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Veröffentlicht am 07.12.2025

Wild, grausam und spicy

Rabid
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Wild, grausam und spicy. So würde ich das Buch in drei Worten beschreiben.

Anfangs wurde man direkt in eine Konfliktsituation geworfen und hat einen guten Eindruck gewonnen, mit welchen Problemen die ...

Wild, grausam und spicy. So würde ich das Buch in drei Worten beschreiben.

Anfangs wurde man direkt in eine Konfliktsituation geworfen und hat einen guten Eindruck gewonnen, mit welchen Problemen die Protagonistin Seneca umgehen muss. Ihre Mutter ist gestorben und sie wird direkt von dem Alpha ihres Rudels Burke beansprucht. Als das Ritual schiefgeht, ist sie im Überlebensmodus – und so kann man eigentlich ihr ganzes Wesen beschreiben. Wütend, verletzt und unglaublich mutig. Ich habe Seneca total lieb gewonnen, sie ist eine starke Frau, nur hatte ich das Gefühl, dass sie sich selbst keine Gefühle gestattet.

Bei der Welt ist das aber absolut verständlich. Frauen werden von den Rudelmitgliedern beansprucht und haben kein Mitspracherecht, wer ihr Gefährte wird. Alphas töten sich gegenseitig und die gesamte Weltordnung wird durch Gewalt und Macht bestimmt. Diese Grausamkeit erlebt Seneca besonders im ersten Teil des Buches und ich kann nur raten die Triggerwarnung zu lesen, denn es wird echt einiges an Themen wie sexuelle und psychische Gewalt, Missbrauch und Gewalt eingebracht.

Da finde ich es besonders wichtig, dass diese Traumata auch aufgearbeitet werden, aber das geschieht eher sporadisch. Die Lösung für die Autorin scheint Sex zu sein. Generell würde ich die Beziehung zwischen ihr und Tyran eher erotischer Natur zuordnen. Denn von Gefühlen fehlt mir jede Spur. Und wenn diese angeschnitten wurden, dann doch recht oberflächlich und nicht wirklich glaubhaft. Tyran ist generell ein typischer Alpha, was gut in die Dark Romance Szene passt, aber an einer Charakterentwicklung oder Gefühlen mangelt es.

Die Handlung wird zwar stark von der Liebesgeschichte dominiert, aber dennoch hat man einen guten Eindruck von der Welt und weiteren begleitenden Handlungssträngen. Auch das Lesetempo ist angenehm flott, langweilig wird einem hier auf jeden Fall nicht 😊

Fazit: Das Buch steckt voller Erotik, Brutalität und Charakteren, die mutig, engstirnig und wild sind. Dabei fehlt es mir jedoch an Emotionen und einem gewissen Tiefgang. Für Fans von Werwölfen und Fokus auf den Spice könnte es aber auf jeden Fall eine Empfehlung sein.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Perfekt für Fans von Sarah J. Maas!

Heir of Illusion
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Wer die Bücher von Sarah J. Maas liebt, wird von dieser Geschichte begeistert sein. Nicht nur das Design ist mit dem Buchschnitt, einer Charakterkarte und einer Karte von der Insel der Illusion ein klarer ...

Wer die Bücher von Sarah J. Maas liebt, wird von dieser Geschichte begeistert sein. Nicht nur das Design ist mit dem Buchschnitt, einer Charakterkarte und einer Karte von der Insel der Illusion ein klarer Blickfang, sondern auch das Innere hat mich als Leser nicht losgelassen.

Allen voran die Charaktere. Ivy ist eine sehr charakterstarke, mächtige Protagonistin, die sich nicht den Mund verbieten lässt. Tagsüber gibt sie sich als Untergebene des Königs aus und nachts ist die eine kaltblütige Killerin, bereit für Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Ihre freche Art lockert die ein oder andere Situation sehr gut auf und ließ mich auch öfters schmunzeln. Der perfekte Gegenspieler dazu ist Throne. Er gibt sich als recht geheimnisvoll, aber man erhält trotzdem Einblicke in seine Schwachstellen – und dadurch bin ich ein ganz klarer Fan geworden. Warum kann er bitte nicht in Real Life existieren?!

Die Geschichte verfolgt einer klaren Geschichte mit einem gut durchdachten Plot, welcher von einer Liebesgeschichte begleitet, aber nicht überschattet wird. Dabei treten nach und nach Informationen zu Tage, aber einige relevante fehlen noch, um die Geschichte ganz verstehen zu können – darauf freue ich mich dann im nächsten Band. Obwohl man ab einer gewissen Stelle bereits einige Vermutungen hat, versteht es die Autorin diese völlig in den Wind verwehen zu lassen und Wendungen zu schaffen, die einen mit offenen Mund stehen lassen. Dennoch hätte da Finale vielleicht etwas ausführlicher sein können 😊

Was in diesem Buch noch etwas zu kurz gekommen ist, ist das Worldbuildung. Fae und magische Eigenschaften werden zwar angeschnitten, aber nicht immer ausgeführt. Das liegt vielleicht auch an de Hintergrund der Geschichte, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass dieses mehr thematisiert wird. Ich denke, darauf können wir und dann aber im nächsten Band freuen.

Fazit: Das Buch überzeugt mich vor Allem durch die charakterstarken Protagonisten, einem gut ausgearbeiteten Plot und einem Worldbuildung, was zwar noch ausbaufähig ist, aber definitiv die Neugierde auf die nächsten Bände schürt.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Zwischen Verzweiflung und Dunkelheit

House of the Beast
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Dieses Buch handelt von Monstern – sowohl physisch als auch psychisch gesehen. Als Außenseiterin und nach dem Tod ihrer Mutter hat Alma immer eine Begleitung bei sich: ihr Monster, eine unsichtbare Bestie, ...

Dieses Buch handelt von Monstern – sowohl physisch als auch psychisch gesehen. Als Außenseiterin und nach dem Tod ihrer Mutter hat Alma immer eine Begleitung bei sich: ihr Monster, eine unsichtbare Bestie, die zusammen mit ihr nach Rache durstet. Zusammen durchstehen die beiden die düstersten und traurigsten Schicksale. Begleitet werden sie dabei immer von einer gewissen bedrückenden, finsteren Atmosphäre, wie es auch schon Ava Reid auf dem Klappentext erwähnt.

Dem kann ich definitiv zustimmen. An sich ist das auch eine gute Erfrischung in der Buchbubble, aber manchmal hatte ich das Gefühl, als würde diese Stimmung fast schon erzwungen. Ständig wird mit ihr schlecht umgegangen, es ist als wären 90% der Menschen böse, hätten schlechte Charaktereigenschaften und generell fehlte einfach die Lebensfreude. Rache, Macht und Angst – das sind die prägnantesten Emotionen. Zudem findet auch häufig ein schwarz-weiß-denken der Charaktere statt und selten eine Entwicklung dieser.

Die Protagonistin Alma ist an sich ein verlorenes Mädchen, das schwere Schicksale erlitten hat und zu dem ich nicht wirklich eine Verbindung knüpfen konnte. Sie bleibt eher oberflächlich. Bei ihrem Biest war es ähnlich. Nur konnte ich bei ihm nicht wirklich seine Handlungen nachvollziehen. Besonders gegen Ende des Buches musste ich öfters den Kopf schütteln. Insbesondere hier habe ich des Öfteren Logikfehler feststellen müssen – oder es lag an dem sprunghaften Schreibstil, der zwar stellenweise sehr detailliert und generell auch flüssig zu lesen ist, aber dafür auch einiges auslässt. Wie beispielsweise das Worldbuidling. An sich ist die Grundidee wirklich fantastisch, aber obwohl mehrfach versucht wurde diese Welt zu erklären, hatte ich nicht das Gefühl, als würde die Wortwahl dies auf den Punkt treffen. Positiv anmerken muss ich auch, dass es zwar eine gewisse Beziehung zwischen Alma und dem Biest gibt, aber diese nicht in einer Romanze ausgeschlachtet wird. Dafür wird mehr Fokus auf die Handlung an sich gelegt.

Die Gestaltung des Buches ist zudem ein richtiger Traum! Wunderbares Cover, Buchschnitt und auch die Illustrationen zwischen den Seiten sind wunderschön! Auch die abwechslungsreiche Story, Stimmung und Charaktere im Vergleich zu anderen Geschichten auf dem Buchmarkt sind erfrischend. Nur hat mir hier eine gewisse Ausarbeitung gefehlt, wodurch ich 3 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Grausam, oberflächlich und unverständlich

Das Lied der Tiefe
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Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden ...

Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden – und sie ist eine Sirene. Obwohl sie dabei unglaublich viel Potenzial hat zu einer starken Persönlichkeit heranzuwachsen, verliert sich Imogen in Gedanken, einer toxischen Beziehung und einer gewissen Oberflächlichkeit. Diese ist generell allen Charakteren zuzuschreiben. Keiner konnte mich berühren, die Handlungen sind oft unverständlich und schlussendlich war es mir quasi egal, was mit ihnen geschieht.

Der Schreibstil ist sehr sprunghaft und die Autorin liebt es grausame Szenen auszuschmücken, sodass ich manchmal fast schon Ekel empfand. Generell ist in diesem Buch viel passiert – aber vieles wurde eher zusammenhangslos erzählt und nicht weiter ausgeführt. Manchmal entdeckte ich Logiklücken und auch wenn die Autorin eine gewisse Romantik fast schon erzwungen hat, fühlte sie sich einfach nicht echt an. Dem geworbenen Spice Level von 3/5 würde ich auch stark widersprechen.

Das Worldbuildung hätte an sich so viel Potenzial gehabt! Aber bis auf ein paar Ausflüge in die geographische Situation, fehlte einiges, um ein gutes Leseerlebnis zu erreichen. Der Anfang und das Ende habe ich schon als recht grausam empfunden und das leider nicht im positiven Sinne. Da es sich hier um den ersten Teil einer Dilogie handelt, werde ich den zweiten Band nicht lesen. Generell hätte ich es besser gefunden, wenn in irgendeiner Art und Weise kommuniziert geworden wäre, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt.

Von mir gibt es nur 2 Sterne. Die Grundidee hat Potenzial, aber die Umsetzung war leider ein Griff ins Klo.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Ein absolutes Highlight!

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Wow, einfach wow! Dieses Buch hat mich unglaublich begeistert.

Anfangen mit diesem wunderbaren Worldbuildung. Eine Welt voller Magie, Dämonen und einer geheimnisvollen Rivalität, über die man zwar immer ...

Wow, einfach wow! Dieses Buch hat mich unglaublich begeistert.

Anfangen mit diesem wunderbaren Worldbuildung. Eine Welt voller Magie, Dämonen und einer geheimnisvollen Rivalität, über die man zwar immer mehr herausfindet, aber trotzdem noch genug Fragen übrig bleiben, um es spannend zu machen. Vermischt wurde dies mit einer Enemies to Lovers Liebesgeschichte, die wunderbar funktioniert und nicht wie jede 0815 Geschichte wirkt.

Scarlett ist eine Gestaltwandlerin, dämonisch infiziert und somit laut Ren, dem König von Lethia ganz klar eine Feindin. Trotzdem ist er durch den Tod seiner Verlobten auf Scarlett angewiesen, dadurch ist eine gewisse Nähe unvermeidlich, aber die Autorin schafft es geschickt trotz der Annäherung auch eine gewisse Distanz zu schaffen, sodass alles sehr realistisch dargestellt wird.

Scarlett ist eine starke Protagonistin, die keinen Blatt vor dem Mund nimmt, sich für keinen Kampf zu schade ist und für ihre Ideale einsteht. Ihr Humor ist zudem genial. Ren hingegen würde ich das ein oder andere Mal wachrütteln, aber grundsätzlich ist auch er ein loyaler und liebenswürdiger Mensch, der die ein oder andere Charakterentwicklung durchlebt.

Zu Beginn des Buches gibt es einen Glossar, um sowohl die Dämonen, als auch Personen besser zu verstehen. Das hat mir ungemein weitergeholfen.

Der Schreibstil ist ein absoluter Knaller. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte trieft nur so vor unerwarteten Wendungen, Spannung und einem grandiosen Ende, welches Lust auf den zweiten und somit finalen Band der Dilogie macht! Ich kann es garnicht erwarten weiterzulesen.

Fazit: Es ist ein fantastisches, humorvolles und spannendes Leseerlebnis, das nicht nur von Worldbuildung, sondern auch von wunderbaren Charakteren und unglaublichen Wendungen lebt. Wer „Throne of Glass“ und die „Blood and Ash“ Serie mag, wird auch hier einen weiteren Schatz finden.

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