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Franziska19

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2019

"Man sieht nur mit dem Herzen gut"

Der Kleine Prinz (Geschenkausgabe)
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Dieses Buch kennen wahrscheinlich viele aus ihrer Kindheit. Mir war dieses Buch bisher unbekannt. Den Titel kannte ich schon vom Hören-sagen und den berühmtesten Spruch aus diesem Buch, kennt glaube ich ...

Dieses Buch kennen wahrscheinlich viele aus ihrer Kindheit. Mir war dieses Buch bisher unbekannt. Den Titel kannte ich schon vom Hören-sagen und den berühmtesten Spruch aus diesem Buch, kennt glaube ich auch fast jeder Erwachsene. Aber die komplette wundervolle Reise des kleinen Prinzen kannte ich bisher nicht. Und ich musste feststellen, dass ich diese Geschichte sofort in mein Herz geschlossen habe. Mein Bücherregal war ohne dieses Buch noch nicht komplett. Mit so vielen schönen Bildern wird das Wesentliche fürs Leben aufgezeigt und dargestellt, dass man als Erwachsener die Welt wieder so sehen sollte wie ein Kind. Ich werde dieses Buch meinen Kindern später auf jeden Fall vorlesen - auch wenn sie es zu Beginn vielleicht noch nicht in allen Details verstehen werden, aber die Botschaft möchte ich ihnen von Anfang an mit auf den Weg geben.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Eingeschlossen mit einem Mörder

Der Seelenbrecher
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Caspar ist in der Teufelsklinik und weiß weder wie er dort hingekommen ist, noch wie er heißt oder was seine Persönlichkeit oder seine Vergangenheit ausmacht. Es ist kurz vor Weihnachten doch es will gar ...

Caspar ist in der Teufelsklinik und weiß weder wie er dort hingekommen ist, noch wie er heißt oder was seine Persönlichkeit oder seine Vergangenheit ausmacht. Es ist kurz vor Weihnachten doch es will gar keine friedliche Stimmung aufkommen, da ein Patient eingeliefert wird, der anscheinend ein Serienmörder ist. Und kaum finden Casper, die Ärzte oder Mitpatienten aus, so scheint es, dass der Mörder schon sein erstes Opfer ausgesucht hat. Diese scheinen unter dem Locked-In-Syndrom zu leiden - und können kaum noch mit ihrer Umwelt in Verbindung treten. Dazu kommen noch rätselhafte Knobelaufgaben, die die Opfer in den Händen halten.

Der Seelenbrecher ist ein typischer Fitzek-Thriller: gut geschrieben, verworrene Entwicklungen, bei denen der Leser zunächst kaum zwischen Realität und Wahn oder Fiktion unterscheiden kann, einem unglaublichen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzte Seite und einer unerwarteten Auflösung! Sehr gut!

Veröffentlicht am 04.08.2019

Eine Therapie in der Therapie in der Therapie

Die Therapie
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Victor Larenz befindet sich in einer sehr renomierten psychiatrischen Klinik und versucht sich an vergangene Erlebnisse zu erinnern und diese seinem Psychologen Dr. Roth zu schildern. Dies ist besonders ...

Victor Larenz befindet sich in einer sehr renomierten psychiatrischen Klinik und versucht sich an vergangene Erlebnisse zu erinnern und diese seinem Psychologen Dr. Roth zu schildern. Dies ist besonders wichtig, da Larenz wegen Mordes verdächtigt wird und die Frage geklärt werden muss, ob er schuldfähig ist oder aufgrung psychischer Erankungen eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt.

Alles begann vor vier Jahren, als Larenz Tochter Josy plötzlich erkrankt und immer wieder von misteriösen Anfällen heimgesucht wird. Zusehend verschlechtert sich ihr Zustand und kein Arzt kann die Ursache finden. Und mit einem Mal ist Josy verschwunden.

Der Leser taucht in die Geschichte ein als sich Larenz versucht an Details zu erinnern: er befindet sich in Gedanken dabei auf der kleinen Insel Parkum und kommt der Wahrheit mit dem Verschwinden seiner Tochter immer näher. Dabei taucht die merkwürdige Anna Spiegel auf, die versucht Larenz zu erklären, dass sie etwas mit Josys Verschwinden zu tun hat. Doch je näher Larenz dem Geheimnis kommt, desto mehr Widersprüche in den Erzählungen tauchen auf und desto konstruierter wird die Geschichte. Der Leser kann zunehmend auch nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge oder psychischer Einbildung unterscheiden.

