einfach echt frech und verhält sich meiner Meinung nach unangebracht. Natürlich kann man seinen Unmut verstehen, aber trotz allem hätte das wirklich nicht sein müssen. Ansonsten konnte ich aber die Empfindungen und Handlungen der Protagonisten gut nachvollziehen und mich weitestgehend in die hineinversetzen.

Ich weiß nicht, ob es hauptsächlich an den Sprechern oder Romys super flüssigem Schreibstil gelegen hat, aber ich habe das Hörbuch in kurzer Zeit durchgehört und hatte die ganze Zeit das Verlangen, zu erfahren, wie es weiter geht. Es ist wirklich spannend und verwirrend und macht einfach Spaß! Die einzige Kritik die ich hier ausüben muss, geht an die Häufigkeit und die meiner Meinung nach auch teilweise falsche Verwendung des Wortes "nach". Ständig dreht sich jemand "nach der Tür" oder "nach dem Flur" o.ä. Das ganze wurde so oft gesagt, dass ich das einfach nicht mehr ignorieren konnte. Vielleicht vertue ich mich auch und die Verwendung ist korrekt (ist es das etwa?!) aber nichtsdestotrotz wurde mir dieses Wort in einem solchen Zusammenhang einfach zu häufig benutzt.


Wie man merkt habe ich nur relative Kleinigkeiten zu bemängeln. Ich kann zwar nicht sagen, dass es für mich DER Thriller schlechthin ist, aber er konnte mich sehr in seinen Bann ziehen und auf jeden Fall an der einen oder anderen Stelle absolut überraschen, denn Romy Hausmann versteht es, den Leser an der Nase herumzuführen und auf falsche Fährten zu locken! Ich freue mich absolut auf ein nächstes Buch von ihr!

Veröffentlicht am 05.04.2019

Bei allen Göttern!

Gold und Schatten
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In „Gold und Schatten“ geht es um Livia, welche mit ihren Eltern nach Paris zieht und dort feststellt, dass die Pflanzen zu ihr sprechen. Sie denkt, dass sie verrückt wird und trifft dann auch noch auf ...

In „Gold und Schatten“ geht es um Livia, welche mit ihren Eltern nach Paris zieht und dort feststellt, dass die Pflanzen zu ihr sprechen. Sie denkt, dass sie verrückt wird und trifft dann auch noch auf Maél, in welchen sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch auch er scheint Geheimnisse zu haben. Mit der Zeit schafft Livia es, einiges herauszufinden, doch Maél geht immer wieder auf Abstand, was ihr sehr zu schaffen macht, doch sie versucht weiterhin, alle Geheimnisse zu lösen und findet dann heraus, dass ihr Aufeinandertreffen gar nicht so zufällig war, wie gedacht.

Die Geschichte wirkte für mich echt neu und besonders die Thematik rund um die Pflanzen erschien mir zur Abwechslung mal nicht wie „wieder aufgewärmt“. Oft hat man es ja, dass das gleiche Thema immer mal wieder behandelt wird, da hatte ich hier aber nicht das Gefühl. Natürlich gab es schon mal das Thema Götter, aber eben in absolut anderer Verbindung als hier (zumindest kenne ich kein vergleichbares Buch). Das war für mich besonders spannend und gefiel mir echt gut. Manche Punkte waren etwas sehr konstruiert und zufällig, aber im Großen und Ganzen ist das nicht dramatisch gewesen.

Durch die verwendete Ich-Form schafft man es ziemlich gut, Livia kennenzulernen, allerdings fiel es mir trotzdem schwer, mich voll und ganz in sie hineinzuversetzen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sie nun mal 16 ist und ich 26, aber viele ihrer Handlungen und Gedanken gingen mir einfach nur auf die Nerven. Sie verhielt sich teilweise wirklich selbst für 16 Jahre sehr kindisch und unreif und besonders das Hin und Her mit Maél und ihre absolute Unsicherheit war wirklich gar nichts für mich. Ich hätte beide gern geschüttelt und ihnen gesagt „Jetzt reißt euch doch endlich mal zusammen!“ und ich habe immer wieder geseufzt, als es wieder das nächste Hin oder Her gab. Maél wirkt zwar nicht ganz so kindisch wie Livia, aber auch er ging mir mit seinem Gehabe auf den Keks. Meiner Meinung nach hätte er sie teilweise einfach anders behandeln müssen und viele Beweggründe hätten von Anfang an klar erklärt werden können. Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass das Klingeln des Handys immer alles unterbrochen hat. Sobald auch nur eine Nachricht bei What´s App eingegangen ist, haben sie dauernd ihr Gespräch unterbrochen. Das fand ich irgendwie unpassend.

