Ein biografisches Tagebuch
The Marmalade DiariesBen Aitken sucht eine bezahlbare Wohnung und landet so in einer äußerst ungewöhnlichen WG: denn er wird Mitbewohner der fünfundachtzigjährigen Winnie Carter. Die englische Dame ist sehr eigenwillig und ...
Ben Aitken sucht eine bezahlbare Wohnung und landet so in einer äußerst ungewöhnlichen WG: denn er wird Mitbewohner der fünfundachtzigjährigen Winnie Carter. Die englische Dame ist sehr eigenwillig und lässt keine Handlung oder Gesagtes von Ben unkommentiert. Etwas, woran sich der junge Mann gewöhnen muss. Und dann kommt plötzlich Corona, die Welt scheint still zu stehen und Ben und Winnie müssen zusammen zurechtfinden und gemeinsam die Zeit meistern.
Im Tagebuchstil berichtet Ben von seinen Erlebnissen mit der eigensinnigen Winnie. Er portraitiert dabei alltägliche Szenen, kurze Unterhaltungen und das verlangsamte Alltagsleben während der Lockdowns. Dabei wird deutlich wie sich beiden aneinander reiben, aber auch voneinander profitieren und miteinander wachsen können.
Mich hat die Geschichte sowohl vom Plot her als auch vom Cover sofort angesprochen als ich das Buch im Regal meiner Mutter entdeckt habe. Ich war sehr neugierig auf diese sehr andere Geschichte mit dem wahren Kern. Allerdings habe ich mich mit dem Schreibstil sehr schwer getan - vielleicht ist es aber auch der britische Humor, der mir nicht wirklich liegt. Jedenfalls habe ich das Buch gelesen und immer auf einen bestimmten Punkt gewartet, der mich im Herzen erreicht und eine Art Aha-Botschaft sendet, aber dieser Moment kam leider nicht. Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Lesen dieser Geschichte Mühe gekostet hat und mich nicht überzeugen konnte, obwohl mein Interesse zu Beginn äußerst groß war.