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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2017

Tolle Fortsetzung

Der Blackthorn-Code – Die schwarze Gefahr
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Endlich geht es weiter mit Christopher und seinen Freunden. Tom wohnt mit Christopher in der Apotheke und die beiden kommen so gerade eben über die Runden. Bald gesellt sich auch noch Sally zu ihnen.

Die ...

Endlich geht es weiter mit Christopher und seinen Freunden. Tom wohnt mit Christopher in der Apotheke und die beiden kommen so gerade eben über die Runden. Bald gesellt sich auch noch Sally zu ihnen.

Die Pest geht in London um und neben einem Propheten, der den Tod vorhersagen kann, gibt es viele Heiler, die alles Mögliche anbieten. Doch einer von ihnen scheint ein wirksames Mittel erfunden zu haben. Immer wieder werden die Zahlen der Pesttoten des jeweiligen Tages angegeben, die in London gewütet hat.

Meister Blackthorne hat Christopher einen Schatz hinterlassen, aber noch versteht dieser die Hinweise nicht. Handelt es sich bei dem Schatz vielleicht um ein Heilmittel gegen die Pest?

Wie auch schon der erste Band ist dieser spannend und unterhaltsam geschrieben, nicht nur für die angegebene Altersklasse. Es gibt wieder überraschende Wendungen und nebenbei wird so einiges an Wissen vermittelt, was gut mit der Geschichte verwoben wird.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Hazel inkognito bei den Hexenjägern

Fire Witch – Dunkle Bedrohung (Fire Girl 2)
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Achtung, Band 2 einer Reihe!
Am Ende des ersten Bandes verschwand Hecate, Hazels Mutter, in der Unterwelt. Hazel gibt nun alles, um ihre Mutter wieder hervorzuholen. Mit Titus fährt sie nach London (David ...

Achtung, Band 2 einer Reihe!
Am Ende des ersten Bandes verschwand Hecate, Hazels Mutter, in der Unterwelt. Hazel gibt nun alles, um ihre Mutter wieder hervorzuholen. Mit Titus fährt sie nach London (David hat sie ja leider verraten und der Schmerz sitzt noch tief), wo Nicolas Murrell gefangen gehalten wird im best bewachten Teil der Gefängnisinsel. Doch nur Nicholas kann Hazel helfen, in die Unterwelt zu gelangen. Aber wie soll sie ihn zum einen überzeugen, ihr zu helfen und zum anderen, wie gelangt sie überhaupt zu ihm. Sie trifft eine gefährliche Entscheidung und bewirbt sich bei den Hexenjägern, die eine Stelle für einen Adjutanten ausgeschrieben haben. Verkleidet als Junge gelingt es ihr, sich bei den Jägern einzuschleichen und jetzt wird das Abenteuer erst recht gefährlich. Wird es ihr gelingen, alle auszutricksen und wird Nicolas ihr helfen?
Mit von der Partie ist natürlich auch wieder Bramley, die Haselmaus, die mir schon im ersten Band so gut gefiel. Leider ist Bram hier nicht mehr ganz so frech. Von Titus bekommt man nun einen ganz anderen Eindruck. Wie schon im ersten Band sind wieder jedem Kapitel Zitate vorangestellt, zum Teil sind sie jedoch fiktiv.
Eine spannende Geschichte vor dem Hintergrund der Hexenjagd und der Pest, die in London wütet, einem Rahmen, der den historischen Gegebenheiten entnommen wurde, versetzt mit magischen Elementen.
Das Ende enthält leider einen fiesen Cliffhanger und lässt auf die Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 25.06.2017

Kann Jane Austen nicht das Wasser reichen

Vermählung
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Ich liebe die Bücher von Jane Austen und habe sie alle gelesen, besonders "Stolz und Vorurteil" finde ich sehr gelungen und so war ich neugierig auf diese moderne Adaptation des Romans.
Curtis Sittenfeld ...

Ich liebe die Bücher von Jane Austen und habe sie alle gelesen, besonders "Stolz und Vorurteil" finde ich sehr gelungen und so war ich neugierig auf diese moderne Adaptation des Romans.
Curtis Sittenfeld hat die Geschichte ins 21. Jahrhundert verlegt. Wie schon in der Vorlage macht sich Mrs. Bennet Gedanken darüber, wie sie es schaffen kann, dass ihre fünf Töchter alle gut verheiratet werden, denn die Familie steht kurz vor dem Ruin. Chip Bingley, in dieser Version ein Bachelor aus der Fernsehsendung "Vermählung" und von Beruf Arzt, zieht in die Kleinstadt. Fitzwilliam Darcy ist Neurochirurg.
Die Handlung spielt in den USA und Themen wie Rassismus, künstliche Befruchtung etc. werden eingeflochten.
Dennoch reicht vor allem der Stil nicht an den Sprachwitz und die Eloquenz einer Jane Austen heran. Ich glaube, Leser, die die Vorlage nicht kennen, haben mehr Spaß an der Lektüre. Einiges ging mir auch zu weit, so der Rassismus der Mutter.

Veröffentlicht am 22.06.2017

Wo ist Lily?

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
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Selena ist in Indien aufgewachsen, da ihre Mutter dort auf einer Forschungsstation arbeitet, doch nun soll sie nach Oxford, um dort gemeinsam mit ihrer Cousine Lily zur Schule zu gehen. Doch am Flughafen ...

Selena ist in Indien aufgewachsen, da ihre Mutter dort auf einer Forschungsstation arbeitet, doch nun soll sie nach Oxford, um dort gemeinsam mit ihrer Cousine Lily zur Schule zu gehen. Doch am Flughafen holt sie keiner ab. Als sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel ankommt, steht Polizei vor dem Haus. Was ist hier wohl passiert? Oje, ihre Cousine Lily ist spurlos verschwunden. Das ist wohl schon mal vorgekommen, aber dann ist Lily immer wieder schnell aufgetaucht. Doch dieses Mal ist es anders. Gemeinsam mit Eric, dem Nachbarssohn, macht sich Selena auf die Suche nach Lily, doch diese ist wie vom Erdboden verschluckt. Doch so schnell geben die beiden nicht auf.

Ein toller Roman für Kinder mit vielen Geheimnissen, eine spannende Suche, geheimnisvolle Codes, Tieren, die keine sind und am Ende wird es immer mysteriöser, doch es wird alles gelungen aufgelöst.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Selena erzählt und so weiß der Leser immer so viel, wie sie - bis auf wenige Passagen aus der Sicht von Lily, die jedoch nicht viel verraten.
Besonders gut gefallen haben mir Zoe und Chloe, die kleinen Zwillingsschwestern von Eric.

Veröffentlicht am 20.06.2017

Parallelwelten

Der Brief
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Marie lebt in Hamburg glücklich mit ihrer Freundin Johanna zusammen. Sie ist Journalistin, ihre Arbeit gefällt ihr und sie ist zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann erhält sie eines Tages einen Brief von ...

Marie lebt in Hamburg glücklich mit ihrer Freundin Johanna zusammen. Sie ist Journalistin, ihre Arbeit gefällt ihr und sie ist zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann erhält sie eines Tages einen Brief von ihrer Jugendfreundin Christine, der sie ratlos macht und sie verunsichert. Warum schreibt Christine, dass Marie in Paris lebt und mit einem Victor zusammen ist? Und wie ist der Brief überhaupt angekommen, denn als Adresse ist eine in Paris angegeben. Sie nimmt Kontakt zu Christine auf, die sie vor Jahren aus den Augen verloren hat. Doch es bleibt nicht bei dem einen Brief.
Um den Ungereimtheiten auf den Grund zu gehen, fährt Marie nach Paris.
Fragen über Fragen stellt man sich als Leser. Vor allem die eine entscheidende Frage nach der Auflösung des Ganzen. Das Ende ist bewusst offen gehalten, ich fand es jedoch zu vorhersehbar. Der Fakt, dass es offen ist, hat mich nicht so sehr gestört. Mir fehlte es zwischendurch etwas an Tiefe, doch die Grundidee ist spannend.
Gut gefallen hat mir der auf dem Kopf stehende Eiffelturm, an dem ein Anker hängt.