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Veröffentlicht am 26.10.2025

Eine Bibliothekarin, die in ihrer alten ihre neue Heimat fand

Spellshop
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Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen ...

Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen wird, fliehen die beide. Um die wichtigen Zauberbücher zu beschützen, nehmen sie sie mit. Mithilfe eines Bootes gelangen sie auf eine Insel, die früher Kielas Zuhause war. Mit ihren Eltern lebte sie einst dort und zieht zurück in das Cottage, in dem sie aufgewachsen ist.

Nach dem College war Kiela jahrelang immer allein. Sie fand Zufriedenheit in den Büchern und hatte bis auf Caz keinerlei soziale Kontakte. Ihr hat das immer gereicht, deshalb ist sie anfangs auf der Insel total überfordert als so viele Menschen so nett zu ihr sind und sich auch immer wieder nach ihr erkundigen und Freundschaft schließen wollen. Kiela ist anfangs sehr unbeholfen und vergrault auch fast einen jungen Mann, der ihr zu aufdringlich mit seiner Hilfsbereitschaft ist. Doch als sein Seepferd in Lebensgefahr schwebt, wirkt sie einen Zauber aus den gestohlenen Büchern um zu helfen.

Sie hat bald ein paar Freundinnen und eröffnet ein Marmeladengeschäft. Doch die königliche Garde der Hauptstadt Alyssium sucht immer mall wieder Entflohene auf der Insel und irgendwann auch eine Thronerbin, die sich aus dem Staub gemacht hat. Zauberei zu wirken, ist auf der Insel strikt verboten, also muss Kiela aufpassen und die Bücher beschützen.

In dem Buch geht es vorrangig darum, dass Kiela Gefallen an sozialen Kontakte und der Liebe findet. Sie lernt auf der Insel Freundschaften und einen Zusammenhalt kennen, den sie nie für möglich gehalten hätte.

Als jemand Neues auf die Insel kommt und Hilfe braucht, lernt diese Person dasselbe über die Inselbewohner und Kiela beteiligt sich an der Rettung.

Es soll eine cozy Fantasygeschichte sein und das ist es auch, aber ich hatte beim Hören immer das Gefühl, es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch. Es ist eine niedliche Geschichte, aber ohne Tiefgang. Die Charaktere fand ich fragwürdig, irgendwie hat das für mich nicht richtig zur Story gepasst. Als ein Kaktus, der immer "Miep" sagt, Miep genannt wurde, fühlte ich mich für das Buch irgendwie zu alt. Kiela konnte ich mir optisch immer gar nicht richtig vorstellen. Die Person mit dem meisten Charakter, war für mich die Bäckerin. Das Buch umfasst beinah 500 Seiten, aber so wirklich ist nichts passiert. Die Bewertung bezieht sich auf meinen persönlichen Geschmack, genug Menschen gefällt das Buch ja. Für mich 2,5 Sterne, weil mir das Buch zu nichtssagend war. Fantasy ist schon enthalten und das wurde auch zum Ende hin etwas besser, als die Inselbewohner eine weitere Person schützten.

Es geht hier darum, wie ein Einzelgänger zu Freunden und einer Liebe kommen kann, das war schon ganz süß, aber wie gesagt, für mich eher ein Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Ungeplante Weihnacht

Der Weihnachtssee
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Ich hatte das Glück das Buch im Zuge einer Leserunde zu gewinnen. Es ist das erste weihnachtliche Buch, das ich gelesen habe und noch dazu im Herbst :D Ich bin allerdings auf den Geschmack gekommen und ...

Ich hatte das Glück das Buch im Zuge einer Leserunde zu gewinnen. Es ist das erste weihnachtliche Buch, das ich gelesen habe und noch dazu im Herbst :D Ich bin allerdings auf den Geschmack gekommen und würde auch zukünftig gern mehr Bücher lesen, die Weihnachten zum Thema haben. Weihnachten ist meine liebste Zeit im Jahr und offenbar gefällt mir das auch in Büchern. Allein für dieses Wissen war es absolut eine Erfahrung wert dieses Buch zu lesen.

Die Geschichte ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Jana Böhm steht hier im Mittelpunkt der Handlung. Sie feiert Weihnachten immer in ihrer alten Heimat mit ihrer Familie, doch in diesem Jahr schenkt ihre Schwester ihren Eltern eine Kreuzfahrt, die über die Weihnachtstage stattfindet, sodass Jana allein ist. Auf dem Weg vom Elternhaus nach München in ihre Wohnung tobt ein mächtiger Schneesturm und ihr Wagen überschlägt sich und bleibt im Schnee stecken. Das nächstgelegene Haus soll ihr Zuflucht bieten. Dort wohnt Toni mit seinem Neffen Finn, für den er kürzlich die Vormundschaft übernehmen musste.

