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Veröffentlicht am 19.11.2020

Voller Verrat, Intrigen und Magie - Ein vielseitiger Fantasyauftakt!

Die Mächte der Moria (Die Mächte der Moria 1)
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Als Kind wurde Renata an den Hof des Königs gebracht, um dessen politische Gegner auszuschalten. Denn sie ist eine Moria und kann Erinnerungen stehlen. Doch nun kämpft sie an der Seite der Rebellen. Als ...

Als Kind wurde Renata an den Hof des Königs gebracht, um dessen politische Gegner auszuschalten. Denn sie ist eine Moria und kann Erinnerungen stehlen. Doch nun kämpft sie an der Seite der Rebellen. Als ihr Geliebter Dez gefangen genommen wird, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und kehrt an den Hof zurück. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, die das Schicksal des Königreichs verändern könnten…

Das Cover ist wirklich wunderschön und ein richtiger Blickfang. Der Klappentext hat mich auch neugierig gestimmt. Der Anfang hat es mir jedoch schwer gemacht. Ich hatte das Gefühl in die Welt geworfen zu werden, ohne jemanden neben mir, der mich an die Hand nimmt und durch die Geschichte führt. Es wurden Namen genannt, denen ich kein Gesicht zuordnen konnte. Zudem ist die Welt ziemlich komplex. Eine Karte wäre als Orientierung hilfreich gewesen.

Mit der Hauptprotagonistin Renata war ich anfangs nicht auf einer Wellenlänge. Sie schien besonders bei den ersten hundert Seiten naiv zu sein und sie behandelte andere Menschen, als hätte nur sie die schwere Last zu tragen. Zum Glück entwickelte sich ihre Persönlichkeit über die Seiten hinweg. Sie setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und erkennt ihre Fehler. Sie wuchs zu einer starken und verantwortungsbewussten Persönlichkeit heran, welche ich besonders gegen Ende ins Herz geschlossen habe. Neben Renata erhalten wir sowohl Einblicke in das Leben der Rebellen, als auch in das Leben innerhalb der Palastmauern. Obwohl ich bei Büchern mit einer Rebellion prinzipiell deren Sicht unterstützen kann, so hatte ich hier ein kleines Gefühlschaos. Die Persönlichkeiten der dortigen Charaktere wirkten eher eindimensional auf klare Sichtweisen reduziert. Bei Margo beispielsweise habe ich immer die vorwurfsvolle und wütende Miene vor Augen. Bei Hofe hingegen ist mir bei manchen Charakteren das Herz aufgegangen. Dort habe ich auch schon mehr Entwicklungen, Geheimnisse und Intrigen entdeckt.

Da die Rebellion sich bereits auf Hochtouren befindet, begleiten wie Renata anfangs bei Plänen und Angriffen der Rebellen. Durch verschiedene Vorkommnisse landet sie dann beim Königshof. Es werden die unterschiedlichsten Landschaften beschrieben, sodass ich mich in der Welt Zuhause gefühlt habe. Die Grundidee kennt man in manchen Punkten bereits von anderen Jugendbüchern, aber die Idee mit den unterschiedlichen Arten von Moria mochte ich dennoch sehr. Besonders die Fähigkeit Erinnerungen zu rauben hört sich unglaublich an und ich habe es genossen, wie die Autorin es schafft das Vorgehen im Gedächtnis von Renata wiederzugeben.

Ein großes Highlight waren definitiv die Geschehnisse am Ende. Es werden Geheimnisse gelüftet, Intrigen geschmiedet und viel verraten. Die Spannungskurve steigt an und ich konnte oft nicht den Mund schließen, so überrascht und begeistert war ich. Durch den Verlauf der Geschichte ist für mich klar, dass ich auch Band zwei lesen muss.

Fazit: Während ich anfangs Probleme hatte mich in der Geschichte zurechtzufinden, so konnte ich das Buch gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen. Intrigen, Geheimnisse, Erinnerungen und jede Menge Erinnerungen lassen sich in diesem Werk finden! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Lass dich durch die fantastischsten Welten führen!

