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Veröffentlicht am 21.09.2019

Spannend, schockierend und mit vielen Wendungen!

Die Arena: Grausame Spiele
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Die Gesellschaft in London lebt getrennt. Die Pures leben im Luxus, während die Dregs jeden Tag um ihr Überleben kämpfen müssen und unterdrückt werden. Kinder werden ihren Eltern entrissen und müssen im ...

Die Gesellschaft in London lebt getrennt. Die Pures leben im Luxus, während die Dregs jeden Tag um ihr Überleben kämpfen müssen und unterdrückt werden. Kinder werden ihren Eltern entrissen und müssen im „Zirkus“ auftreten. Hoshiko ist Hochseilartistin und sie schwankt in jeder Sekunde zwischen Leben und Tod. Als sich Ben und Hoshiko begegnen beginnt eine Veränderung zwischen den Pures und Dregs…

Das Cover finde ich sehr schön und es passt zum Inhalt. Das Buch wurde aus den Sichten von Ben und Hoshiko geschrieben und so konnte man die Geschichte aus spannenden Sichtweisen sehen, denn nicht nur die Situationen zwischen Dregs und Pures sind unterschiedlich, sondern auch die Charaktere der beiden.

Hoshiko hat sich als Hochseilartistin den Namen „die Katze“ wahrlich verdient. Sie ist unglaublich flink und gelenkig, sodass ich fast schon von meinem inneren Auge ihre Künste sehen konnte. Hoshiko kann aber auch kratzbürstig sein und würde alles für ihre Liebsten machen. Dennoch begleitet sie ihr Hass auf die Pures.
Ben ist der Sohn einer der mächtigsten Politikerinnen des Landes und somit ein Pure. Während des Buches war er mir manchmal zu naiv und sanftmütig, aber das passt halt auch sehr zu seinem Charakter, der eine gute Abwechslung war.

Die Grundidee des Buches war auf nur teilweise etwas völlig individuelles. Diese Abgrenzung der Menschheit tritt in vielen Geschichten auf und hat mich daher nicht ganz so sehr überzeugen können. Dennoch war der Aspekt mit dem Zirkus definitiv spannend, denn die Haupthandlung hat dort gespielt. Das Grundkonzept des Zirkus' ist zwar die Unterhaltung der Zuschauer, aber anders als man denkt, ist diese nicht nur auf das Vorführen von unterschiedlichen Showeinlagen spezialisiert, sondern man möchte Blut sehen. Somit ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven. Die Gesellschaft in dieser Welt war echt spannend und erschreckend zugleich, denn es zeigt, wie unterschliedlich die Menschen sein können und dass eigenständiges Denken definitiv wichtig ist. Am Anfang habe ich nicht ganz verstanden, inwieweit sich die Pures und Dregs unterscheiden, was mich lange im Dunkelen gelassen hat. Ein paar Fragen dazu besitze ich aber immer noch.
Überraschungen und Wendungen waren vorhanden und teilweise war ich fast schon schockiert, was alles passiert und was sich die Autorin alles einfallen ließ. Darauf bin ich schon sehr auf Band 2 gespannt.
Wie im Klappentext bereits angeschnitten ist natürlich auch eine Liebesgeschichte dabei. Diese ist für mich einen Tick zu schnell entstanden und hätte meiner Meinung auch gerne eine enge Freundschaft sein können, denn Liebe war für mich dann doch etwas hoch gegriffen.
Das Ende war offen, hat mich dennoch aber neugierig auf den zweiten Teil gemacht. Ich hoffe sehr, dass dieser den anderen Büchern aus dem Genre nicht zu sehr ähneln wird, denn dann ist der Wiedererkennungswert leider eher gering.

Fazit: Es ist eine spannende Geschichte, welche mich besonders durch die Idee mit dem Zirkus begeistern konnte. Hoshiko ist ein wunderbarer Charakter und auch wenn mich die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ben nicht ganz überzeugen konnte, bin ich doch gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird. Von mir gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht am 14.09.2019

Eine emotionale und berührende Geschichte mit vielen Längen.

Kleine Iris
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Iris strandet auf einer Insel und lernt bald schon Eljani kennen, welche sie freundlich aufnimmt. Bald schon fühlt sie sich Zuhause und muss sich in dieser außergewöhnlichen Gesellschaft zurechtfinden. ...

Iris strandet auf einer Insel und lernt bald schon Eljani kennen, welche sie freundlich aufnimmt. Bald schon fühlt sie sich Zuhause und muss sich in dieser außergewöhnlichen Gesellschaft zurechtfinden. Doch in ihrer Vergangenheit erinnert sie sich an nichts Schönes. Neben diesem Geheimnis prägt sie noch eines, denn die ganze Welt macht Jagd auf sie...

Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, denn ich habe noch nie davon gehört, dass jemand sich an nichts Gutes erinnern kann. Eine gewisse Erwartung habe ich vor dem Lesen somit schon gehabt, denn ich wollte nachvollziehen, wie sich solch eine Person wohl fühlen würde.

Den Anfang des Buches bilden zwei Prologe, die dabei helfen sich in der Kultur und Gesellschaft der Insel zurechtzufinden. Dabei hat mir der erste besonders gut gefallen. Danach folgen die ersten Kapitel, wo wir als erstes Eljani kennenlernen.
Sie ist die geborene Anführerin und für ihr Alter sehr erwachsen. Mir war sie sehr sympathisch, denn durch unterschiedliche Situationen hat sie bewiesen, wie wichtig ihr ihre Freunde sind, sowie ihre Familie.
Als Nebencharaktere sind die Freunde von Eljani Farma und Veleni auch wichtig für die Geschichte. Farma war sehr ruhig und gehorsam. Manchmal war er mir sogar etwas zu ruhig. Eine rebellische Ader hätte ihm bestimmt gut getan, aber trotzdem habe ich ihn in mein Herz geschlossen.
Veleni sagt ihre Meinung frei heraus, was ich sehr an ihr geschätzt habe. Natürlich gab es auch hier Momente, bei der ich mir bei ihr ein etwas gefühlvolleres/geschmacksvolleres Verhalten gewünscht hätte. Die Namensgeberin des Buches ist natürlich Iris, die am Anfang des Buches sehr ruhig ist. Ihr Verhalten konnte ich total nachvollziehen, was sich jedoch ab einem bestimmten Moment änderte. Darauf gehe ich später ein.

Ich habe von anderen Leserin gehört, dass sie den Schreibstil gewöhnungsbedürftig fanden, jedoch war das bei mir nicht der Fall. Ich fand ihn sehr flüssig und gut zu lesen.
Einen anderen Kritikpunkt habe ich dafür aber, der für mich auch sehr prägnant ist. Obwohl das Buch „nur“ 300 Seiten besitzt, sind diese eng beschrieben. Es gibt viele Längen, was besonders an der detaillierten Beschreibung von Situationen oder Charakteren liegt.
Um die Spannung etwas aufzubauen wären mehr energiereiche Szenen gut gewesen, was zum Ende hin zum Glück dann auch geschehen ist. Während der Anfang sehr auf das Kennenlernen der Kultur und der Charaktere fokussiert war, wurde es auf den letzten 100 Seiten doch sehr spannend. Ich erfuhr mehr von der Welt und auch wenn ich am Anfang nicht ganz wusste, in welches Genre ich die Geschichte stecken sollte und es immer noch nicht ganz weiß, kann ich doch sagen, dass es sehr fantasiereiche Züge hat. Diese werden im zweiten Band wahrscheinlich auch weiter ausgearbeitet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sage, aber dieses Buch hat einen gewaltigen Cliffhanger! Viele Situationen und Wandlungen werden angedeutet, sodass man ungefähr weiß, wie sich die Geschichte verändern wird, aber dennoch möchte man wissen, wie es weitergehen wird.
Emotionen sind in diesem Buch aber definitiv vorhanden! Es gibt viele Schicksalsschläge und Entscheidungen, bei dem mir das Herz fast zerbrochen ist.
Es wurde eine Altersempfehlung von 8-12 Jahren angegeben und ich kann von meiner Seite aus sagen, dass es ich es nicht als ein Kinderbuch empfinde. Es hat eine sehr kindliche Seite, dem kann ich zustimmen, aber durch die ganzen Schicksalsschläge würde ich es Jugendlichen oder Erwachsenen empfehlen, die gerne Kinderbücher lesen.
Mein letzter Kritikpunkt (und dann habe ich auch nichts mehr zu meckern) wäre dann noch die Entwicklung von Iris. Ich habe mit einem traurigen und verwirrten Mädchen gerechnet, die sich nur an Schlechtes erinnern kann. Besonders am Anfang des Buches habe ich davon nichts gespürt, auch wenn es ab und zu angedeutet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Punkt prägnanter aufgetreten wäre, denn von dem Klappentext her habe ich etwas anderes erwartet.

Fazit: An diesem Buch haben mir trotz meiner vielen Kritikpunkte besonders die Charaktere und die vielen Emotionen, welches das Buch in mir regen konnte, gefallen. Dennoch gab es viele Längen. Erst gegen Ende des Buches ist wirklich Spannung entstanden. Deswegen vergebe ich 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Leider schwächer als Band eins.

Staub & Flammen
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Nachdem Maél angeklagt wird ein Verbrechen begangen zu haben und im Olymp eingekerkert wird, setzt Livia alles daran seine Unschuld zu beweisen. Neben ihren besten Freundinnen Gigi und Jemma gesellt sich ...

Nachdem Maél angeklagt wird ein Verbrechen begangen zu haben und im Olymp eingekerkert wird, setzt Livia alles daran seine Unschuld zu beweisen. Neben ihren besten Freundinnen Gigi und Jemma gesellt sich nun auch der Hadessohn Enko in ihre Gruppe und zusammen entdeckten sie etwas Unglaubliches. Denn nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern auch die ganze Menschheit...

Von Band eins der Reihe war ich restlos begeistert, deswegen war ich unglaublich gespannt, wie es mit Maél und Livia weitergehen wird. Das Cover passt sich dem Vorgänger an und es ist mal wieder wunderschön!

Livia habe durch den Vorgänger unglaublich ins Herz geschlossen, aber hier hätte ich sie am liebsten das ein oder andere Mal kräftig geschüttelt. Ihr Verhalten in manchen Situationen war teilweise unlogisch und für mich nicht nachvollziehbar. Manche solcher Szenen habe ich aber auch bei anderen Situationen feststellen können. Es wirkte manchmal, als würde die Autorin nach einem Problem suchen, es aber nur teilweise schaffen den Leser davon zu überzeugen, denn die Lösung liegt praktisch auf der Hand.
Die Charaktere behielten ihr Grundmuster von Band eins und während ich mit Livia meine Probleme hatte, mochte ich neue Personen wie beispielsweise Selkes total gerne. Er taucht im Laufe der Geschichte auf und bringt Schwung in die Gruppe. Zwar würde ich ihn durch sein Verhalten gerne kritisieren, aber seine Art hat mir das ein oder andere Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Enko tretet besonders in der ersten Hälfte des Buches sehr prägnant auf. Für mich manchmal sogar etwas zu prägnant. Seine Absichten und Wünsche scheinen sich zu verändern und für mich war lange Zeit unklar, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Während ich den ersten Band in einem Rutsch durchgelesen habe, hatte diese Geschichte besonders am Anfang seine Längen. Während Maél im Olymp festgenommen wurde, geht Livia mit ihren Freundinnen ihren Alltag nach. Erst langsam entsteht Spannung, denn die Liebesgeschichte mit all ihren Ecken und Kanten steht oft im Fokus. Der Anfang hätte definitiv gekürzt werden können, wenn dass Ende dafür etwas ausführlicher gestaltet werden würde. Denn gegen Mitte der Geschichte gab es eine überraschende Wendung, die mich gefreut hat, aber es war mir dann doch zu unverständlich und unrealistisch. Über die 600 Seiten des Buches wird die ganze Zeit an einem Handlungsstrang gezogen und auch wenn die Handlung etwas langsam vonstatten ging, mochte ich die Längen an der ein oder anderen Stelle sogar ganz gerne. Es wurden witzige und spannende Situationen eingebaut, sodass ich mit dem Hauptteil trotz ein paar Kleinigkeiten doch ganz zufrieden war. Auf den letzten 100 Seiten war ich gespannt, was die Autorin zaubern wird, denn ich hatte bereits schon das Gefühl, als würden jetzt alle restlichen Informationen dort reingequetscht werden, was dann leider auch so war. Es war, als hätte man zwar alles Wichtige genannt, aber nicht weiter ausformuliert. Manches konnte ich mir einfach nicht vorstellen oder mein naturwissenschaftliches Verständnis passte nicht mit der Mythologie überein. Überraschungen und Wendungen gab es wenige und es mir hat eine durchdachte Grundgeschichte mit Schlupfwinkeln gefehlt.
Der nächste Kritikpunkt ist schon etwas hoch gegriffen, aber ich möchte ihn dennoch gerne nennen. Obwohl ich im ersten Buch den Humor zu schätzen gelernt habe, mochte ich ihn hier leider nicht so gerne. Besonders bei den Göttern schien er mir fehl am Platz zu sein und meine Idealbilder oder mein Verständnis von den Göttern schien hier auf humorvolle Weise dargestellt zu werden. Da dies aber ein Jugendbuch ist, kann ich das nicht ganz als Kritik werten lassen, denn diese Art kennt man ja von vielen Geschichten aus diesem Genre. Ich glaube, viele wird es auch nicht stören :).
Passend zu Inhalt werden auch Rezepte genannt, welche ich definitiv nachbacken und nachkochen werde!


Fazit: Ich hatte an diesem Buch viel Kritik zu äußern, denn es gab viele Längen und besonders das Ende hätte mehr Platz gebraucht. Die Charaktere lernt man von anderen Seiten kennen und neue Personen stoßen hinzu. Insgesamt fand ich diesen Band schwächer als Band eins und vergebe deswegen nur 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Wieder eine fantasiereiche Geschichte von Leigh Bardugo.

King of Scars
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Als Zar Ravkas liegt Nikolai viel Verantwortung auf den Schultern. Er hat seinem Volk Frieden versprochen. Doch um diesen einzuhalten, muss er die dunkle Magie in ihm zerstören, die sich seit dem blutigen ...

Als Zar Ravkas liegt Nikolai viel Verantwortung auf den Schultern. Er hat seinem Volk Frieden versprochen. Doch um diesen einzuhalten, muss er die dunkle Magie in ihm zerstören, die sich seit dem blutigen Bürgerkrieg in ihm eingenistet hat. Ihm zur Seite steht die berüchtigte Grischa Zora, welche versucht sich gegen die Bedrohungen zu stellen..

Ich würde behaupten, dass es eine Voraussetzung ist, vor dem Lesen von „King of Scars“ die Grischa Reihe gelesen zu haben. Optional wäre auch die „Krähen“ Dilogie. Sonst könnte man gewaltig gespoilert werden.

Die Gestaltung des Buches ist einfach ein Traum! Mir gefällt das goldene Cover unglaublich gut, denn es wird damit treffend auf den Inhalt eingegangen. Der schwarze Buchschnitt und die wunderschön illustrierte Karte sind auch meine Highlights.

Wer die anderen Bücher aus dem Grischaverse bereits gelesen hat, wird die Hauptcharaktere Nikolai, Zoya und Nina bereits kennen. Ich war überrascht, dass sie wieder eine eigene Geschichte bekommen und hatte natürlich auch große Erwartungen.
Es gibt ein paar Rückblicke auf die anderen Geschichten der Autorin Leigh Bardugo, denn die Vergangenheit der Charaktere hängt eng mit diesen zusammen.
Mit Nikolais Humor und seiner charmanten Art habe ich mich sofort wieder Zuhause gefühlt. Er hat es geschickt geschafft mich um den Finger zu wickeln und erinnert mich ein Stück weit an Kaz aus "Das Lied der Krähen". Auch wenn seine Aktionen verrückt erscheinen, hat er doch einen Hintergedanken und ich vertraue immer darauf, dass er richtig reagieren wird, denn er möchte nur Gutes für das Land Ravka.
Zoya ist auch wiederum ein unverwechselbarer Charakter. Ihre zähzornige Art und, dass sie nicht zögert ihre Meinung zu sagen, habe ich sehr geschätzt. Ich habe mir immer gewünscht sie näher kennenzulernen und ich habe mich gefreut, dass dies nun eingetreten ist.
Nina ist ein Mitglied der "Krähen" und ich muss sagen, dass ich sie zwar immer mochte, sie aber nie mein Lieblingscharakter war. Nina ist sehr zielstrebig und tapfer, aber dennoch widersetzt sie sich in den unmöglichsten Situationen Befehlen.

Anders als ich gedacht habe ist dies keine Geschichte mit Charakteren, die wir kennen und einer unabhängige Handlung von den restlichen Büchern, sondern sie schließt an die "Grischa" Reihe an.
Wie bereits im Klappentext angedeutet wird, regt sich eine dunkle Magie in Nikolai. Davon bekommt man in den ersten Seiten bereits einen Eindruck und es wird in dem Laufe der Geschichte erweitert. Dabei werden Erkenntnisse gesammelt, die mir gegen Ende des Buches leider gar nicht mehr gefallen haben. Ich hätte mir einen anderen Handlungsstrang gewünscht, denn dieser ähnelt einer anderen Geschichte zu sehr, mit der ich aber schon abgeschlossen habe.
Der Anfang des Buches verlief schleppend und ein durchdachtes Abenteuer hat gefehlt. Zwar gibt es eine Grundhandlung, aber so durchdacht, wie ich es beispielsweise von "Das Lied der Krähen" kannte, war es leider nicht. Dafür nehmen hier die unterschiedlichsten Charaktere Platz ein und man lernt sie näher kennen.

Die Geschichte von Nina befindet sich allerdings an einem anderen Ort außerhalb Ravkas. Die Grundidee habe ich geliebt und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Ich habe mich immer wieder gefreut aus ihrer Sicht zu lesen und war neugierig, was alles passiert. Die Ereignisse überhäufen sich teilweise. Man erfährt neues aus der Welt der Grischa und man hat hier besonders die Zielstrebigkeit Ninas vor Augen gesehen. Manche Erkenntnisse und Wendungen waren sehr erschreckend, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen konnte. Ich freue mich schon sehr zu wissen, wie es weitergehen wird.

Fazit: Mich konnten nicht alle Handlungsstränge in diesem Buch begeistern, dafür aber die Charaktere. Ich habe mich wieder einmal in der fantasiereichen Welt von Leigh Bardugo wohl gefühlt und vergebe "King of Scars" 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.08.2019

Eine spannende Grundidee! Es macht mich neugierig auf den ersten Band

Ophelia Scale - Wie alles begann
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Durch die Abkehr verändert sich alles: Durch den Verlust der Technlogie verliert Ophelia jegliche Zukunftsaussichten, ihr Zuhause und ihre Familie. Sie sinnt nach Rache und schließt sich einer Widerstandsgruppe ...

Durch die Abkehr verändert sich alles: Durch den Verlust der Technlogie verliert Ophelia jegliche Zukunftsaussichten, ihr Zuhause und ihre Familie. Sie sinnt nach Rache und schließt sich einer Widerstandsgruppe an. Dort begegnet sie auch Knox. Beide kommen sich immer näher und sie stürzen sich in ein riskantes Abenteuer...

Diese Geschichte ist ein Prequel zur „Ophelia Scale“ Reihe. Diese habe ich noch nicht gelesen, weswegen ich umso neugieriger war, was sich hinter der Grundidee befinden würde und warum es alle so sehr zu lieben scheinen.

Die Idee mit der Abkehr war sehr interessant und ich kannte sie in dieser Art noch nicht. Meistens war die Kultur in Dystopien technisch fortgeschritten, aber hier schien sie verboten worden zu sein. Ich bin auf die Hintergründe hinter dieser Handlung gespannt, denn ich kann mir noch nicht ganz vorstellen, wer das eigene Volk wieder angreifbar und den Wissensstand verkleinern möchte.
Ich habe schon viele Bücher mit einer Widerstandsgruppe gelesen, daher ist das nichts Neues für mich. Dennoch erhoffe ich mir neben der kleinen Liebesgeschichte etwas, was mich staunen und überraschen wird. Potenzial hat sie dafür ganz bestimmt.

Der Prequel hat einen guten Einblick auf die Geschichte und die Grundidee gegeben. Die Charaktere waren mir auch alle sehr sympathisch. Ophelia zeigt hier ihre rebellische Seite und sie, sowie andere Personen würde ich gerne näher kennenlernen.

Ich habe damit gerechnet, dass das Ebook 79 besitzt, somit war ich schon etwas enttäuscht, dass die Hälfte nur eine Leseprobe vom zweiten Band von „Ophelia Scale“ war. Diese habe ich mir noch nicht durchgelesen.

Fazit: Es ist ein guter Einstieg in die „Ophelia Scale“ Reihe. Die Grundidee konnte mich bislang sehr begeistern und macht mich neugierig auf den ersten Band.