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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2019

Geiselnahne in Hotelbar

Hotel Cartagena
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Chastity Riley ist als Gast von Faller´s 65. Geburtstag in einer Hamburger Hotelbar feiern. Leider dringen 12 schwerbewaffnete Männer in die Bar und nehmen die Gäste als Geiseln. Die Polizei scheint machtlos, ...

Chastity Riley ist als Gast von Faller´s 65. Geburtstag in einer Hamburger Hotelbar feiern. Leider dringen 12 schwerbewaffnete Männer in die Bar und nehmen die Gäste als Geiseln. Die Polizei scheint machtlos, erst spät wird den Geiseln klar, worum es den Gangstern wohl geht. In Rückblenden wird die Lebensgeschichte eines der Geiselnehmer erzählt.

Es ist mein erstes Buch, welches ich von Simone Buchholz lese. Den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Da das Buch nicht viele Seiten hat, konnte ich es aber doch noch zu Ende lesen. Die von Oliver Jungen (Die Zeit) propagierte hohe Schreibkunst ist leider an mir vorbeigegangen. Eine Verbindung zu dem interessanten Cover habe ich auch nicht gefunden.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Berührendes Roadmowie

Die vorletzte Reise der Ewa Kalinowski
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Ein überaus buntes und fröhliches Cover, das auf den ersten Blick mit der Inhaltsangabe des Romans nicht übereinstimmt.

Ewa ist 66 Jahre alt und todkrank, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Für sie ...

Ein überaus buntes und fröhliches Cover, das auf den ersten Blick mit der Inhaltsangabe des Romans nicht übereinstimmt.

Ewa ist 66 Jahre alt und todkrank, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Für sie ein Grund Haus und Hof zu verkaufen und sich mit ihren 28jährigen Freund Lukas und Hund auf eine Reise durch Europa zu begeben. Es soll eine Erinnerungs-Reise in die Orte werden, die für Ewa eine besondere Bedeutung hatten. Ihre Entscheidung für Lukas entpuppt sich letztendlich als ihre richtige Begleitung.

Dies ist der Debütroman von Regina W. Egger, der auf eine lebensbejahende Weise von einem schwierigen Thema erzählt. Eine Geschichte, die zum Nachdenken über die eigene Vergänglichkeit anregt. Ich habe Ewa sehr gerne auf ihrer Reise begleitet.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Wie eine Integration funktioniert

Alles außer fern
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Als Erstes ist mir das wunderbar bunte Cover ins Auge gesprungen, die vielfältigen Gesichter passen sehr gut zum Thema Integration.

Die Autorin Ksenia Konrad ist selbst vor Jahren aus Russland ins Tiroler ...

Als Erstes ist mir das wunderbar bunte Cover ins Auge gesprungen, die vielfältigen Gesichter passen sehr gut zum Thema Integration.

Die Autorin Ksenia Konrad ist selbst vor Jahren aus Russland ins Tiroler Außerfern gezogen und hat sich in ihre neue Heimat integriert. In diesem Buch berichtet sie nun von ihrer Arbeit als Deutschtrainerin. Ksenia Konrad hilft Menschen unterschiedlichster Couleur nun bei deren Integration.

Die Leseprobe hat mich hat mir gefallen und neugierig gemacht. Leider habe ich dann doch ziemlich schnell gemerkt, dass dieses Buch nicht für mich geschrieben wurde. Der einzige rote Faden, der sich durch diese Buch zog waren die ständigen Grammatik-Erklärungen. Dies fand ich überflüssig und langatmig. Leider hatte ich auch die Vermutung, hier eventuell ein bisschen humorvolles lesen zu können - ebenfalls Fehlanzeige. Diese Buch kann ich nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Lahme Gäule ermitteln

Dead Lions
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Das Slough House ist ein Ableger vom Regent Park. Die Slow Horses sind abservierte oder in Ungnade gefallene MI5 Agenten und Jackson Lamb ist der Vorgesetzte der merkwürdigen Truppe. Als ein ehemaliger ...

Das Slough House ist ein Ableger vom Regent Park. Die Slow Horses sind abservierte oder in Ungnade gefallene MI5 Agenten und Jackson Lamb ist der Vorgesetzte der merkwürdigen Truppe. Als ein ehemaliger Informant in einem Bus tot aufgefunden wird, schwant Lamb böses und ermittelt. Zwei Mitarbeiter von ihm werden durch den MI5 zur Bewachung eines russischen Oligarchen abgestellt. Lamb selbst schickt einen Agenten in eine Kleinstadt, die sich als Stadt der "Schläfer" entpuppt. Viele Handlungsstränge, die sich letztendlich doch irgendwie auswerten und zusammenfügen lassen. Bis dahin habe ich viel Geduld mit dem Roman haben müssen, eine echte Spannung habe ich nie gespürt. Es lag nicht am Schreibstil, vielmehr kam mir die Geschichte zu konstruiert vor. Es war einfach nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Das Theater um einen Regisseur!

Nichts bleibt so, wie es wird
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Tja, so spielt das Leben. Der ehemals weltberühmte, alternde Regisseur Herwig Burchard muss nun sein Leben in einem Provinztheater fristen. Er ist nicht gerade beliebt und legt sich mit fast jedem an. ...

Tja, so spielt das Leben. Der ehemals weltberühmte, alternde Regisseur Herwig Burchard muss nun sein Leben in einem Provinztheater fristen. Er ist nicht gerade beliebt und legt sich mit fast jedem an. Sein größter Feind ist ein Kritiker, mit dem er sich auch noch handgreiflich auseinander setzt. Das kostet seinen Job und Herwig weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sein einziger Freund, der Restaurantbesitzer Alberto, erzählt ihm von einem zu verkaufenden Häuschen in Apulien. Herwig kratzt seine letzten Besitztümer zusammen, verkauft diese und kauft sich diese Bruchbude in Italien. Erst ist er dort recht glücklich, dann überkommt ihn doch die Einsamkeit. Er hatte sich am Ende seiner Arbeit in Deutschland in eine junge, aufstrebende Schauspielerin verliebt.

Der ganze Roman ist einfach nur eine Freude zu lesen. Es kommt alles vor: Ärger - Freude, Hass - Liebe, Intrigen - Brutalität. Und das alles ohne irgendwie gestelzt oder aufgesetzt zu wirken. Die Geschichte hat einen durchgängigen Faden und machte mir einfach Spaß zu lesen. Eine gut geschriebene Unterhaltung mit einem Schuss Humor.