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Veröffentlicht am 06.04.2026

Leider nicht immer ganz schlüssig

Bachelorette Party
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Beim Cover des Buches bin ich zwiegespalten. Man erkennt zwar direkt, um welches Genre es sich handelt, aber ich fand es dennoch nicht wirklich zum Setting des Buches passend. Ich hätte es vermutlich passender ...

Beim Cover des Buches bin ich zwiegespalten. Man erkennt zwar direkt, um welches Genre es sich handelt, aber ich fand es dennoch nicht wirklich zum Setting des Buches passend. Ich hätte es vermutlich passender gefunden, wenn die Kargheit und die Abgeschiedenheit der Schäreninsel im Vordergrund gestanden hätte. Diese spielt eine nicht unwichtige Rolle im Buch und die Darstellung der Umgebung hier wirkt ein bisschen zu klischeehaft.

Die Story hat mich allerdings direkt gereizt: Annelieses Bachelorette Party soll eigentlich ein entspanntes Yoga-Wochenende auf einer abgelegenen Schäreninsel mit viel Wein und guten Gesprächen werden. Doch die Podcasterin Tessa ist aus einem anderen Grund mitgekommen. Vor zehn Jahren verschwanden vier junge Frauen auf einem Ausflug und sie vermutet, dass sie sich auf genau dieser Insel zuletzt aufgehalten haben. Sie versucht herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, doch dann treibt ihr Boot aufs Meer hinaus und die Frauen sitzen auf der Insel fest. Plötzlich scheinen sich lange zurückgehaltene Konflikte und Feindschaften zu entladen und als eine Leiche gefunden wird, ist klar, dass jemand Rache für etwas nehmen will, das vor zehn Jahren passiert ist.

Ich mochte auch schon die vorherigen Bücher von Camilla Sten und wollte deswegen auch dieses unbedingt lesen und auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, war es dennoch gut zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und fließend, sodass ich nach leichten Anfangsschwierigkeiten das Buch wirklich schnell durchlesen konnte.

Die Story fand ich grundsätzlich auch sehr vielversprechend. Natürlich ist es nicht neu, dass eine Gruppe von Freunden, die sich zum Teil von früher kennen, auf einer einsamen Insel zusammenkommt und dort dann alte Geheimnisse ans Licht kommen. Deswegen hatte ich auch hier schon früh eine ungefähre Vorstellung davon, was passiert sein könnte und welche Geheimnisse die einzelnen Personen haben könnten. Es gab am Ende noch erstaunlich viele Punkte, die ich so niemals erraten hätte, aber ich fand ehrlich gesagt auch nicht alle Handlungsstränge komplett glaubwürdig.

Das lag vermutlich vor allem daran, dass ich nie so richtig das Gefühl hatte, die Charaktere richtig greifen konnte. Am leichtesten fiel es mir noch bei Tessa, deren Verzweiflung nach dem Scheitern ihres Podcasts nahezu spürbar ist. Ich konnte verstehen, wie schlimm es gewesen sein muss, etwas aufzugeben, das man liebt und in dem man gut ist, weil man einen schrecklichen Fehler gemacht hat. Ich konnte deswegen komplett verstehen, dass sie versuchen will, auf der Insel herauszufinden, was damals passiert ist. Aber dadurch, dass sie eine Art Außenseiterin in der Freundesgruppe ist, hatte ich nie das Gefühl, die anderen richtig kennenlernen zu können. Ich habe sie immer wieder verwechselt und war dann ein bisschen verwirrt, wer jetzt noch einmal wer ist und wer wen woher kennt. Ich hatte deswegen meine Schwierigkeiten damit, mitzurätseln, was genau damals passiert ist.

Alles in allem ist das Buch durchaus unterhaltsam und der Schreibstil wirklich gelungen, aber so richtig fesseln konnte es mich nicht. Ich fand nicht alle Handlungsstränge nachvollziehbar und hatte immer wieder Probleme, die Charaktere so richtig verstehen zu können, was dafür sorgt, dass mir ein bisschen der Sog fehlt, das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Tolle Idee, aber keine spannende Umsetzung

The House Witch 1
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Die Gestaltung des Buches gefällt mir richtig gut. Die gesamte Darstellung der Küche wirkt mit den warmen-ruhigen Farben ungemein cozy und passt perfekt dazu, wie sich Finns Küche anfühlen könnte. Außerdem ...

Die Gestaltung des Buches gefällt mir richtig gut. Die gesamte Darstellung der Küche wirkt mit den warmen-ruhigen Farben ungemein cozy und passt perfekt dazu, wie sich Finns Küche anfühlen könnte. Außerdem sind die kleinen Details wirklich toll gestaltet, weil sie Hinweise auf die Geschichte geben, ohne zu viel zu verraten.

Die Geschichte als solche fand ich ebenfalls vielversprechend: Als Finlay Ashowan die Stelle als königlicher Koch am Hof von König Norman von Daxaria annimmt, ahnt noch niemand, welche großen Veränderungen damit einhergehen. Denn Fin ist nicht nur ein begnadeter Küchenchef, sondern obendrein eine Haushexe mit magischen Fähigkeiten, die nicht nur für die Sicherheit der Küche sorgen, sondern nach und nach das gesamte Schloss schützen. Während Derexia am Rande eines Krieges mit dem mächtigen Nachbarland steht, muss Fin aggressive Magier, arrogante Ritter und verstörte Küchenhilfen managen. Doch je größer die Bedrohungen für das Reich werden, desto tiefer wird er in das Netz der Intrigen hineingezogen und muss bald seine sichere Küche verlassen, um die zu schützen, die ihm wichtig sind.

Ich war wirklich gespannt auf die Geschichte, weil die Voraussetzungen so anders erschienen und die Idee von Küchenmagie einen so cozy Vibe hatte. Allerdings konnte mich das Buch leider so gar nicht überzeugen. Das liegt auch am Schreibstil. Zu Beginn fand ich ihn vor allem ungewöhnlich und zum Teil ein wenig umständlich, mochte aber den Humor und habe deswegen auch weitergelesen. Allerdings wurde es mit zunehmendem Verlauf der Geschichte nicht einfacher, der Geschichte zu folgen, weil der Humor wirklich oft ins Alberne abdriftet und mich die Erzählperspektive zunehmend verwirrt hat. Ich habe schon lange kein Buch mehr mit einem omnipräsenten Erzähler gelesen und fand es hier auch immer irritierend, weil man zwar teilweise einen Einblick in alle Personen (und hin und wieder in die Katze Kraken) bekommt, aber man gleichzeitig das Gefühl hat, nie alles zu erfahren. Es hat mich jedes Mal wieder leicht aus der Richtung gebracht, wenn sich mitten im Kapitel die Perspektive verschoben hat und ich mich wieder neu orientieren musste.

Die Story als solche hatte wirklich viel Potenzial. Ich habe mich echt darauf gefreut, zusammen mit Fin in der Küche zu kochen und dabei fast schon zufällig auf Geheimnisse und Intrigen zu stoßen, doch nach einem etwas unruhigen, manchmal fast schon gehetzten Auftakt passiert erstaunlich wenig, besonders dafür dass das Buch mehr als 600 Seiten hat. Ich hätte gar nichts dagegen gehabt, wenn sich die Geschichte langsam entwickelt und man nach und nach mehr über die Personen im Schloss erfährt. Aber irgendwie passieren immer wieder kleinere Dinge, die aber oft keinerlei weitere Relevanz haben und die Story nicht wirklich voranbringen, während immer wieder drohende Krieg im Hintergrund schwelt.

Leider sind mir auch die Charaktere nicht wirklich ans Herz gewachsen. Ich mochte Fin zwar durchaus und fand seine Kräfte als Haushexe auch wirklich spannend, aber ich fand nicht alle seiner Handlungen wirklich logisch. Ich hatte immer wieder das Gefühl, ihn jetzt verstehen zu können und dann handelt er doch wieder anders, ich erwartet habe. Ich war auch kein großer Fan davon, dass er oft wenig Selbstbeherrschung hat und sich den höhergestellten Personen zum Teil wirklich respektlos verhalten hat. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum er unbedingt am königlichen Hof arbeiten wollte, wenn er sich nicht zumindest ein bisschen in das vorhandene System halten will. Auch die anderen Charaktere konnte ich nie so richtig greifen, manche blieben recht oberflächlich, manche konnte ich lange nicht einschätzen und manche mochte ich schlicht einfach nicht, obwohl sie keine unsympathische Charaktere sein sollten. Vielleicht gab es einfach mit einem Schlag zu viele neue Charaktere und ich hatte nicht genügend Zeit, sie wirklich einschätzen zu können. Die einzige herausstechende Ausnahme ist vermutlich Prinz Eric, den ich wirklich toll fand. Endlich hatte man mal kein verzogenes, arrogantes Prinzlein, sondern ein neugieriges, höfliches, extrem liebenswertes Kind, dem seine zukünftigen Untertanen und sein Reich nicht egal ist. Er war einfach jedes Mal ein kleines Highlight und ich habe mich gefreut, ihn zusammen mit Kraken zu erleben.

