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Veröffentlicht am 28.03.2020

Sehr gelungen!

Gut Greifenau - Nachtfeuer
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Die Jahre 1914 bis 1917: Der Krieg hat das deutsche Kaiserreich fest in seiner Hand. Da es ein Krieg ist, der an zwei Fronten gleichzeitig stattfindet, braucht es viele Männer, die für ihr Heimatland kämpfen. ...

Die Jahre 1914 bis 1917: Der Krieg hat das deutsche Kaiserreich fest in seiner Hand. Da es ein Krieg ist, der an zwei Fronten gleichzeitig stattfindet, braucht es viele Männer, die für ihr Heimatland kämpfen. So trifft es immer mehr Bedienstete des Gutes, unter anderem den Hauslehrer Matthis, den Hausjungen Kilian und den Stallmeister Johann. Doch auch vor den Herrschaften macht der Krieg nicht halt und der älteste Sohn Konstantin bekommt seinen Einberufungsbefehl. Er muss an die Ostfront und kämpft dort einige Zeit mit seinen Untergebenen bis er mit seinen Männern in einen Kessel gerät und dort an der kompletten linken Körperhälfte verletzt wird und einige Zeit im Lazarett verbringen muss. Doch er vergisst Rebecca Kurscheidt nicht, der er nach wie vor Briefe schreibt und darauf hofft, dass sie ihm noch eine Chance gibt und ihn irgendwann heiratet. Auch für das Gut selbst wird es immer schwieriger, denn Großteile der Ernte werden beschlagnahmt, um das hungernde Volk zu sättigen. So fehlen dem Gut nicht nur die jungen Männer als Arbeitskräfte, sondern auch neues Saatgut. Außerdem ist der Graf kein großer Geschäftsmann und verliert beinahe das gesamte Geld durch den Ankauf von Kriegsanleihen. Nur die Heirat von Komtess Katharina mit dem Neffen des Kaisers, Ludwig von Preußen kann das Gut retten und so arbeiten die Gräfin und der Graf stetig am Voranschreiten der Verbindung, obwohl Ludwig wahrlich ein Scheusal ist.

Hanna Caspian versteht es, den Roman fesselnd zu gestalten. Ihr gelingt die richtige Mischung zwischen Emotion, historischen Begebenheiten und interessanter Handlung.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn selten habe ich eine Saga gelesen, die durchgehend so fesselnd und interessant ist wie diese.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Die Welt der Adeligen in den Jahren 1913 und 1914

Gut Greifenau - Abendglanz
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1913: Der Patriarch Donatus von Auwitz-Aarhayn erleidet einen schweren Unfall bei Waldarbeiten und verstirbt kurze Zeit später an den Folgen. Nun ist sein Sohn Adolphis der neue Gutsherr, doch dieser hatte ...

1913: Der Patriarch Donatus von Auwitz-Aarhayn erleidet einen schweren Unfall bei Waldarbeiten und verstirbt kurze Zeit später an den Folgen. Nun ist sein Sohn Adolphis der neue Gutsherr, doch dieser hatte bisher immer andere Interessen und kümmert sich nicht weiter darum, sondern überlässt alles dem Gutverwalter. Dass sich dieser jedoch gegen jegliche Art von Fortschritt wehrt, erkennt Adolphis nicht oder will es nicht sehen, denn seiner Meinung nach läuft alles sehr gut und das wird es auch weiterhin. Konstantin, der älteste Sohn von Adolphis ist jedoch komplett anderer Meinung, denn er kehrt nach seinem Studium der Landwirtschaft wieder auf das Gut zurück und erkennt sofort, dass es sehr rückschrittlich arbeitet und in der Zukunft so nicht bestehen kann. Allerdings kann er seine neuen Ideen nur langsam durchsetzen und muss immer wieder Kämpfe mit seinem Vater austragen. Zudem verliebt er sich in die Dorflehrerin Rebecca, Kurscheidt aus Berlin-Charlottenburg, die sozialistisch eingestellt ist und somit alles Adelige verachtet. Auch Katharina, die jüngste Tochter hat es nicht leicht. So muss sie zwar keine Duelle mit ihrem Vater austragen, aber ihrer Mutter Feodora möchte sie schnellstmöglich in einer standesgemäßen Verbindung sehen - auch wenn Katharina den ausgesuchten Mann verachtet...

Hanna Caspian hat einen wunderbaren Schreibstil. Das Buch hat sich schnell und flüssig gelesen. Zudem hat sie geschichtliche Ereignisse, Mode und technischen Fortschritt der Zeit gut recherchiert und die Handlung so realistischer gestaltet.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es ist ein gelungener Auftakt einer Familien-Saga.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Ein Unfall, der alles verändert...

Maroniküsse
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Lea Hempel begibt sich mit dem Mini names Charles ihrer Freundin Caro auf den Weg an den Gardasee. Obwohl sie eine sehr schlechte Autofahrerin ist, nimmt sie den weiten Weg von Berlin bis nach Italien ...

Lea Hempel begibt sich mit dem Mini names Charles ihrer Freundin Caro auf den Weg an den Gardasee. Obwohl sie eine sehr schlechte Autofahrerin ist, nimmt sie den weiten Weg von Berlin bis nach Italien auf sich, denn der sehr beliebte Kunstprofessor Popov hat ihr einen Studienplatz in seiner Klasse angeboten, wenn sie diesen Auftrag erfüllt. Ihre einzige Aufgabe ist es, eine verplombte Kiste heil zu transportieren. Allerdings erweist sich das als schwieriger als gedacht. Denn ein sehr großer Stau und eine dringendes Bedürfnis von Lea bringen alles durcheinander, sodass Lea die Autobahn verlässt und mitten in den Bergen Südtirols landet. Dort muss sie dank der reichen Blütenmeere auf den Wiesen kräftig niesen und übersieht dabei einen Weidezaun und den Tubaspieler Elias. Er bietet ihr seine Hilfe an und bringt sie so nach Marins. Eigentlich will Lea gleich weiterreisen, doch so einfach ist es nicht...

Marie Tappeiner hat einen flüssigen, leicht verständlichen und humorvollen Schreibstil. Das Buch ist durch seine Gliederung in Kapitel übersichtlich und schnell zu lesen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war kurzweilig und passt perfekt als Buch für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Wenn ein Mann sich verliebt...

Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?!
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New York: Drew (eigentlich Andrew) Evans ist erfolgreicher Investmentbanker, der nur für seine Arbeit und die Frauenabenteuer zwischendurch lebt. Doch eines Abends trifft er auf eine wunderschöne, faszinierende ...

New York: Drew (eigentlich Andrew) Evans ist erfolgreicher Investmentbanker, der nur für seine Arbeit und die Frauenabenteuer zwischendurch lebt. Doch eines Abends trifft er auf eine wunderschöne, faszinierende und gleichzeitig abweisende Frau. Sie lässt ihn abblitzen und wirkt komplett unbeeindruckt von seinem Charme. Er versucht sie zu vergessen, doch er ist nicht an Niederlagen gewöhnt und denkt immer wieder an sie. Und das Glück ist auf seiner Seite, denn einige Tage später wird sie ihm als die neue Kollegin vorgestellt und er weiß nun endlich ihren Namen. Drew gibt nicht auf und versucht sein Glück immer wieder und er gewinnt immer mehr den Eindruck, dass sie trotz ihrer Verlobung nicht abgeneigt ist...

Emma Chase hat hier eine besondere Perspektive gewählt, nämlich Drews Sicht der Dinge und hat vieles so geschildert, als sitzt der Leser direkt neben Drew und sieht alles genau wie er. Die Handlung ist geprägt von männlichen klischeehaften Ansichten, was das Buch aber nicht verschlechtert, denn auch Drew verkörpert den perfekten Macho, zumindest zu Beginn der Handlung.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Sexszenen, die von anderen ja bemängelt wurden, gehören für mich zu den Büchern des LYX-Verlages...

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Ein ernstes Thema locker erzählt...

Man muss auch mal loslassen können
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Drei Frauen treffen sich im Warteraum einer Praxis, die Personen über die Möglichkeiten des Selbstmords berät. Die 59-jährige Wilma, die nach einem Beschluss des Gesundheitsamtes ihre Wirtschaft schließen ...

Drei Frauen treffen sich im Warteraum einer Praxis, die Personen über die Möglichkeiten des Selbstmords berät. Die 59-jährige Wilma, die nach einem Beschluss des Gesundheitsamtes ihre Wirtschaft schließen muss, nur weil sie sich nicht an das Rauchverbot gehalten hat. Die 21-jährige Jessy, die gerade ihren Freund mit einer anderen in flagranti in ihrem Bett erwischt hat. Und die 44-jährige Charlotte, die die letzten vier Jahre damit verbracht hat, einen Roman zu schreiben, den sie niemals veröffentlichen könnte, da ihn kein Verlag wollte, nicht einmal mehr krankenversichert war sie.

Als sie die die Beraterin der Agentur beim Sex auf dem Schreibtisch erwischen, wird ihnen klar, dass es wohl nichts mehr mit der anonymen Beratung wird. So gehen sie gemeinsam in eine Bar und betrinken sich hoffnungslos. Am nächsten Morgen beschließen sie völlig verkatert, gemeinsam den Freitod zu suchen und sich gegenseitig dabei zu unterstützen... Doch es kommt alles anders als erwartet und der Tod lässt länger auf sich warten, als sie es sich erhofft haben.

Monika Bittl hat einen flüssigen und humorvollen Schreibstil, der das Thema "Freitod" locker und trotzdem emotional beschreibt. Durch die kurzen Kapitel, die immer wieder aus der Sicht einer anderen Person erzählen, wird es nie langweilig. Auch der Schreibstil wechselt von Person zu Person was wirklich super ist.

Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es innerhalb kurzer Zeit gelesen. Trotz des ernsten Themas war es nie traurig!

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