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Veröffentlicht am 08.09.2021

Kurzer Spannungsroman mit psychologischen Elementen

Sweet Goodbye
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Max, Liv, Anton und Martina sind junge Leute mit wohlhabenden Eltern, die sich schon lange kennen und im selben Viertel aufgewachsen sind. Am Silvesterabend feiern sie gemeinsam im Haus von Max Eltern ...

Max, Liv, Anton und Martina sind junge Leute mit wohlhabenden Eltern, die sich schon lange kennen und im selben Viertel aufgewachsen sind. Am Silvesterabend feiern sie gemeinsam im Haus von Max Eltern während die Eltern im Nachbarhaus von Antons Eltern ebenfalls gemeinsam feiern.
Ein luxuriöses Buffet ist bestellt und wird geliefert und der Alkohol fließt in Strömen. Um die Zeit bis Mitternacht zu überbrücken spielen die vier Monopoly kombiniert mit „Wahrheit oder Pflicht“.
Dabei entstehen merkwürdige Reaktionen und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht.
Dieser Silvesterabend wird so ganz anders enden als erwartet…

Ich muss gestehen, ich habe mich von Anfang schwer getan mit diesen jungen Menschen. Auch wenn sie in wohlhabenden Häusern aufgewachsen sind, verhalten sie sich für meinen Geschmack sehr merkwürdig. Begriffe wie „goldener Käfig“ und „es ist nicht alles Gold was glänzt“ sind mir dabei sofort in den Kopf gekommen.
Im Verlaufe der Handlung und durch das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ kommen dann so einige Dinge ans Licht und es tun sich Abgründe auf. Es klärt sich dann so einiges und die Gefühle und Reaktionen der jungen Menschen werden klarer und nachvollziehbarer.
Dennoch hätte man auf alles auch ganz anders reagieren können.
Im Verlaufe des Abends spitzt sich die Situation immer mehr zu und schließlich wird ein Plan geschmiedet und umgesetzt, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Die Handlung ist in diesem Kurzroman geschickt aufgebaut, so dass ich von Anfang an neugierig war, wohin das alles führen wird. Es baute sich so eine gewisse Spannung auf und unterschwellig war auch leicht bedrohliche Atmosphäre zu spüren. Ich hatte immer das Gefühl, dass an diesem Abend noch etwas passieren würde.
Aber die Charakterisierung der vier jungen Leute kam mir ein bisschen zu kurz. Da wäre mehr möglich gewesen.
Auch das Ende, das zugegebenermaßen ein Paukenschlag war, kam mir zu abrupt und dann endet die Geschichte sehr plötzlich. Auch hier wäre noch Potential für einen etwas längeren Roman gewesen.

Camilla Läckberg wird auch als „Königin der Rache-Romane“ bezeichnet. Auch mit diesem kurzen Roman zeigt sie ihr Können in diesem Bereich, hat sich aber meiner Meinung nach etwas zu kurz gefasst.
Dennoch konnte der Roman mir einen fesselnden Leseabend bieten!


Fazit: 3 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 24.06.2020

Drei Frauen, drei Schicksale und die Lösung - etwas knapp gehalten

No Mercy. Rache ist weiblich
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Ingrid, Birgitta und Viktoria sind drei sehr unterschiedliche Frauen, die aber eine Gemeinsamkeit haben. Sie sind alle drei in ihrer Ehe nicht glücklich bzw. haben massive Probleme.
Ingrid gab ihre Karriere ...

