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Veröffentlicht am 15.04.2020

Perfektes Ende

Der Schwarze Thron 4 - Die Göttin
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Auch der vierte und letzte Band der Reihe "Der schwarze Thron" konnte mich wieder völlig begeistern.

Fast von Anfang an konnte ich mich richtig gut in der Geschichte zurechtfinden, ohne lange überlegen ...

Auch der vierte und letzte Band der Reihe "Der schwarze Thron" konnte mich wieder völlig begeistern.

Fast von Anfang an konnte ich mich richtig gut in der Geschichte zurechtfinden, ohne lange überlegen zu müssen, was vorher noch mal passiert ist. Die Autorin schafft es ohne viele Wiederholungen, dass man sich automatisch erinnert und sich direkt wieder wie zuhause fühlt. Ich fand es toll, wieder auf all die bekannten Gesichter zu treffen und mit ihnen dieses Abenteuer zu Ende zu bringen

Wie bereits in den vorherigen Bänden ist es auch hier zwischendurch so, dass gar nicht unbedingt unendlich viel passiert und trotzdem sooo viel passiert! Es ist kontinuierlich spannend und man fiebert dauerhaft mit. Außerdem gab es auch Überraschugsmomente, verstörende Momente und die eine oder andere sehr emotionale Szene, die auch mich ein bisschen erwischt hat.

Ein paar Stellen hätten meiner Meinung nach ein bisschen ausgearbeiteter sein können, aber das Finale war dann wieder völlig perfekt. Dies ist auf jeden Fall ein Reihenende was mir absolut gut gefällt, die komplette Reihe zu einem perfekten Abschluss bringt und somit zu einer Lieblingsreihe für mich macht

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2020

Ganz nett

Disney – Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
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Mich hat sehr interessiert, wie die Vorgeschichte der bösen Königin aus "Schneewitchen" so aussehen könnte und ich wollte unbedingt besser verstehen, wieso sie tat, was sie eben tat. Da kam mir dieses ...

Mich hat sehr interessiert, wie die Vorgeschichte der bösen Königin aus "Schneewitchen" so aussehen könnte und ich wollte unbedingt besser verstehen, wieso sie tat, was sie eben tat. Da kam mir dieses Buch hier sehen gelegen!

Der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Sätze sind kurz und kindgerecht, aber auch als Erwachsener kann man hier Spaß haben! Auch die Kapitel haben eine total angenehme Länge, sodass ich hier tatsächlich jeden Tag ein bisschen was gelesen habe.

Die Königin selbst war anfangs überraschend sympathisch! Sie ist nett zu Schneewittchen und allgemein eine liebenswerte Person. Nur ihre Unsicherheit bzgl des Aussehens ging mir etwas auf den Keks. Leider ging es in dieser Geschichte allgemein ziemlich viel um Äußerlichkeiten - das hätte man sich vermutlich vorher schon denken können, wenn man das originale Märchen liest, trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass das alles weniger negativ rüber kommt und ich wirklich Verständnis für die Königin entwickeln könnte. Das war leider nicht der Fall.

Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Meiner Meinung nach fehlten Szenen und die Geschichte wurde plötzlich ziemlich gehetzt zuende erzählt. Das war sehr schade.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch zwar Highlight ist, ich es aber trotzdem empfehlen würde, wenn man Märchen mag. Kurzweilig und schnell zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2020

Zwiegespalten

Zerbrechlich
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Dieses Buch (als gekürztes Hörbuch gehört) lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück!

Von der ersten Minute an ist es sehr nervenaufreibend (nicht im negativen Sinne gemeint). Es appelliert absolut an ...

Dieses Buch (als gekürztes Hörbuch gehört) lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück!

Von der ersten Minute an ist es sehr nervenaufreibend (nicht im negativen Sinne gemeint). Es appelliert absolut an die eigenen Gefühle und man kann kaum fassen, was passiert. Die Glasknochenkrankheit wurde gut beleuchtet und war absolut interessant, da ich bisher noch nicht so viel darüber wusste. Die Erzählperspektive aus der Sicht der verschiedenen Charaktere und mit unterschiedlichen Stimmen war sehr gut gewählt. So konnte man jede einzelne Person besser kennenlernen und die Geschichte noch besser verfolgen. Nur die Perspektive von Sean mochte ich überhaupt nicht, da der Erzähler einen flüsternden Ton hatte – das konnte ich tatsächlich kaum ertragen und war froh, dass nicht das ganze Hörbuch so gesprochen wurde.

Man leidet mit den Charakteren mit und kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders in die beiden Schwestern, die auf so unterschiedliche Arten leiden müssen und trotzdem irgendwie ähnlich fühlen. Die Handlungen der Mutter und des Vaters konnte ich hingegen nur bedingt nachvollziehen. Ich habe überhaupt nicht verstanden, woher auf einmal der Gedanke der Mutter kam, auf Biegen und Brechen jemanden verklagen zu wollen. Eigentlich war das der Plan, weil sie sich ungerecht behandelt fühlten und auf einmal ging es um die Zukunft von Willow. Ich habe auch nicht verstanden, wieso sie nicht vorher mit den betroffenen Personen spricht und das wäre hier definitiv nötig gewesen! Auch, wie es überhaupt dazu kommen konnte, ist mir ein Rätsel. Als Eltern ist man hier doch vorbelastet und weiß, wie man handeln muss, damit jeder einen versteht. Sie stellten so oft dar, wie gut sie sich kümmern, aber eine Kopie von der ärztlichen Bescheinigung zu machen und diese an allen erdenklichen Orte zu deponieren, kam ihnen nicht in den Sinn? Unwahrscheinlich!

Trotz dieser Makel war das Buch auch sehr spannend. Man wollte erfahren, wie der Prozess ausgeht. Man wollte erfahren, was Willow noch passiert und wie man mit den Problemen ihrer Schwester umgeht und man wurde einfach mitgerissen. Das Ende fand ich etwas unnötig und hätte ich mir definitiv anders gewünscht, aber nunja. Ich bin alles in allem nun weiterhin zwiegespalten, würde es aber trotzdem empfehlen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 02.03.2020

Nach Startschwierigkeiten genial

Das neunte Haus
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„Das neunte Haus“ war für mich wieder eine typische Leigh Bardugo Geschichte und das meine ich im positiven Sinne!

Der Anfang war recht anstrengend, was ich tatsächlich bei der Autorin schon öfter so ...

„Das neunte Haus“ war für mich wieder eine typische Leigh Bardugo Geschichte und das meine ich im positiven Sinne!

Der Anfang war recht anstrengend, was ich tatsächlich bei der Autorin schon öfter so empfunden habe. Man wird in die Geschichte hinein katapultiert und muss sich erst einmal zurecht finden, ohne schon allzu viele Details zu haben. Diese ergeben sich nach und nach, sodass sich das Bild im Kopf klärt. Auch die vielen komplizierten oder unbekannten Begriffe sowie Figuren haben dazu beigetragen, dass das Lesen anfangs noch relativ zäh war. Nach etwa einem Drittel wurde es dann aber plötzlich absolut spannend. Von gefühlt einem auf den anderen Moment war ich völlig in der Geschichte gefangen, kam mit den Namen und Orten zurecht und wollte am liebsten dauerhaft weiter lesen. Genau das, was ich mir erhofft habe, ist eingetreten.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir nach den Startschwierigkeiten eigentlich immer total gut! Ja, er eignet sich vielleicht nicht, wenn man nur eine locker, leichte Lektüre für zwischendurch haben möchte, aber um eine Welt im Kopf erschaffen zu lassen, ist er einfach perfekt. Leigh Bardugo schreibt wahnsinnig bildhaft, sodass man die Details direkt vor sich sieht. Sie lässt einen das gelesene erleben, als sei man hautnah dabei und nimmt einen hierdurch absolut gefangen.

