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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2025

Manchmal funkt es auch erst beim dritten Date

The Dating Disaster
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Felix ist bekannt dafür, dass er viele Bettbekanntschaften hat, aber langsam möchte er etwas festes. Auf einem Blind Date trifft er auf Marshall, der ihn abblitzen lässt. Felix ist sauer und er möchte ...

Felix ist bekannt dafür, dass er viele Bettbekanntschaften hat, aber langsam möchte er etwas festes. Auf einem Blind Date trifft er auf Marshall, der ihn abblitzen lässt. Felix ist sauer und er möchte sich ab diesem Moment von Marshall fernhalten, doch alles kommt anders als geplant und sie sehen sich schon sehr bald wieder.

Marshall und Felix konnten mich begeistern. Marshall ist ein ruhiger, eher zurückhaltender Typ, während Felix extrovertiert ist. Dieser Gegensatz hat mir gut gefallen und die beiden sind einfach süß zusammen.
Auch die Nebencharaktere sind absolut herzlich, ich bin ein großer Fan von Marshalls Familie geworden.
Die Handlung ist unterhaltsam. Beide suchen einen Partner, erhoffen sich anfangs aber unterschiedliche Sachen. Es wird das Thema sexuelle Anziehung behandelt und das es für einige Menschen etwas länger dauert, bis man sich auf jemanden einlässt, was ich gut und wichtig finde.
Der Schreibstil ist locker und angenehm, weshalb die Geschichte einen schnell in den Bann zieht und man nicht aufhören kann zu lesen.
Das Cover finde ich zu einer College-Romance passend. Es ist von der Gestaltung recht schlicht, aber aufgrund der Farbe zieht es den Blick auf sich.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine süße College-Romance sucht, die von zwei Männern handelt. Felix und Marshall sind sehr unterschiedlich, weshalb sie sich perfekt ergänzen. Wenn man ein Buch sucht, das man an einem Abend durchlesen kann und das einen gut unterhält, ist dieses Buch eine gute Wahl.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2025

Gelungener Auftakt einer chinesischen High Fantasy Reihe

Saved the Public Enemy by Mistake
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Lu Jiu lebt als Arzt ein ruhiges Leben, zumindest bis ein schwer verletzter Mann vor seiner Tür auftaucht. Dieser stellt sich später als Liu Jianghe heraus, ein Verbrecher, der Lu Jiu an sich bindet.

Lu ...

Lu Jiu lebt als Arzt ein ruhiges Leben, zumindest bis ein schwer verletzter Mann vor seiner Tür auftaucht. Dieser stellt sich später als Liu Jianghe heraus, ein Verbrecher, der Lu Jiu an sich bindet.

Lu Jiu und Liu Jianghe mochte ich sehr gerne. Beide halten die ein oder andere Überraschung für die Leser bereitbund sie sind anders, als man im ersten Moment denkt. Die Chemie zwischen den beiden stimmt auch. Die Art, wie sie sich gegenseitig necken, ist echt süß und unterhaltsam.
Von den Nebencharakteren hätte ich gerne noch mehr erfahren. Es werden zwar einige interessante Persönlichkeiten eingeführt, jedoch bleiben sie recht blass, da man (noch) nicht wirklich viel über sie erfährt.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Sie geht rasch voran, was ich immer gerne mag und durch die Wendungen kommt Spannung auf. Der Humor, der sich durch den ganzen Manhua zieht, hat mir ebenfalls richtig gut gefallen und ich musste ab und zu wirklichen Lachen. Auch die Welt ist interessant, da hätte ich mir aber noch mehr Infos gewünscht, zum Beispiel zu den Schulen und den Adepten. Ich denke, dass wenn man bereits einiges aus dem XianXia Genre gelesen hat, man sich besser in die Welt hineindenken kann, da das für mich aber eher etwas neues war, habe ich mich ein bisschen schwergetan. Ich denke, dass hier ein paar weitere Seiten hilfreich gewesen wären. Da das erst der erste Band ist, bleiben noch alle Fragen offen, weshalb man gerne direkt weiterlesen würde.
Die Zeichnungen sind genial. Sie sind sehr ausdrucksstark und detailliert, weshalb man die gerne anschaut und auch die Farbgebung finde ich ansprechend.
Das Cover finde ich ebenfalls sehr gelungen und man bekommt bereits einen Eindruck davon, was einen im Inneren erwartet.
Ich kann diesen Manhua jedem empfehlen, der sich für eine spannende High Fantasy aus dem chinesischen Raum interessiert, mit symphatischen Hauptprotagonisten und einem tollen Humor. Auch die Welt ist vielversprechend, hier wurde aber meiner Meinung nach noch nicht das volle Potential ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Die Macht der schwarzen Farbe

