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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Liebe im Krankenhaus

Love Sick
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Grace bekommt die Zusage für einen Ausbildungsplatz als Assistenzärztin. Sie freut sich, doch ihre Freude wird schnell getrübt. Denn es geht das Gerücht um, dass sie den Platz nur bekommen hat, weil sie ...

Grace bekommt die Zusage für einen Ausbildungsplatz als Assistenzärztin. Sie freut sich, doch ihre Freude wird schnell getrübt. Denn es geht das Gerücht um, dass sie den Platz nur bekommen hat, weil sie mit jemandem aus der Chefetage geschlafen hat. Auch ihr Kollege Julian ist geneigt das zu glauben, doch sls er sieht, wie das Gerücht Grace mitnimmt, glaubt er ihr.

Grace und Julian sind mir sympathisch gewesen. Grace ist eine starke Person, die viel aushält und sich nicht so leicht unterkriegen lässt, wenn es um ihren Traum geht. Man hat Mitleid mit ihr, sowohl wegen ihrer Vergangenheit, als auch wegen den Gerüchten, bewundert gleichzeitig aber auch ihren Mut und ihre Kraft. Julian ist am Anfang für einen kurzen Moment unsympathisch, das legt sich aber sehr schnell und dann mag man ihn gerne. Er steht für Grace ein, was schön zu sehen gewesen ist, da viele einfach nichts gemacht haben.
Die Handlung ist interessant und unterhaltsam. Man bekommt viel vom Arbeitspensum mit und auch wenn man bereits eine Vorstellung von diesem hat, ist es trotzdem aufschlussreich gewesen, zu lesen, wie viel Ärzte in der Ausbildung wirklich machen müssen und auch unter welchen Bedingungen. Die Gerüchte rund um Grace spielen natürlich auch eine große Rolle und ich muss sagen, dass ich negativ überrascht war, dass so lange nichts gemacht wurde. Ich bin aber froh, das man letztendlich doch dagegen vorgegangen ist, da es wichtig ist, sicherzustellen, dass jeder einen sicheren Arbeitsplatz hat, insbesondere Frauen.
Der Schreibstil ist angenehm und ich bin schnell durch die Seiten gekommen. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen und hat sich für sie gefreut, wenn sie zur Abwechslung mal einen schönen Abend hatten und nicht nur gearbeitet haben.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine gut gemachte Hospital-Romance sucht. Die Geschichte ist ein guter Mix aus Arbeit, Zusammenhalt und Drama, weshalb man gut unterhalten wird.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Der mysteriöse Feuerteufel

Lichterloh - Funken in der Luft
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In Rußstadt werden vom Feuerteufel Häuser angezündet. Doch wer ist der Feuerteufel und wie entscheidet er, welche Häuser er anzündet? Die Schornsteinfeger merken schnell, dass die Brände sich nicht so ...

In Rußstadt werden vom Feuerteufel Häuser angezündet. Doch wer ist der Feuerteufel und wie entscheidet er, welche Häuser er anzündet? Die Schornsteinfeger merken schnell, dass die Brände sich nicht so leicht löschen lassen, weshalb sie zu harten Maßnahmen greifen müssen, die nicht jedem gefallen.

Cleo mochte ich in diesem Band wieder gerne. Sie ist mutig und möchte für die Bewohner Rußstadts nur das Beste. Leander ist für Cleo da und unterstützt sie, wo er nur kann. Ich hätte mir aber gewünscht, dass er etwas präsenter auftaucht. Dafür spielt Isidor in diesem Teil eine größere Rolle, was mir gut gefallen hat, da er sympathisch ist.
Die Handlung ist wegen dem Feuerteufel und seinen Taten spannend. Man fragt sich so wie Cleo, wer das sein könnte und was sein Ziel ist. In diesem Band findet man auch heraus, dass es eine Gruppierung gibt, die gegen die Industriellen ist und sie nicht mehr an der Macht sehen will. Das Ende weckt die Neugier darauf, was im nächsten Band passieren wird.
Der Schreibstil ist gut. Man kommt leicht in die Geschichte rein und durch den Mix aus Spannung und schönen Momenten wird man an die Geschichte gebunden. Man fühlt mit Cleo mit und hofft einfach auf das Beste.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der wissen möchte, wie es mit Cleo, ihren Freunden und Rußstadt weitergeht. Wenn man eine gute Dystopie sucht, die mit der Handlung, den Protagonisten und dem Setting überzeugt, ist man bei dieser Reihe richtig. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Gefühle kennen kein richtig oder falsch

Breaking Your Code
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Scarlett ist eine begabte Hackerin. Unter dem Pseudonym Diamond leakt sie schmutzige Geheimnisse von Firmen und berühmten Personen. Ihr nächstes Ziel ist der neue CEO eines Pharmakonzerns. Was sie da aber ...

Scarlett ist eine begabte Hackerin. Unter dem Pseudonym Diamond leakt sie schmutzige Geheimnisse von Firmen und berühmten Personen. Ihr nächstes Ziel ist der neue CEO eines Pharmakonzerns. Was sie da aber noch nicht weiß ist, dass Kieran, ein Detective, auf sie angesetzt wurde und sich als der neue CEO ausgibt.

Mit den Protagonisten habe ich mich anfangs schwer getan. Scarlett ist mir eine lange Zeit unsymphatisch gewesen, erst ab der Hälfte konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. Ich denke das Problem war, dass sie für ihre Arbeit eine Rolle spielt, weshalb man als Leser nicht wirklich ihre echte Seite zu sehen bekam. Außerdem ist sie mir anfangs zu arrogant und überheblich vorgekommen. Richtung Ende sieht man viele verschiedene Facetten von ihr, wodurch sich meine Meinung zu ihr etwas geändert hat. Auch mit Kieran hatte ich Anfangsschwierigkeiten. Bei ihm kann man früher einen Blick hinter seine Fassade werfen, weshalb ich mich mit ihm bereits um einiges früher anfreunden konnte.
Die Nebencharaktere in diesem Buch mochte ich gerne. Die Oma von Kieran ist süß, sein Mitbewohner sympathisch und der Bruder von Scarlett ist ebenfalls liebenswert und fürsorglich.
Die Handlung braucht meiner Meinung eine gute Zeit, bis sie an Fahrt aufnimmt. Der Einstieg hat mir nicht wirklich gefallen. Auf den ersten etwa hundert Seiten passiert nicht wirklich viel, dann wurde es etwas besser und ab der Hälfte konnte mich das Buch wirklich fesseln. Es gibt einige interessante Geschehnisse und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, was mir gut gefallen hat. Was mir aber nicht gefallen hat, ist, dass ein paar Dinge aufgemacht wurden, die dann nicht wirklich aufgeklärt worden sind. Ich verstehe schon, warum die eingebaut wurden, weil sie für Spannung sorgen, aber man hätte das meiner Meinung nach schon aufklären müssen. Ich denke, dass es besser gewesen wäre, wenn man den Anfangspart etwas gekürzt hätte und dann die Handlung in der zweiten Hälfte etwas entschleunigt hätte. Dann hätte man sich etwas mehr Zeit nehmen können für Dinge, die das gebraucht hätten. Was mich an der Geschichte angesprochen hat ist der IT-Teil. Auch dieser spielt eher in der späteren Hälfte eine Rolle. Trotzdem finde ich diesen Aspekt gut umgesetzt.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Ich bin leicht und schnell durch das Buch gekommen, auch durch den etwas zähen Anfang. Die Autorin schreibt fesselnd und ich mochte die Dual Pov.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man Geschichten mag, die Frauen in der IT zeigen und gerne ein Buch über eine Hackerin lesen möchten. Man sollte sich aber nicht vom Anfang der Geschichte abschrecken lassen, denn das Dranbleiben zahlt sich meiner Meinung nach im zweiten Teil aus. Und man sollte sich nicht an ungeklärten Dingen stören.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Wenn aus Abneigung langsam Liebe wird

Changing the Rules
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Cassandra wurde von ihrem Ex durch den Dreck gezogen, weshalb sie Ashwale verlässt. Nach zwei Jahren muss sie wegen ihrer Familie wieder zurück und an ihrem ersten Tag trifft sie direkt auf Nathan. Die ...

Cassandra wurde von ihrem Ex durch den Dreck gezogen, weshalb sie Ashwale verlässt. Nach zwei Jahren muss sie wegen ihrer Familie wieder zurück und an ihrem ersten Tag trifft sie direkt auf Nathan. Die beiden Familien hassen einander und Cassandra würde ihn am liebsten meiden. Doch da sie die Aufgabe bekommt, über die Basketballmannschaft zu berichten, klappt das nicht.

Cassandra und Nathan sind für mich anfangs etwas schwer zu greifen gewesen. Nathan wirkt arrogant und überheblich, während Cassandra Vorurteile hat und ebenfalls mit einer gewissen Arroganz auftritt. Doch mit der Zeit kann man hinter ihre Fassaden sehen und merkt, dass davon eigentlich nur wenig zutrifft. Sie leiden beide unter dem Druck ihrer Familien und haben mit einigem zu kämpfen. Je näher sie sich kommen, desto mehr öffnen sie sich einander und reden über Dinge, die sie bei anderen nie ansprechen würden. Ihre Entwicklungen haben mir also richtig gut gefallen.
Die Handlung mochte ich insgesamt gerne, ich habe aber etwas gebraucht, bis ich wirklich in die Geschichte abtauchen konnte. Danach hat mich das Buch aber gepackt und die Themen, die angesprochen werden, finde ich wichtig und gut in die Geschichte eingarbeitet. Die Aktionen von Cassandras Ex sind wirklich uncool und es ist schade zu sehen gewesen, dass fast niemand für sie Partei ergriffen hat. Zumindest hat Nathan letztendlich eingegriffen. Auch Nathans Basketballtraum spielt eine Rolle und auch bei ihm ist es schade gewesen zu sehen, dass er nur so wenig Unterstützung bekommt. Das Ende ist schön und man freut sich für die beiden.
Der Schreibstil ist angenehm. Die Geschichte lässt sich gut lesen und es gibt Dual PoV, wovon ich immer ein Fan bin. So konnte man die Gefühle und Gedanken von Nathan und Cassandra gut nachvollziehen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Sports-Romance liest und Geschichten mit Familienkonflikten mag. Die Geschichte ist kurzweilig und spricht wichtige Themen an. Außerdem sind die Charaktere vielschichtig.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Sieht so die ewige Ruhe aus?

Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister
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Bodhi und seine Familie wurden nach Neu-Nebelheim umgesiedelt. Er vermisst sein altes Dorf und möchte nochmal dorthin. Womit er bei seinem nächtlichen Besuch aber nicht gerechnet hat, sind die Geister ...

Bodhi und seine Familie wurden nach Neu-Nebelheim umgesiedelt. Er vermisst sein altes Dorf und möchte nochmal dorthin. Womit er bei seinem nächtlichen Besuch aber nicht gerechnet hat, sind die Geister und Geister-Expertin Joe. Bodhi und Joe müssen sich etwas einfallen lassen, wie sie die Geister nach Neu-Nebelheim bringen können, denn sonst werden sie die Körper der Arbeiter einnehmen.

Bodhi und Joe sind sympathisch. Sie haben so ihre Macken, aber das macht sie interessant und man kann sich leicht in sie hineinversetzen. Beide sind anfangs nur bedingt glücklich, durch ihre Mission aber werden sie abgelenkt und finden wieder Freude. Der Zielgruppe werden die beiden gut gefallen.
Die Handlung mochte ich gerne. Wegen dem Geister-Thema passt die Geschichte natürlich gut zum Herbst und zu Halloween. Es ist leicht gruselig, da nicht jeder Geist freundlich ist und gute Absichten hat. Das Ende finde ich toll und hat mich positiv überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. In der Geschichte geht es um Freundschaft und Heimat, was zwei wichtige Themen sind.
Der Schreibstil hat mich ab der ersten Seite mitgerissen und ich bin recht schnell durch das Buch gekommen. Mir hat es gut gefallen, dass es vereinzelt auch kurze Passagen aus der Sicht der Geister gegeben hat, das hat die Geschichte gut ergänzt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne leicht gruselige Geschichten über Geister liest. Die Protagonisten sind mutig und clever und müssen sich allein um das Problem der Geister kümmern, während die anderen schlafen.

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