Ingrid, Birgitta und Viktoria sind drei sehr unterschiedliche Frauen, die aber eine Gemeinsamkeit haben. Sie sind alle drei in ihrer Ehe nicht glücklich bzw. haben massive Probleme.
Ingrid gab ihre Karriere auf, als die gemeinsame Tochter geboren wurde. Ihr Mann ist erfolgreicher Chefredakteur, betrügt sie aber ständig.
Birgitta ist die Lehrerin von Ingrids Tochter. Ihr Mann schlägt sie und wegen der Blessuren traut sie sich noch nicht mal zum Arzt, obwohl dringend nötige Untersuchungen durchgeführt werden müssten.
Viktoria ist Russin und heiratete den einst so gutmütigen Malte. Der entpuppte sich nach der Hochzeit als Macho und behandelt Viktoria wie eine Leibeigene für seine persönlichen Bedürfnisse.
Alle drei sehen keinen Ausweg aus ihrer Ehe.

Das hört sich jetzt erst mal nach vielen Klischees an, was teilweise auch so ist, aber solche Situationen gibt es im echten Leben sicher öfter als man denkt.
Das Buch gliedert sich in 3 Teile. Im ersten Teil lernen wir die Frauen und ihre Situationen kennen. Im zweiten und dritten geht es um die Rache-Pläne und deren Umsetzung.
Die drei Frauen treffen in einem entsprechenden, anonymen Internet-Forum aufeinander und dort werden wohl die Pläne geschmiedet, wer was machen soll.
Leider hat uns die Autorin diesen Teil der Geschichte aber vorenthalten.
Es geht dann gleich mit der Umsetzung los.
Die Rache-Pläne waren sehr kreativ und es war schon spannend, die Vorbereitungen und die Umsetzung zu verfolgen.
Allerdings habe ich mich auf öfter gefragt, ob es das im echten Leben so möglich wäre.

Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und ich habe gespannt verfolgt, ob die Pläne der Frauen aufgehen werden.
Die drei Frauen sind gut charakterisiert und die unterschiedlichen Persönlichkeiten werden deutlich. Besonders mit Victoria und Birgitta habe ich gelitten. Ingrid hätte sich meiner Meinung nach auch einfach von ihrem Mann trennen können, auch wenn sie aufgrund eines Ehevertrags dann leer ausgehen würde. Mein Seelenheil wäre mir wichtiger.

Dieser Roman thematisiert drei Frauenschicksale und die Art, wie sie damit umgehen.
Ich hatte damit spannende Lesestunden, aber leider nur wenige denn insgesamt war mir die Geschichte mit ihren nur 160 Seiten etwas zu knapp gehalten. Ein bisschen mehr Ausführlichkeit an einigen Stellen wäre schön gewesen!


Fazit: 3 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 19.05.2020

Spannender, aber sehr brutaler und blutiger Thriller!

Blutgott
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„Blutgott“ ist der 7. Teil der Reihe um die ermittelnde Psychologin Clara Vidalis.
Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, konnte ich dem Geschehen gut folgen, da die einzelnen Fälle offenbar in sich ...

„Blutgott“ ist der 7. Teil der Reihe um die ermittelnde Psychologin Clara Vidalis.
Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, konnte ich dem Geschehen gut folgen, da die einzelnen Fälle offenbar in sich abgeschlossen sind.
Clara und ihre Kollegen konnte ich etwas kennenlernen, da sie als Ermittler große Rollen spielen und wesentliche Informationen zu den Personen gegeben werden.

In diesem Fall sind die Ermittler geschockt, denn ein junges Mädchen wird im Abteil eines Zuges regelrecht abgeschlachtet. Die Täter haben ein grausames Blutbad angerichtet und am Fenster des Zugabteils ein merkwürdiges Symbol aus Blut hinterlassen.
Noch während die Ermittlungen in Fahrt kommen, geschieht ein weiterer Mord, bei dem ebenfalls das Symbol hinterlassen wird.
Überwachungskameras liefern Spuren zu den Tätern und es stellt sich heraus, dass diese jünger als 14 Jahre und damit noch nicht strafmündig sind. Sie können für ihre Taten nicht belangt werden.
Doch Ermittlungsergebnisse weisen darauf hin, dass diese jungen Täter zu den Taten angestiftet werden. Jemand ruft zu diesen „slash mobs“ auf und die Jugendlichen folgen.
Die Ermittlungen führen ins Dark Web und die Jagd auf den Blutgott beginnt.

