Profilbild von Falling-for-Books

Falling-for-Books

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Falling-for-Books ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Falling-for-Books über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2020

Erwartungen wurden übertroffen

Royal Blue
0

Cover:

Als ich das englische Cover gesehen habe, war ich hellauf begeistert. Ich meine es ist komplett rosa und zwei coole Typen sind auch noch mit drauf. Was will man(n) mehr. Als ich dann auf der Internetseite ...

Cover:

Als ich das englische Cover gesehen habe, war ich hellauf begeistert. Ich meine es ist komplett rosa und zwei coole Typen sind auch noch mit drauf. Was will man(n) mehr. Als ich dann auf der Internetseite vom Knaur Verlag das Cover in einem Blau gesehen habe, war ich wirklich enttäuscht. Gut, dass es dann doch dem Original angeglichen wurde.

Königsschlacht:
Prinz Henry und der Präsidentinnensohn
prügeln sich auf der königlichen Hochzeit.
Zitat Seite 28


Inhalt:

Alex Clairmont-Diaz oder auch nur der Präsidentinnensohn genannt trifft auf einen echten Märchenprinzen; Henry von Wales, nur dass sich dieser eher als Kotzbrocken herausstellt. Es beginnt eine eisige unterschwellige Feindschaft, welche ihren Höhepunkt auf der Hochzeit von Prinz Phillip findet.

Prinz Henry und Alex müssen Schadensbegrenzung leisten um die Gemüter in beiden Ländern zu beruhigen, womit die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Es kommt schließlich wie es kommen muss: Alex und Henry freunden sich an und werden ziemlich schnell eine wichtige Anlaufstelle, wenn im Leben was schief geht. Sie werden Freunde, Vertraute und schließlich Liebhaber. Doch ein Prinz ist nicht schwul und der Sohn der Präsidentinnen wird unter keinen Umständen einen Sexskandal kurz vor den Wahlkampf provozieren. Oder doch?

Kritik:

Als ich im letzten Jahr das erste mal auf dieses Buch aufmerksam wurde, war mein erster Gedanke: WOW, wirklich tolle Idee. Das musst du unbedingt lesen. Dass das Buch hier zu Lande erst im April erschien hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Ich konnte es kaum erwarten, die Geschichte um einen englischen Prinzen und einen Präsidentinnensohnes zu lesen.

Meine Vorstellungen und Erwartungen um dieses Buch waren dementsprechend immens hoch. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Diese Buch ist für mich absolut gelungen und konnte mich noch mehr überzeugen als ich es überhaupt erwartet habe.

Ich habe gedacht es wird eine seichte, einfache Liebesgesichte um einen Prinzen und einen Sohn des Weißen Hauses. Ich habe in keiner Sekunde mit Casey McQuistions intelligenter Schreibweise und einer sehr durchdachten Story gerechnet.

Die großartigen Charaktere sind sympathisch und man fasst Alle sofort ins Herz. Alex und auch Henry passen für mich wie die Faust aufs Auge und es hat unglaublich viel Spaß gemacht die beiden interagieren zu sehen. Von Anfang bis Ende konnte man eine innige Verbindungen zwischen den beiden spüren, von der man nicht Genug bekommen konnte. Ob es die Gespräche zwischen den beiden waren oder auch nur die Mails, welche sie regelmäßig austauschten. In all ihrem Tun war so viel Gefühl, dass es einen fast zum weinen brachte. Ich habe beide absolut geliebt.

Genau wie die Gesichte an sich. Auch ich habe im Jahr 2016 vor dem Bildschirm gesessen und die Präsidentschaftswahlen verfolgt und konnte einfach nicht glauben was da passierte. Casey McQuiston liefert uns hier eine romantisierte Version dessen, was vielleicht hätte anders sein können. Damit will ich nicht sagen, dass Hilary Clinton so viel geeigneter als Präsidentin gewesen wäre, aber ich bitte euch? Alles ist doch besser als dieser rassistische, sexistische Trottel jetzt.

„2016, vor vier Jahren standen wir als Nation am Rande eines Abgrunds. Es gab diejenigen, die gern gesehen hätten, dass wir rückwärts stolpern, in Hass und Bösartigkeit und Vorurteile, die tief in der Seele unseres Landes alte Funken der Spaltung wieder anfachen wollten. Ihr habt Ihnen direkt in die Augen geblickt und gesagt: Nein, das tun wir nicht.“
Zitat 453


Ich wünschte so wäre es auch in der Realität gewesen. Doch leider ist es anders gekommen und ich fand, dass man die Enttäuschung auf den Ausgang der Wahlen 2016 von der Autorin in jedem einzelnen Satz spüren konnte. Die Geschichte wird im Jahre 2019 / 2020 erzählt und sie versprüht Hoffnung, Hoffnung dass das Volk von Amerika dieses Mal klüger handelt als es es damals getan hat. Und auch ich habe diese Hoffnung, denn diese stirbt ja bekanntlich zuletzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Ok, aber ...

Mister Romance
0

So viel Jahre lang habe ich geglaubt, Liebe würde mich hemmen, würde mich formlos und schwach machen in einer abweisenden, gnadenlosen Welt.
Zitat Seite 380

Cover:

Für mich ist das Cover ein wirklicher ...

So viel Jahre lang habe ich geglaubt, Liebe würde mich hemmen, würde mich formlos und schwach machen in einer abweisenden, gnadenlosen Welt.
Zitat Seite 380


Cover:

Für mich ist das Cover ein wirklicher „Hingucker“ und einfach nur schön anzusehen. Keine Kritikpunkte an dieser Stelle.

Inhalt:

Eden ist eine Journalistin für ein Magazin namens Puls, welche unbedingt nach einem Knüller für ihren Boss Derek sucht. Dieser ist zur Zeit auf Eden überhaupt nicht gut zu sprechen, da sie schon länger keine interessante Story mehr geliefert hat.

Ihre Schwester Asha erzählt ihr schließlich von einem mysteriösen Mann, genannt Mister Romance. Laut ihrer Schwester bietet Mister Romance einen Escort-Service ohne Sex und dies auch noch mit sehr stolzen Preisen. Eden ist Feuer und Flamme diesen Betrüger aufs Titelblatt des Puls-Magazins zu bringen. Denn wer 5000 Dollar für nur ein Date verlangt muss unumstritten ein Betrüger sein, der es auf betuchte und unglückliche Frauen abgesehen hat.

Mister Romance oder eher Max Riley ist von den Aussichten sich auf dem Cover der Puls wiederzufinden absolut nicht begeistert. Daher bietet er Eden eine Wette an; drei Dates und sie wird sich in ihn verliebt haben, wenn nicht bekommt sie die ungeschmückte Wahrheit über den geheimnisvollen Mister Romance und so ihre Beförderung.

Es beginnt ein aufregendes und sexy Abendteuer und bald wissen beider nicht mehr was sie eigentlich fühlen.

Kritik:

Die Charaktere waren im großen und ganzen recht sympathisch und doch hat für mich die ganze Zeit irgendwie was gefehlt. Ich kann nicht mal richtig beschreiben was es war. Vielleicht lag es an Eden, welche emotional verkrüppelt war und die Männer nur für Sex mit nach Hause nahm. Oder Max welcher gar nicht so war wie ich ihn mir vorgestellt habe. Max hat seine Gefühle für mich viel zu schnell offenbart und sein Charakter war zu schnell ausgebrannt.

Die Story war gut, aber für mich leider nicht spannend genug. Ich habe das Buch teilweise immer wieder zu Seite gelegt, weil es mich einfach nicht so wirklich packen konnte, dabei hatte ich mich auf diese Geschichte so gefreut. Leider war sie meiner Meinung nach zu offensichtlich und dass schon ziemlich früh in der Story.