Ab da an wird alles sehr turbulent. Aufgrund des Wetters landen noch vier weitere Menschen in Tonis Haus und suchen dort Zuflucht. Diese Menschen sind gezwungen aus der Situation das Beste zu machen und verbringen Heiligabend miteinander.

Das Buch ist ein Wohlfühlort für alle Weihnachtsfans. Die Geschichte beinhaltet verschiedene Charaktere unterschiedlichen Alters, einen Kater, der zufällig bei ihnen landet und sich wie Zuhause fühlt, eine alte Liebe, eine neue Liebe, das Band zweier Schwestern und kulinarische Kochkünste. Zudem gibt es einen See, den man zur Weihnachtszeit besuchen kann. Wenn die Sterne am Himmel stehen, kann man sich am See etwas wünschen und dieser Wunsch wird erfüllt (so der Legende nach). Die Geschichte ist wirklich zauberhaft, aufgrund der zusammengewürfelten Charaktere, die irgendwie miteinander auskommen müssen, aber es ist natürlich schon ziemlich weit hergeholt alles.

Das Buch ist sehr "deutsch" geschrieben. Ich lese meist Bücher, die ein anders Setting haben, die Charaktere andere Namen. Das ist mir hier ganz besonders aufgefallen. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, in dem die Protagonisten Christa, Franz oder Gitti heißen :D

Es ist wirklich eine süße Geschichte über Zusammenhalt, neue Chancen und die Frage, wo man sich wirklich wohlfühlt. Für mich gibt es einen Stern Abzug, weil es mir doch ein bisschen zu weit hergeholt klang und ich es etwas zu "leicht" geschrieben war. Ich hätte einen anspruchsvolleren Schreibstil vertragen, aber das soll wirklich nur eine minimale Anmerkung sein. Dennoch kann man das Buch sehr empfehlen.

Vielen Dank für die Chance es hier lesen zu dürfen.!

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Teenager und wirre Gedanken

Himmel ohne Ende
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Der erste Roman von Julia Engelmann ist meiner Meinung nach ein absoluter Volltreffer. Ich habe das Buch geliebt.

Es gibt einen klassischen Spannungsbogen, aber es ist nicht so, dass man ein dramatisches ...

Der erste Roman von Julia Engelmann ist meiner Meinung nach ein absoluter Volltreffer. Ich habe das Buch geliebt.

Es gibt einen klassischen Spannungsbogen, aber es ist nicht so, dass man ein dramatisches Ende oder ein klassisches Happy End erwarten muss.

Es geht in dem Buch um die junge Charlie, die seit jeher mit ihrer Mutter allein lebt, da ihr Vater die Familie verlassen hat. Charlie hat oft Gedanken, die sie quälen: wie wohl der Himmel aussieht, ob sie mal wichtig für jemanden sein wird, ob sie irgendwo dazu gehören kann, ob ihre Mama sie liebt, wer sie eigentlich ist usw. Sie schämt sich für ihre Gedanken und noch mehr, wenn sie sie laut ausspricht. Sie hat nur eine Freundin, aber genau die wendet sich hinterrücks von ihr ab und hat nachher eine andere beste Freundin. Charlie ist allein und einsam bis ein neuer Mitschüler in die Klasse kommt. Der neue ist Pommes, ein Mensch, den wohl jeder in seinem Umfeld gebrauchen kann. Er kommt mit jedem gut klar, bezieht Außenseiter mit ein, lacht viel, unternimmt viel, traut sich viel. Dank ihm wird Charlies Leben besser und sie entwickelt sich, muss aber erkennen, dass nicht er alles für sie übernehmen kann, sondern nur sie selbst.

Was für ein zeitgenössischer Roman! Ich habe mich in mehreren Personen wiedererkannt. Ich kenne die Gedanken von Charlie. Es ging mir in meiner Kindheit auch oft so und als meine Oma starb, war ich zwar jünger als Charlie, aber ich konnte es genauso wenig verstehen wie sie und litt auch fürchterlich daran. Ich weiß wie es ist, wenn man eine Freundin hat, von der man denkt, sie wäre immer da und ich weiß auch wie sich ihre Freundin fühlt. Sie hat eine Freundin, merkt aber, dass das auf Dauer nicht passt und sie möchte eher zu den coolen und beliebten Kids gehören. In dem Alter sind diese Dinge aber eben sehr schlimm, weil man sich verloren fühlt und das alles noch nicht richtig begreifen kann.

Ich fands toll, dass mal jemand das Thema aufgegriffen hat. Denn die Schulklasse, die in dem Buch beschrieben wurde mit ihren typischen Charakteren wie Sofia, Kati und Schmitti kennen wir doch alle oder?

Es ist eine lustige und großartige Geschichte über Freundschaft und dass man manchmal jemanden braucht, der einem den Weg aufzeigt, den man sich selbst nicht traut zu gehen.

Es sind so tolle Sätze in dem Buch enthalten, die ich mir raus geschrieben habe und an einer Stelle versteckt sich auch ein klassischer Text mit poetry Vibes von Julia.

Es ist toll, dass sie die Erfahrung macht, so vielseitig kreativ und talentiert sein zu können. Ich bewundere sie und freue mich mehr von ihr zu lesen.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Zauberbuch

Zauberstäbe und ihre Geheimnisse
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Wir haben hier ein wunderschönes Buch. Ich muss gestehen, ich wusste nicht, dass es ein Kinderbuch ist. Ich habe es für ein Fantasy-Sachbuch gehalten und tatsächlich ist es das auch teilweise.

Die Illustrationen ...

Wir haben hier ein wunderschönes Buch. Ich muss gestehen, ich wusste nicht, dass es ein Kinderbuch ist. Ich habe es für ein Fantasy-Sachbuch gehalten und tatsächlich ist es das auch teilweise.

Die Illustrationen sind das Beste an dem Buch. So ein schön farblich gestaltetes Buch habe ich noch nie gesehen. Anfangs ist eine Geschichte über einen Jungen enthalten, der eine Lehrausbildung bekommt an einer Schule für Magie & Zauberei. Später wird die Entwicklung der Zauberstäbe dargestellt vom Keltentum bis in die Moderne.

Zuletzt erfährt man wie ein eigener Zauberstab herzustellen ist, welches Werkzeug benötigt wird, welches Holz und welche Heilpflanzen für die Kerne notwendig sind.

Es ist wunderschön und liebevoll von der ganzen Aufmachung her.

Die Zauberstäbe darin sind auch so schön dargestellt :)

Für jeden Erwachsenen und jedes Kind, das Magie liebt !

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Celestine gegen die Gilde

Perfect – Willst du die perfekte Welt?
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Nach dem Cliffhanger von Band 1 musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Der zweite Teil ist genauso spannend wie der erste. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Celestine sucht Zuflucht auf ...

Nach dem Cliffhanger von Band 1 musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Der zweite Teil ist genauso spannend wie der erste. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Celestine sucht Zuflucht auf der Farm ihres Großvaters, doch auch hier ist sie vor den Whistleblowern nicht sicher. Doch sie findet immer mehr Verbündete, auch auf der Seite der Gilde. Sie kann auf der Farm nicht bleiben, da ihre Whistleblowern Mary May sie sucht und keine Ruhe gibt bis sie sie gefunden hat. Carrick findet sie und endlich arbeiten die zwei zusammen. In Band 1 hat man die ganze Zeit auf seine Rückkehr gewartet und es war so spannend, aber jetzt hat die Rebellion begonnen und nun hat er sie endlich gefunden. Sie lernt in einem Geheimcontainer viele Fehlerhafte kennen, die ebenfalls aus absolut fragwürdigen Gründen markiert wurden. Celestine findet Freunde und muss erkennen, dass sie sich in der Welt dieser Menschen viel wohler fühlt als in ihrem alten Leben an ihrer alten Schule mit ihren alten Freunden.

Ihre Familie taucht hier ebenfalls wieder auf. Dieser Zusammenhalt zwischen ihr, ihrer Mom und ihrer Schwester war absolut wundervoll! Ich liebe ihre Mom. Was für eine großartige Familie. Auch Art taucht natürlich wieder auf und man hat als Leser wirklich Mitleid mit ihm, weil er so vieles gar nicht böse meinte und keine Ahnung hatte zu was sein Dad alles fähig ist.

Aber Celestine muss sich hier auch einigen Leuten stellen, die sie für Vertraute und Freunde gehalten hat. Sie ist im Zwiespalt mit Richterin Sanchez, einem Anwalt namens Raphael und Enya Sleepwell, der Vorsitzenden der Viralpartei. Auch der Leser weiß nicht, ob man den Leuten trauen kann und es gibt hier und da eine Wendung, die man vielleicht nicht vorher gesehen hat.

Die Auflösung kam für mich nicht überraschend, ich hatte es erwartet. Aber es störte mich überhaupt nicht, da anschließend wieder ein kleiner Schockmoment passierte.

Ich liebe die Dilogie. Es war so spannend. Für jeden Fan von "Die Bestimmung" eine absolute Empfehlung und ich finde Cecelia Ahern hat wirklich Talent für solche Geschichten und sollte unbedingt mehr davon schreiben!

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