Wonderlands
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Ein Reiseführer durch die unterschiedlichsten Welten. „Wonderlands“ führt uns mit 100 Essays durch die fantastischsten Orten der Weltliteratur. Beginnend mit dem Gilgamesch-Epos bis hin zu „Zwei Jahre, ...

Ein Reiseführer durch die unterschiedlichsten Welten. „Wonderlands“ führt uns mit 100 Essays durch die fantastischsten Orten der Weltliteratur. Beginnend mit dem Gilgamesch-Epos bis hin zu „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ werden 3000 Jahre von den ersten Epen bis zur Fantasy dargestellt.

Das Buch ist in fünf Rubriken eingeteilt. Es beginnt mit „Alte Mythen & Legenden“ und endet mit dem Computerzeitalter. Wichtig bei der Zusammenstellung war, dass die Geschichten in einer frei erfundenen Welt oder einem erdachten Land spielen. Jeder Geschichte werden zwei bis vier Seiten des Gesamtwerkes zugeteilt. Neben dem Inhalt werden interessante Informationen über den Autor und das Originalcover abgebildet. Mit einem einheitlichen Layout und schwarz-weiß Bilder der Autoren wird eine Einheitlichkeit gezaubert. Die Gestaltung des Buches ist zudem ganz klar eines der Highlights. Durch das Cover wurde ich ja bereits neugierig, aber auch inhaltlich wurde nicht mit Illustrationen und Fotos gespart. Das war ein passender Ausgleich zu den Essays und veranschaulichte den Inhalt.

Die Ausarbeitung waren wirklich außergewöhnlich. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Zusammenstellung von Werken, sondern anhand des Schreibstils hat man als Leser gemerkt, wie genau die Autorin bei dieser Sammlung recherchiert hat. Neben dem Inhalt werden die gestalteten Welten analysiert, interpretiert und auch auf die Gegenwart bezogen. Oft wird Bezug auf bereits genannte Werke genommen, um beispielsweise einen Vergleich darzustellen oder um zu zeigen, von welchen Geschichten sich der jeweilige Autor inspiriert hat. Auch wenn „J. K. Rowling“ und „Lewis Carroll“ möglicherweise darauf schließen lassen, dass dieses Buch von Kindern gelesen werden kann, kann ich das nicht empfehlen! Der Schreibstil ist anspruchsvoll und teilweise von Fachbegriffen durchzogen. Selbst als Leser brauchte ich ein wachsames und kein müdes Auge, um die Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Erst dadurch wird das Leseerlebnis wirklich magisch und außergewöhnlich.

Anfangs war ich etwas enttäuscht, da mir bei den „Alten Mythen und Legenden“ nur wenige bekannt vorkamen. Im Nachhinein sehe ich es jedoch nicht mehr ganz so kritisch. Die Werke ähneln und unterscheiden sich gleichermaßen gravierend und konnten mich auf unterschiedliche Art und Weise faszinieren. Bei „Der Report der Magd“ hat mir besonders die feministische Seite gefallen, welche auch bei „Ihrland“ einen Platz findet. Beides werde ich in bald lesen. Bei „Der Zauberer von Oz“ und „Alice im Wunderland“ konnte ich die konstruierte Welt schätzen lernen, während ich bei „Herr der Ringe“ und „Das letzte Einhorn“ mehr über den Hintergrund erfahren habe.

Auch wenn meine Begeisterung für das Buch groß ist, habe ich doch das Gefühl, die Autorin hätte nicht alle wichtigen Werke der letzten Jahrhunderte genannt. In dieser Sammlung ist eine Grenze vorhanden, das ist mir klar, jedoch sind Autoren wie „Michael Ende“ und „Patrick Rothfuss“ nicht mehr aus dem Genre der Fantasy zu denken.

