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EngelAnni

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Hoffnung in der Nachkriegszeit

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Die jüdische Stella kehrt nach dem zweiten Weltkrieg in das zerstörte Wien zurück, um die Stadt wieder aufzubauen und als Lehrerin die Kinder zu unterstützen.
Ich war von Anfang an gefangen in der Geschichte, ...

Die jüdische Stella kehrt nach dem zweiten Weltkrieg in das zerstörte Wien zurück, um die Stadt wieder aufzubauen und als Lehrerin die Kinder zu unterstützen.
Ich war von Anfang an gefangen in der Geschichte, Stella ist so eine toughe und starke Frau, sie hat im Krieg viel Schlimmes erlebt und ihre gesamte Familie verloren. Umso bewundernswerter finde ich, dass sie sich für Ihre Schüler einsetzt und ermutigt über Geschehnisse im Krieg zu sprechen.
Das Buch gibt mir einen tollen Einblick in die schwierigen Zeiten direkt nach dem Krieg, zum Einen gibt es noch die Nazianhänger, die sich ihrer Schuld entziehen wollen, auf der anderen Seite stehen die Überlebenden, wie Juden oder Kommunisten. Es taucht die Frage auf, wer zur Verantwortung gezogen werden sollte und wer nur Mitläufer war.
Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, ich spreche eine klare Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Historischer Roman mit Krimi-Anteil

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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In dem Roman „Elbnächte“ begegnen wir Louise, die von ihrem Mann betrogen, ohne Geld und mit Schulden sitzen lässt. In ihrer schwierigsten Zeit trifft sie Ella, die gerade ihre Zeit als Prostituierte hinter ...

In dem Roman „Elbnächte“ begegnen wir Louise, die von ihrem Mann betrogen, ohne Geld und mit Schulden sitzen lässt. In ihrer schwierigsten Zeit trifft sie Ella, die gerade ihre Zeit als Prostituierte hinter sich gelassen hat und einen Neuanfang in Hamburg wagt
Beide Frauen schließen schnell Freundschaft, geraten dann aber immer wieder in merkwürdige Situationen, in denen sie unter anderem Paul, einen ehemaligen wütenden Polizisten treffen.
Die beiden Frauen sind sehr liebevoll beschrieben. Ella, die viel durchgemacht hat und nun in der Großstadt Hamburg merkt, dass sie von der Welt bisher nicht viel gesehen hat.
Und Louise, die als reiche Tochter und Ehefrau vom wahren Leben ebenfalls bisher nichts gesehen hat. Ich mochte bei Figuren auf Anhieb und habe bei dem Krimianteil mitgefiebert, ob alles gut ausgeht.
Durch die beiden und auch Paul erhalte ich einen tollen Einblick die Zeit Hamburgs um 1913. Erschreckend ist die große Armut, aber ich mag Geschichten, in denen sich Frauen selbst etwas aufbauen.
Der Schreibstil sagt mir zu, ich mochte das Buch teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings passt der Klappentext nicht zur Geschichte, sorry, dass ich jetzt spoilern muss, aber die Bar, von der im Klappentext die Rede ist, wird erst ganz zum Schluss eröffnet. Da kann die Autorin zwar nichts für, aber der Verlag hätte hier schon einen besseren Text finden können.
Ich vergebe trotzdem 5 Sterne, da mir das Buch einfach gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Die Liebe und der Hass der Nachkriegszeit

Maikäferjahre
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In Maikäferjahre folgen wir zum einen Anni, die während des Krieges in Dresden lebt und sich um ihren Ehemann, aber auch ihren Zwillingsbruder Tristan sorgt. Als Dresden bombardiert wird, flieht sie zusammen ...

In Maikäferjahre folgen wir zum einen Anni, die während des Krieges in Dresden lebt und sich um ihren Ehemann, aber auch ihren Zwillingsbruder Tristan sorgt. Als Dresden bombardiert wird, flieht sie zusammen mit Adam, einem jüdischen Geiger, der von ihrem Vater vor den Nazis versteckt wurde.
Gleichzeitig folgen wir Tristan, der über England mit seinem Flugzeug abgeschossen wird, aber das Glück an einen Arzt zu geraten, dem nur der Mensch wichtig ist. Außerdem wird er von Rosalie, einer Krankenschwester gepflegt und verliebt sich in sie.

Mich hat dieses Buch sehr bewegt. Es ist schön, wie sich Liebe über alles hinwegsetzen kann, aber auch erschreckend wie tief Vorurteile und der Hass sitzen können.
Ich bin nur so durch das Buch geflogen, ich wollte immer wissen, wie es mit Anni und Tristan weiter geht, werden sie sich irgendwann wieder finden?
Die Hauptfiguren sind mir richtig ans Herz gewachsen, sie werden so liebevoll und voller Gefühle beschrieben.
Toll finde ich auch die viele Absätze, in denen zum Teil Rückblicke beschrieben werden, sie haben mich eingeladen immer noch einen Absatz weiter zu lesen, als ich eigentlich wollte.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Leider nicht mein Geschmack

Im Wind der Freiheit
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Der Klappentext zu „Im Wind der Freiheit“ hat mir sehr zu gesagt und auch die Leseprobe hat mich angesprochen.
Der Anfang des Buches hat mir auch gut gefallen. Ich habe einen tollen Einblick in die Arbeiterwelt ...

Der Klappentext zu „Im Wind der Freiheit“ hat mir sehr zu gesagt und auch die Leseprobe hat mich angesprochen.
Der Anfang des Buches hat mir auch gut gefallen. Ich habe einen tollen Einblick in die Arbeiterwelt der 1840er Jahre bekommen, ich habe sehr mit Susanne mitgefühlt und wollte wissen, wie es weiter geht.
Zur Mitte hin hat meine Motivation das Buch zu Ende zu lesen, leider abgenommen. Susanne wird mir immer unsympathischer und auch mit Louise und die anderen Figuren können nicht meine Sympathie wecken.
Außerdem bin ich in der Geschichte nicht mehr richtig mitgekommen. Es werden viele Namen genannt und es werden auch viele historische Ereignisse erwähnt.
Mir ist das aber zu viel, ich bin gedanklich nicht mehr richtig mitgekommen. Das Buch liest sich mehr wie ein Sachbuch, als wie ein Roman.
Das Buch liegt vor mir und ich verspüre keine Lust es weiter zu lesen, mich interessiert nicht, was noch Louise noch alles schreibt und wie es mit Susanne weiter geht.
Ich habe mich daher entschlossen, das Buch abzubrechen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Einblick in die frühe österreichische Filmwelt

Von Stufe zu Stufe
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In „Von Stufe zu Stufe“ gibt es zwei Zeitlinien. Anfand des Jahrhunderts können wir das Ehepaar Kolm begleiten, die die Filmwelt in Österreich „revolutionieren“ wollen. Bisher gab es in Österreichs nur ...

In „Von Stufe zu Stufe“ gibt es zwei Zeitlinien. Anfand des Jahrhunderts können wir das Ehepaar Kolm begleiten, die die Filmwelt in Österreich „revolutionieren“ wollen. Bisher gab es in Österreichs nur Klamauk und Nacktszene als Filme.
In 2021 und 2022 folgen wir Marc, einem erfolglosen Filmwissenschaftler, der durch Zufall auf einem Foto alte Filmrollen entdeckt.
Marc vermutet, dass es sich um verschollene Filme des Ehepaares Kolm handelt und reist in die Ukraine, um die Filme nach Österreich zu holen.
Der historische Teil der Geschichte hat mir gut gefallen. Luise Kolm möchte gerne einen Film herstellen und bringt ihren Mann dazu, mit ihr das Vorhaben umzusetzen. Es ist toll zu lesen, wie sie das Thema immer wieder zur Sprache bringt und so dafür sorgt, dass der Filmdreh statt finden kann. Und wir ein toller Einblick in die damaligen Methoden gewährt.
Leider gefällt mir der aktuelle Zeitstrang fast gar nicht. Ich habe mir die Geschichte spannend vorgestellt, wie Marc sich um die Filmrollen bemüht.
Aber Ich kann mich gar nicht mit ihm identifizieren, ich finde seine Gedankengänge merkwürdig und konnte manchmal überhaupt nicht nachvollziehen, warum er so denkt und handelt.
Außerdem wird die Handlung zum Schluss hin etwas überzogen. So viel Action hätte die Geschichte gar nicht gebraucht.
Daher vergebe ich 3 Sterne.

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