Profilbild von Eveline

Eveline

Lesejury-Mitglied
offline

Eveline ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Eveline über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2019

Schöne Liebesgeschichte

The Difference Between Us
1

Nach der Leseprobe hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, da die Wesen von Molly und Ezra den Protagonisten schon sehr gut erklärt waren; Molly, eine junge Frau, aber noch etwas unsicher privat und ...

Nach der Leseprobe hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, da die Wesen von Molly und Ezra den Protagonisten schon sehr gut erklärt waren; Molly, eine junge Frau, aber noch etwas unsicher privat und bei der Arbeit und Ezra, ein harter Geschäftsmann mit weichem Kern. Dieser weiche Kern kommt im Laufe der Geschichte immer mehr zum Ausdruck. Ezra bemüht sich um Molly. Er sucht ständig den Kontakt. Molly hingegen möchte das Gegenteil. Ezra ist ihr zu Anfang viel zu arrogant und überheblich.
Im Laufe der Geschichte kommen sich die beiden dann näher. Das Buch ist gut geschrieben und flüssig zu lesen. Ich hätte mir jedoch etwas mehr Spannung erwartet und dass es zwischen Molly und Ezra etwas mehr prickelt.
Dass Molly von ihrem Möchtegern-Chef bei der Arbeit belästigt wird, hat gut zu der Story gepasst. Ihre Reaktionen waren teilweise etwas seltsam und die Bestrafung für den Übeltäter ist schon sehr gering ausgefallen. Ich hätte mir zumindest ein blaues Auge - verpasst von Ezra - gewünscht.
Aber im Großen und Ganzen eine gelungene Geschichte.

  • Cover
  • Geschichte
  • Figuren
  • Gefühl
  • Stimmung
Veröffentlicht am 01.02.2019

Nette Lovestory

Forever You
0

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich mich einfach für diese Leserunde bewerben. Zwei junge Menschen, die sich insgeheim lieben, aber nicht zueinander finden und es nicht offen aussprechen. ...

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich mich einfach für diese Leserunde bewerben. Zwei junge Menschen, die sich insgeheim lieben, aber nicht zueinander finden und es nicht offen aussprechen. Ich mag es gerne, wenn Geschichten von zwei Seiten geschrieben werden. Also bei dieser Geschichte lernt man Lizzy's und auch Nick's Sichtweise und Gedanken kennen. Und man weiß sofort, beide sind für einander bestimmt.
Schön und gut! Vielleicht war meine Erwartungshaltung dann etwas zu groß, dass ich mehr "erwachsene" Gefühle und etwas Knistern erwartet habe. Oft habe ich die Protagonisten in ihrem Handeln einfach nicht verstanden und hätte mir gerne etwas mehr Mut und Offenheit gewünscht.
In Summe war die Geschichte aber ganz gut zu lesen und von der Handlung her auch interessant. Man hätte aber etwas mehr rausholen können. Die Autorin soll auf jeden Fall dranbleiben!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.11.2017

Ein bisschen was von und über die Liebe

The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte
0

Ich muss sagen, ich hab anfangs etwas gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden - eben weil sie von der "Liebe" selbst erzählt wird. Zusammen mit den Fußnoten hat mich das zu Beginn etwas verwirrt. ...

Ich muss sagen, ich hab anfangs etwas gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden - eben weil sie von der "Liebe" selbst erzählt wird. Zusammen mit den Fußnoten hat mich das zu Beginn etwas verwirrt. Ich musste mich an diese Art Schreibstil erst gewöhnen.Hilfreich war dann natürlich, dass die Kapitel recht kurz sind. Das mag ich besonders gern.
Die Geschichte handelt von Gael, dem Romantiker, der gleich am Anfang eine ziemliche Enttäuschung erlebt, weil ihn seine Freundin Anika noch während sie zusammen sind mit seinem besten Freund anbandelt. Im Laufe des Buches spürt man seinen Schmerz und in jedem weiteren Kapitel versteht man Gael mehr und mehr, weil so viele Episoden aus seinem Leben erzählt werden, das so manches erklärt.

Nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten hätte ich nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen wird, aber ich wurde eines besseren belehrt. Es ist eine wundervoll liebevolle Geschichte mit Liebe, von Liebe und über die Liebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Gefühl
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 06.11.2017

Der letzte erste Kuss - ein wunderbares Buch

Der letzte erste Kuss
0

Ich hatte schon den 1. Band dieser Serie verschlungen, daher habe ich dem Erscheinungstermin von "Der letzte erste Kuss" schon entgegengefiebert. Bianca Iosivoni hat einen wunderbaren Schreibstil. Sie ...

Ich hatte schon den 1. Band dieser Serie verschlungen, daher habe ich dem Erscheinungstermin von "Der letzte erste Kuss" schon entgegengefiebert. Bianca Iosivoni hat einen wunderbaren Schreibstil. Sie erfindet immer tolle Charaktere, die fabelhaft miteinander harmonieren. Und trotzdem es Young-Adult-Geschichten sind, fühle ich mich als Ü40 nicht zu alt dafür.
Nun zur Geschichte von Elle und Luke:
Sie sind beste Freunde, können sich alles erzählen und verbringen viel Zeit miteinander, so wie es beste Freunde eben tun. Trotzdem ist ihre Beziehung etwas oberflächlich, da beide etwas mit sich aus der Vergangenheit herumschleppen, worüber geschwiegen wird. Man merkt nur manchmal an ihrem Verhalten, dass es da einiges aufzuarbeiten gibt. Im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr über Elle's verkorkste Familie und Luke's Schicksalschlag aus seiner Kindheit.
Je mehr die beiden von ihrer Vergangenheit preisgeben, umso näher kommen sie sich - auch körperlich und es knistert gewaltig! Natürlich wollen sie Freunde bleiben und schieben diese Anziehungskraft beiseite. Doch das nützt nichts. Im Grunde lieben sich Elle und Luke schon - nicht als Freunde sondern als Liebende und das ist das, was wir im Laufe der Geschichte miterleben dürfen.
Zu Anfang versteht man oft Elle's oder Luke's Verhalten nicht, aber man wird jedes Mal aufgeklärt. Und es ist einfach ein Muss, dass die beiden zusammenkommen. Worauf ja ihre Freunde und Mitbewohner auch schon lange gewartet haben.
Fazit:
Wieder einmal eine wunderschöne Lovestory, bei der man nicht aufhören kann zu lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.05.2017

Das seltsame Leben der Eleanor Oliphant

Ich, Eleanor Oliphant
0

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut, weil die Schriftstellerin Gail Honeyman in der Information mit Jojo Moyes verglichen wurde.
Und dann bin ich eingetaucht in die seltsame Welt der Eleanor ...

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut, weil die Schriftstellerin Gail Honeyman in der Information mit Jojo Moyes verglichen wurde.
Und dann bin ich eingetaucht in die seltsame Welt der Eleanor Oliphant. Sie ist genauso seltsam, wie ihr Name vermuten lässt. Zwar hat sie einen normalen Job in einem Büro, aber das ist so ziemlich das einzig Normale in ihrem Leben. Sie hat keine Freunde, kein soziales Umfeld, keine Familie - nichts - bis auf ihre Mummy, mit der sie regelmäßig telefoniert. Da ist nur sie mit ihrem immer wiederkehrenden Ablauf. Sie isst immer das selbe und macht immer das selbe, bis - ja bis - sie glaubt verliebt zu sein - in einen Rockstar. Naja, das scheint von Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber zumindest findet Eleanor so in ein Leben hinein, das sich im Laufe der Handlung in IHR Leben entwickelt.
Sie lernt andere Menschen kennen und entwickelt sowas wie ein "normales" Leben. Aber der Weg dort hin ist schwierig. Manchmal versteht man Eleanors Handeln einfach nicht und das ist recht mühsam. Man vermutet ständig ein Geheimnis oder schlimme Ereignisse im Leben der Protagonistin. Diese Vermutung wird dann auch bestätigt, aber bis es so weit ist kann das Buch bei Zeiten etwas mühsam zu lesen sein. Daran ändern auch die neuen "Menschen" in Eleanors Leben nichts. Die sind zwar nette Charaktere, aber mehr eben nicht.
Es gibt einige lustig Szenen und gegen Ende gibt es wie gesagt nochmal eine Überraschung, aber Suchtfaktor stellt sich irgendwie nicht ein.
Eleanor Oliphant war für mich ein schönes Buch zum Lesen, aber in Vergleich mit Jojo Moyes will ich die Geschichte nicht stellen.

  • Cover
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Humor
  • Originalität