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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2017

Mein neues Lieblingsbuch :)

Alice im Zombieland
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An Alices sechzehnten Geburtstag passiert das unglaubliche: Ihre Eltern und ihre Schwester werden bei einem Autounfall von Zombies angegriffen - und sterben dabei. Nur Ali überlebt. An ihrer neuen Schule ...

An Alices sechzehnten Geburtstag passiert das unglaubliche: Ihre Eltern und ihre Schwester werden bei einem Autounfall von Zombies angegriffen - und sterben dabei. Nur Ali überlebt. An ihrer neuen Schule lernt sie Cole kennen, der wie sie Untote besiegen will ...


Alice war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat eine lockere Art, welche auch ihre beste Freundin Kat hat. Beide sind um Laufe des Buches zu einem eingespielten Team geworden.
Es passieren dort eigenartige Ereignisse, die darauf warten im nächsten Band gelüftet zu werden. Die Geschichte wäre auch ohne Cole wunderbar, aber mit ihm ist es natürlich wie mit Sahne auf einem Kuchen - man kann es auch ohne wunderbar essen, allerdings ist es mit dann doch auch ganz lecker. (Sorry, das musste jetzt sein :)
Das neue Cover ist auch echt ein Traum. Es erinnert mich stark an Alice im Wunderland, allerdings ist es auch düster.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen und da ich auch den zweiten Teil hier Zuhause liegen habe, werde ich möglichst bald weiter lesen :)


Fazit: Dieses Buch ist echt ein geheimnisvolles, spannendes und unterhaltsames Buch. Ab nun hat es sich einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern verdient :)

Veröffentlicht am 20.01.2018

Es steckt mehr Potenzial in dieser Geschichte

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts
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Titel: Soul Mates - Flüstern des Lichts
Autorin: Bianca Iosivoni
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 23.08.2017
Seitenzahl: 480 Seiten
Preis: 14,00 Euro

Colt rettet Rayne eines Abends ...

Titel: Soul Mates - Flüstern des Lichts
Autorin: Bianca Iosivoni
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 23.08.2017
Seitenzahl: 480 Seiten
Preis: 14,00 Euro

Colt rettet Rayne eines Abends vor einem mysteriösen Angreifer. Doch dieser ist nicht der Einzige Geheimnisvolle. Denn auch Colt verbirgt Geheimnisse. Beide suchen die Nähe von dem anderen. Denn sie sind Seelenverwandte und Rayne muss entscheiden, ob wie zu den Licht - und Dunkelseelen sie gehören will...

Bereits als ich gelesen habe, dass ein neues Buch von Bianca Iosivoni erscheint, bin ich vor Vorfreude fast geplatzt. Dennoch hat es eine Weile gedauert, bis ich dieses Buch zur Hand genommen habe. Trotzdem hatte ich große Erwartungen, da ich bereits von dem Buch "Der letzte erste Blick" sehr angetan war. Von da an war ich gespannt, ob diese Autorin auch genauso im Genre Jugendfantasy schreiben könnte.

Auf den ersten Blick hat das Thema ihres Buches viel Individualität. Jedoch habe ich beim Lesen viele ähnliche Züge von anderen Geschichten entdeckt. Natürlich ist dies nicht ungewöhnlich, denn so ziemlich jede Geschichte hat gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten. Jedoch hat mir trotzdem das gewisse Etwas gefehlt, was dieses Buch individuell macht. Beispielsweise eine übergeschnappte Protagonistin oder (was ich sehr gerne mag, was aber auch relativ oft benutzt wird) eine sympathische beste Freundin, die das Ganze total spannend findet.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wobei ich oft das Gefühl hatte, dass die Autorin hier bewusst einige Fakten aus dem Spiel gelassen hat, damit sie die diese im zweiten Teil mit einbringen kann. Zumindest hoffe ich das, weil viele Sachen noch offen stehen.
Rayne hat eine drastische Charakterentwicklung vollzogen. Das Gegenteil kann man definitiv nicht behaupten. Sie war mir größtenteils sympathisch, jedoch gab es natürlich auch ein par Szenen, wo ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Dies hielt sich aber in Grenzen.
Colt ist wie so ein Eisblock, welcher nicht schmelzen will. Er lässt sich nicht weich kriegen, jedoch mochte ich es, dass man bei manchen Stellen ein paar Mal die weiche Seite von ihm zu sehen bekam. Hoffentlich passiert dies beim zweiten Teil etwas öfter. Ich fand diese Kombination aber ziemlich gut geglückt und kann dort nichts aussetzen.

