Profilbild von Emmy29_4

Emmy29_4

Lesejury Profi
offline

Emmy29_4 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Emmy29_4 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2017

Mein neues Lieblingsbuch :)

Alice im Zombieland
2 0

An Alices sechzehnten Geburtstag passiert das unglaubliche: Ihre Eltern und ihre Schwester werden bei einem Autounfall von Zombies angegriffen - und sterben dabei. Nur Ali überlebt. An ihrer neuen Schule ...

An Alices sechzehnten Geburtstag passiert das unglaubliche: Ihre Eltern und ihre Schwester werden bei einem Autounfall von Zombies angegriffen - und sterben dabei. Nur Ali überlebt. An ihrer neuen Schule lernt sie Cole kennen, der wie sie Untote besiegen will ...


Alice war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat eine lockere Art, welche auch ihre beste Freundin Kat hat. Beide sind um Laufe des Buches zu einem eingespielten Team geworden.
Es passieren dort eigenartige Ereignisse, die darauf warten im nächsten Band gelüftet zu werden. Die Geschichte wäre auch ohne Cole wunderbar, aber mit ihm ist es natürlich wie mit Sahne auf einem Kuchen - man kann es auch ohne wunderbar essen, allerdings ist es mit dann doch auch ganz lecker. (Sorry, das musste jetzt sein :)
Das neue Cover ist auch echt ein Traum. Es erinnert mich stark an Alice im Wunderland, allerdings ist es auch düster.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen und da ich auch den zweiten Teil hier Zuhause liegen habe, werde ich möglichst bald weiter lesen :)


Fazit: Dieses Buch ist echt ein geheimnisvolles, spannendes und unterhaltsames Buch. Ab nun hat es sich einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern verdient :)

Veröffentlicht am 08.05.2018

Krieg, Misstrauen und Spannung!

Höllenkönig
1 0

In der Höllenfeste werden die Verbrecher untergebracht, welche zu gut für den Tod sind - so auch Xavir Argentum, der Höllenkönig genannt wird. Ein Meisterspion überbringt ihm eine Nachricht, welche sein ...

In der Höllenfeste werden die Verbrecher untergebracht, welche zu gut für den Tod sind - so auch Xavir Argentum, der Höllenkönig genannt wird. Ein Meisterspion überbringt ihm eine Nachricht, welche sein Schicksal wenden wird. Denn nun muss er mit seinen Kameraden aus dem Gefängnis alles daran setzen zu fliehen und das Volk zu beschützen...

Das Cover fand ich total ansprechend, wobei mir die Soldaten auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen sind. Ein großes Lob an den Designer! Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll und ich kann mir gut vorstellen, dass sich nicht jeder mit ihm anfreunden wird. Man kann ihn an manchen Stellen schwer lesen und anfangs habe ich mich auch sehr schwer getan. Nach einer Zeit gewöhnt man sich aber daran und er passt auch gut zur Geschichte.

Die Geschichte wurde in verschiedenen Sichten geschrieben. Größtenteils ließt man aus Xavirs Sicht, aber auch Elysia, Landril und die Wolfskönigin lernt man dadurch kennen. Anfangs ist es sehr verwirrend, da man keinerlei Zusammenhänge erkennt. Nach einer Zeit seht man aber die Verstrickungen und einem geht das Licht auf.

Der "Höllenkönig" Xavir ist ein Gefangener in der Höllenfeste und scheint sich anfangs seinem Schicksal ergeben zu haben. Er ist der Anführer einer Gruppe dort, doch als der Meisterspion Landril ihm erzählt, was in der Welt so vor sich geht, scheint er doch etwas verändern zu wollen. Er entwickelt sich zu seiner alten Persönlichkeit, die ein interessanter Charakter ist.
Dann gibt es noch Elysia. Sie gehört der Schwesterschaft an und man kann sie als Hexe bezeichnen. Sie war mir bereits schnell sympathisch und ich wollte unbedingt mehr von ihr lesen. Zum Glück war dies auch der Fall. Und noch ein anderer, wichtiger Charakter ist die Wolfskönigin Lupara, über die ich nicht viel sagen kann, da es sonst spoilern würde.