Am Ende des Buches klärt sich alles auf - und es gibt eine sehr logische Erklärung für alle Widersprüche, die bisher aufgetaucht sind. Und am Ende gibt es eine Überraschung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Dazu überzeugt Sebastian Fitzek mit einem grandiosen Schreibstil und vielen Cliffhängern am Ende fast jedes Kapitels, sodass das Buch über einen einzigen riesigen Spannungsaufbau verfügt. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit zu Ende gelesen, damit ich endlich die Wahrheit der Geschichte herausfinden kann.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Eine Naschitüte mit Hüpfburg

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
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Nele versucht ihr Leben neu zu ordnen und nach dem letzten Liebesflop erstmal auf Männer zu verzichten und Karriere in der neuen Firma zu machen.
Doch dabei hat sie ihren Plan ohne das richtige Leben gemacht ...

Nele versucht ihr Leben neu zu ordnen und nach dem letzten Liebesflop erstmal auf Männer zu verzichten und Karriere in der neuen Firma zu machen.
Doch dabei hat sie ihren Plan ohne das richtige Leben gemacht - denn allen voran ihr neuer Chef Claas gefällt ihr außerdordentlich gut - und zudem scheint das auch noch auf Gegenseitigkeit zu beruhen, da Claas ihr zunehmend Blicke zuwirft und die zweideutigen Situationen sich zwischen den beiden häufen. Doch das kann Nele nicht zulassen, wenn sie Karriere machen möchte. Sonst heißt es hinterher noch sie habe diesen Erfolg nur durch Bevorzugung erreicht.

Nebenbei soll Nele auch noch Trauzeugin von ihren Eltern werden und bekommt dafür unzählige Aufgaben: Einladungskarten, Musik, Hochzeitskleid nähen, Blumenschmuck...
Auch Neles Bruder Lenny möchte von seiner Schwester darin unterstützt werden ein selbstständiges Leben zu führen: Als Mensch mit Down-Syndrom eine eigene Wohnung haben und seinen Traumberuf erlernen. Doch das ist eben nicht ganz so einfach.

Nele hat also mehr als genug zu tun. Doch durch die Bewältigung der vielen Aufgaben lernt sie viel über sich selbst, kann alte Gewohnheiten und Trauma überwinden und beginnt so einen Glücksweg für sich einzuschlagen.

Ein herrlicher sommerlicher Roman, der den Leser glücklich macht und dabei mit Naschitüten und hüpfenden Herzen versorgt. Wieder ein sehr gelungener Hülsmann-Roman!

Veröffentlicht am 28.07.2019

Ein Kompott auf die Lachmuskeln

Die Känguru-Chroniken (Känguru 1)
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In diesem ersten Teil erfährt der Zuhörer, wie das Känguruh zu Marc Uwe Kling kam, wie es sein Leben dabei auf den Kopf stellte oder es auch hin und wieder bereicherte. Mit sehr viel Humor, toller Lebendigkeit ...

In diesem ersten Teil erfährt der Zuhörer, wie das Känguruh zu Marc Uwe Kling kam, wie es sein Leben dabei auf den Kopf stellte oder es auch hin und wieder bereicherte. Mit sehr viel Humor, toller Lebendigkeit beim Vorlesen, Satire und sehr viel Sprachwitz ist dieses Hörbuch ein tolles Hörerlebnis. Ob Nachbarn, Partys, Kommunismus, Polizisten, Terroranschläge, Bud Spencer und Terence Hill - unglaublich viele Themen werden angesprochen und aus unterschiedlichen Perspektiven und mit einer guten Prise Ironie beleuchtet. Durch die kleinen Anekdoten, die für sich jeweils nicht länger als ca- 4-5 Minuten dauern, sind die einzelnen Abschnitte auch für zwischendurch gut zum Hören geeignet. Hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon mit dem Känguruh-Manifest beginnen zu können.