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Veröffentlicht am 04.07.2018

Sauerkrautkoma Fall5

Sauerkrautkoma
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Statt in Niederkaltenkirchen ermittelt Franz Eberhofer in seinem neuen Fall in München, genauer gesagt in den betuchteren Kreisen einer Familie aus Grünwald. Der Kriminalfall spielt aber eher eine Rolle ...

Statt in Niederkaltenkirchen ermittelt Franz Eberhofer in seinem neuen Fall in München, genauer gesagt in den betuchteren Kreisen einer Familie aus Grünwald. Der Kriminalfall spielt aber eher eine Rolle am Rande und die meisten Handlungen spielen sich in gewohnter Umgebung, sprich in Niederkaltenkirchen, mit den bereits bekannten Personen ab. Die Lösung des Falls ist teilweise vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen schlüssig. Die beschriebene Polizeiarbeit ist wohl nur mäßig mit der Realität zu vergleichen, denn Franz‘ Ermittlungen beruhen meistens auf Vermutungen für die er sich auf originelle, wenn auch nicht immer legale Weise Beweise verschafft. So muss z. B. der Rudi schon einmal in die Rolle eines Heizungsmonteurs schlüpfen. Aber auch Privat wird der Franz herausgefordert: Zuerst zieht sein Bruder wieder zuhause ein, dann schleppt er auch noch einen alten Schulkameraden an, der ihm die Susi ausspannen will, sodass ihm nichts anderes übrig bleibt als seiner Liebsten endlich einen Antrag zu machen. Doch es ist gar nicht so einfach den romantischen Vorstellungen einer Frau gerecht zu werden – Fettnäpfchen sind vorprogrammiert – und am Ende nimmt das Ganze eine Wendung mit der ich absolut nicht gerechnet habe. Wobei ich hinzufügen muss, wäre es anderes ausgegangen, hätte sich bei mir Langeweile und Enttäuschung breit gemacht.


Wie immer gelingt es der Autorin auf humorvolle Art sehr gut die bayerische Ausdrucks- und Lebensweise abzubilden. In manchen Situationen hat sie es aber meiner Meinung nach mit etwas krass formulierten, wirklich beleidigenden Äußerungen übertrieben, sodass mir da sogar der Leopold leidgetan hat. Noch mehr gestört hat mich allerdings, dass wirklich alles beim Alten geblieben ist und bei den Personen keine besondere Entwicklung ersichtlich ist. Dies hätte ich mir vor allem beim Franz gewünscht, wenn er schon so kurz davor steht den Bund der Ehe zu schließen. Die Oma braucht sich auf ihre alten Tage nicht mehr zu ändern. Sie ist und bleibt einfach die gute Seele der Reihe und sorgt auch in „Sauerkrautkoma“ mit ihrer unvergleichlichen herzlichen, urigen Art für die meisten Lacher. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass dieses Mal weniger witzige Szenen dabei waren als in den bisherigen Büchern oder sie wirkten einfach schon wie einmal dagewesen. Des Weiteren werden neue Charaktere, z. B. Franz‘ Nebenbuhler, seine neue Kollegin oder die reiche Familie aus Grünwald, sehr oberflächlich dargestellt.
Trotzdem hat mich das Ende etwas überrascht wiedermal ein 5 Sterne buch

Veröffentlicht am 04.07.2018

Dampfnudelblues

Dampfnudelblues
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Klappentext:
In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um.


"STIRB, DU SAU!" So prangt es in roter Farbe an Höpfls Haus.
Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ...

Klappentext:
In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um.


"STIRB, DU SAU!" So prangt es in roter Farbe an Höpfls Haus.
Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. "Stirb, du Sau!", schießt es mir durch den Kopf und ich ahne nichts Gutes...


Nach dem Bestseller "Winterkartoffelknödel" kommt jetzt der zweite Fall für Franz Eberhofer.


(Quelle: Verlagswebsite)


Über die Autorin
Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 gleich mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, " Winterkartoffelknödel", in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute gerade mal 160 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, in Landshut. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei Kinder.
(Quelle: Verlagswebsite)

Der Höpfel ruft den Eberhofer da an seiner Wand "Stirb du Sau" steht. Bei den Ermittlungen tritt er anfangs im dunkeln, da der Höpfel leider sehr viele Feinde hat. Auch seine Neigung ist jedem bislang unbekannt. Und nimmt eine unerwartete wenung

Seine Langzeit Freundin Susi macht ihm Privat das leben schwer. Sie will mit ihren Mädels in den Urlaub nach Italien und dann macht der Franz eine sau blöde Bemerkung und schon ist alles für die Katz.

Auch in der Famili Eberhofer ist es nicht gerade leicht. Oma ist schwerhörig und hört aber auch nur das was sie hören will. Der Papa der sich zurück zieht und meist in voller lautstärke seine Beatels hört. Leopold der sich als Übersohn hinstellt und mit seiner zweiten Frau aus Tailand ein leben versucht aufzubauen. Da sie wenig deutsch kann bzw noch gar keines ist die Verständigung sehr schwer und Franz hat seine freude den Leopold aufzuziehen.

Eigene Meinung
Das Buch lässt sich super lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Man sollte allerdings den Bayrischen humor verstehn und mögen. Im hinteren Bereich des Buches sind Rezepte und ein Glosoar. Damit einige Bayrische Wörter übersetzt werden können wobei sich viel aus dem zusammenhang ergibt.
Das Buch hat 5Sterne verdient.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Henke lohnt sich immer

Mit starker Hand
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Zusammenfassung:
Die Schwestern Muriel und Alica verzehren sich nach Liebe und Leidenschaft. Während die herbe ältere Muriel es zart mag, liebt die hübsche Alica es hart. Die Sehnsüchte der Jüngeren erfüllen ...

Zusammenfassung:
Die Schwestern Muriel und Alica verzehren sich nach Liebe und Leidenschaft. Während die herbe ältere Muriel es zart mag, liebt die hübsche Alica es hart. Die Sehnsüchte der Jüngeren erfüllen sich, als sie den mysteriösen Tate trifft. Er ist charmant, ziemlich dreist und dominant veranlagt. Seine Absichten sind keineswegs ehrenhaft, und trotzdem unterwirft Alica sich ihm mit Haut und Haaren. Aber wer ist er wirklich? Ist er ihre Zukunft oder ihr Untergang? Währenddessen verliert Muriel ihr Herz an den betörenden Lester, der sie nach allen Regeln der Kunst verführt und aus ihrem Schneckenhaus lockt. Aber auch er hütet ein Geheimnis…



Über die Autorin
Sandra Henke liebt tiefgründige Gespräche mit guten Freunden, Kaffee ebenso wie Tee, den Herbst und lange Spaziergänge mit ihren Hunden in der Natur. Ihre Leidenschaft gilt dem Schreiben von Liebesromanen, mal mit Rote Ohren-Garantie und mal ohne, aber immer mit einem Happy End, das zum Seufzen schön ist.



Als
Dozentin an der Bastei Lübbe Academy gab sie Schreibkurse. Sie nahm an
großen Veranstaltungen wie der Loveletter Convention und der Crime
Cologne teil und trat beim „West Art Talk“ im WDR-Fernsehen auf.



Meine Meinung:
Das Buch hält was es verpricht. Am Anfang hat mich Lester in seinen Bann er verliert aber zunehmend an symathie bei mir. Wohingegen Tate sich am Anfang als, ich würde es als Macho, Eckelpacket, bezeichnen. Jedoch macht er zunehmend das wieder gut. Alice und ihre Schwester Muriel hingegen kann man am Anfang schwer einordnen da sie sehr zurückgezogen leben und auch stellenweise Mysteriös wirken. Beide erleben eine Wandlung im Buch und ich finde nicht zum nachteil. Das Ende ist erschreckend und doch so schön. Ich möchte jedoch nicht zu viel von dem Buch verraten da es sich auf jeden Fall lohnt.