Grundsätzlich habe ich besonders bei der „Neuen Weltordnung“ und dem „Computerzeitalter“ Lieblinge gefunden – was vielleicht auch daran liegt, dass mir viele Bücher dort bekannt vorkamen und ich auch das ein oder andere wie „Harry Potter“, „Tintenherz“ und „Alles, was wir geben mussten“ gelesen habe. Da mir deren Rahmenhandlung bekannt war, fiel mir ein weiteres Mal die Detailverliebtheit der Autorin auf. Kleinigkeiten zur Entstehung der Geschichte animieren den Leser weiterlesen zu wollen und zaubern dabei eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Fazit: Es ist ein fantastisches Buch, um aus der Realität zu fliehen und sich in unbekannte Welten entführen zu lassen. Durch die ungewöhnlichen Welten und den wunderschönen Illustrationen ist es ein geeignetes Geschenk für Fantasy und Science-Fiction-Liebhaber. Von mir gibt es 4,5 bis 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

Eine gelungene Kombination von Humor und Gesellschaftskritik

QualityLand 2.0
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Nach dem Anschlag auf John of Us darf Peter Arbeitsloser endlich als Maschinentherapeut arbeiten. Zudem versucht ein Billionär Präsident zu werden, Martyn wird von Drohnen verfolgt und Kiki schnüffelt ...

Nach dem Anschlag auf John of Us darf Peter Arbeitsloser endlich als Maschinentherapeut arbeiten. Zudem versucht ein Billionär Präsident zu werden, Martyn wird von Drohnen verfolgt und Kiki schnüffelt in ihrer Vergangenheit herum und gerät in große Gefahr. Doch was hat ausgerechnet den dritten Weltkrieg ausgelöst?

Dieser Nachfolger schließt nahtlos an den ersten Band von Qualityland an und ist dem entsprechend aufbauend. Man sollte vorher unbedingt Band eins gelesen haben! Beide haben einen ähnlichen Aufbau. Zwischen den Kapiteln gibt es immer kleine Werbeanzeigen oder Dialogie, welche die Geschichte auflockern. Auch die Gespräche von Peter Arbeitsloser mit seinen Maschinen sind ein großes Highlight. Durch die ganzen humorvollen Dialoge, der skurillen Weltanschauung und den außergewöhnlichen Figuren rückt die Haupthandlung jedoch ein wenig in den Hintergrund. Diese orientiert sich sehr an den ersten Band, mir fehlte jedoch ein wenig Eigenständigkeit. Der Plot hätte passender sein können.

Für mich war direkt klar, dass ich das neue Buch von Marc-Uwe Kling lesen muss. Sein humorvoller Schreibstil bringt mich immer wieder zum Lachen – und so war es auch hier wieder der Fall. Der Autor schafft es geschickt mit Worten Unterhaltung und ernsthafte kritische Fragen aus der Gegenwart zu vereinen. Klimawandel, Gleichberechtigung und Globalisierung spielen hier eine zentrale Rolle. Diese offensichtliche Kritik wurde teilweise auch als Zukunftsszenario behandelt, in dem eine Menge Wahrheit versteckt ist.

Meiner Meinung nach gibt es unterschiedliche Möglichkeiten dieses Buch zu lesen. Entweder man sieht den Unterhaltungswert an erster Stelle, denn Peter Arbeitsloser und seine Maschinen lassen einige Sprüche los, bei denen man sich am Boden kringeln möchte vor lachen, oder man schaut speziell auf die Politisierung. Anders als in Band eins erschien mir diese als Leser stärker. Das Ende macht Hoffnung auf einen dritten Teil, der Potenzial hat noch besser zu werden!

Fazit: Eine geschickte Kombination von Humor und Gesellschaftskritik, die gut an den ersten Band anknüpft. Die auf Technik basierte Welt zusammen mit den kuriosen Bürgern konnten mich wieder einmal unterhalten und zum Lachen bringen. Ich würde mich sehr auf einen dritten Band freuen und vergebe 4 bis 4,5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2020

Tami Fischer hat sich ein weiteres Mal übertroffen!