Kommen wir nun noch kurz zum Cover. Es ist schön gestaltet und gut ausgearbeitet. Es gibt natürlich schönere Cover, allerdings muss man auch bedenken, dass man zu diesem Thema keine große Auswahl hat und es relativ schwer ist etwas Passendes zu kreieren.
Der Schreibstil ließ sich gut lesen, allerdings habe ich mir bei manchen Szenen etwas mehr Detail gewünscht.

Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Vieles wurde zu schnell erzählt und es ist so gut wie immer Aktion. Ein paar ruhigere Szenen wären auch mal gut gewesen. Von Soul Mates habe ich mir eigentlich viel Romantik, also eine Romantasy Story erhofft, was ja auch im Klappentext angedeutet wurde. Dies wurde jedoch nach und nach zur Hintergrundgeschichte und der Konflikt zwischen den Dunkelseelen und den Lichtseelen wurde vor Vordergrundgeschichte. Es gab natürlich auch ein paar Annäherungsversuche zwischen Rayne und Colt, welche echt gut geschrieben wurden. In meinen Augen kann die Autorin in dem Genre New Adult definitiv besser schreiben und dort werde ich sie auch weiterhin verfolgen.

Das Ende hat mich am meisten enttäuscht. Es passiert alles total schnell und es sollte vermutlich darauf zulaufen, dass der Leser total verwirrt ist und unbedingt weiterlesen will, weil er gar nicht fassen kann, was dort passiert.
Bei mir hat es erreicht, dass ich verwirrt war und ich konnte auch nicht fassen, was dort passiert ist. Auf einmal wird alles total schnell erklärt und ich verstand einfach nicht, was dort genau geschehen ist. Für mich macht es keinen Sinn und ich hoffe, dass dies im zweiten Band genauer erklärt wird. Die Leseprobe habe ich auch bereits gelesen und leider verstärkte dies meine Verwirrung nur noch mehr.

Fazit: Es ist eine gute Jugendfantasy Geschichte, welche definitiv potenzial hat, jedoch konnte ich damit im Laufe des Lesens nicht sonderlich viel anfangen. Besonders das Ende hat mich enttäuscht und ich bin davon überzeugt, dass mir die Autorin im New Adult Bereich besser gefällt.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.01.2018

Ein kurzes Buch mit interessanten Wendungen

Was wir dachten, was wir taten
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Titel: Was wir dachten, was wir taten
Autorin: Lea-Lina Oppermann
Verlag: Beltz
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.01. 2018
Seitenzahl: 180
Preis: 12,95 Euro

Es wäre ein ganz normaler Schultag gewesen, ...

Titel: Was wir dachten, was wir taten
Autorin: Lea-Lina Oppermann
Verlag: Beltz
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.01. 2018
Seitenzahl: 180
Preis: 12,95 Euro

Es wäre ein ganz normaler Schultag gewesen, wenn nicht diese eine maskierte Person ins Klassenzimmer gekommen wäre. Doch sie verteilt Aufgaben, denen sich die Schüler stellen müssen und dabei kommt das ein oder andere Geheimnis zu Tage.
Können sie die Person mit der Waffe enttarnen, oder gehen die Lügen weiter?

Dieses Buch ist mit den 180 Seiten relativ kurz, deswegen war ich zunächst etwas skeptisch ob die Autorin es trotzdem schaffen könnte einen spannenden und realistischen Roman zu erschaffen. Dies ist mein erstes Buch in dieser Richtung, von da an habe ich nicht so viel Erfahrung und kann die Geschichte nicht mit anderen vergleichen.

Das Cover finde ich nicht sonderlich auffällig und es hat auch nichts mit einem Amoklauf zu tun. Das finde ich aber vollkommen okay, denn die Autorin selbst hat mal erwähnt, dass diese Geschichte keine typische Amoklauf - Geschichte sei. Der Titel ist jedoch etwas interessanter und diesen mag ich ziemlich gerne. Er bleibt einen im Gedächtnis.

Das Buch wird in verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen von Mark, welcher nicht sonderlich auffallend ist und zudem seinen Mathelehrer Herrn Filler nicht ausstehen kann. Von seiner Sicht wird auch etliches erzählt und von der Schülerin Fiona.
So bekommt man die unterschiedlichsten Informationen und kann sich ein klares Bild über die Situation schaffen. Auch bestimmte Sympathien entwickelt man. Beispielsweise mochte ich Fiona und Mark sehr gerne und konnte mich auch in ihre Situationen hineinversetzen, wobei Herr Filler ein ziemlich oberflächlicher Lehrer ist.