Die Charaktere wurden mal wieder wunderbar erschaffen. Sie sind nicht perfekt und haben auch ihre Schattenseiten – genau das mag ich an Bardugos Büchern auch so. Man schließt sie trotzdem ins Herz und fiebert und fühlt mit ihnen mit! Durch die zwischendurch wechselnde Sicht von der Gegenwart in die Vergangenheit, erfährt immer mehr aus ihrem Leben und kann so auf Dauer auch irgendwann die Zusammenhänge komplett erfassen. Das Entdecken der Vergangenheit von Alex hat mir hier besonders gefallen!

Leigh Bardo hat mir dieser Geschichte eine Art urban Fantasy Krimi erschaffen. Dieses Zusammenspiel zwischen Fantasy und Krimi hat mir wirklich gut gefallen und war für mich mal was völlig Neues. Auch die Fantasyelemente selbst, habe ich in dieser Form noch nie gelesen und ich hoffe, dass es in den Folgebänden noch viel mehr Infos dazu gibt.

Das einzige, womit ich in diesem Buch wirklich so gar nichts anfangen konnte, waren die ab und zu vorkommenden „Tagebuch- und Geschichtsbucheinträge“. Diese waren für mich nichtssagend und haben auch am Ende der Geschichte leider nicht wirklich zu der Geschichte beigetragen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich wieder mal absolut zufrieden bin und jedem, der anfangs Probleme mit diesem Buch hat, kann ich nur raten: Bleib dran! Meiner Meinung nach wird es noch richtig gut!!


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Veröffentlicht am 10.02.2020

Gut

Alles so leicht
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Stevie wurde zur Bekämpfung ihrer Essstörung von ihrem Vater in eine Spezialklinik eingewiesen, doch Stevie will gar nicht kämpfen. Sie tut alles dafür, dass sie an dem ersten Todestag ihres Bruders ebenfalls ...

Stevie wurde zur Bekämpfung ihrer Essstörung von ihrem Vater in eine Spezialklinik eingewiesen, doch Stevie will gar nicht kämpfen. Sie tut alles dafür, dass sie an dem ersten Todestag ihres Bruders ebenfalls nicht mehr lebt, denn sie fühlt sich schuldig.

Der flüssige Schreibstil unterstützt den Leser dabei schnell vorwärts zu kommen und Stevie auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen zu begleiten. Durch die Ich-Form, die abwechselnd im "Heute" und "Früher" spielt, erfährt man nach und nach, was in Stevie vorgeht und vor allem auch wieso. Diese Erzählweise fand ich sehr gut gewählt, ich hätte mir hier jedoch gewünscht, dass die einzelnen Absätze irgendwie markiert sind, denn ab und zu musste ich erstmal wieder völlig umdenken und habe gar nicht sofort gemerkt, dass der Absatz nicht mehr im "Heute" spielt.

Das Buch ist wirklich anschaulich und gefühlvoll geschrieben, jedoch ging mir Stevie mit ihren extrem negativen Gedanken manchmal leider sehr auf die Nerven - schon klar, sie ist krank, sie kann nicht ganz klar denken und es muss ihr schlecht gehen, aber irgendwie mochte ich sie einfach nicht - das ist schade. Ihrre Mitbewohnerin in der Klink, war mir da um einiges sympathischer!

Fazit:
Ein gelungenes Jugendbuch mit sich ganz so einfachen Charakteren, das anschaulich erzählt, wie es zu einer Essstörung kommen kann und was in jemandem vorgeht, der eine hat. Ob diese Erklärungen alle so richtig waren, kann ich nicht beurteilen, ich bin nur der Meinung, dass man auch andere Punkte als die im Buch genannten als Gründe wählen könnte. Ich bin froh, dass ich "Alles so leicht" lesen durfte, muss es aber nicht nochmal lese. Es ist für mich weder Hit noch Flop des Jahres und hat somit einen guten Durchschnitt für mich erreicht. 4 Sterne gibt es dafür von mir.

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