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Euli195

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Veröffentlicht am 13.09.2020

Eine Geschichte zwischen Gut und Böse

Kalmann
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Kalmann Odinnsson lebt, seit der Demenzerkrankung seines Großvaters, alleine in dem kleinem Ort Raufarhöven in Island. Eines Tages bemerkt er während der Jagd eine Blutspur im Schnee und damit überschlagen ...

Kalmann Odinnsson lebt, seit der Demenzerkrankung seines Großvaters, alleine in dem kleinem Ort Raufarhöven in Island. Eines Tages bemerkt er während der Jagd eine Blutspur im Schnee und damit überschlagen sich die Ereignisse in seinem Leben. Kallmann wird in eine Geschichte hineingezogen aus welcher nicht wirklich hinaus zu kommen scheint und die größere Ausmaße annimmt als zunächst angenommen.

Mit diesem Roman ist es Joachim B. Schmidt gelungen ein schwieriges Thema sensibel anzusprechen und zum Nachdenken über ethische Aspekte anzuregen. Denn der Protagonist Kalmann leidet an einer nicht näher definierten Behinderung. Größtenteils meistert er seinen Alltag alleine und geht sogar Haie fischen und Kleintiere jagen. Jedoch wird dem Leser immer wieder deutlich wie schwer es ist mit Kalmann umzugehen und wie sensibel dieser ist. Ist es richtig ihn alleine leben zu lassen und diese Arbeiten zu erledigen? Wo fängt Bevormundung und Einschränkung an? Wo geht es um de Schutz der Mitmenschen? Das alles sind schwierige Fragen, welche auch im Buch nicht beantwortet werden können.

Der Lesefluss des Buches war nicht immer gegeben, teilweise empfand ich das Buch als zäh und langatmig, was jedoch auch an an Kalmann liegt, welcher nun einmal eine andere Denkweise hat. Jedoch überschlugen sich die Ereignisse auf den letzten Hundert Seiten und diese zeigen erst die Komplexität der gesamten Geschichte auf. Schade finde ich jedoch, dass nicht aufgelöst wird, was mit Kalmanns Freund Noi passiert ist, da dieser eine interessante Figur ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse

Paradise City
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Liina lebt in der Zukunft. Durch die Klimaerwärmung haben sich Landschaften geändert und das Meer hat sich einen Großteil des Landes geholt. Es sind Megacities entstanden in welche die Menschen leben. ...

Liina lebt in der Zukunft. Durch die Klimaerwärmung haben sich Landschaften geändert und das Meer hat sich einen Großteil des Landes geholt. Es sind Megacities entstanden in welche die Menschen leben. Auf dem ersten Blick leben diese sehr gut und die gesundheitliche Überwachung und Kontrolle ist exzellent. Für die Protagonistin Liina ist dies zunächst von besonderem Vorteil, da diese an einer Herzschwäche leidet. Doch bald macht sich bemerkbar, dass die totale Überwachung einige Nachteile hat und mysteriöse Todesfälle müssen aufgeklärt werde. Was passiert hinter den Kulissen? Dieser Frage geht Liina, welche zufällig Journalistin ist, auf den Grund.
Der Schreibstil des Buches hat mir zunächst gar nicht gefallen. Durch die ersten Kapitel habe ich mich sehr gequält und wollte das Buch fast weglegen. Zum Glück bin ich dran geblieben denn der Schreibstil besserte sich und das Buch war mega spannend. Das Ende war sehr überraschend und nicht unbedingt vorhersehbar.
Jedoch muss ich als Kritik lassen, dass mir einige Stellen in dem Buch als unrealistisch erscheinen. Liina ist Undercoverjournalistin und zufällig auch an einem geheimen medizinischen Experiment beteiligt. Obwohl sie bei ihren Eltern wohnt und diese zwecks ihres Jobs belügt, haben diese nie den Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Selbst als Liina mehrmals im Krankenhaus landet ist von den Eltern keine Rede mehr.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, besonders die letzten 100 Seiten. Jedoch muss ich sagen, dass viele Dinge unrealistisch sind und das meinen Leseeindruck etwas trübt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2020

Lädt zum Schmökern und Nachdenken ein

Das Leben ist ein wilder Garten
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Das Cover dieses Buches erweckte gleich meine Aufmerksamkeit. Es ist schlicht und strahlt etwas sehr beruhigendes aus. Diese Erwartung wird direkt beim Lesen auch erfüllt.
Carlo ist seit kurzer Zeit von ...

Das Cover dieses Buches erweckte gleich meine Aufmerksamkeit. Es ist schlicht und strahlt etwas sehr beruhigendes aus. Diese Erwartung wird direkt beim Lesen auch erfüllt.
Carlo ist seit kurzer Zeit von seiner Frau Ana getrennt und arbeitet zusammen mit Agon , welcher sich als guter Freund herausstellt, als Landschaftsgärtner. Als eines Tages seine Mutter aus dem Altersheim verschwindet, macht er sich auf die Suche und findet sie an einem besonderen Ort wieder. Mit viel Einfühlungsvermögen erfährt er die Geschichte, welches hinter ihrem Verschinden steckt und lernt seine Mutter von einer neuen Seite kennen. Dabei entdeckt er ungeahnte Talente seiner Mutter und und ihre Liebe zur Ornithologie.
Allgemein hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Alle Figuren werden mit viel Liebe ins Detail beschrieben und ich kann sie bildlich vor mir sehen. Die Landschaftsgärtner, die Männer fürs Grobe, welche gleichzeitig einen sanftmütigen und liebevollen Charakter haben genauso wie zarte alte Mutter. Das alles strahlt eine immense Ruhe aus, welche durch das ganze Buch führt.
Insbesondere die Kürze dieser Geschichte, welche es schafft Szenen präzise mit wenigen Worten aufzunehmen und wiederzugeben macht die Würze dieses Buches aus. Jedoch muss ich auch erwähnen, dass einige Sachen zu kurz kamen. So bleibt die ganze Szenerie um Carlos Exfrau etwas verworren, wird immer wieder angeschnitten aber nie endgültig geklärt.
Im allgemeinen würde ich das Buch empfehlen. Jedoch erscheinen mir zwanzig Euro für ein dünnes Buch, auch wenn dieses ein Hardcoverbuch ist, als etwas teuer, weshalb ich es nicht unbedingt selbst kaufen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

super Cover, leicht quälende Geschichte

Die Nanny
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Als ich im Buchladen stand, sprang mich das Cover quasi an und ich musste es kaufen. Es hat eine tolle Ausstrahlung und verspricht ein spannendes Buch.

Jo wächst in Adelskreisen auf und hat keinen Grund ...

Als ich im Buchladen stand, sprang mich das Cover quasi an und ich musste es kaufen. Es hat eine tolle Ausstrahlung und verspricht ein spannendes Buch.

Jo wächst in Adelskreisen auf und hat keinen Grund zur Sorge. Jedoch ändert sich dies schlagartig, als ihre heißgeliebte Nanny über Nacht verschwindet und somit ihre kleine Welt auf dem Kopf steht. Die Beziehung zu Ihren Eltern, insbesondere ihrer Mutter, ist nicht die Beste und somit zieht sie bereits in jungen Jahren nach Amerika. Jedoch wird sie durch einen schlimmen Schicksalsschlag gezwungen, zusammen mit ihrer Tochter Ruby, zu ihrer Mutter zurück zu ziehen. Eine Tages wird ein Schädel auf dem Familiengrundstück entdeckt. Schnell wird dieser Schädel mit der verschwundenen Nanny, Hannah, in Verbindung gebracht. Als diese jedoch plötzlich wieder vor der Tür steht, beginnen erst de großen Fragen. zu wem gehört der Schädel und was ist genau in den letzten Jahren passiert?

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch nicht komplett begeistert hat. Die Grundstory finde ich gut, jedoch gibt es mir zu viele Nebenschauplätze. Die Charakter sind oft nicht ausgereift und die Sicht des Detective Andy Wilton bringt dem Leser keine wirklichen Mehrwert.
Viele der passierenden Sachen sind vorhersehbar und künstlich in die Länge gezogen. Lediglich Jo´s Handlungen zum Ende sind für mich eine komplette Überraschung.

Am Ende muss ich sagen, dass ich froh bin das Buch bis zum Ende gelesen zu haben. Jedoch werde ich es höchstwahrscheinlich kein zweites mal lesen.





  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere