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Veröffentlicht am 09.06.2021

605 Seiten Spannung - ein Krimi im Krimi

Die Morde von Pye Hall
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Eine verschachtelte Krimigeschichte. Der achte Band von Alan Conway über den berühmten Detektiv Atticus Pünd, ist unvollständig. Die Geschichte handelt von den Morden von Pye Hall. Die Haushälterin stirbt. ...

Eine verschachtelte Krimigeschichte. Der achte Band von Alan Conway über den berühmten Detektiv Atticus Pünd, ist unvollständig. Die Geschichte handelt von den Morden von Pye Hall. Die Haushälterin stirbt. War es wirklich ein Unfall oder gar Mord? Kurz darauf stirbt der Eigentümer Magnus Pye. Ihm wird der Kopf abgehakt. Als Atticus Pünd der Lösung sehr nahe ist, hört der Kriminalroman auf. Die Lektorin, Susan Ryhland macht sich auf die Suche nach den letzten Seiten. Doch Alan Conway hatte einen tödlichen Unfall.
Der Autor Anthony Horowitz entführt uns hier in einen Krimi im Krimi. Das schon allein, ist eine geniale Idee. Und beide Krimis, sowohl der fiktive von Alan Conway, wie der echte Tod von ihm, müssen zwangsläufig zusammenhängen. Es gibt zu viele Hinweise darauf. Anthony Horowitz schickt hier die Lektorin und etwas unbeholfene Susan auf Verbrecherjagd. Dies macht sie vor allem mit viel Ehrgeiz und sie verbeißt sich richtig in die Sache.
Der Schreibstil ist manchmal etwas ausschweifend und man weiß als Leser nie, ob der Autor einen an der Nase herumführen möchte oder es sich um Kalkül handelt. Auf jeden Fall steckt viel Planung und ein gutes Gespür für knifflige und spannende Unterhaltung dahinter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Aufstieg und Fall einer Berühmtheit

Die Tänzerin vom Moulin Rouge
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Louise Weber ist ein 19-jähriges Mädchen mit viel Fantasie und Energie. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Paris. Louise und ihre Mutter sind alleine und versuchen als Wäscherinnen über ...

Louise Weber ist ein 19-jähriges Mädchen mit viel Fantasie und Energie. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Paris. Louise und ihre Mutter sind alleine und versuchen als Wäscherinnen über die Runden zu kommen. Doch Louise will mehr. Sie will das Leben und die Liebe spüren. Sie liebt das Tanzen, ist aufmüpfig und sehnt sich nach Anerkennung. Sie bricht aus ihrem Leben aus, lässt ihre Mutter zurück und beginnt aufreizend vor Publikum zu tanzen und Aktfotographien zu verkaufen. Sie hat Erfolg und lässt sich unter anderem im Moulin Rouge feiern. Freiheit und Selbstbestimmung ist ihr Motto. Wird sie auch die Liebe ihres Lebens finden?

An dieser Romanbiographie hat mich besonders der Schreibstil der Autorin fasziniert. Dieser ist lebendig und voller Fantasie. Genauso wie Louise. Man kann sich von dem Buch verzaubern lassen und die Leichtigkeit auf dem Montmartre spüren. Louise Weber ist eine reale Person die von 1866 bis 1929 in Paris gelebt hat. Die Kulisse und Eindrücke in Paris sind sehr lebendig beschrieben und das macht den Reiz dieses Buches aus. Louise ist ehrgeizig und freiheitsliebend. Ihr Künstlername „La Goulue“ (der Vielfraß) passt perfekt zu ihr, da sie unersättlich auf das Leben ist. Doch irgendwann versteckt sich die wahre Louise nur noch hinter der Fassade. Die Geschichte und das Leben von Louise sind sehr traurig. Einsamkeit, Abhängigkeit, Egoismus und Selbstvorwürfe zerfressen Louise. Darf man als Leser darauf hoffen, dass sie aus dieser Spirale ausbrechen kann?