Der zweite Teil wird im Mai erscheinen worin es dann um Edens Schwester gehen wird. Ich bin gespannt, ob dieser Teil mich mehr überzeugen kann.

Für Mister Romance gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

ein wundervolles Buch

Nur drei Worte (Nur drei Worte – Love, Simon )
0

Es ist ein seltsam subtiles Gespräch - fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde.
Zitat Seite 1

Nur drei Worte ist ein unglaublich tolles Buch. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen, um die ...

Es ist ein seltsam subtiles Gespräch - fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde.
Zitat Seite 1


Nur drei Worte ist ein unglaublich tolles Buch. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen, um die Geschichte noch mal aus einer anderen Sichtweise zu erleben, aber dazu später mehr.

Cover:

Das Cover gefällt mir von den Grundfarben sehr gut, auch die beiden Jungen auf der Schaukel ist eine süße Idee. Der Buchtitel hätte meiner Meinung schöner gewählt werden können. Im großen und ganzen ein schönes Cover.

Inhalt:

Simon ist ein ganz normaler Highschool-Schüler an der Creekwood High in einem Vorort von Atalanta. Er hat viele Freunde dazu zählen vor allem Abby, Nick und Leah. Alles könnte so schön normal sein, wenn er nicht dieses riesengroße Geheimnis hätte. Denn Simon ist schwul und niemand weiß davon; nicht sein Eltern, nicht seine Freunde oder Geschwister. Nun niemand ist nicht ganz richtig. Denn da gibt noch Blue.


"Datum: 2. Dezember 17:02
Betreff: Ich sollte …


… einen Essay für Englisch schreiben. Aber ich schreibe lieber dir. Ich sitze in meinem Zimmer, und ich habe ein Fenster direkt neben meinem Schreibtisch. Draußen ist es so sonnig, es sieht so aus, als müsste es richtig warm sein. Ich habe das Gefühl, ich träume."
Zitat Seite 108



Simon und Blue stehen seit einiger Zeit im E-Mail-Kontakt, natürlich alles anonym. Beide wissen nicht wer der andere ist. Im Fortschreiten der Geschichte geben beide gewollt und ungewollt immer mehr Hinweise zur wahren Identität.

Blue ist in dieser Hinsicht sehr bedeckt und hat Angst vor einer tatsächlichen Begegnung bzw. zu verraten oder nur annähernd Hinweise zu geben, wer er wirklich ist. Simon dagegen ist da ganz anders. Er ist relativ schnell breit für ein Treffen.

Doch Blue`s Zögern ist nicht Simons Hauptproblem. Dies stellt sich in der Person von Martin Addison dar.

Oh Mann. Ich schätze, ich habe Martin für harmlos gehalten. Ein etwas tapsiger Nerd, um ehrlich zu sein, aber das ist ja an sich nicht schlimm. Ich fand ihn immer irgendwie witzig. Aber jetzt lache ich nicht mehr.
Zitat Seite 10


Martin findet Simons Geheimnis heraus, dass er schwul ist und weil er eine große Verliebtheit auf Abby hat, nutzt er dieses auch gleich aus. Simon soll bei Abby ein gutes Wort für ihn einlegen bzw. ihn ab und zu in die Gruppe einbringen. Das Simon alles andere als begeistert von dieser Situation ist, ist kaum überraschend. Weigern kommt für ihn jedoch nicht in Frage, denn Martin war klug genug und hat Beweise in Form von Screenshot von Simons und Blue`s Mails gemacht. Simons größte Angst ist nicht mal geoutet zu werden, sondern dass Blue den Kontakt einstellen könnte, wenn er herausfindet, dass Martin davon weiß.

Kritik:

Tatsächlich habe ich das erste mal im Kino von diesem Buch gehört, als ich den Trailer zum Film „Love Simon“ sah. Der Trailer hatte mir damals schon gefallen, aber wie es ja meist so ist, sind die Buchverlagen immer besser. Also habe ich mir das Buch bestellt und wurde absolut nicht enttäuscht.

Die Handlung um Blue, Simon und seine Freunde ist spannend und so liebenswürdig, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Mails, welche Blue und Simon austauschen sind so schön geschrieben, dass man von ihnen gar nicht genug bekommt.

Beide Charaktere wachsen einen sofort ans Herz. Dies gilt jedoch nicht nur für Simon und Blue, auch Abby und Simons Schwestern sind einen sofort sympathisch. Nick als bester Freund fand ich etwas zu kurz gekommen, seine Charakterbeschreibung ist: bester Freund auch wenn man immer wieder von Simon zu spüren bekommt wie wichtig er ihm ist. Als bester Freund kam er für mich trotzdem nicht zur Geltung. Auch mit Leah konnte ich persönlich nicht viel anfangen. Ich fand sie hauptsächlich zickig und feindselig, gerade gegenüber von Abby, welche ich wiederum total mochte. Vermutlich kommt meine Abneigung ihr gegenüber auch genau daher. Leah und ihre Verliebtheit für Nick, spielt für ihre Charakterisierung auch eine große Rolle. Vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn sie über Nick hinweg ist, was ich mir im zweiten Teil, - „Ein Happy End ist erst der Anfang“ - ganz gut vorstellen könnte.

Fazit:

Dieser Roman hat mich von Anfang bis Ende zu 100% überzeugt. Die Charaktere waren überzeugend und liebenswürdig. Gerade Simon und Blue waren vor allem am Ende absolut süß und zum dahinschmelzen. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen und raten wenn man es gelesen hat, es noch ein zweites Mal zu tun. Denn dann weiß man wer Blue ist, und man kann die Geschichte noch mal aus einem anderen Blickwinkel genießen.

Ich vergebe für „Nur drei Worte“ volle 5 Stern.


Zusatz / Unterschiede zum Film:

Nach dem ich den Film gesehen und anschließen das Buch ein zweites mal gelesen habe sind mir doch relativ viele Unterschiede aufgefallen. Zum einen hätten wir da die Tatsache, dass Simon im Film nur eine Schwester hat und zwar Nora. Im Buch hat Simon noch eine ältere Schwester. Im weiteren ist Simon auf der Party im Buch absolut nicht betrunken, dieser Umstand erfolgt in einer anderen Szene, welche ich mir für den Film wirklich gewünscht hätte. Es gibt weitere Unterschiede, jedoch möchte ich diese nicht aufführen, da sie zur Enthüllung von Blue`s Identität führen würde. Ich persönlich finde das Buch besser, aber auch der Film hat mich dank der tollen Schauspieler überzeugt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Auftakt eines guten Zweiteilers

Finding Back to Us
0

Inhaltsangabe:

Nach langer Zeit kehrt Callie über die Semesterferien in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurück. Dabei trifft sie nicht nur auf ihre kleine Schwester Holly und Stiefmutter Stella, sondern ...

Inhaltsangabe:

Nach langer Zeit kehrt Callie über die Semesterferien in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurück. Dabei trifft sie nicht nur auf ihre kleine Schwester Holly und Stiefmutter Stella, sondern auch auf Keith. Keith ist Callies Stiefbruder, zu sagen, dass Callie ihn hasst ist wirklich nicht übertrieben. Doch auch wenn Callie Keith mehr als alles andere hassen möchte, gelingt ihr das nicht immer. Denn da sind auch noch ganz andere Gefühle.

Callie war schon als kleines Mädchen in ihren Stiefbruder Keith verliebt, doch nach einer schrecklichen Tragödie ändert sich für die Familie alles. Collies und Holly`s Vater stirbt bei einen furchtbaren Autounfall , an dem Keith die Schuld trägt. Keith verlässt daraufhin die Familie. Callie geht Jahre später aufs College.

"Ich nahm die Bewegung nur aus dem Augenwinkel wahr. Instinktiv zuckte ich zurück, holte mit dem Baseballschläger aus und schlug zu." ( Zitat )

In der Geschichte Finding back to us wird dm Leser erzählt was passiert wenn Callie sowie Keith ins Elternhaus zurückkehren. Sofort ist Callie in ihrer alten Wut auf Keith gefangen, kann sich aber auch nicht seiner Anziehungskraft entziehen. Sie will ihn mit aller Macht hassen doch gleichzeitig küssen.

Kritik:

Das Thema, dass sich die Stiefschwester in den Stiefbruder verliebt ist nicht gerade neu, hat mich aber trotzdem angesprochen. Ich mag solche Geschichten, weil es mich immer einwenig an meine Lieblingsserie von früher erinnert: „ Türkisch für Anfänger“.

"Es ist mir egal, ob du dich selbst dafür hasst oder nicht ich werde dir nie verzeihen, was damals passiert ist. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht in zehn Jahren.“ ( Zitat)

Callies Hass ist verständlich und für mich nachvollziehbar. Wer würde nicht den Mann hassen, welcher seinen eigenen Vater auf dem Gewissen hat. Und dennoch ist die körperliche Anziehungskraft zwischen den Hauptprotagonisten von der ersten Sekunde an da. Der Leser weiß sofort worauf es hinaus läuft. Spannend ist das Buch dennoch, weil Callie immer wieder klar sagt, dass sie ihren Hass nie überwinden wird. Man fiebert bis zum Ende mit ob sie ihr Herz für ihren Stiefbruder öffnet.

Bianca Iosivoni Schreibstil ist einfach und leicht verständlich dabei aber trotzdem emotional. Ich mochte die Einfachheit, da es so ein gutes Buch

zum Abschalten und Träumen war. Man musste nicht groß nach denken, was die Autorin dem Leser sagen wollte.

"Sie darf ihn nicht lieben - Denn er ist ihr Stiefbruder“ ( Zitat )

Die Handlung an sich hat mich überzeugt auch wenn mich einige Details gestört haben. Dazu gehört zum ein schon die Aussage „Sie darf ihn nicht lieben - Denn er ist ihr Stiefbruder“. Wieso dass denn? Ich meine es liegt keine Verwandtschaft vor, also verstehe ich nicht so wirklich das Problem?

Davon abgesehen haben Callie und Keith nicht mal lange zusammengewohnt und waren dann anschließend Jahre getrennt. Ich finde die Aussage etwas übertrieben. Daher war auch die Reaktionen von Holly und der Stiefmutter Stella unpassend, vor allem weil man sich denken kann, dass sie Ihre Ansichten zum Ende hin völlig überdenken. Ziemlich vorausschauend, meiner Meinung nach.

Fazit:

Leser die auf leichte Kost und auf ein romantisches Auf und Ab stehen sind hier gut beraten. Ich vergeben 3 Herzen für das Buch, weil ich denke es hätte noch so viel besser sein können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Gelungene Fortsetzung

Feeling Close to You
0

Cover:

Wie auch schon das Cover vom ersten Buch ist auch dieses super gelungen. Die Farben und das Muster haben mich total angesprochen.

Inhaltsangabe:

Im zweiten Buch der Was immer geschieht Reihe ...

Cover:

Wie auch schon das Cover vom ersten Buch ist auch dieses super gelungen. Die Farben und das Muster haben mich total angesprochen.

Inhaltsangabe:

Im zweiten Buch der Was immer geschieht Reihe ist Donovan Parker unser Hauptprotagonist. Diesen haben wir bereits im ersten Teil als Collies besten Freund kennengelernt. Donovan, genannt Parker ist ein bekannter Gamingstreamer, welcher auch so gutes Geld verdient womit er seine Familie unterstützt. Eines Abends, als er online einen Stream startet, trifft er auf Teagan, welche ihm in einem Game erst mal richtig die fertig macht.

Parker und Teagan beginnen schließlich sich auch privat zu schreiben und es kommt auf einer Gamingconvention zu einem Treffen und einen Kuss.

Inhalt:

Da ich mich selbst auch stundenlang vor meine PS4 setzen und zocken kann, hat mich das Thema Games sofort angesprochen. Schon im ersten Teil fand ich Parker aufgrund dessen, dass er ein Gamer ist total sympathisch. Das dann auch noch eine Lovestory dazu kommt, gibt dem I noch das Pünktchen dazu. Die Beziehung zwischen Teagan und Parker beginn langsam, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut.

Beide haben jedoch ihre ziemlich großen Päckchen zu tragen. Teagan hat absolut keine gute Beziehung zu ihren Eltern. Ihre Mom hat sie verlassen und nie zurückgeblickt. Ihr Vater verbringt mehr Zeit in seinem Büro als zu Hause, will Teagan aber trotzdem vorschreiben was sie in ihrer Zukunft studieren soll.

Parker dagegen flüchtet mehr oder weniger aus seinen Elternhaus, weil er es dort nicht mehr aushält. Seine kranke Mutter muss 24 Stunden versorgt werden, was sein Vater auf sich genommen hat, dadurch aber nicht mehr er selbst ist.

Beide haben durch ihre familiären und vergangenen Konflikte absolute Vertrauensprobleme, was dazu führt, dass Teagan Parker gar nicht wirklich treffen will.

„>>Ich hasse dich<<, murmelte ich an Alice gewandt, ohne den Blick von Parker zu nehmen. Ich hatte es zwar schon geahnt - oder vielmehr befürchtet -, aber dass Alice mich wirklich geradewegs hierhergebracht hatte, war nicht fair. Uns so was von nicht abgemacht! <>

Ihr erstes Treffen ist süß und auch wenn es kein Date ist, fühlt es sich so an, als wäre es eines und es ist perfekt. Doch die räumliche Trennung und die ungewisse Zukunft beider, lässt eine Beziehung fast unmöglich erscheinen, zu dem kommen noch die massiven Probleme in den Elternhäusern.

Kritik:

Die Geschichte um Parker und Teagan konnte mich noch mehr begeistern als die von Callie und Keith. Die Einfügung der Gaming-Welt in „Feeling close to you“ ist für mich sehr gelungen und hat Spaß gemacht zu beobachten. Die Charaktere, ob es Teagan oder Parker sind, lassen einen genau fühlen wie viel Freude und wie wichtig ihnen das Spielen, ihrer Games ist. Und nicht nur das, man bekommt selbst richtig Lust sich an den PC oder die Playstation zu setzen.

Die Protagonisten waren in ihrer Handlungsweise sehr nachvollziehbar. Ob in ihren familiären Umkreis oder in Bezug auf ihre Ex-Beziehungen konnte ich die Ansichten beider gut nachvollziehen.

Was Teagan und ihren Vater betrifft, dachte ich wirklich das Hopfen und Malz verloren sei. Im ersten Teil hatte ich bemängelt, dass gewisse Beziehungen am Ende gekittet sein würden und dass ziemlich offensichtlich. Was also Bianca Iosivoni im ersten Teil an Spannung in dieser Hinsicht vermissen ließ, macht sie in diesem Band wieder wett.

Sprachlich war auch dieser Roman einfach gehalten aber dennoch gelungen. Die Gestaltung der SMS bzw. Chatnachrichten zwischen Parker und Teagan war eine tolle Idee und hat Spaß gemacht zu verfolgen.

Fazit:

Ein wirklich schöner zweiter Teil. Die Charaktere und die Story harmonisieren perfekt und geben den Leser ein richtig tolles Gefühl. Ich vergebe 4 von 5 Herzen. Ein Herz ziehe ich ab aus dem Grund, dass ich schon bessere Bücher gelesen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere