Ein magisches Abenteuer auf See
The Isles of the GodsMit The Isle of the gods habe ich ein weiteres abenteurliches und spannendes Buch von Aimie Kaufmann gelesen. Nach der Aurora Reihe und den Illuminae-Akten, war ich direkt neugierig auf ihre neue Reihe.
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Mit The Isle of the gods habe ich ein weiteres abenteurliches und spannendes Buch von Aimie Kaufmann gelesen. Nach der Aurora Reihe und den Illuminae-Akten, war ich direkt neugierig auf ihre neue Reihe.
Von ihrem Vater auf einem Handelsschiff zurückgelassen, wünscht sich Sally nichts mehr als endlich zu ihm zurück zu kehren. Als eines nachts das Schiff mit einem mysteriösen Fremden den Hafen verlässt, beginnt für die ungleiche Truppe eine Reise ungeahnten Ausmaßens.
Aimie Kaufmann hat wieder eine unfassbar interessante und ausgeklügelte Welt voller unerwarteter Gefahren geschaffen. Sehr präsent ist in dem Buch die Seefahrt, was als Setting besonders in Verbindung mit magischen Elementen für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt hat. Der bildliche und fesselnde Schreibstil der Autorin tut sein Übriges und sorgt für ganz großes Kino. Die wilde Reise, in die Sally und ihre Begleiter hereingeworfen werden, hält viele Tücken, Wendungen und vor allem einige Gegner bereit, die das Vorhaben der Gruppe um jeden Preis verhindern wollen. Mit einigen unerwarteten Wendungen, die mich teilweise unheimlich schockiert und berührt haben, war das Spannungsniveau ständig hoch und das Buch nur schwer aus der Hand zu legen. Ganz subtil wird eine Liebesgeschichte eingeflochten, die mit ihrer Zärte und Einfachheit mein Herz zum flattern gebracht hat.
Durch verschiedene Perspektiven wechselt immer wieder der Schauplatz und die Charaktere. Dadurch erhalten wir einen noch viel allumfassenderen Blick auf die Situation und viel mehr Hintergrundinformationen, wodurch ich sehr involviert war. Die Charaktere waren allesamt sehr facettenreich und tiefgründig ausgearbeitet, was es schwer macht, nicht auch einen gewissen Grad an Mitgefühl für die gegnerische Seite zu empfinden. Sally war mir als Hauptprotagonistin mit ihrer mutigen und rebellischen Art, die trotzdem so viel Verletzlichkeit zugelassen hat, unheimlich sympatisch. Sie ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und ich habe auf jeder Seite mit ihr mitgefiebert. Aber auch ihre Begleiter haben eine gewaltige charakterliche Entwicklung hingelegt und sind über sich hinausgewachsen, was mich sehr begeistert hat.
Das Ende hatte es nochmal in sich. Mit ziemlichem Bangen habe ich dem Ende gesehen, denn ich habe schlimmes vermutet. Ob sich da etwas bewahrheitet hat, verrate ich euch natürlich nicht. Wo wäre da der Spass?
Was ich euch aber sagen kann ist, dass ich schon mit ganz viel Begeisterung auf den nächsten Band warte und euch das Buch ganz doll ans Herz lege.