Alles in allem hatte das Buch so viel Potenzial und das Setting gefiel mir auch außerordentlich gut, aber es konnte mich leider trotzdem nicht wirklich überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass ich weder mit der Erzählart noch mit den Charakteren warm werden konnte und nie das Gefühl hatte, die Story so richtig zu durchschauen oder erkennen zu können, wohin sie eigentlich führen wird. Ich sehe zwar das Potenzial des Buches, aber ich werde einen zweiten Teil nicht lesen, dafür konnte ich mich zu wenig mit der Geschichte und der Welt anfreunden.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Cozy Lovestory

First-Time Caller
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Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die ...

Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die Darstellung von Aiden und Lucie entspricht schon sehr meiner Vorstellung von ihnen.

Die Story fand ich ebenfalls reizvoll: Aiden Valentine, der Host der Late-Night Radiosendung Heartstrings, hat den Glauben an die Liebe verloren. Dabei hilft es nicht, dass er jede Nacht Menschen bei belanglosen Liebesproblemen helfen muss. Doch dann meldet sich eines Abends die 12-jährige Maya, die um Dating Tipps für ihre Mutter bittet. Doch Lucie überrascht sie dabei und geht selbst ans Telefon. Spontan schüttet sie Aiden ihr Herz aus und erzählt, dass sie endlich wieder Magie in einer Beziehung fühlen möchte. Als das Gespräch viral geht, sieht die Besitzerin des Radiosenders eine Chance, um die stagnierenden Hörerzahlen zu erhöhen und lädt Lucie in Aidens Sendung ein. Zusammen sollen die beiden jemanden suchen, der die Magie in ihr Leben zurückbringen kann. Doch je mehr Zeit sie in der engen Kabine verbringen, desto näher kommen sich die beiden und Lucie fragt sich, ob die Liebe nicht näher ist, als er erwartet.

Ich habe schon sehr viel Positives über das Buch gehört und wollte das Buch deswegen unbedingt selbst lesen. Ich hatte allerdings wahrscheinlich gerade deswegen ein bisschen zu hohe Erwartungshaltung und habe meine Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Das liegt auch an dem Schreibstil. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen, wie das Buch geschrieben ist. Das bedeutet nicht, dass ich ihn nicht mochte, aber er ist ungewohnt und wirkt zu Beginn manchmal ein wenig holprig. Nachdem ich aber ein besseres Gefühl für die Geschichte bekommen habe, konnte ich das Buch wirklich gut durchlesen.

Die Charaktere habe ich hingegen ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Es wird ziemlich schnell deutlich, dass Aiden ein guter Kerl ist, auch wenn er sich selbst was anderes einredet. Ich habe es geliebt zu sehen, wie aufmerksam er Lucie, aber auch ihrer Familie gegenüber ist. Ich konnte sehr gut verstehen, dass er damit auch ihr Herz gewinnen konnte. Ich fand zwar nicht immer gut, dass er seine Gefühle und Emotionen schwer in Worte fassen konnte, was für einen Radiomoderator, der eine Show zum Thema Liebe moderiert, doch ein wenig ungewöhnlich ist, aber ich konnte seine Gründe dennoch nachvollziehen und war froh, dass er versucht hat, besser darin zu werden. Lucies rundum positive Art hat es mir da etwas leichter gemacht, sie ins Herz zu schließen. Sie ist einfach ein guter Mensch und will das Beste für alle in ihrem Umfeld, sodass sie selbst fast immer zu kurz kommt. Ich kann diese Einstellung wirklich gut verstehen, es hat mich aber ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen frustriert, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sich nie wirklich für sich einsetzt und nicht erkennen kann, dass sie es wert ist. Die Dynamiken in ihrem Umfeld mochte ich hingegen extrem gerne. Ich habe geliebt, wie nahe sie dem Vater ihrer Tochter und dessen Ehemann steht, aber auch wie gut die Beziehung zu ihren Arbeitskollegen in der Werkstatt ist. Ich hatte, als ich erfahren habe, dass sie als Mechanikerin arbeitet, zunächst Angst, dass sie dort mit Diskriminierung konfrontiert sein könnte, aber die Männer kümmern sich um sie, während sie sie gleichzeitig dennoch komplett ernstnehmen und als Mechanikerin akzeptieren.

