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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Fake-Dating vom Feinsten

Text Appeal
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Riley wollte schon immer am Meer leben, weshalb sie sich dazu entscheidet, nach Port Stewart, eine kleine Küstenstadt, zu ziehen. Sie wechselt ihre Nummer und bekommt nun Nachrichten, die für »Connor« ...

Riley wollte schon immer am Meer leben, weshalb sie sich dazu entscheidet, nach Port Stewart, eine kleine Küstenstadt, zu ziehen. Sie wechselt ihre Nummer und bekommt nun Nachrichten, die für »Connor« sind. Er ist der Golden Boy der Stadt und kommt nicht von seiner Ex los. Doch dieses Mal ist es für ihn endgültig vorbei, weshalb er Riley darum bittet, ihn Fake zu daten, um jedem zu zeigen, dass er nicht zurück zu seiner Ex geht.

Riley und Connor sind wirklich tolle Protagonisten. Sie ist freundlich und hilfsbereit, er ist anfangs eher in sich gekehrt, taut im Verlauf der Geschichte aber immer mehr auf und seine kleinen Gesten sind süß. Beide machen eine Entwicklung durch, was mir gut gefallen hat. Riley wird selbstbewusster und steht für sich ein, während Connor lernt, auszusprechen was er denkt und empfindet.
Auch die Bewohner der Kleinstadt sind liebenswürdig und mit ihnen gibt es immer etwas zu lachen. Was ich mochte, ist, dass Ava nicht nur die nervige Ex gewesen ist, sondern auch eine gute Person.
Die Handlung ist sehr humorvoll, weshalb ich sehr oft schmunzeln oder lachen musste. In einer Kleinstadt ist immer etwas los und es geht regelmäßig ein Gerücht herum, weshalb es nicht langweilig wird. Auch das Fake-Dating an sich hat mir gut gefallen und das Riley eine Romance-Autorin ist, passt da natürlich perfekt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, weil es mir so gut gefallen hat. Von mir aus hätte die Geschichte auch länger sein können. Ich wurde also von der Geschichte mitgerissen und wollte immer weiterlesen, weil ich sehen wollte, wie Connor und Riley von der Fake-Beziehung zu einer richtigen übergehen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Fake-Dating mag oder einfach eine humorvolle und süße Kleinstadt-Romance lesen möchte. Die einzelnen Charaktere tragen dazu bei, dass der Kleinstadt leben eingehaucht wird und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht, weshalb ich denke, dass es vielen Lesern auch so gehen wird.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Moderne und feministische Ritterinnen-Geschichte

Sisters of Sword and Shadow (Sisters of Sword and Shadow 1)
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Cass weiß schon früh, dass sie nicht heiraten möchte, für immer bei ihren Eltern leben und von ihnen abhängig sein, möchte sie aber auch nicht. Als eines Tages eine Ritterin sie dazu einlädt, mit ihr zu ...

Cass weiß schon früh, dass sie nicht heiraten möchte, für immer bei ihren Eltern leben und von ihnen abhängig sein, möchte sie aber auch nicht. Als eines Tages eine Ritterin sie dazu einlädt, mit ihr zu kommen, tut sie das ohne zu zögern. Von nun an lernt sie zu kämpfen und was es heißt, in der Schwesternschaft der Seidenritter zu leben.

