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Veröffentlicht am 01.08.2019

Eine tolle Dystopie für junge LeserInnen

Zeitrausch (1). Spiel der Vergangenheit
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Rezension zu: Zeitrausch – Spiel der Vergangenheit (Kim Kestner)
Eine (wirklich!) neue Geschichte über Zeitreisen und eine neue Liebesgeschichte. Wie mir diese Dystopie gefallen hat, kannst du hier nachlesen:

7 ...

Rezension zu: Zeitrausch – Spiel der Vergangenheit (Kim Kestner)
Eine (wirklich!) neue Geschichte über Zeitreisen und eine neue Liebesgeschichte. Wie mir diese Dystopie gefallen hat, kannst du hier nachlesen:

7 ½ Sterne

Autorin: Kim Kestner
Titel: Spiel der Vergangenheit
Reihe: Zeitrausch
Band: 1
Genre: Dystopie
Veröffentlichung: 29. Januar 2018
Verlag: Arena
Seitenzahl: 335


Tatsächlich fällt es mir schwer dieses Buch zu bewerten. Zuerst also zum Inhalt:
Es geht um die 17-jährige Alison Hill, die im Jahr 2417 in eine Show namens „Top The Realities“ gerät. Dabei geht es, wie der Name schon sagt darum, die Realität ‚besser‘ zu machen. Wie bereits im Klappentext erwähnt wird Alison aus ihrer Realität in eine andere, veränderte, für sie aber neue Realität portiert, in der ihr kleiner Bruder nicht existiert. Die Idee ist wirklich neu und weicht von der bisher scheinbar bekanntesten Zeitreisen-Geschichte, der Edelstein-Trilogie, weit ab. In dem Buch spielt Science Fiction eine sehr wichtige Rolle (mehr kann ich nicht verraten ohne zu spoilern) und die negativen Aspekte, ein Publikum zu unterhalten, ähneln der Idee von „Die Tribute von Panem“. Was mir allerdings wirklich gefehlt hat war eine emotionale Bindung zum Bruder. Die Protagonistin hatte definitiv eine – aber wodurch erfährt der Leser nicht. Der Grund, weshalb sie so sehr darauf bedacht ist ihren Bruder zurück zubekommen, ist einfach nicht aus ihrer Perspektive nachvollziehbar – da sich aber die gesamte Handlung auf dieses Verhältnis aufbaut, fehlen hier meiner Meinung nach definitiv ein paar Zeilen!

Was Kestner dagegen wirklich gut gelungen ist, war das Verstädnis worum es geht, dass der Leser nicht Seiten vor der Protagonistin verstanden hat, was Sache ist und daher nicht (wie so oft) Verständnisprobleme die Handlung künstlich in die Länge ziehen. Außerdem ist ihr Schreibstil angenehm zu lesen; das Buch lässt sich locker und ohne gedankliche Aufhänger durchlesen. Ich wollte auch zu jedem Zeitpunkt wissen, wie es weiter geht.

Die Reaktionen der Protagonistin fand ich leider nicht immer nachvollziehbar. Sie reagiert oft emotional impulsiv und oft ähnlich, womit ich mich als Leser zum Teil nicht identifizieren konnte und mich daher auch nicht mehr in diese Person hineinversetzen konnte. Außerdem ist die Liebesgeschichte zwar neu und wirklich sehr interessant, ABER doch sehr kafkaesk, bzw. skurril (auch hier kann ich leider nicht mehr verraten ohne zu spoilern).
Das Ende hingegen ist absolut unerwartet und genial, wenn auch traurig. Wenn du nun auch neugierig geworden bist und wissen willst, was Kay und Alison erleben, musst du selber nachlesen ;)


Fazit:

Alles in allem vom Inhalt her ein sehr gut gelungenes Buch. Eine neue Handlung mit einer besonderen Love-Story rundet das Thema Zeitreisen ab. Es hapert an ein paar Kleinigkeiten, die das Verständnis und den Lesespaß aber keineswegs hindern! Ich empfehle das Buch allen Zeitreisen-Fanatikern und Fans der Edelstein-Trilogie sowie allen „Zurück in die Zukunft“-Fanatikern 

Klappentext:
„Nimmst du diese Realität an, Alison Hill?

Es ist der Schock ihres Lebens, als Alison eines Morgens feststellen muss, dass ihr kleiner Bruder verschwunden ist. Mehr noch: Anscheinend hat es ihn nie gegeben! Zumindest nicht in dieser Realität. Alison hält die Fäden ihres eigenen Lebens nicht mehr in der Hand. Man hat sie zur Kandidatin der Show „Top The Realities“ gemacht. An der Seite des unverschämt gutaussehenden, aber abweisenden Kay ist sie gezwungen, ihre Vergangenheit zu korrigieren, damit ihre eigene Realität wieder hergestellt wird. Und als wäre das nicht genug, entdeckt Alison während ihrer Reise durch die Jahrhunderte, dass Kay sie weit besser kennt, als es möglich sein sollte.“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Tolle Vermittlung von Allgemeinwissen

Young Sherlock Holmes [1]
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8 Sterne
(Den Klappentext kannst du dir unten ansehen)

Der Beginn einer Krimi-Reihe über den bekanntesten Meisterdetektiv der Welt: Sherlock Holmes!
Genial oder „Geldmacherei“?

Autor: Andrew Lane
Titel: ...

8 Sterne
(Den Klappentext kannst du dir unten ansehen)

Der Beginn einer Krimi-Reihe über den bekanntesten Meisterdetektiv der Welt: Sherlock Holmes!
Genial oder „Geldmacherei“?

Autor: Andrew Lane
Titel: Der Tod liegt in der Luft
Reihe: Young Sherlock Holmes
Band: 1
Genre: Krimi / Roman / Jugend
Veröffentlichung: 23. Februar 2012
Verlag: S. Fischer
Seitenzahl: 415







Inhalt
Lane füllt das Buch mit Handlungen! Auch wenn der einleitende Teil ein paar Seiten gebraucht hat um in Schwung zu kommen, wurde das Ganze danach doch umso spannender. Zwischen spannenden Verfolgungsjagden baut sich der aller erste Fall von Sherlock Holmes auf. Die bisher bekannte Komplexität der Handlungen bleibt bestehen, Lane gelingt es trotzdem sehr gut, dass der Leser den Gedanken seines Protagonisten folgen kann. Allerdings wurde es für meinen Geschmack insbesondere zum Ende hin, als Sherlock das „Puzzle“ an Geschehnissen zusammengesetzt hat, doch etwas unübersichtlich. Manche Absätze musste ich doppelt lesen, um das Ganze nochmal richtig zu verarbeiten und nachvollziehen zu können.
Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung des Barons, insbesondere als Sherlock auf ihn trifft. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen oder mir vorgestellt, was der Handlung noch mehr Spannung als ohnehin schon verliehen hat!
An sich ist der Handlungsverlauf logisch, aber doch sehr komplex – auf jeden Fall ein Buch, das man mehr als nur einmal lesen kann!


Weitere Kritik
Auch wenn der Inhalt wirklich genial und komplex überlegt ist, gibt es für meinen Geschmack zu viele „Zufälle“. Dadurch wirkte es schon fast unglaubwürdig und ich hoffe, dass in den anderen Bänden noch mehr Nachforschungen und noch weniger Zufälle auftreten.
Besonders genial fand ich den scheinbar widernatürlichen Anfang. Aber wie wir es aus allen Holmes – Fällen gewohnt sind, kann Sherlock Holmes alles logisch aufklären.

Auch die Charakterwahl hat mir gut gefallen – ein untypischer „bester Freund“ und ein Lehrer, der im Handlungsverlauf zur Schlüsselfigur wird – lasst euch überraschen. ;)



Schreibstil
Zu Beginn war ich erst skeptisch. In letzter Zeit habe ich sehr gute Bücher, die aus der ersten Person Singular geschrieben wurden, gelesen und hatte daher Angst, mich nicht in den Young Sherlock hineinversetzen zu können. Allerdings gibt Lane dem Leser das Gefühl, direkt bei Sherlock zu sein und seinen Gedankengängen und Gedankensprüngen schlüssig zu folgen. Außerdem steckt in dem Buch sehr viel Handlung und Inhalt, sodass in dem 400 Seiten dicken Buch keine langweiligen „Fülltexte“ vorkommen.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Buch. Ich empfehle es gern weiter und freue mich darauf, Band 2 zu lesen.

Klappentext:
„Der größte Detektiv aller Zeiten in seinen spannendsten Fällen!
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Nicht so stark wie begin again

Trust Again
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7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Trust again – Dawn und Spencers Geschichte. Wie ich sie fand, kannst du hier nachlesen:

Autorin: Mona Kasten
Titel: trust again
Reihe: Again-Reihe
Band: 2
Genre: ...

7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Trust again – Dawn und Spencers Geschichte. Wie ich sie fand, kannst du hier nachlesen:

Autorin: Mona Kasten
Titel: trust again
Reihe: Again-Reihe
Band: 2
Genre: (Liebes-) Roman
Veröffentlichung: 13. Januar 2017
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 458


Inhalt

Band 2 der again Reihe handelt von Dawn und Spencer, die wir schon aus Band 1 kennen. Dawn ist durch ihre Vergangenheit und ihren Ex-Freund sehr geprägt, sodass sie keinen Mann mehr an sich ranlassen möchte. Aber Spencer, den sie nun schon ein Weilchen kennt, lässt einfach nicht locker… Beide verbergen ihre Geheimnisse. Werden sie diese einander anvertrauen?
Erstmal… wow! Über eine Protagonistin wie Dawn habe ich noch nie gelesen. Dawn ist tollpatschig im Feinsten, im Inneren zerrissen und doch irgendwie ein herzensguter Mensch. Ihre Hobbies und Familie habe ich so auch noch nicht gelesen. Daher fand ich diesen Roman besser als Band 1. Mir ist es zwar schwer gefallen, in ihre Perspektive zu wechseln (Band 1 war ja aus Allies Sicht), aber einmal drin, hat es mir gut gefallen. Leider konnte ich mich nicht so gut mit Dawn identifizieren, wie mit Allie. Allerding finde ich, dass in trust again immer etwas passiert ist und es keine Füll-Handlungen gab. Die Entwicklung zwischen Dawn und Sawyer fand ich wirklich schön und freue mich daher riesig auf Band 3, den ich natürlich sofort bestellt habe.



Schreibstil & Weitere Kritik

Band 2 ist auch aus der Ich-Perspektive geschrieben, sodass es den Leser mitreißt. Ich konnte das Buch locker flockig durchlesen.


Fazit:

Ich vergebe diesem Buch nur 7 Sterne. Ich konnte mich mit der Protagonistin einfach nicht so gut identifizieren wie mit Allie. Außerdem ist die Story zwar gut, aber auch nichts derart Besonderes. Dennoch freue ich mich auf Teil 3: feel again.

Lieblingszitat:
1. (In meiner Ausgabe S. 16): „Doch was dann geschah, war schlimmer als jedes Worst-Case-Szenario, das ich mir für diesen Tag noch hätte ausdenken können. Penis. Das war das, was mir als Erstes ins Auge sprang.“
2. (In meiner Ausgabe S. 284): „>Kaden, nimmt jetzt endlich den Mittelfinger runter!< - >Nö.<“


Autorin: Gingh
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Klappentext:
In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ - und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt ...

Veröffentlicht am 01.08.2019

Hätte auch auf 300 Seiten gepasst

Sternenregen
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7,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)

Es steht zwar Roman drauf, aber warum es ein Muss für uns Fantasy – Fans ist, könnt ihr hier lesen:


Autorin: Nora Roberts
Titel: Sternenregen
Reihe: Sternen-Trilogie
Band: ...

7,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)

Es steht zwar Roman drauf, aber warum es ein Muss für uns Fantasy – Fans ist, könnt ihr hier lesen:


Autorin: Nora Roberts
Titel: Sternenregen
Reihe: Sternen-Trilogie
Band: 1
Genre: Fantasy
Veröffentlichung: 18. Juli 2016
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 464



Inhalt

Sternenregen handelt von Sasha, die von Träumen heimgesucht wird. Im Laufe der Handlung lernt sie die Personen, von denen sie geträumt hat, kennen: Bran, Annika, Doyle, Sawyer und Riley. Sie haben alle besondere Fähigkeiten und zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem ersten gefallenen Stern…
Insgesamt kommt die Handlung schnell ins Rollen. Die im Klappentext beschriebene Handlung nimmt so gut wie nichts vorweg. Was mir am Besten gefallen hat war, dass es keine Ungläubigkeit gab. Es hat mich ein wenig an Märchen erinnert, bei denen unrealistische Geschehnisse einfach hingenommen werden – das hat das Buch einfach sehr angenehm zu lesen gemacht. Es erspart das ganze hin und her, wofür ich große Pluspunkte werte. Außerdem wurden die Personen alle nacheinander eingeführt, sodass man sich gut alle merken konnte, sie auseinander halten und Gesichter vorstellen konnte. Die Charakter sind alle so speziell, dass man sie gut auseinander halten konnte und sie irgendwie mit ihren Eigenarten und Fähigkeiten lieben lernt!
Ich weiß nicht, welches Genie auf das Cover „Roman“ drauf geklatscht hat – aber aus meiner Sicht ist es viel mehr und eindeutig Fantasy. Nicht nur von Göttern, sondern auch von Magiern, Werwölfen und Meerjungfrauen ist hier die Rede. Auch das ist absolut ein Pluspunkt, weil die Geschichte dadurch noch fantastischer und interessanter wurde.
Leider hat sich die Handlung in der Mitte des Buches etwas gezogen. Was mi außerdem gefehlt hat, war die Liebesgeschichte zwischen Bran und Sasha. Ich habe mir mehr Verliebtheit erhofft, die leider kaum zu sprechen kam. Später waren es dann bloß intime Szenen.
Das Ende dagegen hat mir dann wieder ziemlich gut gefallen, auch wenn es etwas kurz geraten ist.


Schreibstil & Weitere Kritik

Auch wenn die Handlung genial war, war es der Schreibstil nicht. Ich fand es teilweise sehr anstrengend, der Handlung zu folgen, weil der Schreibstil schwere Kost war. Insbesondere die Perspektive.
Es handelt sich um einen Erzähler, der alle Personen begleitet und auch berichtet, was sie fühlen. Das war doch sehr viel auf einmal, da hätte mir die Ich-Perspektive (ggf. mit Wechsel zwischen 2 Personen, in jedem Buch andere Personen) um einiges besser gefallen und das Lesen erleichtert.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass 300 Seiten auch gereicht hätten. Die 460 waren etwas zu viel des Guten und ich hoffe, dass sich die Folgebände nicht so ziehen werden.


Fazit:

So ein Buch habe ich so und so ähnlich noch nicht gelesen. Die Handlung war super. Mir hat die Love Story etwas gefehlt und der Schreibstil ist leider auch nicht so mein Ding gewesen. Daher 7,5 von 10 Sternen.