Der Schreibstil selbst war angenehm zu lesen, nur die wirklich oft vorkommende Phrase „Bei allen Göttern!“ wurde mir etwas zu häufig genannt. Die Kapitel waren wirklich sehr lang, hier hätte ich mir kürzere Szenen gewünscht, da sich mit etwas kürzeren Kapiteln das Buch für den Leser (meiner Meinung nach) besser aufteilen lässt. Lange Kapitel finde ich persönlich immer relativ anstrengend und ich brauche tatsächlich länger beim Lesen. Außerdem waren die Figuren mir teilweise ein bisschen zu klischeehaft, insbesondere Maél und Enko mit ihren Six- und sogar Eightpacks. Wieso müssen die männlichen Protagonisten fast immer so aussehen? Wieso nicht mal ein „normaler Typ“, nicht besonders durchtrainiert, nicht dick, einfach nicht immer so komplett besonders. Das wünsche ich mir eindeutig öfter!

Die Geschichte konnte mich insgesamt gut mitnehmen, allerdings hat sie mich nicht vollends begeistert. Ich bin gespannt, was Teil 2 noch bereithält, da natürlich besonders das Ende von Teil 1 wirklich sehr neugierig macht!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Super!

Das Lied der Krähen
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Viele haben es schon empfohlen und umso skeptischer war ich, da mir vieles dann nur mittelmäßig gefällt. Bei diesem Buch war es aber anders, es hat mich positiv überrascht und mir wirklich sehr gut gefallen!

Es ...

Viele haben es schon empfohlen und umso skeptischer war ich, da mir vieles dann nur mittelmäßig gefällt. Bei diesem Buch war es aber anders, es hat mich positiv überrascht und mir wirklich sehr gut gefallen!

Es macht total Spaß zu lesen und man kommt total schnell in der Geschichte vorwärts. Dies ist ein Buch, bei dem ich unbedingt weiter lesen wollte und bei dem ich mich beispielsweise auf die Zugfahrt am Morgen gefreut habe, weil ich dann wieder in die Geschichte eintauchen konnte.

Die Charaktere sind hier absolut nicht typisch und vielleicht eher Bösewichte in anderen Büchern. Es sind Verbrecher – Diebe, Lügner, Mörder, alles gibt es hier – und trotzdem schließt man sie ins Herz! Man mag sie einfach und man steigt mit ihnen auf die Dächer, befindet sich bei ihnen auf dem Schiff und erlebt alles gefühlsmäßig als sei man dabei. Vielleicht versteht man nicht jeden Gedanken oder jede Handlung, aber diese sind so authentisch dargestellt, dass man sie trotzdem akzeptieren kann. Denn auch im wahren Leben versteht man nicht immer alles, was andere Menschen so sagen oder tun.

Ich mag auch, dass die Geschichte allein durch die Charaktere eher düster gehalten wird. Es geht nicht nur darum, dass man hier in irgendeiner Art und Weise die Liebe finden muss oder eine Prophezeiung erfüllt oder sonst etwas, was in Büchern oft der Fall ist (und was natürlich ebenfalls toll sein kann!), sondern es geht u. A. um Geld, Habgier, Rache, Macht und Tücke. Es gibt einerseits Punkte in dieser Geschichte, mit denen ich so absolut nicht gerechnet habe und die mich wirklich überrascht haben, andererseits gibt es Punkte, die ich mir so schon habe vorstellen können, die einem aber trotzdem nicht ein bisschen der Spannung genommen haben.

Fazit: Ein mitreißender Reihenauftakt, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und mich sehr auf Teil 2 freuen lässt! 4 1/2 Sterne gibt es von mir