Das Buch ist in drei Teile geteilt und die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Zeit- und Ortsangaben überschrieben, so dass ich dem Geschehen gut folgen konnte.
Die Ermittler um Clara haben viel Arbeit und müssen kleinsten Spuren nachgehen.
Diese ganze Ermittlungsarbeit, die auch viel durch Computer und Internet geführt wird, hat mir gut gefallen, denn sie war glaubhaft dargestellt.
Gut gelungen fand ich auch die Charakterisierung der jungen Täter. Da gehört sicher einiges dazu, sich als Autor in so junge Menschen hineinzuversetzen und deren Manipulation glaubhaft darzustellen. Ob so junge Menschen allerdings wirklich solche brutale Taten ausführen können bzw. würden, kann ich nicht beurteilen. Es war vielleicht ein bisschen überzogen, vor allem weil man kaum Informationen über den Hintergrund dieser Jugendlichen bekommt. Man erlebt sie nur als brutale Tötungsmaschinen, die einem Ruf folgen und fast in einen Wettstreit treten.

Zu den einzelnen Taten muss ich sagen, dass diese an Grausamkeit nicht zu überbieten waren. Die Darstellung war sehr detailliert und wirklich heftig. Ich konnte zwar damit umgehen aber in der Häufigkeit hat es mich dann irgendwann doch gestört.

An diesem Fall arbeiten eine Menge Ermittler zu denen ich menschlich leider kaum Zugang fand. Das mag vielleicht teilweise daran liegen, dass ich die vorherigen Teile der Reihe nicht kenne aber sicher auch daran, dass man außerhalb ihrer Arbeit kaum etwas über sie erfährt.

Die Jagd auf den Blutgott ist sehr spannend und ich habe gebannt verfolgt, ob sie erfolgreich sein wird und man das Monster fassen kann.
Allerdings fand ich die Methoden der Ermittler besonders im letzten Teil etwas unglaubwürdig. Dennoch ist der Plot gut aufgebaut und hat mich auch gefesselt.
Der Schluss allerdings hat mir gar nicht gefallen, denn er lässt alles offen. Ob da die Idee einer Fortsetzung im Kopf des Autors ist, kann ich nicht beurteilen, aber die Möglichkeit hat er sich damit geschaffen.

Insgesamt hat dieser brutale und sehr blutige Thriller mir zwar spannende Lesestunden geboten aber nicht so ganz meinen Geschmack getroffen!


Fazit: 3 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 22.04.2020

Unterhaltsame Geschichte über einen Neuanfang

Die kleine Traumküche in Cornwall
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Clemmie, die ihre Heimat in Cornwall schon länger verlassen hat und im Ausland lebt, kehrt nach St. Aidan zurück. Sie hat eine Wohnung von ihrer Großmutter geerbt und diese möchte sie nun schnell verkaufen, ...

Clemmie, die ihre Heimat in Cornwall schon länger verlassen hat und im Ausland lebt, kehrt nach St. Aidan zurück. Sie hat eine Wohnung von ihrer Großmutter geerbt und diese möchte sie nun schnell verkaufen, um dann wieder in die Welt zu ziehen. Doch nachdem sie die Wohnung einmal betreten hat und dort für einige Tage wohnen will, kehren die Erinnerungen an glückliche Zeiten mit ihrer Großmutter dort zurück.
Schnell lernt sie auch ihren Nachbarn, den Bauunternehmer Charlie Hobson kennen und findet heraus, dass ihm alle anderen Wohnungen im Gebäude gehören, nur ihre fehlt ihm noch. Doch er soll sie auf keinen Fall bekommen, denn sie traut ihm nicht.
Aber sie erfährt, dass sie in relativ kurzer Zeit eine gewisse Summe Geld aufbringen muss, damit nötige Renovierungen am Haus durchgeführt werden können, die unter den Eigentümern aufgeteilt werden.
Die Wohnung liegt im Seaspray Cottage, ist zwar klein aber sehr gemütlich und hat einen Balkon und tollen Meerblick. Clemmie beginnt sich wohlzufühlen aber wie soll sie das Geld aufbringen?
Ihre Freundinnen haben da eine Idee..

Es war schön in den kleinen Ort St. Aidan zurück zu kehren, den Leserinnen der Brautladen-Reihe der Autorin bereits kennen. So einige bekannte Orte habe ich schnell wiedererkannt.
Clemmie hat es mir allerdings schwer gemacht, mit ihr warm zu werden. Sie erschien mir ein bisschen oberflächlich und wirkte irgendwie ständig auf der Flucht. Außerdem konnte ich nicht so richtig erkennen, was genau ihr Charlie so unsympathisch macht.
Toll waren ihre Freundinnen, die ihr helfen möchten, das Geld für die Renovierungen aufzutreiben. Sie organisieren Abende für Singles, bei denen süße Leckereien wir Sorbet, Cupcakes und Kuchen gereicht werden sollen. Das Eintrittsgeld soll Clemmies finanzielle Probleme lösen. Das Problem ist nur, dass Clemmie weder kochen noch backen kann. In der Wohnung findet sich aber eine Rezeptsammlung ihrer Großmutter, die Clemmie helfen kann. Sie versucht sich in allerlei Dingen und verbreitet dabei erst mal viel Chaos. Charlie kommt immer wieder über den Balkon unaufgefordert in ihre Wohnung und hilft ihr bei der Umsetzung der Rezepte, denn er ist in der Küche offenbar recht talentiert.
Da gab es viele humorvolle Momente und Clemmies Versuche haben mich zum Schmunzeln gebracht.
Zur guten Unterhaltung trägt auch Charlies Hund Diesel bei, der Clemmie ins Herz geschlossen hat und ständig bei ihr auftaucht.
Ebenso sorgen die kleinen Nebengeschichten von Clemmies Freundinnen für Abwechslung und reichern die Geschichte an.

Aber in den ersten zwei Dritteln der Geschichte haben mir einfach die Emotionen gefehlt. Die Handlung ist unterhaltsam, stellenweise sogar turbulent, aber es dreht sich anfangs alles nur darum, wie Clemmie das Geld verdienen kann und um die Single-Abende.
Ich habe zwar erwartet, dass sich zwischen Clemmie und Charlie etwas entwickeln könnte, aber das berühmte Knistern oder die sprühenden Funken sind bei mir nicht angekommen.
Auch die Familiengeschichte, die Clemmie so umtreibt, kommt erst ziemlich spät zur Geltung und dann löst sich alles ziemlich schnell.
Erst als Clemmie erkennt, was ihre Heimat ihr eigentlich bedeutet und sie beginnt, ihr Zugvogel-Leben zu überdenken, wird die Geschichte emotional. Das letzte Drittel hat mich dann auch berühren können und war herzerwärmend.
Gut gefallen hat mir auch der Zusammenhalt zwischen den Freundinnen, da ist wirklich jede für die anderen da.
Das Setting an der Küste Cornwalls ist schön beschrieben und trägt zur Wohlfühlatmosphäre bei.
Im Anhang gibt es noch ein paar Rezepte, die zum schnellen Nachmachen einladen.

Insgesamt ist dieser Roman eine nette Geschichte über einen Neuanfang und die Suche nach den eigenen Wurzeln, deren Anfang für mich ein bisschen zäh war, die mich aber dann gut unterhalten hat!



Fazit: 3 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 27.11.2019

Netter Weihnachtsroman, leider wenig romantisch

Winterzauber im Central Park
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Der vierte Weihnachtsroman der Autorin, der in Deutschland erscheint, spielt erneut in New York.
Diesmal reist Lara mit ihrer besten Freundin Susie nach New York, um Ablenkung zu finden und Susie möchte ...

Der vierte Weihnachtsroman der Autorin, der in Deutschland erscheint, spielt erneut in New York.
Diesmal reist Lara mit ihrer besten Freundin Susie nach New York, um Ablenkung zu finden und Susie möchte ihren Freund treffen, den sie schon länger nicht gesehen hat.
Laras Freund Dan möchte eine „Auszeit“ meint aber wohl eher eine Trennung. Lara ist tief enttäuscht, besonders weil Dan offenbar in Begleitung einer anderen zu Weihnachten verreisen will.
Susie versucht sie auf andere Gedanken zu bringen und nimmt über Laras Twitter-Account Kontakt zu Promis auf, um Dan eifersüchtig zu machen. Tatsächlich reagiert ein bekannter amerikanischer Schauspieler, der Darsteller aus einer Serie Seth Hunt und die beiden verabreden sich.
Lara fühlt sich von Susie ein bisschen überrumpelt, fügt sich aber.
Als sie dann auf Seth trifft, entwickelt sich schnell Sympathie.

Im Vergleich zu den vorherigen Weihnachtsromanen hat mich dieser ein bisschen enttäuscht.
Susie hat nur eins im Kopf, nämlich Lara zu verkuppeln, damit sie Dan endlich vergisst. Das tut sie aber ziemlich aufdringlich und ich habe mich gewundert, warum Lara sich das alles so gefallen lässt. Sie ist ja kein Kind mehr sondern eine junge Frau mit eigenen Vorstellungen.
Auch Seth wird in gewisser Weise bevormundet, von seinem Freund und Mitbewohner, den er später auch noch zu seinem Agenten macht.
Auch dieser bemächtigt sich des Twitter-Accounts von Seth und agiert in seinem Namen.
Das war schon alles ein bisschen konstruiert und nervig.
Auch einige der Erlebnisse von Lara und Seth waren mir zu unglaubwürdig und konstruiert. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man mit einem Rentier an der Leine durch New York laufen kann, ohne Probleme zu bekommen.

Lara und Seth erleben so einiges miteinander aber so richtig romantische Begegnungen gibt es da erst gegen Ende. Anfangs ist das alles so „künstlich“ und gezwungen, möglicherweise weil Lara ja eigentlich auf Susie Drängen nur Fotos braucht, die sie auf Twitter posten kann, um Dan eifersüchtig zu machen.
Dabei bemerkt sie dann gar nicht, dass Seth ein tiefgründiger Mensch ist, der ihr mehr bieten könnte als Promi-Wirbel. Denn Seth ist in gewisser Weise auf der Suche nach seinen Wurzeln und erlebt eine recht berührende Geschichte, die in dem ganzen Trubel leider ein bisschen untergeht.

Gut gefallen hat mir die Thematik von Seths Familie, die sich in einem Obdachlosenheim engagiert und dort viel Gutes tut. Da gibt es wirklich schöne Szenen, die das Herz berühren.
Im letzten Drittel des Buches wehren sich Lara und Seth endlich gegen ihre besten Freunde und beschäftigen sich alleine miteinander.
Da wird es dann auch romantisch und es gibt schöne Dialoge zwischen den beiden.

Die Schilderungen des weihnachtlichen New York sind gut gelungen und bildhaft. Dadurch und durch weihnachtliche Feiern, die stattfinden, kommt tatsächlich auch schöne weihnachtliche Atmosphäre und Stimmung auf.

Dieser Weihnachtsroman liest sich flüssig und leicht und bietet einiges an Unterhaltung, teilweise humorvoll, mit einer schönen weihnachtlichen und winterlichen Stimmung.
Auch wenn das Buch für mich nicht den Zauber seiner Vorgänger hatte, ist es eine nette Lektüre für zwischendurch!


Fazit: 3 von 5 Sternen



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