Es wird auf jeden Charakter in der Klasse eingegangen, wobei es mir ab und zu etwas wenig Schüler vorgekommen sind. Es gibt so ziemlich alle Charaktere und Arten von den typischen Schülern. Von der Klassenzicke bis zum Streber. Bei manchen Schülern hätte ich mir jedoch eine etwas detailliertere Hintergrundgeschichte gewünscht, welche auch gut ausgearbeitet ist. Die Charaktere kamen mir bei manchen Stellen nämlich etwas flach vor und ich konnte ihre Situationen oft nicht ganz nachvollziehen.

Es gab viele Momente, wo ich stutzen musste und nicht glauben konnte, was sich da abspielte. Jedoch wusste man nach und nach, wer sich hinter der Maske des Amokläufers verbirgt und es war leider keine richtige Überraschung mehr. Ich hätte mir zum Ende hin etwas mehr Spannung gewünscht, welche zwar vorher schon vorhanden war, jedoch zum Ende hin etwas flacher und schwächer wurde. Bei der Auflösung hätte ich mir schon etwas mehr Kreativität gewünscht, da ich im Laufe des Buches große Erwartungen hatte.

Dennoch wurde die Geschichte sehr realistisch dargestellt und ich finde, dass man dieses dünne Büchlein sehr wohl auch im Unterricht lesen könnte. Es wäre eine willkommene Abwechslung und man könnte das ein oder andere lernen, falls es selbst mal zu so einem Vorfall kommen sollte.

Fazit: Es ist eine sehr realistische Geschichte, welche von einem etwas anderen Amoklauf handelt und definitiv interessant ist. Die Charaktere hätten aber dennoch etwas ausgearbeiteter sein können und auch das Ende hat mich ein kleines bisschen enttäuscht. Dennoch mochte ich die Handlung und bin geneigt noch mehr aus diesem Thema zu lesen.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Ein süßes und gefühlvolles Buch mit außergewöhnlichem Schreibstil

Eine Insel zwischen Himmel und Meer
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Titel: Eine Insel zwischen Himmel und Meer
Autorin: Lauren Wolk
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.02.2018
Seitenzahl: 288 Seiten
Preis: 14,95 Euro

Als Crow noch ein Baby war, wurde sie an ...

Titel: Eine Insel zwischen Himmel und Meer
Autorin: Lauren Wolk
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.02.2018
Seitenzahl: 288 Seiten
Preis: 14,95 Euro

Als Crow noch ein Baby war, wurde sie an eine Insel angespült, auf der Osh lebte. Er zog sie groß und je älter sie wurde, desto stärker wurde ihr Wunsch zu wissen, woher sie eigentlich kam. Miss Maggie, eine Freundin von beiden, unterstützt beide bei der Suche und keiner kann ahnen, wohin ihre Suchen führen würde...

Lauren Wolk ist bereits schon durch ihr Werk "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" bekannt geworden. Dieses Buch habe ich bislang leider noch nicht gelesen, von da an war es eine kleine Überraschung, als ich diese Geschichte gelesen habe.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist nicht unbedingt das auffälligste und schönste, jedoch weiß man sofort, dass es ein interessantes und schönes Jugendbuch werden könnte. Auch das Boot im Sonnenuntergang auf dem Cover spricht für die Geschichte und man merkt, dass sich hier Gedanken gemacht wurden.

Bevor die richtige Geschichte überhaupt anfängt, gibt es ein kleines Interview am Anfang. Dieses habe ich mir auch direkt durchgelesen und es wird ein kleines bisschen gespoilert. Ich hätte mir gewünscht, dass es eher am Ende verschoben werden würde, allerdings kann man es auch überspringen und erst nach dem Beenden des Buches lesen.

Dort wurde auch erwählt, dass Lauren Wolk Erfahrungen als Lyrikerin hat. Dies kann man, wie ich finde, sehr gut im Buch erkennen, da ihr Schreibstil schon sehr poetisch ist und vielleicht nicht jedem gefällt. Bei mir gab es auch ein paar Stellen, wo ich mir nicht so viel Tiefgang gewünscht hätte, aber es hat mir größtenteils sogar gefallen. Denn es gab der kleinen Protagonistin das gewisse Etwas, welches sie so sonderbar uns einzigartig erscheinen ließ.

Das Mädchen Crow wurde ja von Osh großgezogen, welcher in einer selbst erbauten Hütte lebte. So lernte sie das Hummerfangen und das Suchen am Strand nach brauchbaren Dingen. Miss Maggie hat auch einen Großteil in die Erziehung eingebaut und unterrichtete sie sogar. Für ein kleines Mädchen könnte man also sagen, dass sie schon sehr erwachsen drüber kam. Aber genau das hat mir an der Geschichte schon sehr gefallen.

Man sollte hier allerdings nicht zu viel erwarten, wie zum Beispiel, dass diese Suche nach der Herkunft von Crow total verwinkelt ist und es lange dauert, bis sie diesen Ort findet. Dem ist leider nicht so. Es ist eher eine lockerleichte Geschichte, welche vor sich hin plätschert. Das Ende jedoch wurde dann doch etwas spannender, was meiner Meinung nach allerdings nicht hätte nötig sein müssen. Denn es war schon fast so, als hätte die Autorin erst am Ende realisiert, dass ja noch etwas Spannendes passieren müsse.

Fazit: Für viele Erwachsene könnte diese Geschichte vielleicht zu kindlich sein, deswegen würde ich es eher jungen Jugendlichen empfehlen. Mir hat der Schreibstil und die Geschichte rund um Crow sehr gefallen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Spannendes Buch, welches auch zum Nachdenken anregt

Marthas Widerstand
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Titel: Marthas Widerstand
Autorin: Kerry Drewery
Verlag: One
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 16.03 2017
Seitenzahl: 426 Seiten
Preis: 16,00 Euro

Martha liegt wegen einem Mord in einer von sieben Zellen. ...

Titel: Marthas Widerstand
Autorin: Kerry Drewery
Verlag: One
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 16.03 2017
Seitenzahl: 426 Seiten
Preis: 16,00 Euro

Martha liegt wegen einem Mord in einer von sieben Zellen. Sieben Tage stimmt das Volk darüber ab, ob sie sterben, oder leben soll. Wenn sie durch alle Zellen gewandert ist, steht die Todesstrafe an. Und bei jeder neuen Zelle, wird auch der Raum kleiner.
Es stellt sich heraus, dass die Mehrheit des Volkes sie sterben sehen will. Doch was ist, wenn sie genau darauf spekuliert und einen Stein ins Rollen bringen möchte?

Bereits, als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Geschichte sehr ansprechend und hätte sie am liebsten sofort gelesen. Und was soll ich sagen? Ich war vollends begeistert.

Obwohl ich von Gesichtern auf Covern nicht so begeistert bin, sprach es mich dennoch an. Denn in ihrem Blick spiegelt sich die Stärke und Unnachgiebigkeit. Insgesamt sind die Cover vom One Verlag ja immer wunderschön.

Auch die Charaktere waren mir anfangs sofort sympathisch. Martha ist eine sehr interessante Person und man hat bei ihr viele Gefühle auf einmal verspürt. Sie hat aber auch einen starken Charakter, was man auch daran erkennen kann, dass sie sich ein Ziel gesetzt hat, welches sie auch umsetzten will. Beim Klappentext war ich mir noch etwas unsicher, ob sie einfach nur naiv ist, oder doch schlau und klug. Sie ist so eine kleine Mischung aus beidem. Und genau das mochte ich auch sehr an ihr. Denn es ist nicht so, dass sie total unnachgiebig ist, sondern auch viele Zweifel und Trauer spielen auch eine große Rolle in ihrer Geschichte.

In dieser Geschichte wurden die Richter abgeschafft und durch ein Voting System wird endschieden, ob die Menschen, die in den Zellen landen, leben würfen. Dazu gibt es auch eine Show "Death is Justice", wo Familienmitglieder, ehemalige Richter, oder ähnliche Menschen auftreten dürfen, um die Person zu unterstützen. In der Zelle wiederum bekommt Martha die Psychologin Eve zur Seite gestellt, welche mit ihr ein Gespräch führen soll. Eve spielt in der Geschichte auch noch eine sehr entscheidende Rolle.

Man kann sehr wohl sagen, dass diese Geschichte auch zum Nachdenken anregt. Was beispielsweise überhaupt in unserer Gesellschaft passiert und ob möglicherweise auch unsere Demokratie an solch eine Grenze langen wird. Obwohl Martha größtenteils nur in der Zelle ihre Zeit verbringt, gibt es immer wieder Rückblenden, die näherbringen, warum Martha überhaupt bei den Zellen gelandet ist. Auch die Fernsehsendung "Death ist Justice" kommt regelmäßig in den Kapiteln vor, wo die unaussprechlich schreckliche Moderatorin die neusten Neuigkeiten über Martha und andere Gefangene preis gibt. Bei ihr habe ich das ein oder andere Mal fast die Nerven verloren. Ich denke, diejenigen die dieses Buch gelesen haben, werden dies nachvollziehen können.

Den Schreibstil von Kerry Drewery mochte ich sehr gerne, denn es ließ sich sehr flüssig lesen. Auch durch die Rückblenden und der Show hatte man etwas Abwechslung, was mir gut gefiel.

Fazit: Das Buch beinhaltet eine Geschichte voller Gefühle. Es ist nicht nur eine wunderbare Handlung, sondern hat auch etwas Nachdenkliches, was aber trotzdem Spannend und interessant ist.