Autorin: Gingh
[Unbezahlte Werbung]


Klappentext:
„Die junge Künstlerin Sasha Riggs lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus in North Carolina. Hier wollte sie ihren Frieden finden und sich ganz auf ihre Gemälde konzentrieren. Doch sie kommt nicht zur Ruhe: Schon ihr ganzes Leben lang quälen sie des Nachts Träume, die sie nicht versteht und bei Tag verdrängt. Doch seit einiger Zeit gelingt ihr das nicht mehr, so sehr sie es auch versucht. Ein gefährlich attraktiver Mann stiehlt sich jede Nacht in ihren Kopf, ein Mann, der sagt, dass er auf sie wartet, dass sie ihn finden soll. Diese Visionen führen sie schließlich auf die griechische Insel Korfu, doch wird Sasha dort finden, was sie unbewusst seit Jahren sucht?“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Hat mir gut gefallen

Sterne über Rom
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8,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Mein zweites Rezensionsexemplar – wie es mir gefallen hat, kannst du hier nachlesen:

Autorin: Karen Swan
Titel: Sterne über Rom
Reihe: -
Band: -
Genre: Roman ...

8,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Mein zweites Rezensionsexemplar – wie es mir gefallen hat, kannst du hier nachlesen:

Autorin: Karen Swan
Titel: Sterne über Rom
Reihe: -
Band: -
Genre: Roman
Veröffentlichung: 18. März 2019
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 439

Inhalt
Das Buch handelt von der 27-jährigen Francesca Hackett, die als Fremdenführerin in Rom arbeitet. Kurz nachdem sie ihren Job verliert bittet sie die Viscontessa, ihre Nachbarin, darum, ihre Biografie zu schreiben. Dabei lernt sie den attraktiven Archäologen Nico kennen und stößt auf Geheimnisse in der Vergangenheit der Viscontessa…
Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg ist mir durch zu viele Beschreibungen zwar schwer gefallen, aber das wird schnell besser. Was mir am Besten gefallen hat, waren die parallelen Handlungsstränge. Der eine spielt in der Vergangenheit und skizziert das Leben von Elena (die Viscontessa) und der zweite spielt in der realen Zeit (hier 2017). Die Kapitelabschlüsse sind je so spannend, dass man unbedingt weiterlesen möchte, wobei die Handlungsstränge mit fast jedem Kapitel wechseln.
Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen. Es setzt sich ein großes Puzzle zusammen und es treten verschwiegene, tragische Ereignisse ans Licht. Der Wendepunkt kam sehr unerwartet.

Meine kleinen Kritikpunkte, die aber schon wirklich perfektionistisch und Geschmackssache sind: Der Klappentext spielt mit dem letzten Teil auf das Ende des Buches an. Ich fand nicht, dass sie zusammen mit Nico Nachforschungen macht. Da hätte ich wirklich mehr erwartet. Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher, wie der Titel zum Inhalt passt. Auch wenn der Titel schön klingt, mag ich direkte Bezüge zur Handlung.

Mein einziger etwas größerer Kritikpunkt ist, dass um das Geheimnis von der Viscontessa ein relativ großer Wirbel gemacht wird, während das Drama um Cesca dann kaum behandelt wird.

Schreibstil & Weitere Kritik
Der Schreibstil wurde im Laufe des Buches sehr angenehm. Am Anfang hatte ich etwas damit zu kämpfen, aber der Inhalt macht es wieder wett.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, das mir sehr gut gefallen hat!
Autorin: Gingh
[Werbung, Rezensionsexemplar]


Klappentext:
„Die Engländerin Cesca lebt in Rom und betreibt einen erfolgreichen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Als sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin macht, der berühmten Viscontessa Elena, sind sich beide sofort sympathisch. Nach einiger Zeit willigt Cesca sogar ein, Elenas Memoiren zu verfassen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr beschleicht Cesca das Gefühl, dass Elena etwas vor ihr verbirgt. Als auf einer Baustelle ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört, stellt Cesca zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico Nachforschungen an – und fördert ein tragisches Geheimnis zu Tage ...“