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Laurent kehrt zurück ins Land der de Verts mit Laelia an seiner Seite. Anfangs hat er sie auf eine Stufe mit sich gestellt, doch mit der Zeit hat er sie immer wieder seine Befehle ausführen lassen. Laelia ...

Laurent kehrt zurück ins Land der de Verts mit Laelia an seiner Seite. Anfangs hat er sie auf eine Stufe mit sich gestellt, doch mit der Zeit hat er sie immer wieder seine Befehle ausführen lassen. Laelia möchte Rache, aber wie schafft sie es, dem ganzen ein Ende zu setzen?

In Laelia konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie möchte aus ihrer Situation entfliehen, doch das ist nicht so leicht. Trotzdem hat sie gekämpft und versucht, sich nicht unterkriegen zu lassen. Irina hat in diesem Band eine größere Rolle gespielt und sie hat mich echt positiv überrascht. Auch ihr Verhalten konnte ich nachvollziehen, irgendwann kann man nicht mehr alles entschuldigen und muss sich für das Richtige einsetzen.
Die Nebencharaktere in diesem Buch sind ebenfalls gelungen. Man trifft auf einige Protagonisten die man bereits kennt, es werden aber auch weitere Charaktere eingeführt. Die meisten sind echt toll, dahingegen ist Laurent komplett unsymphatisch geworden. Man kann zu ihm nichts sagen, außer dass ihm die Aufmerksamkeit zu Kopf gestiegen ist.
Die Handlung mochte ich. Der Fokus lag vor allem auf dem Widerstand, was wichtiges ist. Es ist wichtig, dass man sich zur Wehr setzt, wenn einem und vielen anderen Menschen Unrecht getan wird, und die Welt kann sich nur verbessern, wenn sich etwas ändert. Für meinen Geschmack hätten die Farben noch eine etwas größere Rolle spielen können, aber der Rest hat mir gut gefallen. Es gibt auch einige Wendungen, die dann noch mehr Spannung in die Geschichte bringen.
Der Schreibstil ist gut. Ich hatte das Gefühl, dass die Gedanken und Gefühle von Irina und Laelia hier im Vordergrund standen, weshalb man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Allgemein hat mir die Perspektive von Irina richtig gut gefallen.
Das Cover finde ich ansprechend und es passt mit der grünen Farbe gut zu den de Verts.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der wissen möchte, wie es Laelia, Ray, Amber und Astoria nach den Jagdspielen ergeht und wie man Veränderungen einleiten kann. Die Dilogie kann ich jedem empfehlen, der sich für Geschichten mit Jagdspielen interessiert und der gerne in eine originelle und spannende Welt eintaucht.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Das Leben folgt keinem Algorithmus

Make IT Real
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Fallon arbeitet in einem Softwareunternehmen und Nebenberuflich ist sie außerdem noch Autorin. Diese beide Welten möchte sie um jeden Preis voneinander getrennt halten, bis die Grenze verschwimmt. Denn ...

Fallon arbeitet in einem Softwareunternehmen und Nebenberuflich ist sie außerdem noch Autorin. Diese beide Welten möchte sie um jeden Preis voneinander getrennt halten, bis die Grenze verschwimmt. Denn ausgerechnet Jesper, ihr Rivale im Unternehmen, taucht bei einer Lesung von ihr auf und zeigt Interesse an Rosalie. Und so hat Fallon ganz schnell eine "Zwillingsschwester" namens Rosalie. Doch wie lange geht diese Täuschung gut?