Von der Handlung her habe ich etwas total anders erwartet, was auch am Klappentext liegt, denn er ist meiner Meinung nach nicht gänzlich korrekt. Die Geschichte hat viele Fantasy Elemente, die aber eher in die Richtung Krieg gehen. Insgesamt geht es im Buch hauptsächlich um Krieg, Verbrechen und Tod. Es lässt sich also nicht leicht weg lesen, denn der Autor geht damit fast schon leichtfertig um . Dessen sollte man sich bewusst sein und auch wenn es nicht meinen Erwartungen entspricht, hat es mich dennoch positiv überrascht.

Achtung! Hier ein kleiner Abschnitt mit leichten Spoilern!

Meiner Meinung nach hält das Buch nicht, was es verspricht. Der Klappentext ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Es wird beschrieben, dass der "Höllenkönig" sich selbst in Ketten legen ließ - was aber keinesfalls stimmt. Auch wird der Fokus gravierend auf das Gefängnis und die "gefährlichen" Männer gelenkt. Zumal dies aber nicht der Haupthandlung entspricht.
Wie gesagt geht es größtenteils nicht um die Höllenfeste, denn diese spielen nach knapp 90 Seiten keine Rolle mehr. Es geht eher um die Konflikte der Welt außerhalb des Gefängnisses.
Im Gefängnis befinden sich nicht die schlimmsten Verbrecher der Welt, der Höllenkönig kontrolliert nicht die Häftlinge und er ließ sich auch nicht in Ketten legen. Da muss ich leider erwähnen, dass das Lektorat nicht vernünftig gearbeitet hat, denn es befinden sich auch Rechtschreibfehler im Buch - angefangen im Klappentext, wo anstatt Xavir Xavier geschrieben wurde.

( Spoiler vorbei )

Der Weltaufbau war dennoch gigantisch gut und ich habe es sehr gemocht, wie die verschiedenen Orte beschrieben wurden. Es wäre eine gute Möglichkeit eine Karte einzubinden, was aber leider nicht der Fall war. Da das Genre Fantasy ist, gab es auch unterschiedliche Wesen, die ausführlich erklärt wurden. Ein paar längere Stellen gab es auch und man könnte die Geschichte meiner Meinung nach definitiv um etliche Seiten kürzen. Das Ende konnte mich zufrieden stellen, auch wenn noch Luft nach oben war. Außerdem war es recht offen. Da die Geschichte noch nicht ganz zuende ist, vermute ich, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Fazit: Es ist ein ist ein spannendes Buch, welches mich von der Geschichte her überzeugen konnte. Durch den Klappentext erwartet vielleicht der ein oder andere etwas anderes und auch der Schreibstil muss nicht jedem gefallen. Man sollte sich vielleicht vorher eine Leseprobe ansehen.
Dennoch kann ich es sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Grandiose Grundidee - solide Umsetzung

The Crown's Game
0 0

Vika und Nikolai sind Magier – und somit dazu bestimmt am Spiel der Krone teilzunehmen. Nur einer kann überleben und somit Magier des Zaren von Russland werden. Doch beiden stehen ihre Gefühle im Weg...

Ich ...

Vika und Nikolai sind Magier – und somit dazu bestimmt am Spiel der Krone teilzunehmen. Nur einer kann überleben und somit Magier des Zaren von Russland werden. Doch beiden stehen ihre Gefühle im Weg...

Ich muss sagen, dass ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Das lag vor allem an dem Cover, welches einfach wunderschön ist und sehr gut zum Inhalt passt. Auch der Klappentext ist vielversprechend. Es zeigt, dass es um Gefühle, Leben und Tod, sowie Magie gehen wird.

Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben. Sowohl aus Vikas, als auch aus Nikolais, sowie einer weiteren Person, auf welche ich nicht näher eingehen werde, da es sonst ein gewaltiger Spoiler wäre. Diese Geschichte spielt im Jahre 1825 in Russland und die Autorin hat wichtige Fakten und Personen aus dieser Zeit in „The Crown's Game“ einfließen lassen genauso wie viel Magie. Das fand ich schon einmal sehr gut, obwohl ich eigentlich historische Romane nicht sonderlich mag. Hier hat es mir aber sehr gut gefallen und Evelyn Skye hat es geschafft, dass ich mich teilweise auch durch Kleinigkeiten, wie die Anredeform des Zarewitsch, also dem Sohn des Zaren, wohl in dieser Welt gefühlt habe. Das Setting war meiner Meinung nach das Highlight im Buch.

Die Charaktere sind hingegen sehr verschieden. Bei Vika merkt man bereits am Anfang, dass sie eine echte Draufgängerin ist. An manchen Stellen könnte man sagen, dass sie mutig ist, öfters jedoch finde ich sie naiv.
Nikolai ist eher ein stiller Charakter. Er liebt es Hüte zu tragen und kam mir das ganze Buch eher wie ein Gentleman vor. Ihn habe ich lieb gewonnen und mochte ihn somit auch lieber, als Vika. Im Buch steht der Zarewitsch Pascha auch sehr im Vordergrund. Er durchlebt eine Charakterentwicklung, welche sehr stockend und plötzlich verläuft. Meiner Meinung nach war das keinesfalls nachvollziehbar und auch die nachfolgenden Handlungen waren sehr ungewöhnlich, also nicht im Zusammenhang zum Charakter.

Das „Spiel der Krone“ hört sich vom Klappentext her unglaublich gut an. Zwei Menschen, die den jeweils anderen umbringen müssen, um selber zu überleben. Davon hat man meistens schon etwas gelesen und bislang war es immer voller Spannung und Action – bis zu diesem Buch. Besonders da es in diesem Buch um Leben und Tod geht, erwarte ich eigentlich, dass ich es gar nicht mehr abwarten kann die nächste Seite umzublättern.
Es gab Stellen, in denen ich gefesselt war, diese waren aber leider zu wenig. Die Situationen, in denen sich die Charaktere befanden waren einfach nicht so dramatisch und ich hatte oft das Gefühl, dass besonders Vika nicht verstanden hat, dass sie gerade mit ihrem Leben spielt. Warum sonst berührt man eine Truhe, wenn die Gefahr ganz deutlich besteht, dass man stirbt?!
Die Liebesgeschichte war gut, auch wenn die Gefühle nicht ganz übergesprungen sind. Ich habe Nikolai und Vika leider nicht zusammen in der Zukunft gesehen, da die Charaktere meiner Meinung nach nicht besonders gut harmonieren.

Fazit: Die Grundidee rund um das Spiel der Krone haben mir sehr gefallen, jedoch war die Umsetzung eher lasch und die versprochene Spannung und Dramatik fehlte. Dafür hat man aber einen guten Einblick in das Zarenreich bekommen und das Setting war faszinierend. Insgesamt konnte mich das Buch leider eher nicht überzeugen und somit hat es von mir 3 von 5 Sternen bekommen.

Veröffentlicht am 23.12.2018

Ein berührender Comic rund ums Eislaufen

Pirouetten
0 0

Das Leben von Tillie besteht seit sie fünf Jahre alt ist aus Eiskunstlaufen. Ihr Tag ist strikt geplant und Wettbewerbe, sowie viel Training sind zum Alltag geworden – genauso wie Mobbing, das Problem ...

Das Leben von Tillie besteht seit sie fünf Jahre alt ist aus Eiskunstlaufen. Ihr Tag ist strikt geplant und Wettbewerbe, sowie viel Training sind zum Alltag geworden – genauso wie Mobbing, das Problem mit der eigentlichen Liebe und der Freundschaft. In dieser Autobiografie zeigt Tillie Walden nicht nur die Sonnenseite als Eiskunstläuferin, sondern auch die Probleme, in der sie sich als Teenager stellen musste.

Dieser Comic ist eine Biografie von der Autorin Tillie Walden. Sie ist Illustratorin, Comiczeichnerin und hat „Pirouetten“ gezeichnet, als auch geschrieben. Schon allein, dass die Hauptprotagonistin Tillie heißt, hat mich anfangs stutzig gemacht.
Der Zeichenstil war sehr schön und flüssig. Die Zeichnungen bestehen größtenteils aus den Farben weiß und lila, was auch im Cover aufgenommen wird. Die Autorin hat es sowohl mit den Zeichnungen, als auch den Worten geschafft zu berühren. Die Figuren waren nicht immer detailliert gemalt, was meiner Meinung nach auch nicht musste, wenn beispielsweise tiefe Gefühle vorhanden waren.

Die Geschichte bezieht sich größtenteils aufs Eiskunstlaufen – aber auch auf unglaublich viel mehr. Anfangs vermutet man, dass sich alles um dieses große Thema dreht. Das stimmt auch, jedoch werden andere Themen angesprochen und das wird mit unglaublich viel Gefühl gemacht. Ich habe mich des Öfteren gewundert, wie man es schafft nur mit Zeichnungen so viele Emotionen an den Leser zu transportieren. Die Autorin hat es hier geschafft und mich definitiv damit gefesselt.

Aufgebaut ist der Comic in Kapiteln, wobei jeder Teil mit einem unterschiedlichen Sprung eingeleitet wird. Darunter wurde dann ihre Erfahrung mit dieser Übung geschrieben.
Wir begleiten Tillie hier von klein auf bis hin zur Jugend und lernen sie so genau kennen. Nach dem Lesen von "Pirouetten" habe ich noch etwas durch den Titel geblättert und mir ist die Widmung aufgefallen - "Für Lindsay". Die Bedeutung dahinter erfährt man, wenn man das Buch durchgelesen hat.

Es hat mich schockiert, was der Autorin alles widerfahren ist. Dieser Comic zeigt die wahren Gedanken eines Mädchens auf, welches keine Heldin ist, wie man sie vielleicht aus unzähligen Romanen kennt. Sie hat Schwächen, als auch Angst und kann Opfer von Mobbing werden. Als Teenager steht man vor Herausforderungen, die man einzeln vielleicht nicht meistern kann und diese typischen Probleme wurden hier ohne jede Beschönigung aufgezeigt. Trotzdem hatte ich hier eine kleine Kritik, denn manche Szenen waren meiner Meinung nach zu langatmig, andere wiederum viel zu kurz. Es war ein auf und ab - manchmal konnte ich die Bedeutung einer Zeichnung nachvollziehen und wurde auch emotional berührt, dann gab es aber auch Momente, in denen es relativ oberflächlich blieb. Das bezieht sich auch auf die genannten Themen, welche neben dem Eislaufen eine große Rolle spielten. Man hätte näher darauf eingehen sollen, denn so vermittelt es vielleicht dem ein oder anderen, dass es doch unwichtig sei - ich spiele hier besonders auf Seite 300 an.

Bevor man diesen Comic liest, sollte man aber wissen, dass die Stimmung meiner Meinung nach leicht depressiv ist. Hier wird das Augenmerk auf die Probleme und negativen Gefühle gelegt, nicht auf das Glücklichsein. Somit sollte man diesen Titel nicht in Phasen lesen, in dem man gerade etwas Aufmunterung gebrauchen kann.

Fazit: Dieser Comic beinhaltet unglaublich viele Emotionen und beschäftigt sich mit Themen wie Mobbing, die Sexualität und den Selbstzweifeln. Das Eislaufen steht jedoch immer noch im Vordergrund und die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil als auch den Worten Gefühle im Leser hervorzurufen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 06.12.2018

Eine langsame und außergewöhnliche Geschichte mit einer Menge Gefühl!

Der letzte erste Song
0 0

Als die Band von Mason eine neue Sängerin sucht, lässt Grace sich überreden und ist somit Teil einer Gruppe voller Jungs. Somit hat sie ihr Versprechen, nie wieder vor Publikum zu singen, gebrochen. In ...

Als die Band von Mason eine neue Sängerin sucht, lässt Grace sich überreden und ist somit Teil einer Gruppe voller Jungs. Somit hat sie ihr Versprechen, nie wieder vor Publikum zu singen, gebrochen. In Masons Nähe springt ihre Herz vor Freude und mit ihm Songs zu schreiben fühlt sich richtiger an, als alles andere. Doch sie kann sich diesem Gefühl nicht hingeben – denn Mason hat eine Freundin...

Den letzten Teil der „Firsts“ Reihe musste ich natürlich auch lesen! Die Teile eins und drei haben mir schon unglaublich gut gefallen und da man die beiden Hauptprotagonisten bereits aus den letzten Teilen kennt, war ich mir schon einmal sicher, dass mir die Charaktere gefallen würden.
Diesen Band kann man aber auch unabhängig von der restlichen Reihe lesen!

Grace ist die beste Freundin von Emery, welche die Hauptprotagonistin im ersten Teil war. Man weiß bereits von ihr, dass sich beide früher nicht sonderlich gut verstanden haben und sie scheint Französisch unglaublich gut zu können.
Hier lernt man sie noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Grace ist nicht immer so taff, wie es anfangs scheint, sondern von Selbstzweifeln geplagt. Das hat viel mit ihrer Vergangenheit zu tun, wie man später erfährt. Aber diese Zweifel verfolgen sie auch heute. Insgesamt war Grace eine sympathische Person, wobei ich bei ihr am Ende manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ihre Vergangenheit war meiner Meinung nach zu ungenau erklärt und ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich in manchen Situationen so verhält.

Mason kennt man bereits auch vom ersten Band, wo Emery ihm die Nase blutig geschlagen hat. Er hat immer einen lustigen Spruch parat, wobei es mir in diesem Band etwas gefehlt hat. Wie man es vielleicht erwartet, kommt auch bei ihm eine gefühlvolle Seite zum Vorschein. Er hat, wie Grace, eine Partnerin namens Jenny.
Beide haben ständig Pausen, Mason scheint jedoch zu denken, dass sie seine Traumfrau ist – und das ziemlich oft. Manchmal war ich mir dann doch unsicher, ob er eigentlich viele Gefühle für Grace besitzt.

Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, wurde es in drei Teile unterteilt. Die ersten beiden Teile des Buches waren recht langgezogen und ich habe etwas auf die Spannung gewartet. Die Liebesgeschichte wird langsam beschrieben und nimmt dann im dritten Leseabschnitt richtig an Fahrt auf – und zwar total. Das Drama, welches sich anfangs angestaut hat, wird nun entfacht.

Es liegt total am Leser, wie er das einschätzt – ob er es mag, oder nicht. Ich persönlich fand es gut. Ich denke, dieses Buch ist eher für Leser, die es realistisch und langsam mögen, anstatt ganz viel Drama.
Trotzdem ist auch das vorhanden, denn sowohl Mason, als auch Grace sind in einer festen Beziehung - da sind Krisen vorprogrammiert.

Das Ende kam sehr plötzlich. Denn anfangs war es noch ruhig und es war, als würde sich die Autorin noch etwas rantasten, aber dann schlägt die Bombe ein.
Mit dem Ende an sich war ich total zufrieden. Es war ein richtiges Highlight, das mich mit sich reißen konnte. Taschentücher sollten auf jeden Fall bereit liegen, denn es kann ab und zu vielleicht eine Träne fließen. Auch der Epilog hat es in sich und ich denke, jeder kann damit ansatzweise zufrieden sein.

Fazit: Es ist ein sehr langsames, aber auch gefühlvolles Buch, welches ich definitiv Lesern empfehlen kann, die nicht auf viel Drama stehen. Ich mochte es sehr gerne und somit hat es von mir die Schulnote 2 bekommen (also 4 Sterne).