Cass ist mir sympathisch gewesen. Ich kann ihren Wunsch nachvollziehen und finde es gut, dass sie nicht davor zurückschreckt, hart zu arbeiten. Denn genau das muss sie tun, um bei der Schwesternschaft bleiben zu können.
Die Geschichte hat mir mit ihrem feministischen Twist gut gefallen. Die Frauen verteidigen nicht nur ihre Gemeischaft, sondern nehmen auch andere Personen vor den schlechten Machenschaften der Ritter in Schutz. Doch nicht immer können sie sich wehren, da das zu viel Aufmerksamkeit erregen würde. Ich muss sagen, dass mir das nicht gut gefallen hat, ich kann jedoch verstehen, warum diese Momente in der Geschichte drin sind. Der Alltag bei den Ritterinnen ist anfangs interessant, mit der Zeit ist es aber etwas langweilig geworden, da ihr normaler Alltag doch jeden Tag ähnlich ist. Dass Cass Magie besitzt, ist ein spannender Faktor. Ich würde mir aber wünschen, dass sie im nächsten Band eine größere Rolle spielt.
Der Schreibstil ist insgesamt gut. Da das eine High Fantasy ist, ist der Schreibstil sehr beschreibend und detailliert, weshalb es sich manchmal etwas ziehen kann.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Geschichten liest, die starke Frauen als Protagonisten haben und im Mittelalter spielen. Das Leben in der Schwesternschaft ist die meiste Zeit über interessant, jedoch gibt es auch einige Wiederholungen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Ein übernatürlicher Kriminalfall

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Als Sages Freundin ermordet wird, möchte sie sich an den Ermittlungen beteiligen. Das Problem ist aber, dass sie eine Werwölfin ist und normalerweise nur Hexenmeister und Hexen diesen Job machen. Hexenmeister ...

Als Sages Freundin ermordet wird, möchte sie sich an den Ermittlungen beteiligen. Das Problem ist aber, dass sie eine Werwölfin ist und normalerweise nur Hexenmeister und Hexen diesen Job machen. Hexenmeister Oren stimmt letztendlich zu, mit ihr zu arbeiten. Was beiden da noch nicht bewusst war, ist, dass sie es nicht nur mit einem Mord zu tun haben, sondern mit einer Mordreihe.

Sage und Oren haben mir gut gefallen. Sie bilden ein gutes Team, weil sie sich recht ähnlich sind, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Sage ist beliebt, während Oren aufgrund einer Geschichte gemieden wird. Beide fühlen sich einsam, weshalb sie an der gemeinsamen Arbeit Gefallen finden.
Das Buch hat ein paar interessante Charaktere, mein Highlight ist aber P gewesen. Sie ist sehr klug und hat Oren und Sage das ein oder andere Mal in die richtige Richtung geschubst.
Die Handlung ist die meiste Zeit über interessant gewesen, es gab aber auch einige zähe Momente. Die Ermittlungen haben für Spannung gesorgt und ich mochte es, dass in der Geschichte verschiedene Wesen vorgekommen sind. Die Gemeinschaft hat mir ebenfalls gut gefallen und ist für mich ein schöner Aspekt gewesen.
Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber nicht mitreißen. Die Ermittlungen sind spannend beschrieben und die konnten mich fesseln, aber es gab immer wieder Längen, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Cozy Crime und Geschichten mit verschiedenen Wesen mag, Werwölfe sind hier aber im Vordergrund. Sage und Oren sind facettenreiche Protagonisten und es ist interessant zu sehen, wie sie den Fall lösen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Das Streben nach Rache

The Deathless One
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Eine mysteriöse Seuche breitet sich in Jessamines Reich aus. Weil niemand ein Heilmittel finden kann und sie nur das Beste für ihr Volk möchte, geht sie eine Vernunftehe ein, doch ihr Zukünftiger hintergeht ...

Eine mysteriöse Seuche breitet sich in Jessamines Reich aus. Weil niemand ein Heilmittel finden kann und sie nur das Beste für ihr Volk möchte, geht sie eine Vernunftehe ein, doch ihr Zukünftiger hintergeht und ermordet sie. Sie stirbt aber nicht, denn sie wird von einem Gott, den man den Todlosen nennt, zurückgeholt. Er hat schon lange auf so jemanden wie Jessamine gewartet, doch wird sie sich seinen Forderungen beugen?

Jessamine ist eine starke Persönlichkeit. Ihr wird viel unrecht getan und sie muss einiges aushalten, steht das aber für ihr Reich durch. Sie hat ihre schwachen Momente, aber sie steht immer wieder auf und macht weiter. Der Todlose ist ein interessanter Protagonist. Mir hat es gut gefallen, dass man seine verschiedenen Seiten zu sehen bekommt, ich hätte insgesamt aber gerne noch mehr über ihn erfahren.
Die Handlung hat viel Potential, was nicht vollständig genutzt wurde. Obwohl die Geschichte faszinierende und spannende Aspekte hat, hat mir das gewisse Etwas gefehlt, was sie besonders macht. Es geht in der Geschichte insgesamt um zwei Sachen, nämlich um das, was der Gott von Jessamine will und darum, wer Jessamine vom Thron haben wollte und warum. Der letzte Aspekt ist gelungen, das hin und her zwischen dem Todlosen und Jessamine hat mich aber etwas gestört. Dafür finde ich die Atmosphäre umso gelungener. Es ist düster und fast schon bedrückend, was gut zur Story passt.
Die Sprecher mochte ich gerne und sie haben gut zur Geschichte gepasst. Viola Müller schafft es, den Charakter von Jessamine gut rüberzubringen und Lennart Wolff verleiht dem Todlosen eine ausdrucksstarke Stimme, die perfekt zu einem Gott passt. Mir hat richtig gut gefallen, wie er die Momente rübergebracht hat, in denen der Todlose wütend oder verzweifelt gewesen ist. Beiden hört man gerne zu und meiner Meinung nach haben sie viel für die Geschichte getan.
Ich kann das (Hör-)Buch empfehlen, der gerne düstere Fantasy über Hexen und Götter liest. Der Aspekt mit der Krankheit ist spannend, genauso wie das Suchen nach Antworten. Ich hätte mir insgesamt aber noch etwas mehr Handlung gewünscht.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Das Auf und Ab einer Liebe

Secondhand Toyfriend – Volume 2
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Damian und Emil fühlen sich sehr zueinander hingezogen, doch wie sollen sie herausfinden, ob sie eine Beziehung wollen, wenn sie nicht hundertprozentig sie selbst sind und weit voneinander entfernt wohnen? ...

Damian und Emil fühlen sich sehr zueinander hingezogen, doch wie sollen sie herausfinden, ob sie eine Beziehung wollen, wenn sie nicht hundertprozentig sie selbst sind und weit voneinander entfernt wohnen? Auch die eventuellen Anfeindungen lassen die beiden zögern. Können sie unter solchen Bedingungen glücklich werden?

Damian und Emil sind sympathische Jungs, deren Gefühle und Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Die beiden sind Jugendliche, da ist es klar, dass sie mal Fehler machen und noch nicht wissen, wie man eine gute Beziehung führt. Trotzdem fühlt man mit ihnen mit und wünscht ihnen nur das Beste.
Die Geschichte mochte ich gerne. Es geht um die ersten Anfänge einer Beziehung, behandelt aber auch das Leben der beiden allgemein. Es geht also auch zum Beispiel darum, was man nach der Schule macht oder um familiäre Probleme. Mir hat das gut gefallen, da die Story so mehr Tiefe gewonnen hat und den Lesern/Hörern zeigt, dass man seinen eigenen Weg gehen soll und das alles irgendwie schon gut wird, auch wenn es zwischenzeitlich nicht so scheint.
Dass die Autoren den Charakteren ihre Stimme geben, finde ich gut. Denn schließlich wissen sie am besten, wie ihre Protagonisten fühlen. Ich bin aber auch etwas skeptisch, da nicht jeder das Zeug dazu hat, ein Hörbuch einzusprechen. Die beiden können das aber auf jeden Fall und es hat Spaß gemacht, ihnen zuzuhören. Das Duo weiß auch, wie es Emotionen gut rüberbringt, insbesondere die fröhlichen und schönen Momente wirken sehr glaubhaft, aber auch die bewegenden.
Ich kann das (Hör-)Buch vor allem jugendlichen Lesern empfehlen, da auch die Protagonisten in diesem Alter sind und sich vermutlich mit sehr ähnlichen Problemen rumschlagen. Der Humor in der Geschichte ist gut und die beiden Protagonisten kann man nur ins Herz schließen.

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