Fallon mochte ich ganz gerne, auch wenn sie ihre Fehler hat. Sie ist eine sehr willensstarke Person und will alles schaffen, was sie sich vornimmt. Auch Jesper konnte mich überzeugen. Anfangs wirkt er arrogant, doch je mehr man liest, desto klarer wird, dass er das nicht ist. Zu den Leuten die ihm etwas bedeuten ist er nett und insgesamt ist er sehr liebenswert. Mir hat vor allem auch gut gefallen, dass er ein Bewusstsein für die Probleme von Fallon bekommen und dann auch eingegriffen hat.
Die Handlung finde ich richtig toll und sie hat mich gut unterhalten. Das Versteckspiel ist interessant und auch die Einblicke in die IT-Welt sind spannend. Die beiden Aspekte wurden gut miteinander verbunden, weshalb man gerne weitergelesen hat. Die Kritik, dass Frauen in MINT-Berufen schlechter behandelt und weniger ernst genommen werden als Männer, ist absolut wichtig und ich finde es gut, dass in Büchern mittlerweile auch solche Themen angesprochen werden.
Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd. Man ist ab dem ersten Moment in der Geschichte gewesen und hat mit Jesper und Fallon mitgefühlt.
Das Cover passt gut zu dieser RomCom und ich mag auch das Wortspiel im Titel.
Das Buch ist eine absolute Empfehlung. Die Charaktere sind symphatisch, egal ob Haupt- oder Nebenprotagonisten, und die Handlung ist unterhaltsam und eher außergewöhnlich.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Es ist okay, nicht okay zu sein

Hopeless
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Beau ist wieder zurück bei seiner Familie, jedoch fühlt er sich nicht wirklich wohl. Er weiß, dass sie es nicht böse meinen, aber er möchte nicht, dass man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Die einzige ...

Beau ist wieder zurück bei seiner Familie, jedoch fühlt er sich nicht wirklich wohl. Er weiß, dass sie es nicht böse meinen, aber er möchte nicht, dass man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Die einzige Person, die ihn noch normal behandelt, ist Bailey. Bailey, die von ganz Chestnut Springs ausgeschlossen wird aufgrund ihrer Familie. Die beiden gehen eine Fake-Beziehung ein, in der Hoffnung, dass sich ihre Probleme so lösen.

Beau und Bailey sind mir richtig ans Herz gewachsen. Beau hat es nach seiner Rückkehr von seiner letzten Mission schwer, denn er weiß gar nicht, was er möchte. Er ist nun nicht mehr in einer Spezialeinheit und weiß nicht, wohin mit sich. Bailey ist das Gegenteil. Sie weiß was sie will, jedoch werden ihr Steine in den Weg gelegt, weshalb sie sich nicht traut, ihren Wünschen nachzugeben. Beide haben es also nicht leicht im Leben, weshalb sie einander verstehen und füreinander dasein können. Sie sind gebrochen und doch haben sie Wünsche, die sie zurück ins Leben bringen.
Die anderen Charaktere wieder zu erleben ist schön und man fühlt sich schon fast dazugehörig.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Beau und Bailey nähern sich trotz ihrer Probleme und den Problemen, die noch auftauchen, immer weiter an und schon bald stellt sich die Frage, ob sie es beenden werden oder ob aus fake echt werden kann. Die kleinen "Rituale" der beiden sind echt süß und es hat mir gut gefallen, dass thematisiert wurde, dass es sowohl Hoch-, als auch Tiefpunkte gibt und man da durchkommt, wenn man zusammenhält.
Der Schreibstil ist wie immer angenehm und fesselnd, weshalb man das Buch recht schnell lesen kann.
Das Cover finde ich farblich sehr schön und es passt gut zu den anderen Covern der Reihe, auch wenn ich die weiterhin nicht wirklich passend finde.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Bücher mit gebrochenen Charakteren mag und Wert auf Geschichten legt, bei denen nicht immer alles nur perfekt läuft. Beau und Bailey sind tolle Charaktere, in die man sich gut hineinversetzen kann und die einen berühren. Es ist ein gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn es schade ist, dass es nun zu Ende ist. Die ganze Reihe bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und man sollte sie definitiv gelesen haben.

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