Fazit:
Die Autorin versteht es den Leser in die Welt von Louise Weber („La Goulue“) zu entführen. Die Geschichte ist fantasievoll und doch mit hartem Kern über eine berühmte Tänzerin um die Jahre 1885 in Paris. Das Leben zur damaligen Zeit war nicht einfach und man kommt mit den Themen Armut, Einsamkeit, Abhängigkeit, sowie den großen Gefühlen von Freiheit, Ruhm und Geltungssucht in Berührung. Das Buch hat mich gefesselt, aber auch sehr traurig gestimmt. Auf jeden Fall wird es noch lange in mir nachhallen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 27.01.2021

kurzweilig und geradlinig

Kalte Schuld
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In einer alten Lagerhalle werden Tonnen mit Körperteilen in Formalin gefunden. Die Augen der toten Frau starren Mara Billinsky an. Ein Anblick den sie so schnell nicht mehr loswird. Mara setzt alles daran, ...

In einer alten Lagerhalle werden Tonnen mit Körperteilen in Formalin gefunden. Die Augen der toten Frau starren Mara Billinsky an. Ein Anblick den sie so schnell nicht mehr loswird. Mara setzt alles daran, den Mörder der Frau zu finden. Doch alle Ermittlungen laufen ins Leere. Als sie schon gar nicht mehr daran glaubt, erhält sie einen wertvollen Tipp.

Dieser Kurz-Thriller mit der Kriminalkommissarin Mara Billinsky ist sehr kurzweilig und spannend. Wenn man allerdings die „langen“ Thriller von Leo Born kennt, ist man kurzfristig etwas enttäuscht. Viele Dialoge und Überlegungen kommen einfach zu kurz. Auch fehlt der Geschichte ein bisschen die überraschenden Wendungen. Der Fall verläuft geradlinig in eine Richtung, ohne große Überraschungen. Aber durchaus mit Spannung geschrieben. Für kurzweilige Stunden genau das Richtige.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

kurz und bündig erklärt

Besser leben ohne Plastik
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Warum schaffe ich es immer noch nicht, weniger Plastik zu verbrauchen? Diese Frage hab ich mir schon oft gestellt und diese Buch gibt mir eine gute Antwort und auch viele Tipps und kurze Erklärungen, wie ...

Warum schaffe ich es immer noch nicht, weniger Plastik zu verbrauchen? Diese Frage hab ich mir schon oft gestellt und diese Buch gibt mir eine gute Antwort und auch viele Tipps und kurze Erklärungen, wie ich das ändern kann.

Das Thema wird hier nicht in die Länge gezogen sondern kurz und bündig gesagt, was Sache ist und mit welchen Tipps im Alltag ich daran etwas ändern kann.

Die Inhalte sind aufgeteilt in

Gesundheit und Umwelt
Anfangen. Schritt für Schritt
Kinder und Plastik
Bad und Haushalt
Leben und Einrichten
Plastikfreie Rezeptideen
Service

Ich kann viele Tipps aus dem Buch umsetzen und einfach wieder bewusster mit dem Thema umgehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Mord in Hohenlohe

Hammeltanz
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Ich habe schon einige Bücher mit Lisa Luft und Heiko Wüst von Wildis Streng gelesen. Dieser Fall fand ich am Anfang sehr spannend. Der Büttel wird tot aufgefunden. Allgemein war er kein angenehmer Geselle ...

Ich habe schon einige Bücher mit Lisa Luft und Heiko Wüst von Wildis Streng gelesen. Dieser Fall fand ich am Anfang sehr spannend. Der Büttel wird tot aufgefunden. Allgemein war er kein angenehmer Geselle und die Liste der Verdächtigen ist lang.

Sehr gut find ich, da ich selbst aus Hohenlohe stamme, die Authentizität der Charaktere, der ganzen Kulisse und des Dialektes. Ein Stück Heimat und ich fühle mich gleich wohl.
Schade ist, dass der Fall sich in die Länge zieht und im weiteren Verlauf nicht wirklich spannend ist. Das Ermittlerduo gehen von einem zum nächsten Verdächtigen und trinken zwischendrin Kaffee oder kehren in die ein oder andere Wirtschaft ein. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Aber alles in allem vergebe ich 4 Sterne, da es für mich ein Wohlfühl-Krimi ist.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere