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Veröffentlicht am 20.11.2025

Ich liebe es einfach, wenn eine Protagonistin für sich einsteht

Breaking Your Code
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Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch aufschlagt und plötzlich einfach… drin seid? Genau so ging es mir bei „Breaking Your Code“. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich war ich mittendrin in ...

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch aufschlagt und plötzlich einfach… drin seid? Genau so ging es mir bei „Breaking Your Code“. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich war ich mittendrin in Scarletts Welt, ohne zu merken, wie schnell die Zeit vergangen ist. 📖☕️

Der Schreibstil war so angenehm flüssig, dass es sich fast anfühlte, als würde die Geschichte sich selbst lesen. Und was soll ich sagen: Scarlett hat mich vom ersten Moment an komplett abgeholt. ❤️‍🔥
Ich liebe es einfach, wenn eine Protagonistin für sich einsteht, Verantwortung übernimmt und trotz ihrer Vergangenheit ihren eigenen Weg geht. Dass sie durch eine negative Erfahrung zur Hackerin geworden ist, hat sie für mich nur noch faszinierender gemacht. Eine starke, kluge, mutige Frau – genau mein Ding.

Und dann kam er. Der Detective. 🤍
Am Anfang tat ich mich schwer, ihn ganz zu greifen – ein kleines Rätsel auf zwei Beinen. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr ist er mir ans Herz gewachsen. Irgendwann hat er die Geschichte für mich genauso getragen wie Scarlett selbst.

Zwischen den beiden hat es so richtig geknistert. 🔥✨
Nicht übertrieben, nicht künstlich – sondern greifbar, echt und voller leiser Spannung. Diese Dynamik hat mich komplett abgeholt und ich konnte jede Szene fast fühlen.

Die Handlung hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich mir an einer Stelle etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Der Moment, in dem Scarlett entlarvt wird, kam für mich etwas plötzlich – da hätte man richtig gut noch tiefer reingehen können. Aber gerade das zeigt, wie stark die Grundidee ist, denn ich hätte sehr gerne mehr davon gelesen. 🖤

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Die Sprecherin? Ein Traum! 🎧 Sie hat die Atmosphäre so intensiv getragen, dass ich komplett versunken bin.

A Study in Drowning
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✨ Ich muss ehrlich sein: Als ich das Hörbuch gestartet habe, war ich erst nicht direkt drin. Ich wurde einfach mitten in diese düstere, stürmische Welt geschleudert – keine Vorwarnung, nichts. Effie wirkte ...

✨ Ich muss ehrlich sein: Als ich das Hörbuch gestartet habe, war ich erst nicht direkt drin. Ich wurde einfach mitten in diese düstere, stürmische Welt geschleudert – keine Vorwarnung, nichts. Effie wirkte sofort wie ein Mädchen, das viel zu viel Schmerz erlebt hat… aber ich wusste nicht warum. Und genau das hat mich neugierig gemacht. 🖤

Je weiter ich gehört habe, desto klarer wurde alles. Stück für Stück. Geheimnis um Geheimnis. Und plötzlich war diese Spannung da – leise, aber so kraftvoll, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu hören. 🔥

Die Sprecherin? Ein Traum! 🎧
Sie hat die Atmosphäre so intensiv getragen, dass ich komplett versunken bin.

Und die Geschichte selbst? So anders. So düster, poetisch und voller Mythologie. Die Legende rund um den König des Meeres hat mich absolut gefesselt 👑🌊 – ich hätte SO gern noch mehr über ihn erfahren.

Was die Charaktere angeht… ich mochte fast alle.
Außer Ianto.
Der Sohn des berühmten Schriftstellers war mir von Anfang an unsympathisch 🤨. Jede Szene mit ihm hat für mich einfach eine andere, unangenehme Energie reingebracht.

Ganz anders dagegen Angharad, die mysteriöse Frau des Schriftstellers. Sie war lange wie ein Schatten im Hintergrund – still, ungreifbar, aber so präsent. Und erst am Ende erfährt man, wer sie wirklich ist, was sie durchgemacht hat… und welche Wahrheit sie jahrelang verschwiegen hat. Ihr Part hat mich Gänsehaut bekommen lassen. 🥀

Effies Visionen, die Tabletten, die sie nimmt, um das alles zu unterdrücken – und die Erkenntnis, dass das, was sie sieht, tatsächlich real ist… das hat mich so geflasht. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass nicht alles geklärt ist. Dass noch so viel unter der Oberfläche wartet.

Und genau deshalb liegt das Buch schon bereit.
Ich MUSS wissen, wie es weitergeht. Ich muss nur zwei andere Bücher beenden… und dann geht’s sofort zurück in Effies Welt. 🌫️✨

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Zwischen Leben und Jenseits – Warum diese Geschichte mich nicht ganz erreicht hat 💔👻

For Whom the Belle Tolls
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Die Geschichte von Lily, einer jungen Frau, die unheilbar an Krebs erkrankt ist, berührte mich tief. Man spürte ihr Ringen, ihre Gedanken und Gefühle sehr intensiv. Besonders beeindruckt hat mich aber ...

Die Geschichte von Lily, einer jungen Frau, die unheilbar an Krebs erkrankt ist, berührte mich tief. Man spürte ihr Ringen, ihre Gedanken und Gefühle sehr intensiv. Besonders beeindruckt hat mich aber auch der ehrliche, manchmal sogar schmerzhafte Blick auf ihre Familie, die auf ihre eigene Art oft selbstsüchtig wirkte und versuchte, sie in eine Richtung zu drängen, die sie nicht gehen wollte. Diese Spannung zwischen ihnen hat mich immer wieder innehalten und nachdenken lassen.🩺🌿
Der Sprung ins Jenseits eröffnete eine faszinierende neue Welt – ein Paradies, das an ein gemütliches Hobbit-Haus erinnerte, mit seinem eigenen Wesen und sogar Lilys verstorbener Katze. Diese liebevollen Details haben mir gefallen und zeigten viel Fantasie und Herz. Besonders interessant war auch die Vorstellung der Hölle und der Dämonen, die nicht nur böse Wesen sind, sondern sogar ein Helpdesk brauchen – eine ungewöhnliche, witzige Idee, die der Geschichte eine frische Note gab.🏡🐱🔥😈

Doch trotz all dieser spannenden Ansätze hat mich das Buch leider nicht ganz gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Der mittlere Teil zog sich für mich sehr in die Länge mit vielen Erklärungen über die Seelen und ihre Taten, die sich zum Teil repetitiv anfühlten. Die vielen ausführlichen Sexszenen fühlten sich zudem häufig fehl am Platz an und haben den Lesefluss gebremst. So war es für mich schwer, wirklich in der Geschichte zu versinken.⏳📚

Auch wenn die liebevolle Beziehung zwischen Lily und Sharkie sowie die Liebesgeschichte mit dem Dämon Bell schöne Lichtblicke waren, konnten sie das Buch für mich nicht zum unvergesslichen Highlight machen, das es hätte sein können. Die Geschichte bleibt dadurch leider nicht lange in meinem Gedächtnis, obwohl ich mir das gewünscht hätte.💔👧💕

Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne – weil die Idee originell war und manche Momente wirklich berührend, doch das Potential für ein richtig starkes Leseerlebnis meiner Meinung nach nicht voll ausgeschöpft wurde. Wer gerne tiefgründige Jenseitsgeschichten mit Humor und Romantik mag, findet hier einige schöne Ansätze, aber auch Passagen, die sich ziehen.⭐️⭐️⭐️✨

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Leute, der November hat gerade erst begonnen und ich kann euch einfach nicht länger warten lassen – ich muss euch meine Gedanken zu Feels Like an Autumn Breeze teilen, einem Buch, das sich tief in mein Herz geschlichen hat.

FEELS LIKE AN AUTUMN BREEZE
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Die Protagonistinnen Flora und Fleur stehen im Zentrum dieser herzerwärmenden Geschichte. Während ich Fleur nicht so recht ins Herz schließen konnte 😅, hat Flora mich vollkommen eingenommen 💕. Sie ist ...

Die Protagonistinnen Flora und Fleur stehen im Zentrum dieser herzerwärmenden Geschichte. Während ich Fleur nicht so recht ins Herz schließen konnte 😅, hat Flora mich vollkommen eingenommen 💕. Sie ist so lebendig, so ehrlich und gleichzeitig verletzlich, dass man ihr auf Schritt und Tritt folgen möchte. Ihre kleinen Macken, ihre warmherzigen Gedanken und ihre stille Stärke – all das macht sie zu einer Figur, die man einfach lieben muss 🫶.

Die Handlung selbst ist ein wunderbarer Mix aus herbstlicher Stimmung 🍁, liebevoll erzählten Alltagsmomenten und zarten Liebesgeschichten 💌. Die Dialoge sind so flüssig und authentisch, dass man das Gefühl hat, direkt in die kleine Welt der Charaktere einzutauchen 🌟. Jede Begegnung, jedes Gespräch ist durchdacht und lässt einen lächeln 😊, nachdenken 🤔 oder das Herz schwer werden 💔. Besonders die Szenen, in denen Flora aufblüht und über sich hinauswächst, bleiben einem lange im Gedächtnis ✨.

Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass ab etwa 80 % des Buches die Geschichte teilweise sehr sprunghaft wurde ⏳. Ich hätte mir hier mehr Tiefe und Details gewünscht, besonders zu den Zeitsprüngen. An manchen Stellen hätte ich so gern noch ein paar Seiten mehr gehabt 📖, um vollständig in die Entwicklung der Charaktere einzutauchen und ihre Geschichte noch intensiver zu erleben.

Trotzdem überwiegt für mich das Gefühl von Wärme 🔥, von Herbstsonne auf der Haut 🌅 und von dieser besonderen Melancholie, die man nur in Büchern findet, die direkt ins Herz gehen 💛. Feels Like an Autumn Breeze ist für mich ein Buch, das man sich für kalte Tage aufhebt ❄️, um mit einer Tasse Tee 🍵 oder Kakao ☕ darin zu versinken.

Fazit: Ein Buch voller Emotionen 😍, schöner Alltagsmagie ✨ und liebenswerter Figuren – insbesondere Flora, die ich direkt in mein Herz geschlossen habe 💖. Wer Gilmore Girls liebt, wird hier ein ähnliches Gefühl von Heimkommen und Geborgenheit finden 🏡. Ein kleines Manko gibt es bei den Zeitsprüngen gegen Ende ⏳, doch das mindert die zauberhafte Stimmung dieses Buches keinesfalls 🍁.

✨ Absolute Empfehlung für alle, die sich nach einem Buch sehnen, das wie ein kuscheliger Herbstnachmittag auf der Couch ist 🛋️🍂.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen – düster, besonders, aber nicht ganz meins.

The Book Eaters
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Schon der Titel klingt wie ein dunkles Märchen – und genau so beginnt es auch. In The Book Eaters lebt eine uralte, verborgene Gesellschaft von Wesen, die keine Nahrung brauchen, sondern Geschichten essen. ...

Schon der Titel klingt wie ein dunkles Märchen – und genau so beginnt es auch. In The Book Eaters lebt eine uralte, verborgene Gesellschaft von Wesen, die keine Nahrung brauchen, sondern Geschichten essen. Bücher sind ihr Brot, Worte ihr Blut. Allein diese Idee ist so genial, dass sie sofort fesselt – düster, originell und unheimlich poetisch.

Im Mittelpunkt steht Devon, eine der wenigen Frauen ihrer Art. Sie wächst abgeschottet in einem patriarchalischen Clan auf, in dem Märchen und Rittergeschichten als Erziehungsmethode dienen – und Freiheit ein Fremdwort ist. Doch Devon ist anders. Als Mutter eines Sohnes, der nicht Bücher, sondern Gehirne verschlingen muss, gerät sie in einen moralischen und existenziellen Kampf. Zwischen Liebe, Schuld und Überleben bleibt sie eine tragische Figur, die immer wieder versucht, das Richtige zu tun – in einer Welt, die ihr keine Wahl lässt.

Die Handlung selbst ist allerdings… tricky. Die Zeitsprünge sind zahlreich und sprunghaft, fast wie lose Seiten in einem alten Buch, die jemand durcheinandergebracht hat. Mal befindet man sich in Devons Kindheit, dann wieder mitten in ihrer Flucht mit dem Sohn – ohne klare Orientierung. Gerade im Hörbuch, wo man nicht einfach zurückblättern kann, wird das schnell anstrengend. Ich musste öfter gedanklich innehalten, um überhaupt zu wissen, wo ich gerade bin.

Trotzdem: Die Atmosphäre ist großartig. Dunkel, beklemmend, manchmal fast gothic. Die Erzählung hat etwas von einer düsteren Parabel über Kontrolle, Mutterliebe und das Machtspiel zwischen Wissen und Glauben. Und die Idee – Wesen, die Geschichten essen, statt sie zu erzählen – ist einfach faszinierend.

Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz fesseln. Die Handlung zieht sich stellenweise, und die emotionale Tiefe verliert sich zwischen all den Zeitsprüngen und Perspektivwechseln. Ich hatte oft das Gefühl, das Potenzial des Romans liegt direkt vor mir – ich kann es sehen, riechen, fast schmecken – aber irgendwie greife ich immer daneben.

Mein Fazit:

The Book Eaters ist kein schlechtes Buch, ganz im Gegenteil – es ist originell, klug und atmosphärisch dicht. Aber die Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert volle Konzentration. Wer sich auf das Chaos der Zeitebenen einlassen kann, wird mit einer einzigartigen, dunklen Geschichte belohnt. Für mich persönlich war’s leider mehr Kopfzerbrechen als Gänsehaut – aber das liegt eindeutig an meinem Geschmack, nicht an der Idee selbst.

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