Allgemein lebt das Buch vor allem von dem cozy Vibe und weniger von der Spannung der Story. Das finde ich auch grundsätzlich vollkommen in Ordnung, aber mich konnte die Geschichte einfach nicht so richtig fesseln. Mir war ziemlich klar, was passieren wird und wie der weitere Verlauf des Buches ist, sodass mir einfach so ein bisschen der Sog fehlte, um die Geschichte in einem Zug durchlesen zu können. Es hat mich zwar durchaus unterhalten, aber ich habe wegen der positiven Rezensionen zu dem Buch wahrscheinlich einfach zu viel erwartet.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und die cozy Vibes genossen, zumal ich die Charaktere wirklich in mein Herz geschlossen habe. Allerdings habe ich vermutlich einfach zu viel erwartet, sodass mich die Geschichte nicht so sehr in ihren Bann ziehen konnte, wie ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Unterhaltsames Jugendbuch

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt ...

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt den Vibe der Geschichte einfängt und gleichzeitig eine gute Idee von den Charakteren gibt, ohne die eigene Fantasie einschränken zu müssen.

Die Story fand ich ebenso vielversprechend: Vin hat in ihrem Leben schon viele magische Schulen hinter sich und als sie von ihrer aktuellen fliegt, weil sie versehentlich einen Klassenraum in Brand gesteckt hat. Als letzten Ausweg bleibt nur noch das Internat Last Hope für magische Unruhestifter, wo alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die durch das Raster der Gesellschaft fallen. Obwohl ihre Mitschüler nett zu sein scheinen, hat sie dennoch nicht das Gefühl, dazu zu gehören, schließlich sind ihre Kräfte komplett unberechenbar. Doch als das Internat in Gefahr gerät, müssen sie alle zusammenhalten, um die Schule zu retten.

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von der Geschichte erwarten sollte, weil ich in letzter Zeit einige Jugendbücher gelesen habe, die mich nicht so richtig überzeugen konnten, dies war hier aber zum Glück anders. Das liegt auch daran, dass der Schreibstil wirklich gut ist: Leicht und locker, dabei aber dennoch mitreißend. Ich habe die Geschichte in kürzester Zeit durchlesen können, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht.

Dabei ist die Idee einer magischen Schule ja keineswegs neu, aber dass es hier um Schüler mit allerlei verschiedenen Kräften und vor allem um welche geht, die sonst überall durchs Raster gefallen sind, macht es dann doch besonders. Ich war ein bisschen unsicher, was ich mir unter den Unruhestiftern vorstellen soll, aber sie sind keineswegs alle kriminell oder bösartig, sondern vielmehr missverstanden oder haben ihre eigenen Kräfte nicht unter Kontrolle. Ich mochte es deswegen umso mehr, zu sehen, dass sie in Last Hope von der Direktorin und den anderen Lehrern immer wieder ermutigt und aufgebaut werden, sich selbst und ihren Kräften zu vertrauen. Ich mochte es, wie immer wieder betont wird, dass die Schülerinnen und Schüler keine schlechten Menschen sind, nur weil sie nicht in das System passen, weil es bestimmt vielen Kindern und Jugendlichen hilft, diese Worte zu hören und sei es nur in einem Buch.

Die Charaktere des Buches mochte ich ebenfalls wirklich gerne, auch wenn ich bei Vin ein wenig gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Das liegt aber daran, dass sie immer wieder hin und her geschickt wird und sich auch nicht auf ihre Eltern verlassen kann, sodass sie niemandem mehr vertraut. Deswegen braucht sie einfach ein bisschen, um sich ihren Mitschülern und auch den Lesern zu öffnen. Ich habe sie trotzdem schnell ins Herz geschlossen, weil sie alles versucht, um nicht immer wieder weggeschickt zu werden und doch immer wieder scheitert, weil sie ihre eigenen Kräfte nicht versteht und sich auch niemand wirklich Mühe gibt, es zu tun. Ich war so froh, dass ihre neuen Mitschüler sie mehr oder weniger gezwungen haben, Zeit mit ihnen zu verbringen und aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Allgemein gefiel mir die Dynamik der Freunde wirklich gut, sie alle sind nicht immer einfach, aber setzen sich für die Menschen um sich herum ein, besonders wenn sie ihnen wichtig sind. Ich mochte es unglaublich gerne, zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler der Last Hope zusammenwachsen und mehr und mehr Sicherheit in sich selbst bekommen.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es gefiel mir vor allem, dass immer betont wurde, dass nur weil man anders ist, das nichts Schlechtes sein muss, sondern man einfach andere Stärken hat und dass man, wenn man auf seine Freunde vertraut, alles ein bisschen leichter ist.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Perfekter Abschluss der Reihe

The Darlington - Logan & Rose
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Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander ...

Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander passen, sich aber so klar unterscheiden, dass man immer weiß, um welches Buch es sich gerade handelt. Die edle und aufwendige Gestaltung passt einfach perfekt zu der gesamten Reihe und sie macht sich hervorragend im Regal.

Auf diese Geschichte habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut: Rose‘ Job als Küchenhilfe im The Darlington soll eigentlich nur ein Sprungbrett sein, schließlich will sie eine ausgezeichnete Kochschule in Plymouth besuchen und danach Sterneköchin werden. Doch am liebsten würde sie möglichst wenig Zeit in dem Hotel und rund um die Besitzer verbringen. Doch dann übernimmt ausgerechnet Logan Darlington, der verstoßene Sohn der Familie, die Rolle als Küchenchef und er ist derjenige, mit dem Rose eine unvergessliche Nacht verbracht hat und den sie seither nicht vergessen kann. Ihm scheint es ähnlich zu gehen. Eigentlich ist er nur im The Darlington, um Beweise gegen seinen Vater zu sammeln, doch als er Rose wieder trifft, hat er plötzlich einen Grund zu bleiben. Gemeinsam versuchen sie belastende Beweise zu finden und kommen sich dabei erneut näher, doch Rose kann sich auf keinen Fall auf einen Darlington einlassen.

Ich wollte die ganze Zeit die Geschichte von Rose und Logan gefreut, zumal er nie wusste, wie nah seine Traumfrau ihm die ganze Zeit war. Wäre er nur einmal mit seinen Brüdern und deren Freundinnen in den Pub gegangen, hätte er sie möglicherweise schon viel früher getroffen. Genau deswegen war die Erwartung an dieses Buch hoch, was es aber zum Glück vollumfänglich erfüllen konnte. Das liegt auch daran, dass Laura Kneidl einfach eine besondere Art, eine Geschichte zu erzählen. Ich hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch und konnte direkt in die Geschichte eintauchen, was natürlich auch daran liegt, dass man viele der Charaktere schon kennt und deswegen schon ein Gefühl für die Story hat. Dadurch konnte ich einfach durch die Geschichte fliegen, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht, während die Story dennoch den Raum bekommt, die sie verdient.

Die Geschichte als solche war für mich nicht unbedingt überraschend, viele der Sachen habe ich schon in den letzten Büchern vermutet, aber das hat mich kein bisschen gestört, weil es vor allem darum ging, die Geschichte von Logan und Rose zu erfahren und endlich Beweise für Richard Darlingtons Schuld zu finden. Beides funktioniert perfekt miteinander, auch wenn schon die ganze Zeit klar ist, dass Logan und Rose noch immer an die gemeinsame Nacht denken und ihre Zusammenarbeit nur dazu führt, dass es beiden immer klarer wird.

Ich mochte sowohl Rose als auch Logan schon aus den ersten beiden Teilen und habe mich gefreut, jetzt besser verstehen zu können, warum sie sich in manchen Situationen vor allem gegenüber Henry und Ethan verhalten hat. Ich fand es extrem bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit sie sowohl in die Erfüllung ihres Traums vom Besuch einer Kochschule als auch das Finden von Beweisen von Richards Schuld steckt. Dass sie davon auf keinen Fall von einem Mann, vor allem nicht von einem Darlington, ablenken lassen will, konnte ich gut verstehen. Deswegen mochte ich, dass Logan ihr immer den Raum gibt, sich an Grenzen hält und dennoch seine Gefühle klar kommuniziert. Ich habe ihn dadurch nur noch mehr in mein Herz geschossen und richtig daraufhin gefiebert, wenn Rose sich ihren Gefühlen und ihm endlich öffnet.

Alles in allem habe ich den Abschluss der Reihe sehr genossen. Rose und Logan haben es noch einmal deutlich mehr in mein Herz geschafft, als ich erwartet hätte und ich habe das Buch nahezu verschlungen. Ich mochte, wie alle losen Fäden am Ende zusammengeführt werden und das Ende der Reihe ist einfach perfekt gelungen.

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