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Veröffentlicht am 06.12.2025

Spannende, feministische Neuinterpretation des düsteren Medea-Mythos

Medea
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Wer war die sagenumwobene Medea, die Prinzessin und Hexe von Kolchis, Ehefrau des Jason und am Ende blutige Rächerin und Kindsmörderin? Wie können wir ihre Geschichte aus ihrer Perspektive ein Stück weit ...

Wer war die sagenumwobene Medea, die Prinzessin und Hexe von Kolchis, Ehefrau des Jason und am Ende blutige Rächerin und Kindsmörderin? Wie können wir ihre Geschichte aus ihrer Perspektive ein Stück weit verstehen?

Der britischen Autorin Rosie Hewlett ist mit "Medea" eine sehr spannende, feministische Neuinterpretation des antiken Mythos gelungen. Während traditionelle Erzählungen meistens auf die männliche Perspektive fokussiert sind, lernen wir hier die sagenumwobene Medea aus der Innenperspektive kennen: in Ich-Form erzählt sie uns ihre Geschichte. Dabei beginnt Medea ganz am Anfang, in ihrer Kindheit, als sie noch ein kleines Mädchen war und gerade erst dabei, ihre mächtigen Zauberkräfte zu entdecken.

Es ist eine schwierige Kindheit: vom Vater unterdrückt und verprügelt, vom Bruder verspottet, mit einer schwachen, farblosen Mutter, sind die liebevolle Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester und die wenigen Sommer, in denen ihre Tante Circe sie in der Zauberkunst unterweist, ihre einzigen Hoffnungsschimmer.

Medea selbst ist von Anfang an eine starke Persönlichkeit, freiheitsliebend und wild, die sich nicht unterdrücken lassen will, und ihren Bruder schon mal zur Strafe in ein Schweinchen verwandelt. Als junge Frau träumt sie von der Freiheit; etwas, was sich in der damaligen Zeit für die Prinzessin nur schwer verwirklichen lässt. Denn zusätzlich zu den rigiden Geschlechternormen in der Antike hat ihr Vater, der König, längst entdeckt, was für eine mächtige Waffe die Magie seiner älteren Tochter für ihn darstellt - eine Waffe, die er auf keinen Fall jemals verlieren will.

Und so ist Medeas besondere Gabe gleichzeitig auch ihr Gefängnis - bis sie sich in den Argonauten Jason verliebt, ihm mit Hilfe ihrer Fähigkeiten zum Sieg bei der Bewältigung eigentlich unmöglicher Aufgaben und damit zum goldenen Vlies verhilft, gemeinsam mit ihm und seinen Gefährten über das Meer fliehen möchte und dabei durch eine impulsive Handlung, angestiftet durch Jason, schwere Schuld auf sich lädt, die sie ihr Leben lang verfolgen wird.

Im Zentrum der Geschichte steht für mich neben Medeas Persönlichkeitsentwicklung die ungesunde Beziehung zu Jason. Selbst so vernachlässigt und verwundet aufgewachsen, idealisiert das junge Mädchen Medea diesen attraktiven Mann grenzenlos und schlägt alle Warnungen in den Wind. Sie fühlt sich gesehen und geliebt und beginnt sich erst sehr spät die Frage zu stellen, ob es diesem Mann wirklich um sie geht oder um etwas anderes. Diese Beziehungsdynamik ist sehr anschaulich geschildert.

Schlussendlich kommt es zum tragischen Finale, das jenen, die sich mit der ursprünglichen Geschichte befasst haben, bekannt sein dürfte. So, wie diese Geschichte überliefert wurde, ist dieses sehr tragisch und düster, und das ist es auch in diesem Buch. Doch ist es gleichzeitig sehr interessant, das Ganze vor dem Hintergrund der Persönlichkeit und Entwicklung Medeas zu betrachten und damit zumindest ein kleines Stück weit verstehen (wenn auch nicht gutheißen) zu können, wie es dazu gekommen ist.

Geschrieben ist das Buch sehr spannend und packend: ich konnte es kaum aus der Hand legen und war in einem Tag mit dem 500 Seiten dicken Buch durch, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Dabei hat es mir den antiken Medea-Mythos nähergebracht und gleichzeitig eine neue, feministische Perspektive auf diese Geschichte eröffnet. Das Buch hat mich also nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern ich werde auch noch länger über die Geschichte nachdenken. Verdiente 5 Sterne für eine tolle Neuinterpretation dieser alten Geschichte!

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Gottes gute Story weiterschreiben

Dein Leben. Dein Impact.
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Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es viele am Markt. Doch dieses unterscheidet sich von den anderen in mehreren Punkten: es ist auf der Basis des Glaubens eines überzeugten Christen geschrieben. ...

Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es viele am Markt. Doch dieses unterscheidet sich von den anderen in mehreren Punkten: es ist auf der Basis des Glaubens eines überzeugten Christen geschrieben. Und die Sprache ist nahbar, lebendig, jugendlich und frisch, dabei sehr beruhigend und entspannend und gleichzeitig Mut machend für die Arbeit an einem bewussten, selbstgestalteten Leben in Kontakt mit Gott. Beispiele?

"Wenn ich jetzt daran denke, war das für mich ein echter holy moment." (S. 10)

"Die Spannung aushalten. Zwischen den Polen bleiben. That's where the magic happens." (S. 50)

Zuerst geht der Autor auf die Situation ein, in der sich viele Menschen heute befinden: gestresst, unter Leistungsdruck und unentspannt. Er erklärt, warum dies aus christlicher Sicht nicht nötig sei, denn wir seien als Gottes Geschöpfe durch Jesus' Opfer schon gerettet und müssten uns nicht ständig optimieren: wir dürfen und sollen uns weiterentwickeln und an uns arbeiten, aber entspannt. Denn unsere Aufgabe als Menschen sei es, kreativ und produktiv zu werden, nicht nur zu konsumieren.

Ein wichtiges Prinzip aus der Bibel, das der Autor im Buch in verschiedenen Kapiteln immer wieder erwähnt, ist das vom Säen und vom Ernten. Ein Naturgesetz, wie er es beschreibt: wir können nur ernten/als Ergebnis sehen, was wir gesät haben. Zwar können wir die Ergebnisse des Säens nicht bestimmen - das kann auch kein Bauer, weil dabei noch weitere Faktoren, wie beispielsweise das Wetter, mitspielen - doch nur, wenn wir bewusst etwas säen, haben wir überhaupt die Chance, etwas Gutes zu ernten, außer nur Unkraut.

Basierend darauf lädt der Autor die Lesenden ein, sich mit verschiedenen Bereichen ihres Lebens bewusst auseinanderzusetzen: mit ihrer Beziehung zu Gott, zu anderen Menschen, zum eigenen Körper, zur Berufung, zu Geld, zur Zeit, zu den eigenen Kompetenzen und zum persönlichen Charakter, und all diese Bereiche bewusst zu analysieren, um sich weiterzuentwickeln.

Am Ende der Kapitel finden sich gemäß des Mottos "Sehen und Säen. Zum Reflektieren und Weiterentwickeln" persönliche Reflexionsfragen und Übungen wie z.B. "Wie wichtig war dir deine Charakterentwicklung bisher auf einer Skala von 1 bis 10?", "Welche Schritte möchtest du konkret gehen, um in deinen Charakter zu investieren?" oder "Was willst du sehen? Was musst du dafür säen?" (S. 93/94)

Es ist also ein Buch, mit dem man idealerweise immer wieder arbeitet und das man nicht nur einmal liest und dann zur Seite legt.

Da es sich um ein christlich inspiriertes Buch handelt, finden sich in den Kapiteln auch verschiedene Bibelreferenzen und Zitate, die jeweils praxisnah erklärt und auf das persönliche Leben in unserer Zeit umgelegt werden. Dabei geht es um die Frage, wie wir Jesus als Vorbild sehen und ihm nachfolgen können und wie sich das in unseren verschiedenen Lebensbereichen zeigen kann.

Insgesamt ist es ein inspirierendes Buch für alle Gläubigen, die an der Vertiefung ihres Glaubens und an ihrer Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind. Aber auch Menschen, die bisher mit dem christlichen Glauben noch nicht viel anfangen konnten, aber dafür offen sind, und sich für eine spirituell fundierte Weiterentwicklung basierend auf universalen ethischen Werten interessieren, lässt sich viel Wertvolles in dem Buch finden. Die spritzig-jugendliche Sprache und der praxisorientierte, lebensnahe Ansatz machen das Buch auch für Jugendliche und junge Erwachsene sehr zugänglich und zeigt, dass Glauben absolut nichts Verstaubtes sein muss, sondern im Gegenteil sehr gut auch in die heutige Zeit passen kann.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Zeitlose Weisheit

Zeit der Oligarchen
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Aldous Huxley ist der Autor der bekannten Dystopie "Brave New World". Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat er außerdem "Science, Liberty and Peace" verfasst, das über 80 Jahre lang verschollen ...

Aldous Huxley ist der Autor der bekannten Dystopie "Brave New World". Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat er außerdem "Science, Liberty and Peace" verfasst, das über 80 Jahre lang verschollen war, nun wiedergefunden und in deutscher Sprache unter dem Titel "Zeit der Oligarchen" veröffentlicht wurde.

Es ist von seinem Umfang her ein kurzes Werk mit nicht einmal 100 Seiten, doch inhaltlich ist es umso gehaltvoller und verblüffend in seiner Aktualität und Prägnanz, die auch in der heutigen Zeit sehr zum Nachdenken anregt. Jeder Satz in dem Buch ist bewusst gewählt und mit einer klaren Botschaft: es lohnt sich also, sich Zeit zu nehmen, um immer wieder kurz innezuhalten, um die philosophischen Gedanken und logischen Schlüsse, die der Autor daraus zieht, für sich wirken zu lassen.

Hier ein paar Beispiele:

"Stift und Stimme sind dem Schwert mindestens ebenbürtig, denn das Schwert gehorcht dem gesprochenen oder geschriebenen Wort." (S. 16)

"Der Glaube an den universellen Fortschritt basiert auf dem Wunschdenken, dass etwas umsonst zu haben ist. Dahinter steht die Annahme, dass Gewinne auf einem Gebiet nicht mit Verlusten auf einem anderen bezahlt werden müssen." (S. 32)

"Eine hochgradig organisierte und reglementierte Gesellschaft, deren Angehörige ein Minimum an persönlichen Eigenheiten aufweisen und deren kollektives Verhalten einem einzigen, von oben aufgezwungenen Rahmenplan gehorcht, gilt bei den Planern und sogar den Verplanten (so wirkungsvoll ist die Propaganda) als "wissenschaftlicher" und daher besser als eine Gesellschaft unabhängiger und selbstbestimmter Individuen, die in freiwilliger Kooperation zusammenarbeiten." (S. 34)

"Ein moderner Krieg lässt sich außerdem nur führen, wenn eine Nation in der Lage ist, die gesamte Bevölkerung in einer militärischen und industriellen Generalmobilmachung einzuberufen. Das ist nur möglich, wenn die Bevölkerung weitgehend aus Entwurzelten und Besitzlosen besteht, die für ihren Lebensunterhalt auf den Staat und große private Arbeitgeber angewiesen sind." (S. 49)

Diese Zitate zeigen auf, wie wichtig es ist, sich das eigene kritische Denken zu bewahren und insbesondere nicht zu glauben, dass die Mächtigen - ob in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft - unbedingt im Interesse der einzelnen Menschen handeln, sondern zu erkennen, wie diese ihre eigenen Ziele verfolgen, bei denen es meist um die Ausweitung ihrer Macht geht, auch auf Kosten des Friedens. Genauso wie auf andere Weise in "Brave New World" ruft Aldous Huxley auch hier in dieser kurzen Sammlung zeitloser Weisheiten dazu auf, wachsam zu bleiben und sich unermüdlich für das Gute in der Welt und den Frieden einzusetzen. Ein lesenswertes Buch, das den Test der Zeit bestens bestanden hat und heute genauso aktuell ist wie zur Zeit seiner Veröffentlichung - Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Vom Kampf um Gerechtigkeit und dem Traum von Schwesterlichkeit

NEMESIS' TÖCHTER
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Nemesis ist die altgriechische Göttin des gerechten Zorns. Von ihr ausgehend spannt die Autorin den Bogen über die römischen Furien (griech. Erinnyen) und die Hexenverfolgungen des Mittelalters und der ...

Nemesis ist die altgriechische Göttin des gerechten Zorns. Von ihr ausgehend spannt die Autorin den Bogen über die römischen Furien (griech. Erinnyen) und die Hexenverfolgungen des Mittelalters und der Neuzeit bis zu Misogynie in der heutigen Zeit mit PickMe-Girls, Chill Girls, Männern, die sich einer Epidemie der Einsamkeit ausgesetzt sehen und Femiziden.

Es ist ein kraftvolles, überzeugtes, persönliches Werk, das sich für modernen Feminismus und Gleichberechtigung einsetzt und betont, dass es bei der so oft verunglimpften weiblichen Wut, "female rage", schon in der Mythologie und auch später eben nicht um eine grundlose Wut geht, sondern um das Eintreten für Gerechtigkeit und Chancengleichheit und gegen Unterdrückung.

Das Buch liest sich sehr lebendig und persönlich und wird insbesondere für jene, die sich noch nicht so viel mit Feminismus auseinandergesetzt haben, viel Neues beinhalten, weil es anhand vieler eingeflochtener geschichtlicher Belege zeigt, wie Weiblichkeit, Frauen und alles, was damit verbunden ist, immer wieder abgewertet wurden.

Besonders mochte ich den zweiten Teil des Buches: etwa im letzten Viertel geht es nach dem historischen Exkurs über Female Rage und Verfolgung von Frauen über weiblichen Zusammenhalt. Die Autorin erzählt von den Bildern und Geschichten von weiblicher Konkurrenz und Missgunst, mit denen so viele der heutigen Frauen noch aufgewachsen wurden, weil das lange die medial vorherrschenden Narrative zu diesem Thema waren. Ausgehend davon zeigt sie aber auch auf, dass das nicht so sein muss, und spricht sich leidenschaftlich für Schwesterlichkeit, weibliche Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung aus - sehr schöne Ideale und eine Vision, die ich teile!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Verliert sich in vielen Nebensächlichkeiten

Die Ausweichschule
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"Die Ausweichschule" von Kaleb Erdmann hat es immerhin auf die Shortlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises geschafft. So etwas macht neugierig auf ein Buch. Doch nachdem ich die Lektüre beendet habe, ...

"Die Ausweichschule" von Kaleb Erdmann hat es immerhin auf die Shortlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises geschafft. So etwas macht neugierig auf ein Buch. Doch nachdem ich die Lektüre beendet habe, lässt es mich ratlos rätselnd zurück, wie es dazu gekommen sein könnte. Wenn sich etwas wirklich ganz Besonderes und Preisverdächtiges darin verstecken sollte, dann hat es sich zumindest mir als Vielleserin und geübter Bucheinschätzerin nicht gezeigt. Gegen Ende klingt es auch so, als ob der Autor tatsächlich einen Roman über die Geschehnisse rund um das Attentat an seiner Schule in Erfurt schreiben hätte wollen, der aber von allen Verlagen abgelehnt worden sei.

Hier handelt es sich nun um etwas, das ich kritisch die Überbleibsel aus diesem misslungenen Schreibprozess nennen würde. Mit sehr viel Wohlwollen könnte es etwas Ähnliches wie ein Memoir sein - dafür gibt es für mich aber deutlich zu wenig gelungene Selbstreflexion in diesem Buch. Für mich wirkt es wie ein künstlich konstruierter Versuch, eine Geschichte um etwas zu schreiben, das der Autor ganz am Rande als 11-jähriger mitkommen hat: den Amoklauf in Erfurt. Leider gibt das eigene Erleben des Jungen nicht viel her, das berichtenswert wäre, eben so wenig wie die spärlichen Informationen, die er rund um den Amoklauf zusammenträgt. Vielleicht kann man ihm mit viel Wohlwollen zu Gute halten, dass er nichts erfinden wollte? Geschätzt 70 Prozent des Buches bestehen aber leider aus für mich sehr uninteressant geschilderten Details aus dem Alltagsleben des Autors, viel wird dabei einfach irgendetwas gegessen oder irgendwo herumgegangen. Weder die psychische Befindlichkeit des Autors noch der Amoklauf an sich sind mir durch dieses Buch in irgendeiner Weise näher gekommen. Am ehesten bleiben noch die Referenzen auf andere Autoren im Gedächtnis, die sich an ähnlichem versucht haben: einer nicht zu reißerischen Aufarbeitung realer Mordfälle anhand weniger Details, und die dahinter stehende Frage, ob es zwangsläufig ein langweiliges Buch werden muss, wenn man so wenige Informationen hat und selbst nur ganz am Rande betroffen war.

Vielleicht verbirgt sich in diesem Buch irgendetwas Großartiges, das die Jury des Deutschen Buchpreises erkannt hat und sich vor mir verbirgt. Persönlich tendiere ich zu 2 bis 3 Sternen, wobei ich schon viele bessere Bücher gelesen habe, die ich mit 3 Sternen bewertet habe. Dem Buch nur deshalb 3 Sterne zu geben, weil es ein Buchpreiskandidat war, wäre nicht mehr meine ehrliche Meinung. Also 2 Sterne für ein Buch, aus dem mit Überarbeitung sicher etwas viel Interessanteres werden hätte können - ohne zugleich in die Sensationsberichterstattung zu gehen - es hätte gereicht, wenn der Autor selbst mit seiner Persönlichkeit für mich greifbarer geworden wäre, abseits all der Alltagsbanalitäten.

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