Hiding Hurricanes
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Lenny führt ein geheimnisvolles Doppelleben: Tagsüber ist sie Studentin an der Fletcher University und nachts verwandelt sie sich im die Tänzern Daisy. Nur wenige Menschen wissen von ihrem Beruf und das ...

Lenny führt ein geheimnisvolles Doppelleben: Tagsüber ist sie Studentin an der Fletcher University und nachts verwandelt sie sich im die Tänzern Daisy. Nur wenige Menschen wissen von ihrem Beruf und das soll auch so bleiben. Doch ihr bester Freund Creed besucht immer wieder ihre Shows und verfällt Daisy. Lenny ist schon lange in ihn verliebt und gerät mit ihren Rollen ins Wanken. Dabei bahnt sich eine Katastrophe an, die ihr bisheriges Leben verändern könnte…

Die ersten beiden Bände von Tami Fischer mochte ich sehr, deswegen war es für mich sonnenklar, dass ich auch dieses Buch lesen würde. Das Cover ist mal wieder ein Blickfang und passt sehr gut zur Reihe.

Auch in diesem Band wird wieder aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben. Lenny ist eine charakterstarke Protagonistin mit einer Menge Feuer. Die Trennung ihrer beiden Persönlichkeiten wurde sehr gut umgesetzt, sodass man aber trotzdem Ähnlichkeiten erkennen konnte. Lenny ist von den bisherigen Protagonistinnen mein Liebling geworden. Genauso verhält es sich auch mit Creed. Bereits in den vorherigen Bänden bin ich durch seine mysteriöse und sympathische Art neugierig auf ihn geworden. Er ist einfach ein wahrer Bookboyfriend – wenn Lenny ihn nicht schon in Besitz genommen hätte, hätte ich ihn weggeschnappt ;). Creed und Lenny haben perfekt mit einander harmoniert. Besonders die humorvollen Dialoge waren unglaublich unterhaltsam und erfrischend.

Wie auch in den bisherigen Bänden war der Schreibstil von Tami Fischer angenehm und flüssig. Grundsätzlich liebe ich es bei ihren Büchern, dass die Liebesgeschichten verknüpft sind und Hintergrundinformationen der Charaktere erfordern. Es werden Probleme, Schwächen, Begierden und vergangene Erlebnisse der Protagonisten geschildert, sodass sie als Person lebendig erscheinen. Die Charaktere sind hier nicht einfache Konstrukte mit den Farben schwarz und weiß, sondern es befindet sich in ihrem Inneren eine ganze Farbenvielfalt.

Das wirkt sich auch auf die Umgebung aus. Die Gruppe ist natürlich mit an Bord und ihr Zusammenspiel war wieder äußerst unterhaltsam. Da geht einem als Leser das Herz auf. Im Bezug auf Gefühle kann ich auch wieder nur Lob aussprechen. Ich konnte förmlich fühlen, wie die Emotionen bei Lenny und Creed Achterbahn gefahren sind. Abwechslung ist definitiv vorhanden. So hätte ich sie teilweise am liebsten geschüttelt und umarmt.

Fazit: Obwohl ich Band eins und zwei geliebt habe, hat Tami Fischer sich mit diesem Buch ein weiteres Mal übertroffen. Als Leser hat man die vielseitige und humorvolle Verbindung zwischen Lenny und Creed gespürt und auch Emotionen konnten mich erreichen. Als ein Highlight bekommt es von mir klare 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Ein großartiges Buch auf allen Ebenen.

Splitter aus Silber und Eis
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Die Prinzessin des Ewigen Frühlings Veris ist die Schönste im ganzen Reich. Und somit begleitet sie eine schwere Aufgabe: Sie soll den Winterprinzen töten und somit ihr Volk vor den eisigen Splittern schützen. ...

Die Prinzessin des Ewigen Frühlings Veris ist die Schönste im ganzen Reich. Und somit begleitet sie eine schwere Aufgabe: Sie soll den Winterprinzen töten und somit ihr Volk vor den eisigen Splittern schützen. Dazu muss sie in den Palast der Winter-Fae gelangen, aus dem keines der vorherigen Mädchen in ihre Heimat zurückgekehrt ist. Doch kann Veris das Herz des Prinzen zum Schmelzen bringen?

Das Cover ist ganz klar ein riesiges Highlight! Es passt zur Stimmung des Buches und trifft den Inhalt des Buches auf den Punkt genau. Ich könnte es ewig betrachten. Neben dem Cover gehört zur Gestaltung auch eine passende Karte von Wenturien. Sie war hilfreich, um noch tiefer in die Geschichte blicken zu können.

Nach dem Lesen der ersten Seiten hatte ich eine Vermutung, dass es ein Mischung von „Die Schöne und das Biest“ und „Schneewittchen“ sein würde. Es ist jedoch weitaus mehr als das!

Während Veris anfangs noch etwas unbeholfen wirkte, so konnte sie mich mit jeder neuen und verblüffenden Handlung überraschen und von sich überzeugen. Sie ist stur, weiß aber um Gefahren und wirkt dabei sehr mutig. Ich liebe starke Protagonistinnen und in diesem Buch hat sie definitiv bewiesen, dass sie eine Kämpfernatur ist. Außerdem durchlebt sie auch eine Charakterwandlung.

Während wir Veris begleiten, erhalten wir Stück für Stück Einblicke in das Leben des Winterprinzen, der auf dem ersten Blick faszinierend, mysteriös und gleichzeitig unnahbar wirkt.

An dieser Stelle kann ich den Schreibstil nur loben! Laura Cardea hat es geschafft mit ihren Worten Informationen zu liefern und dabei gleichzeitig eine abwechslungsreiche Stimmung entstehen zu lassen. Dennoch wird einiges unklar gehalten, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Liebesgeschichte drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern entwickelt sich still und unauffällig, sodass sie nicht zu viel Raum einnimmt. Es fliegen unterschwellig die Funken. Somit weiß der Leser nicht auf Anhieb, in welche Richtung sich die Beziehung entwickelt. Auch der Schlagabtausch zwischen Veris und dem Prinzen war humorvoll und sehr unterhaltsam.

Das Buch lebt aus einer Kombination von unterschiedlichen Komponenten. Obwohl ich ein paar Bücher gelesen habe, welche sich durch die Fae und dem Winterreich geähnelt haben, ist diese Geschichte einzigartig! Das Setting konnte mich durch die außergewöhnlichsten und mysteriösesten Wesen und Orte in seinem Bann ziehen. Auch Nebencharaktere, wie Sif und Elyria habe ich ins Herz geschlossen. Zudem wurde ich öfters in die Irre gefühlt. Die erste Hälfte des Buches schien eine Richtung zu verfolgen, dann jedoch wandelte sich die Handlung und es überschlugen sich Geschehnisse. Ich konnte nur mit offenem Mund dastehen und mich mit jedem weiteren Satz in diese Welt führen lassen. Auch wenn das Buch ein Konstrukt aus vielen Handlungssträngen beherbergt, wurden alle passend beendet und haben mich staunen lassen.

Fazit: „Splitter aus Silber und Eis“ ist faszinierend, überraschend und überwältigend! Veris als Kämpfernatur, die unterschwellige Liebesgeschichte, das atemberaubende Setting und der ausdrucksstarke Schreibstil haben das Buch zu einem wahren Highlight gezaubert. Die Wendungen, Intrigen und Geheimnisse erzeugen zudem eine außergewöhnliche Stimmung. Ich möchte es jedem Fantasyliebhaber in die Hand legen und rufen „Lest es!“. Von mir gibt es ganze 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere