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Veröffentlicht am 22.07.2021

Ein Thriller, der es in sich hat

Ausweglos
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Ein Thriller, der es in sich hat (ohne Spoiler)
Wow! Ich habe soeben das Buch beendet und bin immernoch ganz sprachlos. Aber beginnen wir von vorn.
Das Cover ist in schwarz/weiß gehalten mit einem großen, ...


Ein Thriller, der es in sich hat (ohne Spoiler)
Wow! Ich habe soeben das Buch beendet und bin immernoch ganz sprachlos. Aber beginnen wir von vorn.
Das Cover ist in schwarz/weiß gehalten mit einem großen, haptischen Fingerabdruck in der Mitte. Mich hat das Cover sofort angesprochen, der Fingerabdruck weckt in mir direkt Gedanken an Polizeiarbeit, Mörder, Spurensicherung etc. Außerdem könnte man den Titel „Ausweglos“ im Zusammenhang mit dem Fingerabdruck auch als ein Labyrinth betrachten, aus dem es keinen Ausweg gibt.
Der Schreibstil ist der Wahnsinn. Henri Faber schreibt sehr detailliert, sehr bildhaft und wortgewandt. Ich habe selten solch gut formulierten Sätze gelesen.
Die Protagonisten sind das vermutliche Opfer Noah, seine Ehefrau Linda und der Polizist Elias. Immer wieder switcht man zwischen den verschiedenen Charakteren und erhält sehr gute Einblicke über die Gefühlswelt aller. Man kann sogar gewisse Parallelen in Denkweisen und Verhaltensweisen
erkennen. Zwischendurch sind immer wieder Passagen vom vermutlichen Mörder und seinen psychisch kranken Gedanken zu lesen.
Die Spannung lässt nie nach, von Seite zu Seite wird es spannender und man beginnt, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Ich hatte im Laufe der Geschichte mehrere Vermutungen, welche aber meistens sehr schnell wieder zunichte gemacht worden.
Das Ende war dann wirklich sehr überraschend für mich, diesen Verdacht hatte ich nicht ein einziges Mal.
Ich bin hin und weg von diesem Buch und hoffe, bald noch mehr von Henri Faber lesen zu können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2021

Rührend

Das geheime Leben des Albert Entwistle
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Das geheime Leben des Albert Entwistle hat mich mehrfach zu Tränen gerührt, teils aus Mitleid, teils aus Freude.

Albert war mir sofort sehr sympathisch und ich habe ihn mit seiner sanftmütigen Art sofort ...

Das geheime Leben des Albert Entwistle hat mich mehrfach zu Tränen gerührt, teils aus Mitleid, teils aus Freude.

Albert war mir sofort sehr sympathisch und ich habe ihn mit seiner sanftmütigen Art sofort ins Herz geschlossen. Die Rückblicke in seine Vergangenheit veranschaulichen, wie schwer es vor 50 Jahren noch war, zu seinen Gefühlen zum selben Geschlecht zu stehen. Etwas, was man sich heute kaum noch vorstellen kann.

Der Schreibstil ist locker und einfach und lässt sich sehr gut lesen. In keinem Kapitel hat die Spannung nachgelassen.
Dieses Buch regt definitiv zum Nachdenken über das eigene Leben an.

Das einzige Manko ist für mich, wie schnell Albert aus seiner „Sozialphobie“ ausbrechen konnte und das auch noch ohne professionelle Unterstützung. Ich denke, eine richtige Sozialphobie, welche sich über 50 Jahre manifestiert hat, lässt sich nicht so einfach überwinden. Hier hätte man noch tiefer in das Thema eintauchen können und die Gefühle mehr zum Ausdruck bringen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2021

Erinnert an Netflix Serie Black Spot

Waldeskälte
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Der Autor entführt uns in eine sehr atmosphärische, düstere Welt. Die Beschreibungen des Waldes und der Schauplätze des Buches sind faszinierend und vor dem inneren Auge baut sich sofort ein Bild auf. ...

Der Autor entführt uns in eine sehr atmosphärische, düstere Welt. Die Beschreibungen des Waldes und der Schauplätze des Buches sind faszinierend und vor dem inneren Auge baut sich sofort ein Bild auf. Hier passt das Cover perfekt zur Story.

Die Story an sich ist sehr spannend, auf keiner Seite wird es langweilig. Ich hatte die ganze Zeit eine andere Vermutung und war dann dementsprechend überrascht über die Auflösung am Ende.

Die Protagonistin Valeria war mir auf Anhieb sehr sympathisch, jedoch hat mich die Schreibweise ihrer Gedanken (als rede sie von sich in der dritten Person) etwas irritiert und den Lesefluss somit etwas gestört.

Das Buch hat mich sehr stark an die Netflix Serie „Black Spot“ erinnert. Sowohl die Umgebung, als auch die Handlung weisen hier viele Parallelen auf. Vielleicht wurde der Autor hier inspiriert.

Das Lesen hat mir sehr viel Freude bereitet und ich würde sehr gern auch noch mehr von Martin Krüger lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2021

Allie & Shawn

LEARN TO LOVE ME
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Sie, die vernünftige gutmütige Mama und Er, der Frauenheld und Draufgänger.

Mich hat bereits der Epilog des Buches richtig mitgenommen und in seinen Bann gezogen. Learn to Love me ist eine tiefgründige, ...

Sie, die vernünftige gutmütige Mama und Er, der Frauenheld und Draufgänger.

Mich hat bereits der Epilog des Buches richtig mitgenommen und in seinen Bann gezogen. Learn to Love me ist eine tiefgründige, romantische Geschichte über zwei Menschen, die auf den ersten Blick nicht ungewöhnlicher sein könnten.
Neben der rührenden Lovestory sind auch tiefe Freundschaft und Mutterschaft Themen, die hier aufgegriffen werden.

Der Schreibstil ist locker und leicht und die Kapitel sind nur so dahingeflogen. Es ist das perfekte Buch zum Abschalten und Träumen.

Mir persönlich war Allie etwas zu passiv und „langweilig“. Auch aus dem Setting in Irland hätte man mehr rausholen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere